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Demonstration

Geiselnahme in Sydney: AfD-Chef betrachtet Tat als Rechtfertigung für „Pegida“

Die Alternative für Deutschland (AfD) fühlt sich durch die Geiselnahme von Sydney in ihrer Forderung nach weiteren Einwanderungsbeschränkungen bestätigt. Gleichzeitig führt sie die Tat des aus dem Iran stammenden Einzeltäters als Rechtfertigung für die umstrittenen Demonstrationen der Pegida (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) in Dresden an.

Merkel kritisiert Hetze: 15.000 Anhänger bei «Pegida» in Dresden

Offene Fremdenfeindlichkeit oder demokratischer Protest? Die Anti-Islam-Bewegung «Pegida» löst weiter heftige Reaktionen aus. Am Montagabend mobilisierte das rechtskonservative Bündnis in Dresden mehr Sympathisanten denn je. Auch die Gegner gingen erneut auf die Straße.

Proteste gegen Asyl und Islam: Rechtspopulisten wollen „Kampf der Kulturen“ schüren

Die aktuellen Nachrichten sind besorgniserregend: Demos gegen Flüchtlingsheime, Proteste gegen eine angebliche Islamisierung des Landes, Randale von Hooligans und Rechten. Experten warnen vor gefährlichen Entwicklungen hierzulande. Es scheint weitaus mehr, als ein harmloser Bürgerprotest.

Anti-Islamismus-Demo: Deshalb sind sie nicht so einfach zu verbieten

Nach dem Zusammenschluss von Hooligans und Rechtsextremen in Köln hat die Polizei vor einer neuen Qualität der Gewalt gewarnt. Die Behörden fürchten, dass eine für den 15. November in Hannover geplante Anti-Islamismus-Demonstration ebenfalls schlimme Ausmaße annehmen könnte. Doch dagegen vorzugehen ist alles andere als einfach.

Erdoğan und Demonstranten verlassen Köln

Premierminister Erdoğan spricht eine Warnung an seine Fans aus. Sie dürfen sich nicht von Gegen-Demonstranten provozieren lassen. Doch nach Angaben der Polizei Köln haben sich die meisten Kundgebungen ohnehin aufgelöst.

Türkische Anti-Terror-Gesetze beschränken Demonstrations-Recht

Die Regierung in Ankara begründet das Demonstrationsverbot auf dem Taksim-Platz mit Anti-Terror-Gesetzen. Der Abgeordnete Rıza Türmen sieht darin einen Bruch der Verfassung und kritisiert Ministerpremier Recep Tayyip Erdoğan.

Proteste zum 1. Mai: Schwere Ausschreit​ungen in der Türkei

In Istanbul und weiteren türkischen Städte ist es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Die Sicherheitskräfte wollten auch eine CHP-Parlamentarierin festnehmen. Doch die Mutter der jungen Frau verhinderte das Vorhaben.

Aufruhr in der Türkei: Zehntausende Fußball-Fans demonstrieren gegen Erdoğan

Zehntausende Fußball-Fans haben sich am Atatürk-Mausoleum in Ankara zusammengefunden, um gegen die Regierung zu protestieren. Die Vereine sind überzeugt davon, dass Premier Erdoğan die Führungspositionen in den Vereinen mit seinen Vertrauten besetzen will.

Berlin: Demonstranten erzwingen Abbruch von Sarrazin-Lesung

Im Berliner Ensemble haben etwa 100 Demonstranten eine Lesung von Thilo Sarrazin gestört und deren Abbruch erzwungen. Das Theater weigerte sich, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen und gab dem Druck der Demonstranten nach.

Internetzensur-Gesetz: Türkische Regierung darf Webseiten blockieren

Ein neues Internet-Gesetz soll der türkischen Regierung die Möglichkeit geben, Internetseiten zu blockieren. Kritiker befürchten eine Verletzung der Privatsphäre von Internet-Nutzern.

Anti-Regierungs-Demonstration in Ankara: Zehntausende gehen auf die Straße

Am Samstag ist es in der türkischen Hauptstadt Ankara zu neuerlichen Protesten gegen Premier Recep Tayyip Erdoğan gekommen. Auf Plakaten forderten sie den AKP-Politiker lautstark zum Rücktritt auf. Insgesamt ist die Zustimmung der Bevölkerung zur Regierungspartei in den vergangenen Wochen stark zurückgegangen. Die Opposition betrachtet die momentane Situation als ernsthaften Test der Demokratie.

Gezi Park Proteste: Ärzte wurden von der Regierung massiv schikaniert

Dutzende Mediziner beklagen körperliche Attacken durch die türkische Polizei während der Gezi Park Proteste. Sie seien während ihrer Nothilfe für verletzte Demonstranten gezielt mit Tränengas angegriffen worden. Obwohl sie als Ärzte erkennbar gewesen seien. Die Regierung habe mit diesen Gewalt-Maßnahmen die Denunzierung von Behandelten erzwingen wollen. Die staatliche Gewalt gegen Ärzte bei Demonstrationen hält an. Dabei habe die Regierung Gewaltlosigkeit gegen Mediziner garantiert.

Landespolitik: In der Türkei haben die Liberalen keine Chance

Der Grünen-Politiker Cem Özdemir glaubt nicht daran, dass sich aus den Gezi Park-Protesten eine Reformbewegung entwickeln könnte. Die Liberalen seien in der Minderheit. Das Land sei ohnehin auf einem anderen Weg. Die Türkei habe ein „imperiales Bewusstsein“ entwickelt.

Gegen syrischen Grenz-Mauerbau: Polizei schlägt ODTÜ-Protest erneut mit Tränengas nieder

Auf dem Campus der Technischen Universität des Nahen Ostens (ODTÜ) ist es am späten Sonntagabend zu einem weiteren heftigen Zusammenstoß zwischen Demonstranten und Polizei gekommen. Stein des Anstoßes waren diesmal nicht die Baumaßnahmen auf dem Campus, sondern ein geplanter Mauerbau an der türkisch-syrischen Grenze.

Aus Protest gegen Putin: Russe nagelt seine Hoden am Roten Platz fest

Der Russe Pjotr Pawlenski hat mit einem ungewöhnlichen Protest gegen die Menschenrechts-Situation in Russland für Aufsehen gesorgt. Der selbsternannte Künstler nagelte seine Hoden am Kopfsteinpflaster vor dem Lenin-Mausoleum in Moskau.

Polizei erschießt Jugendlichen: Schwere Ausschreitungen in Brasilien

In Brasilien flammt die Gewalt wieder auf. Hunderte Jugendliche gingen in Sao Paulo auf die Straße, weil ein Gleichaltriger von der Polizei tödlich getroffen wurde. Das Verhalten der Polizei wird als äußerst problematisch beschrieben.

Hamburger Aktivisten der Roten Flora kündigen Gewalt an, stellen Senat Ultimatum

Aktivisten der Roten Flora setzen sich derzeit verstärkt für die Hamburger Lampedusa-Flüchtlinge ein. Dem Senat wurde bis 20 Uhr an diesem Dienstag Zeit gegeben, die Überprüfung der Leute einzustellen. Kommt er der Forderung nicht nach, drohen gewaltsame Proteste.

Ausschreitungen in Göppingen: Situation zwischen Polizei und Demonstranten eskaliert

Bei einer Gegendemonstration zu einem Neo-Nazi-Aufmarsch in Göppingen eskalierte die Lage zwischen der Polizei und den Demonstranten. Es gab Verletzte. Beide Seiten machen die jeweils anderen für die Gewalt verantwortlich.

Demonstration an der ODTÜ: Türkische Polizei setzt erneut auf massiven Tränengaseinsatz

An der Technischen Universität des Nahen Ostens (ODTÜ) ist es erneut zu schweren Zusammenstößen zwischen der Polizei und Demonstrierenden gekommen. Um die Menge zu zerstreuen, setzten die Beamten Tränengas und Wasserwerfer ein. Auch Kinder wurden in Mitleidenschaft gezogen.

Hatay: Demonstrant stirbt nach Zusammenstößen mit der Polizei

Ahmet Atakan bekundete seine Solidarität mit protestierenden Studenten in Ankara, wo es zu Zusammenstößen mit der Polizei kam. Der 22-Jährige starb an seinen Verletzungen. Während die Behörden behaupten, er sei vom Dach gefallen, sagen andere er sei von einem Tränengas-Kanister getroffen worden.