Alle Artikel zu:

EU-Beitritt

TÜSİAD-Chef: Die Türkei muss sich wieder an EU-Standards orientieren

Das Krisenmanagement der türkischen Regierung lässt nach Ansicht des führenden türkischen Wirtschaftsverbands TÜSIAD schwer zu wünschen übrig. Das Land müsse sich wieder auf seinen angestrebten EU-Beitritt besinnen. Es gilt, strukturelle Reformen umzusetzen, um die demokratischen Normen des Landes aufrechtzuerhalten und einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums entgegen zu treten.

Säuberungen innerhalb der Polizei: EU richtet zweiten Warnschuss an Erdoğan

Die Absetzungswelle in der Türkei erreicht zur Wochenmitte einen neuen Höhepunkt. Ganze 400 weitere Polizeibeamte wurden in Istanbul aus ihren Ämtern entfernt. Gleichzeitig hat sich die EU bereits ein zweites Mal binnen Wochenfrist mahnend gen Türkei gewandt. Mit diesen Aktionen risikiere das Land ernsthaft seinen EU-Beitritt.

Schafft eine gemeinsame Pipeline Frieden zwischen Türkei und Zypern?

Nach einer Vision des sozialdemokratischen Parlamentsabgeordneten Aykan Demir könnte eine Pipeline die Türkei mit den westlichen Ägäis-Staaten versöhnen. Diese könnte die Türkei, Griechenland und Zypern mit israelischem Gas versorgen. Die Pipeline würde die Annäherung der Türkei an die westlichen Staaten beschleunigen. Doch wie so oft steht die Zypern-Frage im Weg.

„Die wollen uns nicht!“ Istanbuls Menschen hadern mit dem EU-Beitritt

Der Freie Journalist Johannes Struck war in Istanbul und hat versucht, ein Stimmungsbild der Türken zu den EU-Türkei-Beitrittsverhandlungen zu zeichnen. Er stieß auf verschiedene Reaktionen. Doch eine nicht zu unterschätzende Mehrheit der Türken ist offenbar enttäuscht von der EU. Denn mittlerweile überwiegt eine EU-Ablehnung.

Türkeiberichterstatterin warnt: Bağış sollte lieber seine Zunge hüten

Die Türkeiberichterstatterin des EU-Parlaments, Ria Oomen-Ruijten, sorgt sich um die Stimmung innerhalb der EU. Besonders ins Auge sticht ihr dabei offenbar die Ausdrucksweise des türkischen EU-Ministers Egemen Bağış. Dieser schlage ihrer Meinung nach zu oft einen falschen Ton gegenüber seinen Gesprächspartner an.

Hollands Parlame​ntarier erteilen Türkei „Lehrstund​en“ in Demokratie

Eine Gruppe von Abgeordneten aus Holland hat der AKP-Regierung einen Besuch abgestattet. Dabei hat sie deutlich gemacht, dass sie gegen einen EU-Beitritt der Türkei ist. Auffällig war der belehrende Ton des Christdemokraten Pieter Omtzigt.

Eröffnung von Kapitel 22: Erdoğan geht es nicht schnell genug

Der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan hat die Eröffnung eines neuen Kapitels im Rahmen der EU-Beitrittsverhandlungen begrüßt. Das sei ein positiver Schritt. Die Entscheidung darüber sei jedoch spät gefallen und sei unzureichend. Die Türkei habe bis dahin wertvolle Zeit verloren.

Schwindendes Beitritts-Interesse der Bürger: Türkischer Minister macht EU-Staaten verantwortlich

Der stellvertretende türkische Ministerpräsident Bülent Arınç sorgt sich wegen des schwindenden Interesses seiner Bürger an einem EU-Beitritt. Einen Schuldigen für die ablehnende Haltung der Türken hat er bereits ausgemacht: Es sind die „unverantwortlichen“ Staaten der Europäischen Union. Dabei ging die EU just am Mittwoch einen Schritt auf die Türkei zu.

EU-Fortschrittsbericht: Türkei muss an demokratischer Teilhabe arbeiten

Mit gemischten Gefühlen war der jüngste EU-Fortschrittsbericht erwartet worden. Zu Recht. Denn das an diesem Mittwoch veröffentlichte Papier begrüßt zwar die bisher umgesetzten Reformen. Gleichzeitig wird die türkische Regierung aufgefordert, eine wirklich partizipative Demokratie zu entwickeln. Negativ fiel Brüssel die „kompromisslose Haltung“ gegen Andersdenkende insbesondere während der Gezi-Park-Protest auf. Insgesamt hat die türkische Regierung bei der Achtung der Grundrechte wie Rede-und Versammlungsfreiheit versagt. Die Beitrittsverhandlungen mit Ankara sollen nun aber erst recht forciert werden.

EU-Mitglied Kroatien: Beitritt stürzt Land in die Wirtschaftskrise

Seit drei Monaten ist Kroatien Mitglied der EU - und schlittert in eine tiefe Wirtschaftskrise. Die Exporte brechen ein: Minus 20 Prozent allein im August. Das Wunder bleibt aus, im Gegenteil. Hier reift der nächste Bailout-Kandidat heran.

Unruhen in der Türkei: Auf der Suche nach einem Demokratieförderer

Die regierungskritischen Proteste in der Türkei untermauern, dass das Land vor großen demokratischen Herausforderungen steht. Im OECD-Vergleich nimmt die Türkei bei der Demokratiequalität sogar den letzten Platz ein. Brüssel muss das türkische EU-Beitrittsgesuch ernst nehmen, um demokratische Reformen voranzubringen, sagt Hakan Demir.

Gruß zum Ramadanfest: Präsident Gül ruft zur Einigkeit beim EU-Beitritt auf

Zum Beginn des dreitägigen Ramadanfestes hat der türkische Präsident Abdullah Gül die Bürger des Landes nicht etwa an Bedürftige oder sozial Schwache erinnert. In den Fokus stellt er in diesem Jahr den EU-Beitritt der Türkei. In dieser Frage, so Gül in seiner Eid-Botschaft, müsse das Land sich einig zeigen und hinter den EU-Bestrebungen stehen.

Nach EU-Beitritt: Türkische Touristen kehren Kroatien den Rücken zu

Das Interesse türkischer Touristen an EU-Neu-Mitglied Kroatien ist deutlich zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorjahr kamen nun ganze 21 Prozent weniger Gäste ins Land. Geschuldet ist diese Entwicklung den jetzt geltenden Einreise-Bestimmungen für Nicht-EU-Mitglieder.

„Taksim ist überall“: Schwere Proteste in Eskişehir während der ganzen Nacht

Bis zum Morgengrauen ließen sich Demonstranten in der zentralanatolischen Provinz Eskişehir nicht vertreiben. Trotz erneuten Einsatz von Tränengas und Wasserwerfern harrten sie vor einem Einkaufszentrum aus. Das Vorgehen der Polizei hat mittlerweile auch die Stimmung der Deutschen kippen lassen. Die Mehrheit spricht sich derzeit gegen einen EU-Beitritt aus.

Nach der Tränengasattacke: Claudia Roth lädt Erdoğan persönlich ein

Grünen-Chefin Claudia Roth geht nach ihren Protest-Erlebnissen in der Türkei in die Offensive. Sie selbst habe in Istanbul ihr Recht auf Versammlungsfreiheit wahrgenommen. Jetzt fordert sie den türkischen Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan auf, nach Deutschland zu kommen.

EU-Ministerium: Türkischer EU-Prozess ist wichtiger als Beitritt

Haluk Ilıcak, Staatssekretär des türkischen EU-Ministeriums, sagt, dass der EU-Beitritt der Türkei nicht mehr entscheidend sei. Denn sein Land verdanke dem Prozess ohnehin eine Reihe von wichtigen Reformen im Land.

Sevim Dağdelen zu den Türkei-Protesten: EU-Beitrittsverhandlungen müssen ausgesetzt werden

Auch aus dem Bundestag hagelt es Kritik am harten Vorgehen der türkischen Polizei gegen die Demonstranten. Sevim Dağdelen, AKP-Kritikerin und Bundestagsabgeordnete der Fraktion DER LINKE, fordert deshalb von der Bundesregierung das Aussetzen der EU-Beitrittsverhandlungen mit Ankara.

Davutoğlu: EU-Türkei-Beziehung braucht eine neue Perspektive

Der EU-Beitrittsprozess zieht sich weiter hin und ein Ende ist nicht in Sicht. Der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu meint sogar, dass die Türkei unter den gegebenen Umständen noch lange warten könne. Deshalb brauchen die EU-Türkei-Beziehungen eine neue Perspektive.

Schulterschluss: Davutoğlu und Westerwelle vereinbaren strategischen Dialog

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu und sein deutscher Amtskollege Guido Westerwelle haben an diesem Sonntag den Startschuss für einen strategischen Dialog zwischen Deutschland und der Türkei gegeben. Bei einem Treffen in der Villa Borsig unterzeichneten sie eine entsprechende Erklärung. Gestärkt werden soll so die bilaterale Zusammenarbeit. Zuletzt warb der FDP-Politiker deutlich wie nie für einen EU-Beitritt der Türkei.

Blick gen EU: Türkei verabschiedet Migrations- und Asylgesetz

Im Zuge der EU-Beitrittsbemühungen hat die Türkei nun ein lang erwartetes Gesetz verabschiedet, welches das bisher geltende Migrations- und Asylrecht an die aktuelle Situation des Landes anpasst. Von Seiten der EU wurde der jüngste Schritt mit Wohlwollen aufgenommen.