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Edelmetalle

Rohstoff-Schock: Gefährliche Spirale, die kaum zu stoppen ist

Der Preisverfall im Rohstoff-Sektor hat eine schleichende Wirkung: China fällt als Käufer und Verkäufer von Industrie-Metallen zurück. Als Folge versiegt das Kapital in die anderen Produzenten-Länder. Die einstigen „Hoffnungsträger“ rutschen in die Rezession. Die Zentralbanken können nicht mehr helfen. Sie haben ihr Pulver verschossen.

Rohstoff-Schock: Die nächste Krise der Weltwirtschaft am Horizont

Der Verfall der Rohstoff-Preise trifft die Produzenten hart und wird mit voller Wucht auf ihre Wirtschaft durchschlagen. Anders als in früheren Krisen können die Zentralbanken nicht mit niedrigen Zinsen gegensteuern. Export-Nationen wie Deutschland müssen sich auf massive Einbrüche vorbereiten.

Erdöl-Preiskrieg: Gefährlich nicht nur für Russland, sondern für Weltwirtschaft

Alle Indizien deuten darauf hin, dass die Erdöl-Preise auf absehbare Zeit nicht steigen, sondern sogar weiter sinken dürften. Der von den Saudis entfesselte Preiskrieg wird von den USA geduldet, um Russland in die Knie zu zwingen. Doch diese Strategie ist höchst gefährlich: Sie könnte zu einem Einbruch der gesamten Weltwirtschaft führen.

Erste Group: „Es gibt viele Beweise für die Manipulation beim Goldpreis“

In der Türkei gilt Gold schon lange als sichere Anlage in der Bevölkerung. Das Ergebnis: Gold in Milliardenhöhe unter der Matratze. Während die Regierung dort versucht, das Gold für die Wirtschaft zu mobilisieren, könnte in Europa die Angst, dass die Eurorettung zu einem starken Wertverlust der Gemeinschaftswährung führen könnte, die Gold-Nachfrage steigen lassen. Ronald Stöferle ist Rohstoffexperte bei der Erste Group. Er hat im Goldreport der Bankengruppe die aktuellen Entwicklungen und Aussichten am Goldmarkt untersucht. Im Interview mit den Deutsch Türkischen Nachrichten erklärt er, warum Gold zu unrecht als Anlageform für absolute Pessimisten gilt.