Alle Artikel zu:

Diskriminierung

Solidarität mit Halil İbrahim Dinçdağ: Internationale Diplomaten stehen hinter homosexuellem Referee

Bereits vor zwei Jahren sorgte die Geschichte des türkischen Referees Halil İbrahim Dinçdağ für Aufsehen. Damals verklagte er den Türkischen Fußballverband (TFF), weil dieser seine Homosexualität öffentlich gemacht hat. Seither ringt der einstige Schiri um sein berufliches Fortkommen. Sein juristischer Kampf hat nun internationale Unterstützung erfahren.

Weg aus Deutschland: Fast 200.000 Türken gehen in vier Jahren

In den Jahren 2007 bis 2011 sind 193,000 in Deutschland lebende Türken dauerhaft in die Türkei zurückgekehrt. Am häufigsten waren Arbeitslosigkeit und Diskriminierung ausschlaggebend für die Rückwanderung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Erhebung der türkisch-deutschen Stiftung für Bildung und wissenschaftliche Forschung (TAVAK).

Stellvertretender Premier: Minderheiten sollen in die Türkei zurückkehren

Der stellvertretende türkische Ministerpräsident Bülent Arınç hat Angehörige von Minderheiten, die in der Vergangenheit auf Grund schlechter Behandlung die Türkei verlassen haben, aufgefordert, wieder zurück zu kehren. Gerade die unterschiedlichen kulturellen, religiösen und ethnischen Minderheiten würden doch den Reichtum des Landes ausmachen.

Diskriminierung: Türkische Gemeinde bietet kostenlose Rechtsberatung an

Die Türkische Gemeinde in Berlin (TGD) macht sich stark gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Eine kürzlich eingerichtete Stelle zur Rechtsberatung von Diskriminierungs-Opfern soll für Aushilfe sorgen.

Diskriminierung in Australien: Einwanderin erbittet Hilfe von türkischen Behörden

Rund 35 Jahre lang lebte Neslihan Kurosawa in Australien. Ihr Heil fand die heute 50-jährige Türkin dort allerdings nicht. Im Kampf gegen Misshandlung und Diskriminierung, der sie seit Jahren fern der Heimat ausgesetzt war, hat sie jetzt die türkischen Behörden um Hilfe gebeten.

Türkei: Opposition fordert Rechte für Homosexuelle

Pünktlich zum Valentinstag hat sich die wichtigste türkische Oppositionspartei CHP für alle Homosexuellen in der Türkei stark gemacht. Die Partei fordert die Einrichtung einer parlamentarischen Untersuchungskommission, die sich eigens mit LGBT-Rechten befasst.

USA: Terroristen finden keinen Nachwuchs mehr

Die Muslime in den USA lehnen Al Qaida und Islamismus ab. Trotzdem werden sie von der Strafverfolgungsbehörde als Gefahr eingestuft. Doch der Überwachungsapparat ist ein Problem für alle US-Bürger.

Gleiche Rechte auch im Tod: Nicht-Muslime fordern Ende der Diskriminierung bei der Bestattung

Mitglieder nicht-muslimischer Minderheiten in der Türkei wollen eine Gleichstellung mit der türkischen Mehrheitsbevölkerung auf dem Friedhof erreichen. Die hiesigen Gemeinden sollen wie bei muslimischem Begräbnissen nun auch hier ihren Beitrag leisten.

6-Jähriger ist HIV positiv: Schule in Şanlıurfa verweigert die Aufnahme

Kurz nach dem internationalen Welt-Aids-Tag wird in der Türkei ein schockierender Fall von Diskriminierung bekannt. Eine Schule in Şanlıurfa soll sich geweigert haben, einen sechsjährigen Schüler aufzunehmen. Der Grund: Der Kleine ist HIV positiv. Die jetzige Ablehnung ist jedoch nur das Ende der Fahnenstange. Die Familie wird seit der Diagnose von den Bewohnern ihres Dorfes ausgegrenzt.

Abgelehnt wegen Kopftuch: Muslima bekommt vor Amtsgericht Berlin Recht

Eine Muslima wurde aufgrund ihres Kopftuchs nicht eingestellt. Die Frau klagte und bekam Recht. Die Berliner Richter werteten das Recht der „religiösen Ausübung“ höher als das vermeintliche Recht auf „religiöse Neutralität“.

Diskriminierung von Menschen mit Handicap: Türkische Arbeitgeber zahlen lieber die Strafe

Menschen mit Behinderung haben im türkischen Arbeitsleben offenbar keinen leichten Stand. Hiesige Arbeitgeber im öffentlichen wie im privaten Sektor zahlen lieber 733 Euro Strafe, anstatt tatsächlich Personal mit Handicap einzustellen.

AKP Veto: Keine Rechte für Homosexuelle in der türkischen Verfassung

Die regierende AKP hat ihr Veto gegen einen Vorschlag eingelegt, der künftig verfassungsrechtlichen Schutz für die Rechte Homosexueller schaffen sollte. Die Partei, so ein Sprecher, halte es nicht für richtig, dieses Thema speziell zu behandeln.

Wie der „Spiegel“ die DTN als U-Boot der Islamisten enttarnen wollte

Es gab Streit zwischen den DTN und dem Magazin „Spiegel“. Der „Spiegel“ hatte bei den DTN ein Zitat geklaut. Das wollte er offiziell nicht einräumen und schickte zwei Redakteure auf Recherche-Tour. Sie sollten die DTN als islamistisches Hetzblatt enttarnen. Ein Bericht von einer bizarren Begegnung.

Christine Lüders: „Jeder Fall von Diskriminierung ist einer zu viel“

Unsere Gesellschaft müsse lernen, mit Benachteiligung so umzugehen, dass es zu dieser gar nicht erst komme, erklärt Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Und das „ganz abgesehen davon, ob es laut Allgemeinem Gleichbehandlungsgesetz möglich ist, rechtlich dagegen vorzugehen oder nicht“. Mit den Deutsch Türkischen Nachrichten spricht sie über den Wunsch nach gemeinsamen Festen, unverständliche Klischees in den Köpfen der Menschen und den Mut von Arbeitnehmern, die sich trauen, ihr Recht vor Gericht zu erstreiten.

Kopftuch verboten: Ex-Mitarbeiterin verklagt Disney

Eine ehemalige Mitarbeiterin in einem Disneyland-Restaurant hat am vergangenen Montag ihren einstigen Arbeitgeber verklagt. Die Frau wirft der Walt Disney Company Schikane und religiöse Diskriminierung vor. Sie behauptet entlassen worden zu sein, weil sie bei der Arbeit ein Kopftuch tragen wollte.

OECD-Vergleich: Weniger Jobchancen für junge Migranten in Österreich

Der Anteil von Migranten am Arbeitsmarkt in Österreich steigt zwar stetig, doch noch immer haben es besonders junge Migranten oder die Kinder von Migranten schwer, in den Arbeitsmarkt einzusteigen, was nach OECD-Angaben nicht zuletzt an Diskriminierung liegt.

Diskriminierung: KRM hofft auf interkulturelle Öffnung der Ämter und Behörden

Nach Veröffentlichung einer Studie der Antidiskriminierungsstelle zeigt sich der Kontrollrat der Muslime nicht sonderlich überrascht. Muslime hoffen nun auf eine Änderung der Zustände. Denn das Ergebnis, dass Menschen mit Migrationshintergrund stark diskriminiert werden, solle als Warnsignal aufgefasst werden.

US-Bericht über Religionsfreiheit: US-Amerikaner kritisieren die Türkei

Die USA übt in ihrem jährlichen Bericht zur Religionsfreiheit harte Kritik an der Türkei. Noch immer komme es zu starken Einschränkungen. Zu den in der Türkei problematischen Themen gehöre beispielsweise die noch nicht erfolgte Wiedereröffnung des griechisch-orthodoxen Priesterseminars Halki, das Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst, die fehlende Möglichkeit der Wehrdienstverweigerung, die obligatorische religiöse Erziehung sowie die Hindernisse, denen Aleviten in der Türkei in ihrer Religionsausübung ausgesetzt seien.

Rückzug und Neustart von Klaus J. Bade: Es war der richtige Zeitpunkt

Klaus J. Bade ist zum 1. Juli 2012 turnusgemäß als Vorsitzender des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration abgetreten. Der Gründungsvorsitzende ist aber auch ganz aus dem Sachverständigenrat ausgeschieden. Doch sogleich meldet er sich zurück – pointierter und schärfer im Tonfall. Im Gespräch mit den Deutsch Türkischen Nachrichten gibt der renommierte Migrations- und Integrationsforscher keinen aalglatten Rückblick. Und auch in Zukunft wird es Wortmeldungen von ihm geben, „die einigen Zeitgenossen nicht gefallen werden“.

Aus Sicherheitsgründen: Französische Flughäfen verlangen Abnahme des Kopftuchs

An einigen französischen Flughäfen wurde damit begonnen, Frauen mit Kopftuch darum zu bitten, dieses aus Sicherheitsgründen abzunehmen. Die neue Praxis blieb von der muslimischen Community im Land nicht ohne Reaktion. Sie fühlen sich ob des ungewöhnlichen Vorgehens diskriminiert.