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Die Unschuld der Muslime

„Die Unschuld der Muslime“: Umstrittenes Anti-Islam-Video muss entfernt werden

Ein US- Berufungsgericht hat am Mittwoch den Internetriesen Google dazu verpflichtet, dass das anti-islamische Schmähvideo „Die Unschuld der Muslime“ aus dem Internet zu entfernen. Der Film hatte vor zwei Jahren für Proteste in der gesamten islamischen Welt mit Dutzenden Toten gesorgt.

Koranverbrennung für 9/11 angedroht: Umstrittener US-Pastor Terry Jones in Florida verhaftet

Der umstrittene US-Pastor Terry Jones hat sich erneut einen schweren Fauxpas geleistet. Der Geistliche aus Gainesville, Florida, wurde am Mittwoch verhaftet. Er hatte angekündigt, am Jahrestag der Terroranschläge gut 3000 Koran-Ausgaben zu verbrennen. Vor zwei Jahren löste er mit einer solchen Aktion schwere Unruhen mit mehr als einem Dutzend Toten in Afghanistan aus.

Verstoß gegen Bewährungsauflagen: Macher von „Die Unschuld der Muslime“ muss ins Gefängnis

Jetzt muss Mark Basseley Youssef doch hinter Gitter. Der mutmaßliche Macher des Schmähfilms „Die Unschuld der Muslime“ hat gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen. Nun steht ihm ein Jahr Gefängnis bevor. Die Strafe verbüßt er allerdings nicht auf Grund der Unruhen, die das anti-islamische Video in weiten Teilen der arabischen Welt ausgelöst hat. Die zu Grunde liegende Verurteilung ist bereits zwei Jahre her - wegen Bankbetrugs.

„Muslim Demographics“: Sorgt jetzt ein altes Video für neuen Aufruhr?

Nur wenige Wochen nach den schweren Unruhen rund um den US-amerikanischen Schmähfilm „Die Unschuld der Muslime“ hat ein römisch-katholischer Kardinal für neuerlichen Aufruhr - diesmal im Vatikan - gesorgt. Der Geistliche führte ein zweifelhaftes YouTube-Video vor, das alarmierende Prognosen über das Wachstum des Islams in Europa verbreitet. Neu ist der Film allerdings nicht.

Fahndungserfolg: Mutmaßliche Mörder von US-Botschafter Stevens festgenommen

Der Antiterroreinheit der türkischen Polizei ist am vergangenen Donnerstag ein Fahndungserfolg gelungen. Zwei nicht näher identifizerte Personen, die mit gefälschten tunesischen Pässen in die Türkei einreisen wollten, wurden als mutmaßliche Mörder des US-Botschafters in Libyen, Christopher Stevens, festgenommen.

Salman Rushdie: Fatwa zu Zeiten von Facebook und Twitter hätte sein Leben massiv bedroht

Kurz nachdem als Reaktion auf den anti-islamischem Schmähfilm „Die Unschuld der Muslime“ sein Kopfgeld auf 3,3 Millionen Dollar erhöht wurde, meldet sich der britische Autor Salman Rushdie selbst zu Wort. Er ist sich sicher, wäre die Fatwa wegen seines Buches „Die satanischen Verse“ erstmals in Zeiten Sozialer Netzwerke ausgesprochen worden, hätte das sein Leben noch massiver bedroht.

Gerichtliche Anordnung: Türkei blockiert „Die Unschuld der Muslime“

Der Ankündigung des türkischen EU-Minister Egemen Bağış folgen nun Taten eine Gerichts in Ankara. Dieses hat nun beschlossen, den anti-islamischem Schmäh-Film „Die Unschuld der Muslime“ zu blockieren. Jetzt liegt es am Ministerium für Kommunikation entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Anti-Islam-Film: Jetzt will auch die Türkei den Zugang blocken

Der türkische EU-Minister Egemen Bağış hat signalisiert, dass nun auch die Türkei, im Zuge einer Direktive des türkischen Premierministers, den anti-islamischen Schmäh-Film „Die Unschuld der Muslime“ blockieren werde.

100.000 Dollar Kopfgeld: Pakistanischer Minister eröffnet Jagd auf Macher des US-Schmäh-Films

Nicht nur das Kopfgeld auf den britischen Autor Salman Rushdie hat sich im Zuge der Proteste um den anti-islamischen Schmäh-Film „Die Unschuld der Muslime“ auf mittlerweile 3,3 Millionen US-Dollar erhöht. Jetzt legt legt ein pakistanischer Minister nach: Er setzt 100.000 Dollar auf den Macher des Amateurstreifens aus.

Anti-Islam-Film: Proteste in Pakistan kosten mindestens 13 Menschen das Leben

Mit Sorge waren die Freitagsgebete an diesem Nachmittag erwartet worden. In Pakistan führten die Proteste gegen den Schmäh-Film „Die Unschuld der Muslime“ nun zu mindestens 13 Toten und nahezu 200 Verletzten. Die erste große und offiziell genehmigte Demonstration in Freiburg endete hingegen unblutig.

Anti-Islam-Film: Russische Muslime bewahren Ruhe

Während es in Pakistan an diesem Freitag erste Tote bei Protesten rund um das US-amerikanische Schmäh-Video "Die Unschuld der Muslime" gegeben hat, scheint die Lage in Russland derweil entspannt zu bleiben. Landesweit, so der Eindruck, sind die Gläubigen den Aufrufen der Muftis gefolgt, den Provokationen nicht nachzugeben und stattdessen den wahren Charakter des Islams zu demonstrieren.

Überraschende Wende: Erdoğan sagt Reise zur UN-Vollversammlung ab

Der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan hat seine USA-Reise vom 22. bis zum 25. September, wo er an der UN-Vollversammlung in New York teilnehmen sollte, abgesagt. Das teilte sein Büro an diesem Freitag mit. Als Grund für die Absage wird ein anstehender Parteikongress sowie ein dichter Terminplan angegeben.

Organisation für Islamische Zusammenarbeit: Anti-islamische Hasspredigen müssen ein Ende haben

Ekmeleddin İhsanoğlu, Leiter der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC), hat seine Besorgnis über die aktuellen anti-islamischen Hasspredigen zum Ausdruck gebracht. Hören diese nicht auf, führe das zu noch größerer Gewalt.

Anti-Islam-Film: Erste große Demonstration in Deutschland genehmigt

Eine für kommenden Freitag in Freiburg geplante Demonstration gegen den anti-islamischen Film „Die Unschuld der Muslime“ kann stattfinden. Darauf haben sich Polizei und Veranstalter geeinigt. In Paris geht man derweil den entgegengesetzten Weg. Eine Demonstration vor der Großen Moschee, die für Samstag angesetzt war, wurde untersagt.

Mohammed-Karikaturen: Frankreich schließt Botschaften und Schulen in gut 20 Ländern

Die französische Regierung hat auf die neuerlichen Veröffentlichungen von Mohammed-Karikaturen durch das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ reagiert. Aus Angst vor weiteren Unruhen sollen am kommenden Freitag Botschaften und Schulen in gut 20 Ländern geschlossen bleiben. Das teilte das französische Außenministerium mit.

„Die Unschuld der Muslime“: Türkische Anwälte reichen Beschwerde ein

Zwei türkische Juristen haben am vergangenen Montag, den 17. September, eine offizielle Beschwerde gegen den Produzent und Regisseur des Films „Die Unschuld der Muslime“ eingereicht. Bei einer Einreise in die Türkei könnte, so kündigen sie an, den Verantwortlichen bis zu drei Jahren Haft drohen.

Koordinationsrat der Muslime: Wir brauchen eine Kultur des Respektes

Während Deutschland kontrovers über ein Aufführungsverbot für den US-amerikanischen Schmäh-Film „Die Unschuld der Muslime“ diskutiert, macht Ali Kizilkaya, Sprecher des Koordinationsrates der Muslime, auf den eigentlich entscheidenden Punkt der Debatte aufmerksam: Er fühle sich, wie fast alle Muslime verletzt. Verbote könnten dieses Problem nicht lösen. In der Gesellschaft müsse sich vielmehr grundsätzlich etwas ändern. Doch kaum ausgesprochen, droht auch schon neues Unheil aus Frankreich.

Zentralrat der Muslime: „Die Unschuld der Muslime“ muss verboten werden

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, fordert ein Verbot des US-amerikanischen Schmäh-Films „Die Unschuld der Muslime“. Damit befindet er sich auf einer Linie mit Innenminister Hans-Peter Friedrich. Doch längst nicht alle sehen in einer solchen Maßnahme die Lösung des Problems.

Reaktion auf Anti-Islam-Film: Kopfgeld für Salman Rushdie steigt auf 3,3 Millionen US-Dollar

Eine religiöse Stiftung im Iran hat als Reaktion auf den anti-islamischen Amateurfilm, in dem der Prophet Mohammed verspottet wird, die Belohnung auf die Tötung des international bekannten, britischen Schriftstellers Salman Rushdie erhöht.

Erdoğan: Islamfeindlichkeit ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan hat in Anbetracht der Ausschreitungen rund um den anti-islamischen Film „Die Unschuld der Muslime“ noch einmal eine grundsätzliche Position der Türkei herausgestellt. Während man hierzulande Antisemitismus als Verbrechen gegen die Menschlichkeit brandmarke, würde nicht ein einziger westlicher Staat umgekehrt Islamfeindlichkeit als solches anerkennen. Jetzt will der Politiker eine weltweite Ächtung von Islamophobie erreichen.