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Dialog

Livestream aus Istanbul: Das tun Medien für den deutsch-türkischen Dialog

Am kommenden Donnerstag und Freitag dreht sich in Istanbul alles um die Nutzung und Wirkung von Medienangeboten im deutsch-türkischen Kontext. Via Livestream können Interessierte Debatten und Vorträge verfolgen. Ein Thema der Konferenz wird auch die Mediennutzung von in Deutschland lebenden türkischen Migranten sein.

Ein jüdisch-arabisches Vereinsteam hat sogar schon am Stadtlauf im August in Berlin teilgenommen. (Screenshot: Facebook)

Rennen für das Miteinander: Jüdisch-muslimischer Laufclub in Israel

Manche sprechen schon von einer neuen Intifada, so angespannt sind die Beziehungen zwischen Israelis und Palästinensern in Jerusalem. Doch nicht alle lassen sich von den Emotionen mitreißen. Sportler wagen ein ungewöhnliches Experiment: Gemeinsam laufen.

Ausgelassene Stunden im Zeughaus Augsburg. (Foto: Michael Eichhammer)

Simit und Breze an einem Tisch – Ein Nachbericht zu „Speed Speaking Atlasya“

Culture Clash kann Spaß machen, wenn beide Seiten mit Neugier aufeinander zugehen. Das zeigte der Event „Speed Speaking Atlasya“ in Augsburg eindrucksvoll.

Aktiver Beitrag zum Dialog: Koran-Expertin Neuwirth bekommt Leopold-Lucas-Preis

Die Koran-Expertin und Kulturwissenschaftlerin Angelika Neuwirth erhält den mit 50 000 Euro dotierten Leopold-Lucas-Preis. Die 72-Jährige trage mit ihrer Forschung aktiv zum Dialog zwischen Islam, Judentum und Christentum bei, teilte die Universität Tübingen mit.

Ostermärsche wenden sich gegen Krieg und Islamfeindlichkeit

Am zweiten Tag der Ostermärsche haben in Deutschland mehrere tausend Menschen gegen Krieg, Gewalt, Rüstungsexporte und Ausländerfeindlichkeit demonstriert. In Berlin gingen am Samstag rund 1000 Menschen unter dem Motto «Die Waffen nieder» auf die Straße. Sie machten sich vor allem für einen friedlichen Dialog mit Russland in der Ukraine-Krise stark. Auf einem Banner stand: «Nato - Hände weg von der Ukraine.»

Studie: «Charlie Hebdo»-Anschlag hat zusammengeschweißt

Nach dem Anschlag auf die Pariser Satirezeitschrift «Charlie Hebdo» haben in Deutschland und Frankreich Zeichen für Toleranz und Dialog bei weitem Forderungen nach Konfrontation und Rache überwogen. Das geht aus einer Datenanalyse von Onlinemedien des tschechischen Instituts Semantic Visions hervor. Der Anschlag habe die französische Gesellschaft «eher zusammengeschweißt als gespalten».

Ministerpräsident Kretschmann fordert «Selbstreinigung des Islam»

Angesichts der Krisen in der arabischen Welt hat Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) eine «Selbstreinigung des Islam» angemahnt. Es sei Aufgabe aller Religionen, «sich immer wieder selbst zu reinigen von menschenrechtsfeindlichen Strömungen», sagte Kretschmann.

#pegida und #nopegida: Sachsens Innenministerium will über Twitter aufklären

Die sächsische Staatsregierung will Anhänger des Islam-kritischen «Pegida»-Bündnisses bei Twitter über die Zuwanderung von Flüchtlingen aufklären. Deshalb würden bereits seit Tagen «Beiträge zum Thema Asyl mit den Hashtags #pegida und #nopegida gekennzeichnet, um gezielt Informationen in den Diskussionen beizusteuern», sagte Innenminister Markus Ulbig (CDU).

Furcht vor jungen Dschihadisten: Haft allein ist nicht die Lösung

Der Westen blickt derzeit einigermaßen hilflos auf junge Muslime, die sich Dschihadisten in Syrien und im Irak anschließen. Die Behörden sind in Alambereitschaft. Sie fürchten, dass die Heimkehrer nun auch Anschläge verüben könnten. Doch es gibt Abhilfe.

Auszeichnung für Christian Wulff: Ex-Bundespräsident wird für Dialog mit Islam geehrt

Vor vier Jahren stellte der damalige Bundespräsident Christian Wulff heraus, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Nun hat er für seine Dialog-Bemühungen eine Auszeichnung erhalten. Diese Einschätzung habe einen wichtigen Beitrag zur Integration von Muslimen geleistet, so die Einschätzung der Evangelischen Akademie Tutzing.

Christian Wulff: „Türkischstämmige sind in Deutschland herzlich willkommen“

Christian Wulffs neues Buch bringt nichts Neues. Als er sich noch mit anderen Dingen als mit sich selbst beschäftigt hat, hielt der Bundespräsident allerdings eine bemerkenswerte Rede im türkischen Parlament. Wir dokumentieren diese Rede und ersparen uns die Teilnahme an den aktuellen Medien-Diskussionen.

Islamkonferenz: Vergrault Innenminister Friedrich die muslimischen Verbände?

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich wird von den muslimischen Verbänden aufgrund der vorgegebenen thematischen Ausrichtung der Islamkonferenz (DIK) stark kritisiert. Denn die Islamkonferenz verkomme immer mehr zu einer Sicherheitskonferenz. Ein Verbandsvertreter erklärt sie sogar für endgültig gescheitert.

Verfassungsschutz: Frieden zwischen Türkei und PKK könnte auch gut für Deutschland sein

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) erklärt, dass der Frieden zwischen der PKK und der Türkei sich unter Umständen positiv auf die innere Sicherheit in Deutschland auswirken könnte. Doch noch sei nichts sicher. Die Öffentlichkeit müsse die Entwciklung in der Türkei abwarten.

Franziskus I. fordert zu mehr Dialog mit dem Islam auf

Der neue Papst Franziskus I. forderte den Westen an diesem Freitag auf, den Dialog mit dem Islam zu intensivieren. Gleichzeitig appellierte der Pontifex an die Welt, mehr tun, um die Armut zu bekämpfen. Unterdessen sprach der griechisch-orthodoxe Ökumenische Patriarch von Konstantinopel Bartholomäus I. dem Argentinier eine Einladung nach Istanbul aus.

Papst Franziskus I.: Kommt er schon bald in die Türkei?

Der neue Papst Franziskus I. ist erst seit wenigen Tagen im Amt, schon gibt es Hoffnung, dass der Argentinier schon bald eine Türkei-Visite unternehmen könnte. Genährt wird diese durch Vatikan-Sprecher Federico Lombardi. Der ließ verlauten, dass sich der Pontifex durchaus vorstellen könnte, die Türkei in naher Zukunft zu besuchen.

Öcalan: Vorsitzender der BDP sieht in ihm einen Verwandten

Der kurdische Politiker Demirtaş kann nur Gutes über seinen Besuch bei Abdullah Öcalan berichten. Der „Führer des kurdischen Volkes“ habe auf ihn einen vertrauten Eindruck gemacht. Öcalans Botschaft an die Öffentlichkeit sei die Umgestaltung der Türkei in einen „demokratischen Föderal-Staat“. Die Ära des National-Staats sei endgültig begraben.

Vatikan: Was die Muslime vom neuen Papst erwarten

Seit dem vergangenen Mittwochabend hat die Welt einen neuen Papst. Muslime und Katholiken machen zusammen 40 Prozent der Weltbevölkerung aus. Während es 1,2 Milliarden Katholiken gibt, gehören 1,6 Milliarden Menschen dem islamischen Glauben an. Doch in der Vergangenheit war das katholisch-islamische Verhältnis geprägt von Konflikten.

Papst Franziskus I.: Türkei hofft auf bessere Verbindung zur muslimischen Welt

Am vergangenen Mittwochabend um 19.07 Uhr war es soweit: Weißer Rauch stieg aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle. Die Katholische Kirche hat ein neues Oberhaupt. Derzeit freuen sich nicht nur mehr als eine Milliarde Katholiken weltweit über den neuen Mann aus Argentinien. Auch in der Türkei beobachtet man das Geschehen im Vatikan genau. Franziskus I. - das ist klar - wird vor allem von Nicht-Christen einer eingehenden Prüfung unterzogen.

PKK: Türkische Geiseln kommen bald frei

Die PKK im Kandil-Gebirge möchte in den kommenden Tagen alle türkischen Soldaten, die sich derzeit als Geiseln in ihrer Gewalt befinden, freilassen. Damit folgt die Terrororganisation den Befehlen Öcalans, die Friedensverhandlungen zu unterstützen. Doch vom europäischen Flügel der PKK hat weder Öcalan, noch die AKP-Regierung eine Antwort erhalten.

Cem Özdemir: Erdoğans Terrorismuskritik an der EU ist falsch

Der Bundesvorsitzende der Grünen, Cem Özdemir, sieht im Dialog zwischen der türkischen Regierung und der PKK einen Weg in die richtige Richtung. Der EU-Beitrittsprozess werde dadurch beschleunigt. Doch Vorwürfe Erdoğans, die EU unterstütze die PKK, lehnt er entschieden ab.