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Euro-Zone

Der Wirtschaftswissenschaftler Iván H. Ayala ist Mitglied im Wirtschaftsteams von Podemos und Co-Autor des Buches: „Was sollen wir mit dem Euro machen?“. (Foto: Podemos Madrid)

Protest-Partei Podemos: Der Euro ist gescheitert

Der Podemos-Ökonom Iván Ayala hält den Euro in seiner jetzigen Form für gescheitert. Um die gemeinsame Währung zu erhalten, brauche es einen europäischen Marshall-Plan. Dafür müssten die gesamten Schulden der Euro-Zone restrukturiert werden, sagt Ayala den Deutschen Wirtschafts Nachrichten.

Rumäniens Johannis mit Nato-Generalsekretär Stoltenberg: Für die USA ist die Nato-Mitgliedschaft Rumäniens wichtig, nicht ihr Streben nach dem Euro. (Foto: presidency.ro)

USA an Rumänien: „Danken Sie Gott, dass Sie nicht im Euro sind!“

Die USA treiben offenbar gezielt einen Keil zwischen die Euro-Staaten und die EU: Der Chef des privaten US-Geheimdienstes Stratfor sagte in Rumänien, dass die Rumänen lieber auf die strategische Partnerschaft mit den USA setzen sollten als auf den Euro.

Gefahr für Europa: Eine Krise der Weltwirtschaft am Horizont

Die größte Gefahr für die Wirtschaft in Europa kommt nicht aus Griechenland: Alle Zeichen deuten darauf hin, dass die Weltwirtschaft in eine globale Krise treibt. Die EU müsste vor diesem Hintergrund ihre Nabelschau beenden - und mit dem Gegensteuern beginnen. Deutschland könnte schon sehr bald gezwungen sein, sich vom Austeritäts-Kult zu verabschieden - nicht aus Mitleid, sondern im nackten Eigeninteresse.

Stimmen aus Osteuropa: Deutschland soll Euro verlassen

In Osteuropa macht sich eine realistische Sicht der Euro Krise breit. Sowohl in Tschechien als auch in der Slowakei sind nun erstmals Stimmen zu hören, die Deutschland auffordern, die Eurozone zu verlassen.

Überraschung im Norden: Finnland diskutiert Austritt aus dem Euro

Finnland ist gegen neue Kredite für Griechenland, wird sich aber nicht durchsetzen können. Zahlreiche Politiker in Helsinki beklagen, dass Finnland im „falschen Club“ sei. Angesehene Ökonomen und Parlamentarier wollen Konsequenzen und fordern einen Euro-Austritt Finnlands.

US-Professor: Griechenland muss Türkische Lira als Währung einführen

Ein US-Rechtswissenschaftler aus Chicago fordert die Griechen dazu auf, die Euro-Zone zu verlassen und die Türkische Lira als Zahlungsmittel einzuführen. Griechenland und die Türkei müssten zudem eine Föderation gründen. Das sei der einzige Weg für Athen, um sich zu retten und nebenbei auch das Zypern-Problem zu lösen.

Neue Welle der Gewalt in Griechenland erwartet

Ein Machtkampf zwischen Regierung und der linken Oppositionspartei Syriza kann neue Gewaltausbrüche in Griechenland mit sich bringen. Die Linke unterstützt die Proteste der Bevölkerung gegen die Wirtschaftsreformen. Schulen werden besetzt. Beamte protestieren gegen Massenentlassungen. Weitere große Demos und Streiks sind angekündigt.

Wahlkampf: Angst vor der Bevölkerung macht Parteien stumm

Der Wahlkampf geht am nationalen Interesse der Bürger vorbei. Die Parteien müssen den Bürgern erklären, warum mehr Zentralismus in Brüssel besser sein soll als nationale Souveränität. Das Wort Reform gilt als abgenutzt. Nach der Wahl wird es nur darum gehen, Maßnahmen umzusetzen, die den Deutschen mehr Schaden als Nutzen zufügen.

Maximal fünf Jahre: Merkel-Berater sieht Ende des Euros gekommen

Kai Konrad, Wirtschafts-Berater der Bundesregierung, gibt dem Euro noch höchstens fünf Jahre. Der Sparkurs funktioniere nicht, der Widerstand in den meisten Euro-Staaten werde wachsen. Auch Kommissions-Präsident Barroso sagt, dass weitere Spar-Maßnahmen nicht mehr durchsetzbar seien. Das klingt alles sehr stark nach einem grundlegenden Wandel in Europa.

Keine Rettung für Europa: Deutschland gehen die Kräfte aus

Ohne Deutschland steckte die Wirtschaft Europas viel tiefer in der Krise. Neue Prognosen zeigen, dass auch Deutschlands Kräfte schon bald nicht mehr reichen könnten.

Zypern: Türkei ist gegen Ausbeutung von Ressourcen um Schulden zu bezahlen

Die Ambitionen Nikosias, Ressourcen in den Gewässern von Zypern zu suchen, stößt beim türkischen Außenminister auf Ablehnung. Nord-Zypern habe ein gleichberechtigtes Anrecht auf alle Ressourcen der Insel. Ein Alleingang würde die Spaltung beider Teile nur vertiefen. Dann käme nur eine Zweit-Staaten-Lösung in Betracht. Eine föderale Lösung wie es nach wie vor von der UN vorgesehen werde, wäre damit nicht mehr umzusetzen, warnt er.

Zypern-Deal: Bank-Guthaben von über 100.000 Euro sind vogelfrei

Der Deal Zyperns mit der EU bedeutet die Übernahme der Kontrolle aller europäischen Bank-Guthaben durch die EU. Wer sein Geld auf die Bank getragen hat, hat ab sofort keine Sicherheit mehr, dass er es jemals wiedersieht. Ab sofort sind alle Banken in der Euro-Zone offizielle Hausbanken der Bürokraten in Brüssel.

Frieden in Gefahr: Finanzkrise könnte zum Krieg führen

Der Hedge-Fonds Manager Kyle Bass erwartet große Kriege wegen der Schuldenkrise. Noch nie habe die Menschheit bei einer derart hohen weltweiten Schuldenlast den Frieden halten können.

Studie: Deutschland wäre der größte Verlierer bei Zerfall der Euro-Zone

Ein Verlassen der gemeinsamen Währung hätte für Deutschland etliche negative Folgen, wie die Bank of America in einer Kosten-Nutzen-Analyse veranschaulicht. Ein Austritt wäre hier folgenreicher als beispielsweise bei Griechenland. Italien könnte sogar davon profitieren, die gemeinsame Währung zu verlassen. Das engt den Verhandlungsspielraum für Deutschland ein.

Gül: Türkei könnte Antriebsmotor der EU sein!

Teile der türkischen Bevölkerung sind frustriert. Sie haben die ewigen Beitrittsverhandlungen mit der EU satt. Die Regierung hält jedoch an ihrer Absicht, EU-Mitglied zu werden fest und betont, dass ein Beitritt auch für die EU vorteilhaft wäre.