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Einkommen

Gesundheit hängt vom Einkommen ab: Wohlhabende leben länger

Die Lebenserwartung der Deutschen hängt immer stärker von der sozialen und geografischen Herkunft ab. Insbesondere in strukturschwachen Regionen sterben die Menschen jünger. Im reichen Süden Deutschlands leben die Menschen bis zu elf Jahre länger.

OECD: Einkommen in Deutschland wachsen zu wenig

Die Einkommensentwicklung in Deutschland bleibt laut OECD-Bericht unterdurchschnittlich. Während das Pro-Kopf-Einkommen demnach in den Industrieländern im Schnitt um 8,1 Prozent zulegte, wuchs es in Deutschland nur um 6,7 Prozent. Lediglich in der Niedriglohnbranche stieg das Niveau durch den Mindestlohn leicht, so die Bilanz von Arbeitsministerin Nahles.

Deutschland: Niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in der EU

Im vergangenen Jahr waren in Deutschland etwa 330.000 junge Menschen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren erwerbslos. Ein Blick auf die anderen EU-Staaten zeigt, dass der Schnitt der jugendlichen Erwerbslosen deutlich höher ausfiel. Immerhin fast ein Drittel der unter 16-Jährigen in der EU ist zudem von Ausgrenzung durch bedroht.

Ungleichheit der Einkommen ist der soziale Skandal in Griechenland

Die Krise hat in Griechenland lange vor den ersten Rettungs-Krediten der Euro-Zone begonnen. Das Hauptproblem: Durch die Kreditorgie wurde die Ungleichheit noch vergrößert. Dies wird sich nach der Krise ändern müssen.

Studie: Lohnzuwächse fördern Ungleichheit

In der deutschen Privatwirtschaft stiegen die tariflichen Monatsverdienste 2014 um durchschnittlich 2,9 Prozent. Die Bertelsmann Stiftung sieht in den steigenden Löhnen auch eine Gefahr. Diese führten zu sozialer Ungleichheit.

IWF: Mehr Geld für Mittelschicht fördert Wachstum

Es macht einen Unterschied, ob die Armen einer Bevölkerung mehr Geld zur Verfügung haben oder die Reichen. Wie eine neue Studie des IWF zeigt, sollte sich die Regierung eher auf die Armen konzentrieren. Haben diese mehr Geld zur Verfügung, steigt das BIP. Haben die Reichen mehr Geld sinkt es sogar.

Das Sparbuch wird zum Auslauf-Modell in Deutschland

Das Geldvermögen der Deutschen entwickelt sich im Vergleich zu anderer großer Volkswirtschaften wie den USA nur unterdurchschnittlich. Und das, obwohl Einkommen und Sparquote im internationalen Vergleich hoch sind. Die Anleger haben jedoch wegen der niedrigen Zinsen das Vertrauen verloren. Vor allem die Generation der Hedonisten lässt sich offenbar leichtgläubig ins Risiko treiben und könnte in Zukunft verstärkt auf Aktien setzen.

Höhere Pflegebeiträge entlasten Angehörige und stärken Heime

Die Pflegereform kostet viel Geld. Beiträge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern werden in zwei Stufen angehoben. Doch das ist erst der Anfang. Bis 2030 könnten die Kosten explodieren. Die Bundesregierung stärkt daher Pflegeeinrichtungen mit mehr Personal und entlastet Angehörige. Ein Vorsorgefonds soll die geburtenstarken Jahrgänge absichern.

Jeder deutsche Arbeitnehmer arbeitet die Hälfte des Jahres für den Staat

Die Deutschen müssen mehr als die Hälfte ihrer Einkommen an den Staat abgeben. Rein rechnerisch arbeiten sie dieses Jahr erst seit dem 8. Juli für das eigene Portemonnaie, so der Bund der Steuerzahler. Er fordert daher unter anderem die Abschaffung der kalten Progression.

Weltbank: Weiterhin positive Entwicklung der türkischen Wirtschaft

Die Weltbank hat einen Bericht über die türkische Wirtschaft veröffentlicht. Die Türkei habe sich zu einem einkommensstarken Land Entwickelt. Dies liege besonders an dem konkurrenzfähigen Exportmarkt.

Schere zwischen Arm und Reich: Mehr Geld verlängert das Leben

Weniger Geld bedeutet ein kürzeres Leben. Die Differenz beträgt mehrere Jahre. Die Schere wird wegen der immer stärkeren Kluft zwischen Arm und Reich größer. Am besten haben es reiche Männer - sie überleben ihre Frauen um sechs Jahre.

Flüchtlinge in der Türkei: Qualifizierte Syrer wollen Situation aktiv verbessern

Die rund 500.000 syrischen Flüchtlinge in der Türkei leben großteils unter miserablen Bedinungen. In der südtürkischen Stadt Kilis wurde aus der Not eine Tugend gemacht. Hunderte qualifizierte Syrer helfen hier mit, um selbst für eine Verbesserung der Situation zu sorgen. Als Lehrer, Krankenschwestern und Ärzte sind sie aktiv eingebunden.

Sozialer Aufstieg unmöglich: Amerikanische Unterschicht wächst

Weniger als 55 Prozent der Amerikaner halten es noch für möglich, ihren Lebensstandard zu verbessern. Noch nie zuvor zählten sich so viele Amerikaner zur Unterschicht - Tendenz steigend.

Deutschland: Einkommens-Kluft zwischen Bürgern und Managern

Die Kluft der Einkommen in Deutschland ist beträchtlich: Die Vorstandsvorsitzenden de DAX-Konzerne verdienen das 133fache des durchschnittlichen Deutschen. Früher gab es einmal die Faustregel, dass der Chef einer Fabrik nicht mehr als das 12fache eines einfachen Arbeiters verdienen solle. Das ist allerdings schon lange her.

Wolfgang Schäuble: Kein vorzeitiges Ende des Solidaritätszuschlages

Finanzminister Schäuble weist Forderungen aus der FDP zurück, den Solidaritätszuschlags vorzeitig abzuschaffen. Er deutet sogar an, dass der Soli noch lange Zeit entrichtet werden muss.

24 Prozent mehr: Nichtraucher haben bei Gehalt die Nase vorn

Vor allem aufgrund einer anderen Persönlichkeitsstruktur verdienen Nichtraucher deutlich mehr als Raucher. Am besten verdienen jedoch diejenigen, die einst Raucher waren, es dann aber geschafft haben, mit dem Rauchen aufzuhören.

Kein Vertrauen oder kein Geld? Russen halten sich von Finanzgeschäften fern

Im Vergleich zu europäischen Bürgern sind die Russen auf den Finanzmärkten nur halb so aktiv. Die Deutungsmuster für diesen Umstand sind vielfältig. Während die einen hier einen Mangel an Vertrauen ins russische Finanzsystem erkennen, sehen andere dahinter einen weitaus trivialeren Grund: Das durchschnittliche Einkommen ist einfach zu niedrig und lässt daher wenig Raum für Investitionen.

OECD-Schlusslicht Griechenland: Niedrige Löhne, dafür lange Arbeitszeiten

Im Schnitt arbeiten die Griechen 30 Prozent mehr im Jahr als die Deutschen und liegen auch grundsätzlich über dem Durchschnitt der OECD-Länder. Das durchschnittliche Netto-Einkommen liegt dagegen weit unter dem OECD-Durchschnitt.

Krisenzeiten: Für Deutsche Arbeitnehmer kommt Sicherheit vor Einkommen

In Deutschland gibt es immer weniger Gründer. Work-Life-Balance und ein Verlangen nach relativer Sicherheit sind in wirtschaftlich unruhigen Zeiten wichtiger als die Aussicht auf ein höheres Einkommen.

Bürgerversicherung ist der falsche Weg: 100.000 Arbeitsplätze geraten in Gefahr

Die Ärzte sprechen sich für den Erhalt des dualen Versicherungssystems von privaten und gesetzlichen Krankenkassen aus. Die Einführung einer von der SPD, den Linken und den Grünen geforderten Bürgerversicherung würde einem Gutachten der Gewerkschaft Ver.di zufolge etwa 100.000 Arbeitsplätze gefährden.