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Eroberung

Erinnerung an Gezi Park Proteste: Tausenden blieb der Zugang zum Taksim Platz verwehrt

Rund tausend Demonstranten gedachten in Istanbul der Gezi-Proteste vor zwei Jahren. Auf den Taksim-Platz durften sie jedoch nicht. Gläubige Muslime stellen eine radikale Forderung.

Zum Jahrestag der Eroberung hatte die türkische Regierung am Vortag in Istanbul eine pompöse Feier veranstaltet. (Foto: Flickr/ Hagia Sophia, Istanbul by David Spender CC BY 2.0)

Tausende Muslime beten vor berühmter Hagia Sophia in Istanbul

Tausende Muslime haben vor dem berühmten Museum Hagia Sophia in Istanbul gebetet. Die Menschen versammelten sich am Sonntag zum Morgengebet vor dem Gebäude und forderten zudem die Öffnung des Museums fürs Gebet. Organisiert habe das Gebet der «Anatolische Jugendverein» anlässlich des Jahrestages der Eroberung von Konstantinopel (1453).

Unzählige Touristen aus aller Welt strömen derzeit in die Hagia Sophia. Wenn es nach der Gruppe "Anatolische Jugend" geht, wird der Prachtbau bald wieder zur Moschee. (Foto: kutluhan celik/flickr)

Freitagsgebete vor Hagia Sophia: Museum soll wieder Moschee werden

Eine Gruppe, die sich selbst "Anatolische Jugend" nennt, hat angekündigt, dass sie beabsichtigt, ein Freitagsgebet auf dem Platz vor der Hagia Sophia in Istanbul abzuhalten. Dabei soll es jedoch nicht bleiben. Die Gruppe erklärt zudem, in Erwartung des Tages zu sein, an dem wieder Gebete im Inneren des heutigen Museums stattfinden würden.

Privatvorstellung: Erdoğan lässt sich “Fetih 1453″ nach Hause kommen

Als am Donnerstag die erste Vorführung zeitgleich in den türkischen und den Kinos in vielen anderen Ländern anlief, wusste der türkische Premier Erdoğan schon viel mehr als alle anderen. Denn er hatte den 17 Millionen Dollar Film schon in seinen eigenen vier Wänden gesehen.

Hacker-Angriff auf Fetih-1453-Website

Der umstrittene Film "Fetih 1453" über die Eroberung Konstantinopels feierte am Donnerstag Premiere. Die Macher des Films erklären, die offizielle Website soll gehackt worden sein. Kein Wunder, denn vor allem im Ausland wird das 17-Millionen-Dollar-Projet heftig kritisiert.