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Erdogan

Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: Consilium)

Merkel hält an Flüchtlings-Deal mit der Türkei fest

Bundeskanzlerin Merkel hält den Deal mit der Türkei weiter für die beste Lösung, um einen weiteren Zuzug von Flüchtlingen und Migranten in die EU zu verhindern. Merkel sagt, sie sehe keine Anzeichen, dass sich die Türkei nicht an ihre Zusagen halten würde.

Erdogan verhängt Ausnahmezustand über Türkei

Der türkische Präsident Erdogan hat den Ausnahmezustand über die Türkei verhängt. Zuvor hatten der Nationale Sicherheitsrat und der Ministerrat getagt.

Russland soll Erdogan in letzter Sekunde vor Putsch gewarnt haben

Der russische Geheimdienst soll von den Putsch-Pänen gegen die türkische Regierung Wind bekommen haben - und hat möglicherweise Präsident Erdogan in letzter Sekunde gewarnt. Daher soll der Putsch um einige Stunden vorgezogen worden sein - und scheiterte, weil Erdogan auch die Teile der Armeeführung rechtzeitig alarmiert hat. Arabische und iranische Quellen wollen Hinweise haben, dass der Putsch von den Golf-Staaten ausgegangen ist.

Nach Nizza: Warum die Türkei gerade jetzt Unterstützung benötigt

Der Putschversuch am späten Freitagabend von kriminellen Einheiten innerhalb der türkischen Streitkräfte beschäftigt nach wie vor die Öffentlichkeit. Eine illegale Splittergruppe von Putschisten außerhalb der regulären Befehlskette versuchte durch die letztendlich gescheiterte Machtübernahme die türkische Regierung und den Präsidenten zu stürzen.

Union fürchtet Gewalt unter Türken in Deutschland

CDU und CSU warnen vor einem Übergreifen der innertürkischen Konflikte auf Deutschland. Die Regierungsparteien verlangen die Loyalität der Deutsch-Türken für Deutschland. In Österreich kritisiert die Türkische Gemeinde türkische Kampfparolen auf den Straßen von Wien.

Panzer vor dem Atatürk-Flughafen in Istanbul. (Screenshot YouTube)

Türkei sammelt Hinweise auf US-Verbindungen zum Putsch

In der Türkei werden Hinweise ausgewertet, die auf US-Verwicklungen in den Putsch hindeuten sollen. So hatte die US-Botschaft ihre Bürger zunächst von einer „Erhebung“ informiert – ein eindeutig wohlwollender Begriff für einen Militärputsch. Präsident Erdogan hat für Mittwoch eine Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats mit wichtigen Entscheidungen angekündigt.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan auf CNN. (Screenshot: CNN)

Türkei: Erdogan rechnet offenbar mit einem zweiten Putsch-Versuch

Der türkische Präsident Erdogan fürchtet offenbar einen zweiten Putsch-Versuch. Am Montag ordnete Erdogan an, dass alle F-16-Jets der türkischen Luftwaffe bis auf weiteres den türkischen Luftraum überwachen sollen. In Ankara sind 1.800 Spezialkräfte ausgerückt, um die strategischen Punkte der Stadt zu bewachen. Erdogan hat offenbar nur die Liste der untergeordneten Putschisten - die berüchtigte A-Liste der Anführer konnte die Regierung nicht sicherstellen.

US-Warnung an Erdogan: Nato-Mitglieder müssen Demokratien sein

US-Außenminister Kerry hat die Türkei darauf hingewiesen, dass ein Land nur Nato-Mitglied sein könne, wenn es Demokratie und Rechtsstaatlichkeit achte. Als direkte Drohung des Ausschlusses aus dem Bündnis will Washington die Aussage nicht verstehen. Zu den Putsch-Aktivitäten der Generäle äußerte sich Kerry nicht.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. (Foto: Screenshot Youtube)

Merkel: Todesstrafe wäre Ende für EU-Beitritt der Türkei

Bundeskanzlerin Merkel hat durch einen Sprecher die Einführung des Todesstrafe als rote Linie für den EU-Beitritt der Türkei bezeichnet. Damit gerät Merkels Flüchtlingskonzept erneut in Gefahr: Die Beitrittsverhandlungen waren Voraussetzung dafür, dass die Türkei die Flüchtlinge von Europa fernhält.

Panzer vor dem Atatürk-Flughafen in Istanbul. (Screenshot YouTube)

Türkei: Putsch-Gefahr offenbar noch nicht gebannt

Die Putschgefahr in der Türkei scheint noch nicht gebannt zu sein. Präsident Erdogan forderte die Türkei auf, die ganze Woche auf öffentlichen Plätzen zu demonstrieren. Am Sonntagabend wurden mehrere Passagiermaschinen beim Anflug auf Istanbul auf eine Warteschleife geschickt. Bei einer Demonstration wurde einem Erdogan-Anhänger in den Kopf geschossen.

Türkei verhaftet General und Offiziere vom Nato-Stützpunkt Incirlik

Die Türkei hat einen Luftwaffen-General und Soldaten der Lufwaffen-Basis Incirlik verhaftet. Ihnen wird vorgeworfen, am Putsch beteiligt gewesen zu sein. Die USA verwenden den Stützpunkt wieder für Einsätze in Syrien. Die Lage ist dennoch problematisch: Frankreich zweifelt an der Zuverlässigkeit der Türkei im Kampf gegen den IS.

USA weisen Beteiligung am Putsch gegen Erdogan zurück

US-Außenminister Kerry weist den Vorwurf, die USA könnten hinter dem Putsch gegen Erdogan stecken, kategorisch zurück. Erdogan verdächtigt den in Pennsylvania lebenden Gelehrten Gülen, der Drahtzieher des Putsches gegen ihn gewesen zu sein. Russland hat die Gülen-Bewegung schon vor Jahren verboten, weil der russische Inlandsgeheimdienst vermutet, die Bewegung sei von der CIA unterwandert.

Tausende bei Demos: Erdogan kann in Deutschland Massen mobilisieren

Der türkische Präsident Erdogan kann in Deutschland innerhalb kürzester Zeit tausende Anhänger mobilisieren, wie die Demos während des Putsch-Versuchs zeigen. Sicherheitsexperten sehen darin ein Problem.

Der türkische Präsident Erdogan am Samstag in Istanbul. (Screenshot: Sondakika)

Erdogan spricht in Istanbul zu zehntausenden Anhängern

Der türkische Präsident Erdogan hat in Istanbul vor seinen Anhängern die Auslieferung des Predigers Gülen gefordert. Seine Anhänger forderten die Todesstrafe für Gülen. Mit der Forderung erhöht Erdogan den Druck auf die USA, die die Türkei als Nato-Partner brauchen.

Erdogan-Rivale Gülen bestreitet Verwicklung in Putsch

Der Prediger Fethullah Gülen hat eine Verwicklung in den Putschversuch von sich gewiesen. Präsident Erdogan geht hingegen davon aus, dass die Gülen-Bewegung verantwortlich sei. Mehrere andere Beobachter wie der private US-Geheimdienst Stratfor sehen ebenfalls eine Urheberschaft Gülens.

Türkei: Erdogan ruft Bevölkerung zu weiteren Protesten auf

Die türkisch Regierung hat erklärt, sie habe die vollständige Kontrolle über das Land. Doch die Lage bleibt unklar: Präsident Erdogan rief die Bevölkerung auf, auf der Straße zu bleiben, da mit einem Wiedaufflammen der Kämpfe gerechnet werden müsse. Am Samstag gab es noch vereinzelt Kampfhandlungen.

Der türkische Präsident Erdogan in der Nacht zum Samstag nach seiner Rückkehr nach Istanbul. (Screenshot: Sondakika)

Erdogan kehrt zurück: Türkische Regierung erklärt Putsch für gescheitert

Der Putschversuch gegen den türkischen Präsidenten ist in der Nacht offenbar gescheitert. Erdogan trat in Istanbul vor die Presse und kündigte massive Säuberungen in der Armee an. Zuvor hatten von den USA bis zur Nato alle wichtigen internationalen Institutionen Erdogan ihre Unterstützung zugesagt.

Putschisten isoliert: Nato, EU und UN unterstützen Erdogan

Mit der Nato, der EU und den UN hat der türkische Präsident Erdogan die Unterstützung aller wichtigen internationalen Organisationen erhalten. Die Nato hatte während des Putschversuchs den Kontakt mit dem türkischen Außenminister gehalten - ein Indiz, dass es den Putschisten nicht gelungen war, die staatlichen Schlüsselpositionen in ihre Hand zu bekommen.

Präsidenten-Sprecher: Putsch gegen Erdogan ist misslungen

Der Sprecher des türkischen Präsidenten Erdogan sagt, der Putsch gegen Erdogan sei gescheitert. Er kündigte eine Groß-Razzia gegen die Putschisten an. Im Parlament soll eine zweite Bombe explodiert sein, die Abgeordneten sollen in einen Bunker geflohen sein. Erdogan trat noch in der Nacht bei einem TV-Sender auf.

Türkischer Geheimdienst: Putsch gegen Erdogan niedergeschlagen

Der türkische Geheimdienst MIT meldet, dass der Putsch gegen Präsident Erdogan niedergeschlagen wurde. Alle daran Beteiligten würden des Hochverrats angeklagt. Zuvor hatte sich US-Präsident Obama demonstrativ hinter Erdogan gestellt. Erdogan soll auf dem Weg nach Ankara sein.