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Erdogan Bayraktar

Korruptionsvorwürfe: Türkische Ex-Minister müssen nicht vor Verfassungsgericht

Vier frühere türkische Minister müssen sich nach der Entscheidung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses nicht wegen Korruptionsvorwürfen vor dem Verfassungsgericht verantworten. Der Ausschuss habe ein Verfahren vor dem höchsten Gericht mit neun gegen fünf Stimmen abgelehnt.

Ehemaliger Innenminister Şahin: Die Türkei wird von einem kleinen Machtzirkel regiert

Nach seinem Rücktritt am Mittwoch rechnet der ehemalige türkische Innenminister und AKP-Abgeordnete İdris Naim Şahin mit der türkischen Regierung ab. Diese werde von einer kleinen oligarchischen Elite geführt. Weite Teile der Parteienlandschaft seien ausgeschlossen, ebenso wie das türkische Volk.

Hannes Swoboda: Die Türkei braucht einen neuen Premierminister

Der österreichische Europapolitiker Hannes Swoboda (SPÖ) blickt besorgt auf die jüngsten Vorkommnisse in der Türkei. Nach dem Rücktritt von gleich drei Ministern an einem Tag ist der Präsident der sozialdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament der Ansicht, dass die Türkei nun auch einen neuen Premier benötige. Der Korruptionsskandal hat Erdoğan mittlerweile direkt erreicht.

Korruptionsskandal in der Türkei: Drei Minister werfen das Handtuch

Nicht nur innerhalb der türkischen Polizei, auch im Kabinett gibt es nun erste personelle Konsequenzen. Gut eine Woche nach Beginn der Verhaftungswelle, haben sowohl der türkische Innenminister als auch der Wirtschaftsminister ihren Rücktritt erklärt. Wenig später folgte ihnen Umweltminister Erdoğan Bayraktar nach. Vor acht Tage waren ihre Söhne wegen Korruptionsvorwürfen festgenommen worden. Am Nachmittag trat zudem der AKP-Abgeordnete und ehemalige Innenminister İdris Naim Şahin ab.

Korruptionsskandal in der Türkei: Jetzt brechen die Minister ihr Schweigen

Fast eine Woche nach Beginn der Verhaftungs- und Absetzungswelle in der Türkei haben sich nun endlich der türkische Innenminister Muammer Güler und Wirtschaftsminister Zafer Çağlayan zu Wort gemeldet. Beide bestreiten die gegen sie und ihre Söhne erhobenen Bestechungsvorwürfe. Güler ist offenbar dennoch zum Rücktritt bereit.

Rücktritt von Ministern gefordert: Prominente türkische Journalistin wird gefeuert

Die bekannte türkische Journalist Nazlı Ilicak bezahlte für ihre öffentliche Kritik an einigen türkischen Ministern einen hohen Preis. Die Sabah-Redakteurin äußerte sich zu Staatsrepräsentanten, deren Söhne in den derzeitigen Korruptionsskandal verwickelt sein sollen. Dafür musste sie nun gehen.

Erdoğan setzt sich durch: Umstrittenes Moscheeprojekt in Istanbul hat begonnen

Die Kritiker des gigantischen Moscheeprojekts in Üsküdar haben sich nicht durchsetzen können. Auf dem höchsten Berg des Stadtteils, dem Çamlıca, entsteht eine neue Mega-Moschee. Am Dienstag fiel der Startschuss zu Erdoğans Vorzeigebau.

Bald schon 6 Monate Aufenthalt? Türkische Regierung will ausländische Hauskäufer locken

Die türkische Regierung plant die Aufenthaltserlaubnis für Ausländer in der Türkei auf bis zu ein Jahr zu erweitern. Angekurbelt werden soll dadurch der Verkauf von Immobilien. Doch der Bauunternehmer Ali Ağaoğlu plädiert für eine Aufenthaltsdauer für Ausländer von zehn Jahren.

Stadterneuerung: Europäische Unternehmen buhlen um Aufträge in Istanbul

Die türkische Regierung will im Rahmen ihres nationalen Großprojekts der Städteerneuerung die Türkei erdbebensicherer machen. Alleine in Istanbul beläuft sich die derzeitige Auftragslage auf 10 Milliarden Dollar. Doch nicht nur türkische Firmen buhlen um die Aufträge, sondern auch ausländische. Die meisten von ihnen sind deutsche Abriss- und Demontageunternehmen.

Naturkatastrophe in Samsun: Flutopfer müssen vorerst keine Strom- oder Gasrechnung zahlen

Die Opfer der jüngsten Flutkatastrophe in der türkischen Provinz Samsung haben vorerst eine Sorge weniger. Für die nächsten drei Monate müssen sie weder ihre Gas- noch ihre Wasserrechnung bezahlen. Auch den Strom erhalten sie für die kommenden zwei Monate kostenlos. Das gab Suat Kılıç, Jugend- und Sportminister sowie Abgeordneter von Samsun, nun bekannt.

Schwere Regenfälle: Wieder ein Toter in Samsun!

Starke Regenfälle in der nordtürkischen Provinz Samsun haben am vergangenen Montagmorgen zu einer erneuten Sturzflut geführt. Dabei kam im Bezirk Ayvacık eine weitere Person ums Leben.

Flutkatastrophe von Samsun: Welche Schuld trägt die Regierung?

Zivilgesellschaftliche Gruppierungen und die Opposition haben die türkische Regierung scharf für ihre Rolle in der Flutkatastrophe von Samsun kritisiert. Die schweren Regenfälle hatten zahlreiche Tote und einen hohen Materialschaden gefordert. Im Fadenkreuz steht vor allem ein neuer Wohnkomplex, der von der türkischen Wohnungsbaubehörde TOKİ errichtet wurde und eventuell zu nah am Flussufer stand.

Istanbul will als Finanzplatz New York und London ablösen

Auf 2,5 Millionen Quadratmetern wird in Istanbul eine „türkische Wall Street“ gebaut. Dazu kommen 45 neue Shoppingcenter im gesamten Land. Wer all diese Immobilien mieten oder kaufen soll, das ist angesichts hoher Schulden, weniger Krediten und rückläufigen Verkaufszahlen ungewiss.

Erdbeben in Türkei: Auch ein japanischer Retter stirbt

Über 20 Menschen wurden bisher lebend aus den Trümmern gezogen. Auch die verschütteten japanischen Helfer Miyuki Konnai und Atsushi Miyazaki konnten gefunden werden. Miyazaki erlag jedoch im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Türkei: Es war kein Nachbeben! Menschen flüchten aus Van

Nach dem zweiten starken Erdbeben beginnen die Menschen aus Van zu flüchten. Auch wenn es sich bei den Einstürzen um schon vorher beschädigte Gebäude gehandelt haben soll, fühlen sie sich nicht mehr sicher. Die Schäden sind oft nicht mit bloßem Auge zu erkennen.

Türkei: Erdbeben in Van trotz Entwarnung!

Umweltminister Erdogan Bayraktar hatte erst kürzlich behauptet, Van sei zurzeit die sicherste Region in Bezug auf Erdbeben. Nun wurde die Provinz erneut durch ein starkes Beben erschüttert. Rettungskräfte suchen verzweifelt nach Überlebenden.

Rettung in Sicht: Hochwasser-Opfer bekommen neue Unterkünfte

Nach dem verheerenden Unwetter in Antalya hat sich die Lage nun wieder beruhigt. Das Dorf Haskizilören, vom Hochwasser fast vollkommen zerstört, soll wieder aufgebaut werden. Das versichert die Regierung den Dorfbewohnern.