Alle Artikel zu:

Erdogan

Yasin Baş (Foto: privat)

Wer Loyalität fordert, sollte Zugehörigkeit fördern

Angesichts der politischen Entwicklungen in der Türkei hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) von türkischstämmigen Menschen in Deutschland Besonnenheit und Staatstreue gefordert.

US-Präsident Obama. (Foto: Flickr/ President Barack Obama by The U.S. Army CC BY 2.0)

Obama stärkt Erdogan: Kurden in Syrien bekommen keinen Staat

Die USA und die Türkei haben am Mittwoch eine gewissen Weichenstellung über die Zukunft der Kurden getroffen: Die USA lehnen eine kurdische Sezession von Syrien ab. DAmit steigen die Chancen auf einen Kurden-Staat im Nordirak. Mit dieser Lösung könnten auch die Russen leben.

Die türkische Lira. (Foto: Flickr/ Spiral Of Turkish Lira by Jeff Djevdet CC BY 2.0)

Türkische Zentralbank senkt Leitzins zum sechsten Mal in Folge

Die türkische Zentralbank hat ihren Leitzins den sechsten Monat gesenkt. Der Satz für Übernachtkredite werde von 8,75 auf 8,50 Prozent zurückgenommen, teilte die Notenbank am Dienstag mit.

Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: Consilium)

Flüchtlinge: Merkel bereitet sich auf Scheitern des Deals mit der Türkei vor

Bundeskanzlerin Merkel hat offenbar veranlasst, Deutschland auf ein Scheitern des Flüchtlingsdeals mit der Türkei vorzubereiten. Schon jetzt funktionieren die Rückführungen aus Griechenland nicht mehr. Die EU soll für die Schließung der Außengrenzen sorgen. Flüchtlinge sollen in Lagern registriert und dann in der EU verteilt werden. Bisher hat genau dieser Plan allerdings nicht einmal ansatzweise funktioniert.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. (Foto: Flickr/ señor Recep Tayyip Erdogan by Presidencia de la República Mexicana CC BY 2.0)

Bundesregierung rückt Türkei in die Nähe des Terrors

Ein seltsames BND-Papier stellt die Türkei als „zentrale Aktionsplattform“ für Terror-Gruppen dar. Grüne und Teile der CDU sehen damit den Flüchtlingsdeal als gescheitert an. Unklar ist, ob Deutschland auch Söldner aufnehmen wird, die in Syrien gekämpft haben.

Zafer Sirakaya, Vorsitzender der Union der Europäisch Türkischen Demokraten (UETD). Copyright: UETD

Europäisch Türkischer Demokrat: Der Westen muss nach Putsch in Türkei objektiv urteilen

Der misslungene Putschversuch in der Türkei und seine Folgen beschäftigen nach wie vor die Debatte in Deutschland. Der Vorsitzende der Union Europäisch Türkischer Demokraten (UETD) Sırakaya stellt in einem den DTN übermittelten Interview heraus: Wer Staatsbediensteter sei und seinen Lohn vom Staat erhalte, dürfe nicht als Befehlsempfänger von anderen Institutionen oder Personen fungieren.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. (Foto: Flickr/ señor Recep Tayyip Erdogan by Presidencia de la República Mexicana CC BY 2.0)

US-Bericht: Amerikanische Atomwaffen in der Türkei nicht sicher

Ein amerikanischer Think Tank hält die US-Atomwaffen in der Türkei für nicht sicher. Der Bericht dürfte den türkischen Präsidenten Erdogan alarmieren: Es gehört zur US-Außenpolitik, dass sie zum Schutz ihrer Einrichtungen weltweit auch militärische Mittel für angemessen hält.

Der türkische Präsident Erdogan und sein Amtskollege Obama. (Screenshot via Youtube)

Türkei drängt die USA auf Auslieferung von Gülen

Die Türkei drängt die USA auf die Auslieferung des Predigers Gülen. Eine türkische Zeitung legt Recherchen vor, wonach die CIA in den Putsch verwickelt gewesen sein soll. Die US-Regierung bemüht sich um die Kalmierung der Lage.

Der Twitter-Account von Hakan Sükür. (Screenshot Twitter)

Haftbefehl gegen türkischen Ex-Fußballstar Sükür erlassen

Die Türkei hat die Festnahme des früheren Nationalspielers Hakan Sükür angeordnet. Dem im Ausland lebenden Sükür wird vorgeworfen, Gülen-Anhänger und damit „Mitglied in einer bewaffneten terroristischen Vereinigung“ zu sein. Nach dem einstigen Spitzensportler wird per Haftbefehl gesucht.

Eine Dollarnote in Nahaufnahme. (Foto: Flickr/ George is Keeping an Eye On You! by peasap CC BY 2.0)

Russland und Türkei wollen sich vom Dollar lösen

Die Türkei und Russland planen offenbar, sich vom Dollar als Handelswährung zu lösen. Die Länder wollen auf heimische Währungen umsteigen.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan und sein Amtskollege Wladimir Putin. (Screenshot via Youtube)

Russland und Türkei wollen Wirtschaft in der Region ankurbeln

Russland und die Türkei wollen wirtschaftliche Projekte realisieren, die auch für Nachbarstaaten wie Bulgarien attraktiv sind. Mit Aussagen zum Syrien-Konflikt hielten sich die Präsidenten Putin und Erdogan allerdings bedeckt.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan und sein Amtskollege Wladimir Putin. (Screenshot via Youtube)

Russland und Türkei wollen umfassende Kooperation

Russland und die Türkei sehen sich als Schlüsselstaaten in der Region. Die Präsidenten Putin und Erdogan wollen umfassend kooperieren - wirtschaftlich und militärisch. Zu einer Lösung des Syrien-Konflikts werden auch die Amerikaner eingeladen.

Die türkische Präsident Erdogan. (Foto: Flickr/ Recep Tayyip Erdoğan by Recep Tayyip Erdoğan öffentliche Domäne)

AKP-Frauen: Sicht des Westens auf Putsch in Türkei ist falsch

Die Vorsitzende der AKP-Frauenunion kritisiert die Darstellung des Putschs in der Türkei im Westen: Die Verhängung des Ausnahmezustands sei eine Reaktion auf einen gewaltsamen Staatsstreich. Alle Verfahren gegen mögliche Beteiligte erfolgen nach rechtsstaatlichen Kriterien, schreibt die Vorsitzende in einem den DTN übermittelten Gastbeitrag.

Russlands Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdoğan bei der Eröffnung der größten Moschee Europas in Moskau. (Screenshot)

Deutschland meldet Interesse an Kooperation mit Russland und der Türkei an

Nach Monaten des Putin- und Erdogan-Bashings kommen der Bundesregierung offenbar Bedenken, ob dieser Kurs richtig gewesen ist. Der Russland-Beauftragte fürchtet, dass Deutschland bei einer neuen Achse Moskau-Ankara im Abseits landen könnte.

Erdogan beschwört nationale Einheit

Vor einer Million Anhänger deutete Erdogan an, dass die Lage im Land immer noch instabil sein könnte. Er erinnerte an den Befreiungskrieg unter Atatürk - wohl um ein Zeichen in Richtung der Kemalisten auszusenden. In Deutschland wurde nur ein kleiner Teil seiner Rede mit Schwerpunkt auf die Todesstrafe rezipiert.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan und sein Amtskollege Wladimir Putin. (Screenshot via Youtube)

Erdogan bei Putin: Der Westen hat uns im Stich gelassen

Der türkische Staatschef Erdogan hat kurz vor Antritt seines Besuchs bei Kreml-Chef Putin gesagt, dass der Westen im Gegensatz zu Russland die Türkei in der Putschnacht im Stich gelassen habe. Zwischen Ankara und Moskau soll ein neues Kapitel in den Beziehungen eröffnet werden.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan. (Screenshot YouTube)

Erdogan beschuldigt Westen der Mitwirkung am Putsch

Nach türkischen Medienberichten soll die NATO-Geheimarmee Gladio der strukturelle Urheber des Putschversuchs vom 15. Juli sein. Erdogan und die türkische Regierung seien entschlossen, diese Parallelstruktur vollständig zu zerschlagen.

Der Generalsekretär des Europarats, Thorbjörn Jagland. (Foto: Flickr/ Thorbjørn Jagland, Secretary General, Council of Europe by Chatham House CC BY 2.0)

Europarat zeigt Verständnis für Vorgehen der Türkei nach Putschversuch

Der Generalsekretär des Europarats hat Verständnis für das Vorgehen der Türkei nach dem gescheiterten Putsch gezeigt. Es sei notwendig, gegen das Netzwerk vorzugehen, welches die staatlichen Einrichtungen unterwandert habe. Allerdings müssten dabei die Menschenrechte geachtet werden.

Erdoğan warf den beiden Agenturen vor, Bewertungen auf politischer und nicht auf wirtschaftlicher Basis zu treffen (Foto: flickr/ Πρωθυπουργός της Ελλάδας CC BY-SA 2.0)

S&P stuft die Türkei als Hochrisiko-Land ein

Die Rating-Agentur Standard & Poor's hat die Türkei als „Hochrisiko-Land“ eingestuft. Es droht eine Kapitalflucht. Die türkische Regierung wirft westlichen Finanzkreisen vor, einen Wirtschafts-Krieg gegen das Land zu führen.

Die Demo in Köln am Sonntag. (Foto: dpa)

40.000 Türken demonstrieren in Köln für Erdogan

Die Kölner Groß-Demo für den türkischen Präsidenten Erdogan und gegen den Putschversuch hat mit einer Schweigeminute begonnen und verlief bis zur Stunde absolut friedlich.