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Energiebedarf

RWE setzt auf Wachstum in der Türkei

Der Energiekonzern RWE will sein Stromgeschäft in der Türkei deutlich ausbauen. Bis zum Ende der Dekade will das Unternehmen rund eine Million türkische Kunden haben. Die Chancen für eine weitere Marktdurchdringung scheinen gut. Bereits Anfang des Jahres wurde bekannt: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan will dem steigenden Energiebedarf seines Landes in den kommenden acht Jahren mit massiven Investitionen begegnen.

Steigender Energiebedarf: Erdoğan fordert 120 Milliarden Dollar Investitionen bis 2023

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan will dem steigenden Energiebedarf seines Landes in den kommenden acht Jahren mit massiven Investitionen begegnen. Bis zum hundertjährigen Jubiläum der Republik sollten umgerechnet gut 120 Milliarden US-Dollar fließen. Seiner Ansicht nach müsse die Türkei aber sowohl auf Atom- als auch auf Erneuerbare Energie setzen.

Vorstoß in Mersin: Erstes thermisches Solarkraftwerk der Türkei errichtet

Das türkische Energieunternehmen Greenway hat den Bau der ersten türkischen "Concentrated Solar Power Tower-Anlage" (CSP) in der südtürkischen Provinz Mersin abgeschlossen. Diese steht nun in einem der weltweit wichtigsten Sun Belt Gebiete. Ähnliche Anlagen gibt es in Spanien, Israel und den USA.

E.ON zieht es in die Türkei: Deutscher Energiekonzern erwirbt 50 % von Enerjisa

Den deutschen Energieversorger E.ON zieht es auf den türkischen Strommarkt. Das Unternehmen hat mit einem Asset-Tausch 50 Prozent am türkischen Konzern Enerjisa erworben. Partner ist die türkische Sabanci-Gruppe, die das Gemeinschaftsunternehmen Enerjisa 2007 mit dem österreichischen Energiekonzern Verbund gegründet hatte. Letztere ziehen sich nun zurück.

Türkei: Ausländische Firmen nur in der Region Istanbul

95 % aller ausländischen Unternehmen in der Türkei sitzen in die Region um Istanbul – davon alleine 5.000 Firmen aus Deutschland. Das bringt die örtliche Verkehrsinfrastruktur und Stromversorgung mittlerweile an ihre Grenzen.