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DNA

Microsoft kauft Millionen DNA-Stränge als Datenspeicher

Microsoft hat 10 Millionen Stränge künstlicher DNA von einem Biotech-Start-up gekauft. Der Konzern will die im Labor produzierten Moleküle für die Datenspeicherung erproben. Die DNA-Substanz ermöglicht Microsoft zufolge längere Lesbarkeit und höhere Datendichte als alle bisher bekannten Datenträger.

Bericht: Selbstmordattentäter von Ankara war türkischer Staatsbürger

Der Selbstmordattentäter von Ankara stammt nach einem Bericht aus der osttürkischen Stadt Van. Das habe ein DNA-Test ergeben. Die Ergebnisse widersprechen damit Angaben der türkischen Regierung, die kurz nach dem Anschlag gesagt hatte, der Attentäter sei in der nordsyrischen Stadt Amuda geboren worden.

Google steigt in Herz-Forschung ein

Alphabet alias Google kann es nicht lassen, wieder einmal investiert das riesige US-Unternehmen Millionen Dollar in vermeintlich nicht zum Kerngeschäft gehörende Projekt. Diesmal geht es ums Herz, genauer um den Plaque, der die Arterien verstopft.

Nanomaschine kann HIV in Minuten erkennen

Statt Stunden für die die Auswertung eines HIV-Tests zu benötigen, kann eine neue DNA-Nanomaschine schon nach Minuten HIV-Antikörper im Blut nachweisen. Selbst mit einem Smartphone soll die Technologie bald genutzt werden können. Das spart Kosten und Zeit, vor allem in entlegenen Regionen.

Für die Gentherapie mussten die Patienten DNA inhalieren. (Foto: Imperial College London)

Erste Gentherapie bei Mukoviszidose zeigt Wirkung

Zur Behandlung von Mukoviszidose-Patienten kam erstmal s eine Gentherapie zum Einsatz. In der entsprechenden Studie wurde ein DNA-Molekül von den Patienten inhaliert. Tatsächlich zeigte sich eine Verbesserung der Lungenfunktion.

Gen-Uhr: DNA verrät Lebenserwartung

Erstmals lassen sich Aussagen über die restliche Lebenszeit anhand von Blutmessungen vornehmen. Wissenschaftlern ist es gelungen, eine eindeutige Verbindung zwischen dem biologischen Alter und der Lebensdauer herzustellen. Wer biologisch älter ist, als in Wirklichkeit, der stirbt wahrscheinlich früher, ergab die Forschung.

Google investiert Milliarden in Gesundheits-Projekte

Ein Cloud-Dienst für DNA-Daten für Forscher, Daten aus Gesundheits-Apps und die Erforschung von altersbedingten Krankheiten. Google investiert im großen Stil in mehrere Gesundheits-Projekte. Der Markt wächst rasant, Google möchte sich so viele Marktanteile sichern wie möglich.

Künstliches Leben: Mikro-Chip erschafft Gene aus DNA

Forscher haben einen Silizium-Chip entwickelt, der Gene aus DNA herstellen kann. Damit haben die Forscher den grundlegendsten Baustein des Lebens künstlich nachgebildet. Dies sei ein wichtiger Schritt zur Herstellung „lebender“ künstlicher Zellen.

Wissenschaftler entdecken dumm machendes Virus

Normaler Weise findet sich der Chlorovirus ATCV-1 nur bei Algen. Doch wie eine Studie zeigt, lässt sich der Virus auch bei vielen Menschen nachweisen. Und hier hat es sogar einen negativen Einfluss auf die kognitiven Fähigkeiten des Menschen.

Rauchen in der Schwangerschaft kann DNA des Kindes verändern

Wenn schwangere Frauen rauchen, können sie die DNA ihrer Babys beeinträchtigen. Eine neue Studie hat knapp 900 Säuglinge untersucht und dabei zehn neue Gene identifiziert, die eine Verbindung zum mütterlichen Rauchen darstellen.

Stress der Eltern verändert das Erbgut der Kinder

Ein Studie der Tulane Universität in New Orleans zeigt, dass Stress unser Erbgut verändern kann. Bei Kinder, die harte Schicksale erleiden mussten, sind bestimmte Chromosomen nicht vollständig ausgebildet. Die Kinder haben demnach eine kürzere Lebenserwartung.

Risiko alte Väter: DNA-Mutation birgt Gefahren für das Ungeborene

Ab einem Alter der Väter von 45 Jahren steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Kinder unter geistigen Störungen leiden werden. Ist der Vater zu alt, treten Krankheiten wie Autismus und Schizophrenie häufiger auf.

DNA-Analyse: Getöteter Leopard stammte nicht aus Anatolien

Wende im Fall des Anfang November in Diyarbakır getöteten Leoparden. Das Tier soll persischer, nicht anatolischer Abstammung sein. Das hat eine Untersuchung des Wissenschafts- und Technologieforschungsrat der Türkei (TÜBİTAK) ergeben.

Angst vor Terror in Sotschi: Russische Regierung sammelt DNA-Proben von muslimischen Frauen ein

Die russischen Behörden stellen Muslima im Land offenbar unter Generalverdacht. Wenige Monate vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi werden jetzt DNA-Proben eingesammelt. Sie sollen dazu verwendet werden Körperteile zu identifizieren, falls eine der Frauen dort einen Selbstmordanschlag durchführt.

Mysterium Lepra: Jahrhunderte alte Krankheit entschlüsselt

Das Genom eines mittelalterlichen Krankheitserregers konnte erstmals von Grund auf neu zusammengesetzt werden. Aufgrund der sehr dicken Zellwände des Lepra-Bakteriums war die DNA in den jahrhundertealten Skeletten extrem gut erhalten.

Patent für künstliche Menschen: US-Richter honorieren brillante Erfindung

Biotech-Unternehmen haben einen großen Erfolg vor dem Obersten Gericht der USA errungen. Sie können künftig im Labor erzeugte menschliche DNA patentieren lassen. Denn zweifelsfrei seien künstliche Menschen-Gene eine brillante Erfindung, so die Richter.

Gen-Forschung: Bedeutung von Erbfaktoren durch Gen-Knockouts entschlüsselt

Will man die Funktion eines menschlichen Genes ergründen, kann man es mithilfe eines Knockout-Verfahren ausschalten. Dabei schneiden synthetisch hergestellte Scheren Löcher in den DNA-Strang. Bisher waren Gen-Knockouts nur bei Tieren möglich.

Falsche Impfaktion sollte bin Ladens DNA beschaffen

In den Monaten vor der Erschießung Osama bin Ladens gab es eine geheime Aktion der CIA in der pakistanischen Stadt Abbottabad: Durch eine falsche Impfaktion versuchte man an DNA der bin Laden Familie zu gelangen, um heraus zu finden, ob Osama bin Laden sich wirklich dort aufhält.

Spermaprobe offenbar identisch mit DNA von Strauss-Kahn

Das auf der Arbeitskleidung des mutmaßlich von Strauss-Kahn angegriffenen Zimmermädchens gefundene Sperma stammt laut einem Bericht der "New York Times" mit der der DNA des früheren Währungsfonds-Chefs überein.