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Erdogan

Hat Deutschland keine anderen Probleme?

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird nach ihrer Erklärung über den Fall Böhmermann zum Teil heftig und emotional angegangen. Hat Merkel diese hässlichen Angriffe verdient? Mitnichten.

Böhmermann: Internationale Medien attackieren Merkel

Die Medien in den USA und Großbritannien kritisieren Merkel für ihre Haltung in der Böhmermann-Affäre scharf. Merkel sei aufgrund des Flüchtlings-Deals mit der Türkei auf Erdogan angewiesen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: Consilium)

Türkei lobt Merkel für ihre Entscheidung im Fall Böhmermann

Die türkische Regierung begrüßt das Strafverfahren gegen Jan Böhmermann. Regierungsnahe Medien berichten, dass Angela Merkel dem Druck der Öffentlichkeit standgehalten habe. Kritische Medien schreiben dagegen, Merkel opfere die Pressefreiheit zugunsten eines türkischen Despoten.

Böhmermann: Proteste aus allen Parteien

Merkel wird für die Entscheidung, Ermittlungen gegen Jan Böhmermann zuzulassen, von allen Seiten kritisiert. Der Bundeskanzlerin wird vorgeworfen, sich wegen des Türkei-Deals Erdogan zu unterwerfen.

Jan Böhmermann erhielt innerhalb weniger Tage heftige Kritik aus der Türkei, eine Rüge von Kanzlerin Merkel und den Grimme-Preis. (Scrennshot: Dailymotion)

Merkel lässt Ermittlungen gegen Böhmermann zu

Die Bundesregierung hat Ermittlungen gegen Jan Böhmermann wegen Beleidigung des türkischen Präsidenten Erdogan zugelassen. Die Koalitionspartner waren laut Merkel in der Entscheidung gespalten.

Die Lira verteuerte sich am Montag. (Foto: Flickr/ Istanbul by Senol Demir CC BY 2.0)

Absturz nach dem Boom: Verängstigte Touristen meiden Istanbul

Millionen Urlauber haben sich von der Magie der Bosporus-Metropole verzaubern lassen: Istanbul gehörte noch vor kurzem zu den beliebtesten Zielen für Städtereisen. Nun überwiegt die Terror-Angst, und Besucher aus dem Westen bleiben aus - mit schwerwiegenden Folgen.

Jan Böhmermann im ZDF. (Screenshot: Dailymotion)

Wegen Erdogan: Böhmermann sagt nächste ZDF-Sendung ab

Der Satiriker Jan Böhmermann hat sich mit dem ZDF auf die Absage seiner nächsten Sendung verständigt. Grund ist wohl die Hysterie um Böhmermanns Erdogan-Satire.

Jan Böhmermann erhielt innerhalb weniger Tage heftige Kritik aus der Türkei, eine Rüge von Kanzlerin Merkel und den Grimme-Preis. (Scrennshot: Dailymotion)

Türkei verlangt Strafe für Jan Böhmermann

Die türkische Regierung verlangt von der Bundesregierung die Bestrafung des Satirikers Jan Böhmermann. Justizminister Maas möchte keine Bewertung abgeben, ob der Aufforderung Folge geleistet wird.

Jan Böhmermann erhielt innerhalb weniger Tage heftige Kritik aus der Türkei, eine Rüge von Kanzlerin Merkel und den Grimme-Preis. (Scrennshot: Dailymotion)

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Jan Böhmermann

Die Mainzer Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren wegen Jan Böhmermanns Schmähgedicht über Erdogan eingeleitet. Es werde wegen des Verdachts der Beleidigung von Organen oder Vertretern ausländischer Staaten geführt, so die Oberstaatsanwältin.

Präsident Recep Tayyip Erdogan (Foto: Flickr/señor Recep Tayyip Erdogan, by residencia de la República Mexicana CC BY 2.0)

Erdogan droht: Terror-Unterstützer werden ausgebürgert

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat Unterstützern von Terror mit dem Entzug der Staatsbürgerschaft gedroht. Wen er damit genau meinte, ließ er jedoch offen.

Woher die Falschmeldung stammt ist unklar. (Foto: Flickr/ Masificación de Internet by Ministerio TIC Colombia CC BY 2.0)

Millionen persönlicher Daten veröffentlicht: Jetzt ermittelt die türkische Justiz

Der jüngste Protest gegen die Politik des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan hat ein Nachspiel. Die türkische Justiz ermittelt jetzt wegen der Verbreitung persönlicher Daten von fast 50 Millionen Bürgern im Internet. Auch persönliche Angaben zu Erdogan und anderen Spitzenpolitikern waren im Netz verbreitet worden.

Jan Böhmermann erhielt innerhalb weniger Tage heftige Kritik aus der Türkei, eine Rüge von Kanzlerin Merkel und den Grimme-Preis. (Scrennshot: Dailymotion)

Erdogan-Satire: Das ZDF verblödelt die ernste Lage in der Türkei

Statt sich mit der Lage der Menschenrechte für Journalisten, Kurden und Flüchtlingen in der Türkei zu beschäftigen, verblödelt das ZDF mit der Löschung einer Satire-Sendung die notwendige Diskussion über die Zustände in der Türkei. Der Vorfall zeigt: Der Sender entspricht nicht den Ansprüchen, die die Gebührenzahler an einen öffentlich-rechtlichen Sender stellen.

Zusammenstöße vor dem Brookings-Institut. (Screenshot: Youtube)

Erdogans Leibwächter randalieren in Washington

Der türkische Präsident Erdogan will auch bei seinem USA-Besuch selbst für die öffentliche Ordnung sorgen: Vor einer Rede Erdogans attackierten seine Bodyguards kurdische Demonstranten und Journalisten. Die amerikanische Polizei hatte einige Mühe, um die Lage zu deeskalieren.

Das Satire-Video gibt es mittlerweile mit türkischen Untertiteln. (Screenshot YouTube)

Berlin weist Erdogan-Kritik zurück: Das ist Pressefreiheit

Die Bundesregierung hat in der Satire-Affäre um den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan klar Position bezogen. Presse- und Meinungsfreiheit seien nicht verhandelbar. Das gelte einer Sprecherin des Auswärtigen Amtes zufolge trotz gemeinsamer Interessen bei den Flüchtlingen.

Präsident Recep Tayyip Erdogan (Foto: Flickr/señor Recep Tayyip Erdogan, by residencia de la República Mexicana CC BY 2.0)

Stimme aus der Türkei: „Deutschland wird gedemütigt“

In der türkischen Öffentlichkeit gibt es ein geteiltes Echo auf die Deutschland-Schelte von Präsident Erdogan: Ein Erdogan-Berater sagt, der Präsident drücke die Gefühle von Millionen Türken aus. Ein Politikwissenschaftler spricht dagegen von einer Schande und einer Demütigung Deutschlands.

Der türkische Präsident Erdogan mit Angela Merkel. (Screenshot Twitter)

Erdogan-Attacke: Frankreich kritisiert die Türkei, Angela Merkel schweigt

Deutschland und Frankreich haben unterschiedlich auf die Angriffe des türkischen Präsidenten Erdogan reagiert: Die Franzosen verwahrten sich scharf gegen die Maßregelung ihrer Diplomaten. Bundeskanzlerin Merkel hält sich bisher bedeckt. Sie will den EU-Deal mit der Türkei nicht gefährden. Frankreich dagegen hatte von allem Anfang an schwerwiegende Bedenken gegen den Pakt und lehnt vor allem das visafreie Reisen für türkische Staatsbürger ab.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. (Foto: Screenshot Youtube)

Türkei bestellt deutschen Botschafter wegen TV-Satire ein

Die Türkei hat den deutschen Botschafter einbestellt, weil eine deutsche TV-Satire offenbar das Missfallen von Präsident Erdogan erregt hat. Auch EU-Diplomaten haben den Zorn Erdogans auf sich gezogen, weil sie bei den Prozessen gegen kritische Journalisten anwesend waren.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama beim G20-Gipfel in Antalya.(Screenshot YouTube)

Obama will Erdogan nicht treffen und bleibt Moschee-Eröffnung fern

US-Präsident Obama hat ein Treffen mit dem türkischen Präsidenten Erdogan abgelehnt. Das Verhältnis zwischen den USA und der Türkei hat sich in den zurückliegenden Monaten verschlechtert. Insbesondere Erdogans Vorgehen gegen die Kurden und seine repressive Innenpolitik stoßen auf Kritik aus Washington.

Erdogan: Brüssel-Attentäter wurde aus Türkei abgeschoben

Nach Aussagen des türkischen Staatschefs Erdogan wurde einer der Terror-Verdächtigen von Brüssel im vergangenen Jahr in der Türkei festgenommen und nach Belgien abgeschoben. Trotz Warnungen hätten die belgischen Behörden den Mann nicht inhaftiert.

Nach dem Deal: Erdogan nennt die EU-Politiker Heuchler

Der türkische Präsident Erdogan hat die EU-Politiker im Kampf gegen den Terror als Heuchler bezeichnet. Die Anwürfe stellen keine besonders vertrauenerweckende Grundlage für die menschenwürdige Behandlung der von der EU in die Türkei abzuschiebenden Flüchtlinge und Migranten dar.