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Diskriminierung

Glaubenskrieg in Asylunterkünften: Bischöfe wollen keine Trennung nach Religionen

Setzt sich der Glaubenskrieg aus dem Mittleren Osten in deutschen Asylunterkünften fort? Deutschlands Bischöfe hielten eine Trennung der Flüchtlinge nach Religionen für eine Niederlage.

Kampf gegen Vorurteile: Erstes Roma TV in der Türkei startet Ende November

Ein neuer TV-Sender in der Türkei, will künftig die Stimme der Roma im Land sein. Ab Ende November werde sowohl auf Türkisch als auch in der Sprache der Roma gesendet, heißt es. Ziel sei es, Vorurteile gegenüber der Minderheit abzubauen.

Faktisch jeder Muslim in London fühlt sich diskriminiert

Muslime in Großbritannien empfinden das gesellschaftliche Klima als zunehmend rauer. Negative Vorurteile über sie und ihre Religion beträfen mittlerweile fast alle Glaubensbrüder und -schwestern. Schuld daran tragen mitunter Politik und Medien, die bewusst Ängste schüren.

Kein Bier geliefert: Gefeuerte muslimische Lkw-Fahrer gewinnen vor Gericht

Ein Gericht in den USA hat entschieden: Zwei muslimische Lkw-Fahrer haben das Recht, die Auslieferung von Bier aufgrund ihres Glaubens zu verweigern. Den beiden war von ihrem ehemaligen Arbeitgeber deswegen gekündigt worden. Die Equal Employment Opportunity Commission zog für sie vor Gericht und beschuldigte diesen der religiösen Diskriminierung. Mit Erfolg - die Bundesbehörde konnte für das Duo ganze 240.000 US-Dollar Schadenersatz erzielen.

Soziale Medien: Türkische Minderheiten haben Angst, sich frei zu äußern

80 Prozent der Minderheiten in der Türkei sind der Ansicht, dass sie sich in Sozialen Medien nicht offen äußern können. 35 Prozent geben außerdem an, dass sie dort Ziel von Hasskommentaren seien. Das geht aus einer aktuellen, von der Europäischen Union finanzierten Umfrage hervor.

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hatte bereits im März auf dem Jahrestag der türkischen Roma gesprochen. Er selbst ist mit türkischen Roma-Familien aufgewachsen. (Screenshot)

Erdoğan kritisiert Diskriminierung von Sinti und Roma in Europa

Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdoğan kritisiert die Haltung der Europäer gegenüber den Sinti und Roma scharf. Die Europäer würden Roma-Familien verjagen, doch die Türkei werde es niemals zulassen, dass Menschen nach ihrer Ethnie oder Religion beurteilt werden. Erdoğan selbst ist mit türkischen Roma-Familien aufgewachsen. Der Mann ist sehr beliebt bei der Gemeinschaft.

Konvertiten in Deutschland: Zeynap hat Angst, ein Kopftuch zu tragen

Früher war Zeynap in engen Jeans und mit offenen Haaren unterwegs, feierte und trank Alkohol. Dann ist sie zum Islam konvertiert. Eine befreiende und erleichternde Entscheidung sei das gewesen, sagt sie. Trotzdem hat die junge Frau Angst.

Stures Gericht: Türkische Familie darf ihren Nachnamen nicht ändern

Eine deutsch-türkische Familie ist vor dem Verwaltungsgericht Braunschweig mit einer Klage gescheitert, ihren ausländischen Nachnamen ändern zu dürfen. Wie das Gericht am Freitag mitteilte, argumentierten die Eltern damit, dass der türkische Nachname zu Diskriminierungen ihrer Kinder in der Schule geführt habe.

Studie: Integration von Ausländern funktioniert immer besser

Wenn es um die formale Integration von Einwanderern und ihren Nachkommen geht, erhält Deutschland gute Noten. Schlechter ist es dagegen um die gesellschaftliche Akzeptanz von Menschen ausländischer Herkunft bestellt.

Keine Cola-Dose für Muslima: Boykottaufrufe gegen United Airlines

In den USA sorgt ein Fall von Diskriminierung für heftige Diskussionen im Internet. Eine Muslima wollte auf einem United Airlines-Flug eine ungeöffnete Dose Cola. Die harmlose Bitte wurde ihr verwehrt - die Situation eskalierte. Die User sind empört und rufen zum Boykott des Unternehmens auf.

Tschüss Deutschland! Fachkräfte kehren in die Türkei zurück

Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung der Türkei setzt auch eine Welle der Remigration vieler junger Deutscher-Türken ein. Alleine in den vergangenen Jahren sollen mehr als 250.000 junge Menschen in das Land ihrer Großväter zurückgekehrt sein. Meistens sind sie Fachkräfte mit einem abgeschlossenem Studium oder einer fertigen Ausbildung.

Französische Sicherheitsbehörden diskriminieren junge Muslimin

Asiye Bilgin wurde am Flughafen gezwungen sich zu entkleiden. Die stellvertretende Vorsitzende der Brüsseler Niederlassung der in der Türkei regierenden Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AK-Partei) reagierte mit deutlicher Kritik auf das diskriminierende Verhalten des französischen Sicherheitspersonals und der Polizei.

Studie: Erfolg ist für Türkeistämmige in Deutschland deutlich mühsamer als anderswo

Eine europäische Vergleichsstudie hat festgestellt: In Staaten wie Schweden oder den Niederlanden entwickelt sich eine „türkischstämmige Mittelschicht“. Den Menschen gelingt dort, was in Deutschland offenbar kaum möglich ist. Hierzulande machen nämlich nur acht Prozent tatsächlich Karriere.

Konfliktforscher: Angst vor islamistischem Terror führt zu stärkerer Diskriminierung von Muslimen

Die wachsende Angst vor islamistischem Terror könnte in Deutschland nach Einschätzung des Konfliktforschers Andreas Zick zu einer stärkeren Diskriminierung von Muslimen führen. Studien zeigten, dass Terrorangst bei Menschen, die ohnehin an Stereotype und Vorurteile glauben, eine Verfestigung dieses Denkschemas bewirken.

Diskriminierung und Aufhetzung: Geert Wilders muss in den Niederlanden vor Gericht

Der Rechtspopulist Geert Wilders sorgte mit einer rhetorischen Frage für Wut in den Niederlanden. «Wollt ihr mehr oder weniger Marokkaner in den Niederlanden?», wollte er wissen. Jetzt bringt ihn das vor Gericht.

Respektpreis des „Bündnisses gegen Homophobie“: Türkischer Schiedsrichter Dinçdağ in Berlin ausgezeichnet

Der erste offen homosexuelle türkische Schiedsrichter Halil İbrahim Dinçdağ ist in dieser Woche mit dem Respektpreis 2014 geehrt worden. Entgegegen nahm er die Auszeichnung in Berlin aus den Händen des Schirmherren und regierenden Bürgermeisters der Hauptstadt, Klaus Wowereit. Der Referee wurde 2008 nach seinem Zwangs-Outing aus dem türkischen Fußballverband (TFF) verbannt.

Konsequenz des 10. Migrationsberichts: Regierung muss mehr in den Bildungsbereich investieren

Der 10. „Bericht zur Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland“ hat offenbart: Bis in Deutschland Chancengleichheit besteht, bleibt noch viel zu tun. Für den Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) sowie die migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Sevim Dagdelen, steht dabei der Bildungsbereich im Fokus. Denn: Noch immer bestimmt offenbar die soziale Herkunft in Deutschland über Bildungserfolg bzw. -misserfolg und damit den weiteren Lebensweg.

Migrationsbeauftragte: Menschen werden in Deutschland allein wegen des Namens diskriminiert

Anlässlich der Vorstellung des 10. „Bericht zur Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland“ weist die Migartionsbeauftragte Aydan Özoğuz auf nach wie vor bestehende Missstände in Deutschland hin. Die Tatsache, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist, haben viele lange nicht wahrhaben wollen. Die Folge: Auch deshalb müssen Menschen mit ausländischen Wurzeln hierzulande mit vielen Problemen kämpfen.

EU-Gericht stuft Übergewicht als Behinderung ein

Der Europäische Gerichtshof stuft Übergewicht als eine Behinderung ein. Es fällt somit in den Geltungsbereich der Brüsseler Anti-Diskriminierungs-Gesetze. Arbeitgeber müssen künftig darauf achten, dass sie nicht gegen die Rechte von Übergewichtigen verstoßen.

Diskriminierung: Türkische Polizei entlässt schwulen Beamten

Aufgrund seiner sexuellen Orientierung wurde ein Polizist in der Türkei vom Dienst suspendiert. Angeblich beschäme er das Ansehen des Beamtentums. Das Innenministerium steht hinter dieser Entscheidung.