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Euro

Der Euro funktioniert nicht: Südeuropas Wirtschaft hat das Nachsehen

Die Niedrigzins-Politik von Mario Draghi schadet den Firmen in Südeuropa. Die Unternehmen müssen höhere Zinsen zahlen und verlieren daher ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Deutschland. Die Entwicklung zeigt: Der einheitliche Währungsraum funktioniert nicht.

Dänemark: PKK-Sender Roj-TV wir Sendelizenz entzogen

Nach einem achtjährigen Prozess wurde dem PKK-Sender Roj TV von einem dänischen Gericht die Sendelizenz entzogen. Zudem erhält Roj TV eine Geldstrafe und ein vorübergehendes Sendeverbot.

Illegale Finanzieru​ng der PKK: Dänemark klagt elf Kurden an

In Dänemark läuft derzeit ein Gerichtsverfahren gegen elf PKK-Mitglieder. Sie sollen über die Jahre hinweg millionenschwere Eurobeträge gewaschen und der PKK zugeführt haben.

Gregor Gysi: Euro beibehalten, Sparkurs beenden

Die Linke will das Euro-System nicht abschaffen. Der Süden Europas würde sonst verelenden. Der Exportsektor Deutschlands würde Schaden nehmen. Außerdem will die Linke die Sparpolitik abschaffen.

Bilderberg-Konferenz: Elite der Welt diskutiert über Krise

In London treffen sich an diesem Wochenende die Bilderberger. Die Gruppe von Wirtschafts-Leuten, Politikern, Bankern und Akademikern ist ein informelles Netzwerk des modernen Feudalismus. Die Themen der diesjährigen Tagung geben Aufschluss, was die Finanz-Elite bewegt. Es geht um die Schulden- und Euro-Krise, um die Bürgerrechte und die Nationalstaaten in Europa. Die Elite bereitet sich auf stürmische Zeiten vor.

Griechenland-Bailout: IWF gesteht Lüge ein

Der IWF gibt zu, dass von Anfang an klar war, dass die Schulden Griechenlands nicht tragfähig waren. Dennoch habe man dies in der Öffentlichkeit falsch dargestellt, so ein geheimer IWF-Bericht. Davon hätten letztlich die Euro-Banken und die internationalen Hedge-Fonds profitiert.

EU-Mitgliedschaft: Die Zahl der deutschen Skeptiker steigt

Die Deutschen sind davon überzeugt, dass ihr Land in der EU Einfluss hat. Allerdings wächst die Zahl der Skeptiker. Ein Drittel würde bei einer Volksbefragung für einen Austritt aus der EU stimmen.

Umschuldung in EU: Deutschen Sparern geht es an die Tasche

Die Euro-Zone kann ihre Schulden nicht mehr durch Wachstum abbauen. Daher wird es nach der Bundestags-Wahl zu einer Umschuldung kommen, die in einer Transfer-Union mündet. Eine umfassende Neuordnung der Euro-Zone hat begonnen. Wichtigstes Element der verschiedenen Maßnahmen: Der Zugriff auf den deutschen Sparer muss sichergestellt werden.

Schlechteres und ärmeres Leben: Südeuropäer haben ihren Zukunftsoptimismus verloren

Für Südeuropa war der Euro kein nachhaltiges Projekt: Sie erwarten für die Zukunft unsichere, schlecht bezahlte Jobs mit langen Arbeitszeiten. Sie rechnen damit, ein schlechteres und ärmeres Leben zu führen als ihre Eltern. Auch der Rest Europas ist nicht viel optimistischer.

Brüssels Getreue: Jeder zweite Deutsche würde auch noch mehr Macht abgeben

Deutschland ist das einzige Land in Europa, in dem die Bürger mehrheitlich bereit sind, mehr Souveränität an Brüssel abzugeben. Dass der Euro eine der Hauptursachen der aktuellen Misere ist, sieht nur eine Minderheit. Das könnte sich ändern, wenn auch die Deutschen die Folgen der europaweiten Rezession zu spüren bekommen.

Berlin in Angst: Schwere Mai-Ausschreitungen erwartet

Der 1. Mai soll nach den Vorstellungen von linken und grünen Gruppierungen noch mehr Demonstranten auf die Straße bringen. Allein in Berlin müssen 3.000 Polizisten antreten, um die traditionell eher sinnfreien Gewaltausbrüche unter Kontrolle zu bringen. Die Linken wollen das Euro-Thema in die Proteste einflechten.

Zypern nach dem Crash: 60 Prozent können nicht einmal ihre alltäglichen Ausgaben bewältigen

Einen Monat nach dem Haircut ist die wirtschaftliche Lage im Land verheerend. Und die Zyprioten erwarten auch keine baldige Besserung. Sie machen die eigenen Banker und Politiker für die Krise verantwortlich – interessanter Weise jedoch nicht die Troika.

Maximal fünf Jahre: Merkel-Berater sieht Ende des Euros gekommen

Kai Konrad, Wirtschafts-Berater der Bundesregierung, gibt dem Euro noch höchstens fünf Jahre. Der Sparkurs funktioniere nicht, der Widerstand in den meisten Euro-Staaten werde wachsen. Auch Kommissions-Präsident Barroso sagt, dass weitere Spar-Maßnahmen nicht mehr durchsetzbar seien. Das klingt alles sehr stark nach einem grundlegenden Wandel in Europa.

Gemeinsame Einlagen-Sicherung: EU muss den Druck erhöhen

Die EU macht Druck auf Deutschland: Es müsse schnellstens eine europäische Einlagen-Sicherung ins Leben gerufen werden, um den Sparern im Falle eines Banken-Crashs wenigstens die 100.000 Euro zu sichern. Wolfgang Schäuble lehnt das ab – noch.

Euro: Angela Merkel will austreten

Das Chaos in vielen europäischen Ländern zwingt Angela Merkel zu Überlegungen, wie Deutschland aus dem Euro austreten kann. Eine zentrale Rolle könnte in ihrem Plan die Anti-Euro Partei „Alternative für Deutschland“ spielen. Denn sie verfolgt vor allem ein Ziel: Vier weitere Jahre im Kanzleramt.

Helmut Kohl erinnert sich: Euro-Einführung war undemokratisch

Helmut Kohl räumt ein, bei der Einführung des Euro undemokratisch vorgegangen zu sein: Hätte es eine Volksabstimmung über den Euro gegeben, hätten zwei Drittel der Deutschen gegen den Euro gestimmt. Demokratie könne nur erfolgreich sein, wenn sich einer hinstellt und sagt: So ist das.

Guter Rat aus Island: Zypern muss raus aus dem Euro

Der ehemalige Wirtschaftsminister Islands bescheinigt der Troika, im Falle Zyperns alles falsch gemacht zu haben. Zypern hätte nie dem Euro beitreten dürfen. Eine Zwangsabgabe für normale Bankkunden lehnt er ab.

Angst auf Zypern: Wird die Insel zur „Kolonie der schlimmsten Art“?

Der Parlaments-Präsident von Zypern fürchtet, dass Zypern unter der Troika keine Zukunft haben werde. Er fordert den Austritt Zyperns aus dem Euro - und einen eigenständigen Weg nach dem Vorbild Islands. Ein solcher wäre in der Tat eine Alternative für die Mittelmeer-Insel.

Davutoğlu: „Die EU muss uns den Weg frei machen“

Der EU-Beitritt soll nicht mehr mit allen Mitteln erzwungen werden, so Außenminister Davutoğlu. Das habe die Türkei mittlerweile nicht mehr nötig. Mit jedem Ausgang der Verhandlungen könne umgegangen werden.

Zypern: Türkei ist gegen Ausbeutung von Ressourcen um Schulden zu bezahlen

Die Ambitionen Nikosias, Ressourcen in den Gewässern von Zypern zu suchen, stößt beim türkischen Außenminister auf Ablehnung. Nord-Zypern habe ein gleichberechtigtes Anrecht auf alle Ressourcen der Insel. Ein Alleingang würde die Spaltung beider Teile nur vertiefen. Dann käme nur eine Zweit-Staaten-Lösung in Betracht. Eine föderale Lösung wie es nach wie vor von der UN vorgesehen werde, wäre damit nicht mehr umzusetzen, warnt er.