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Devisen

Nach Einschätzung von Experten gleicht die Maßnahme der Notenbank einem kurzfristigen Aufscheuchen. (Foto: dpa)

Türkische Notenbank interveniert, um Lira zu stützen

Die türkische Lira fällt immer weiter auf neue Rekordtiefs. Zuletzt griff die türkische Notenbank am Devisenmarkt ein, um das Angebot an Dollar zu erhöhen. Doch auf Dauer wird sie nicht um Zinserhöhungen herumkommen.

Erdogan verkauft seine Devisen, um die Türkische Lira zu stützen. (Screenshot)

Türkische Regierung will Gürtel enger schnallen

Die türkische Regierung will aufgrund der aktuellen Krise ihre Ausgaben drastisch zurückfahren. Erdogan hat seine Devisen in Türkische Lira gewechselt, um die heimische Währung zu stützen, meldet das Präsidialamt.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. (Foto dpa)

Nach Lira-Aufruf: Deutsch-Türken stürmen Bankfilialen in Duisburg und Frankfurt

Nach dem Aufruf des türkischen Staatschefs Erdogan, Euro- und Dollar-Scheine in Türkische Lira zu wechseln, haben sich in den vergangenen zwei Tagen vor deutschen und türkischen Banken in Deutschland Menschenschlangen gebildet.

Das neue Zentrum soll in erster Linie den Handel mit physischem Gold erleichtern. (Foto: Flickr/ NBP Gold by Giorgio Monteforti CC BY 2.0)

Türkei: Notenbank kauft Gold, um Lira zu stützen

Die türkische Notenbank geht dazu über, Gold gegen Türkische Lira zu kaufen. Sie will damit den Währungsverfall und eine importierte Inflation stoppen, so Robert Halver von der Baader Bank.

Erdogan ruft Türken zum Verkauf von Euro und Dollar auf

Erdogan hat die türkischen Bürger dazu aufgerufen, ihre Dollar- und Euroreserven zu verkaufen. Stattdessen sollen sie Türkische Lira kaufen, um die heimische Währung zu stützen.

Russlands Devisen-Reserven sind bald erschöpft

Russland bereitet sich auf die Ausschöpfung seiner Devisen-Reserven vor. Der harte Preiskampf beim Öl wird Moskau dazu bringen, Schulden aufzunehmen - was sich das Land aktuell noch komfortabel leisten kann.

Saudi-Arabien droht mit Angriff auf den Petro-Dollar

Höchstpersönlich soll der saudi-arabische Außenminister Washington davor gewarnt haben, ein neues Gesetzes zu 9/11 zu verabschieden. Dieses Gesetz würde es US-Gerichte ermächtigen, die Immunität anderer Nationen bei Terroranschlägen aufzuheben. Saudi-Arabien droht, US-Devisen in Milliardenhöhe abzustoßen. Das würde die hochverschuldeten USA massiv gefährden.

Die saudische Strategie der Beibehaltung hoher Förderraten verstärkt das Überangebot auf den Weltmärkten und führt langfristig zu weiter sinkenden Preisen. (Foto: Flickr/ Oil drums by SarahTz CC BY 2.0)

Nach dem Terror: Öl-Preis steigt, Euro stabil

Der Öl-Preis ist nach den Anschlägen leicht angestiegen. Der Euro bleibt dagegen überraschen stabil und fällt nur leicht unter den EZB-Referenzkurs vom Freitag. Die Aktienmärkte starten in Europa mit Verlusten.

Die Währungen der Schwellenländer geraten im Vergleich zum Dollar zunehmend unter Druck. (Foto: Flickr/ China - 100 Yuan by Ryan McFarland CC BY 2.0)

Währungs-Krieg: Investoren verspüren die ultimative Angst

Investoren haben im Laufe der letzten Monate fast eine Billion Dollar aus den Schwellenländern abgezogen. Sie werden dabei von der Furcht einer Wirtschaftsflaute in China und einer nahenden Zinserhöhung der US-Notenbank getrieben. Aufgrund der anhaltenden Kapitalabflüsse verlieren die Währungen der Schwellenländer relativ zum Dollar drastisch an Wert.

Energie: Russland fährt einen riskanten Kurs, aber mit Kalkül

Nach der Aufhebung der Sanktionen kehrt der Iran als wichtiger Player auf den Erdöl-Markt zurück. Das Kalkül der Amerikaner: Russland soll im Energie-Markt geschwächt werden. Russland wird kurzfristig tatsächlich große Probleme bekommen. Doch langfristig hat das Land sogar bessere Karten als China.

Zentralbanken diskutieren Bargeld-Verbot, um globale Bank-Flucht zu stoppen

Die Zentralbanken wollen bei einer Tagung über die effektivste Strafe für das Halten von Bargeld beraten. Die Neue Zürcher Zeitung untersucht die Möglichkeiten, wie „im Notfall“ das Bargeld eingeschränkt werden kann. Man kann das hektische Treiben durchaus als Crash-Vorbereitungen sehen. Offenbar wissen die Zentralbanken mehr über den tatsächlichen Zustand des Finanzsystems als sie öffentlich einräumen.

Korruptionsskandal: Türkische Märkte werden zum Verlierer des Jahres

Das Jahr 2013 geht für die türkischen Märkte mit einem herben Schlag zu Ende. Der Machtkampf zwischen Premier Recep Tayyip Erdoğan und der Justiz hat dem Aktienmarkt des Landes derart zugesetzt, dass er nun als der schlechteste Performer des Jahres da steht. Auch die Währung hat gelitten. Sie findet sich derzeit in einem beispiellosen Tief wieder.

Finansbank: Wahlen bringen Unsicherheit für türkische Wirtschaft

Die türkische Wirtschaft wird von Jahr zu Jahr anfälliger gegenüber externen Schocks. Ausgerechnet das Superwahljahr 2014 wird zum ökonomischen Schicksalsjahr der Türkei. Die türkische Regierung läuft Gefahr, die Schwachstellen der türkischen Ökonomie im Wahlkampf aus den Augen zu verlieren.

Goldman Sachs holt sich 45 Tonnen Gold aus Venezuela

Goldman Sachs und die Zentralbank von Venezuela (BCV) haben einen aufsehenerregenden Gold-Swap-Deal vereinbart. Venezuela stellt Goldman das Edelmetall für den Gegenwert von 1,84 Milliarden Dollar zur Verfügung.

Goldreserven im August: Türkei weltweit größter Käufer

Die Türkei war, gefolgt von Russland, im August der weltweit größte Goldkäufer. Ein Grund dafür war der schwache Lira-Kurs, aber auch die politische Freigabe für private Banken, ihre Lira-Reserven teilweise in Gold anzulegen. Der Goldpreis steigt seit Juli wieder relativ konstant an.

Deutsche Touristen sind in der Türkei Spitzenreiter

Der Zustrom ausländischer Touristen in die Türkei reißt nicht ab. Gut zehn Prozent mehr Urlauber haben sich in den ersten acht Monaten für die Türkei entschieden. Spitzenreiter sind die Deutschen. Die Proteste in der Türkei haben dem Tourismus demnach nicht sehr geschadet.

Finanzmärk​te: Brasilien betreibt Devisenmar​kt-Interve​ntion, Türkei schöpft Hoffnung

Die Geldpolitik des lockeren Gelds der US-Notenbank Fed bereitet den Schwellenländern Kopfschmerzen. Ausländische Kapitalanleger ziehen ihre Gelder aus den Ländern ab. Doch nun möchte Brasilien mit einer Devisenmarkt-Intervention in Höhe von 60 Milliarden US-Dollar diesen Trend stoppen. Die heimische Währung soll aufgewertet und Anleger angezogen werden. Dieser Schritt wirkt sich auch positiv auf die Türkei aus.

Devisenmarktintervention: Türkische Zentralbank versucht die Lira zu stärken

Die türkische Zentralbank hat eine Devisenmarktintervention vorgenommen, um die Türkische Lira wieder aufzuwerten. Doch das erhoffte Ergebnis blieb aus. Erst als Fed-Chef Ben S. Bernanke sagte, dass die expansive Geldpolitik in den USA anhalten werde, erholte sich die Lira.

Devisenmar​kt: Türkische Lira sinkt auf Rekordtief

Aufgrund der politischen Spannungen in der Türkei kommt die Lira ins Wanken. Wer derzeit Dollar in Lira umwechseln möchte, hat Glück. Denn die Lira verzeichnet zum Dollar ein Allzeit-Tief.

Fragil und zerbrechlich: Türkisches Wirtschaftswachstum zeigt Anzeichen von Knochenschwund

Die türkische Wirtschaft hat in der vergangenen Dekade ohne Zweifel ordentlich an Fahrt aufgenommen. Doch unter der glanzvollen Fassade krankt es. Nach Einschätzung eines türkischen Ökonomen und Wirtschaftsjournalisten ist die Situation gar mit einer Osteoporose vergleichbar. Was nach außen so stabil wirkt, kann schneller brüchig werden, als gedacht.