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Euro

Istanbul: Euro war im Februar lukrativste Währung an der Börse

Der Euro ist zum beliebtesten Finanzmittel bei Investitionen an der Istanbuler Börse (IMKB) geworden. So konnte die Währung in den vergangenen Monaten einen durchgehend positive Realgewinne vorweisen. Die Anleger freut das. Doch bei den Bürgern des Euro-Raums sieht es anders aus. Eine Anti-Euro-Stimmung macht sich breit. Jeder vierte Deutsche ist gegen den Euro.

Tod mit 58: Hugo Chavez verliert den Kampf gegen den Krebs

Der Tod von Hugo Chavez trifft den Markt für Staatsanleihen hart: Der totalitäre Herrscher von Venezuela hat alle Staatsschulden pünktlich bezahlt und damit Goldman Sachs und anderen Investoren sagenhafte Gewinne beschert. Nun wird eine Abwertung der Währung, des Bolívar erwartet. Es droht die Staatspleite. Die Geschichte ist ein Menetekel für alle Staatsschuldner der Welt.

Angst vor Übergriffen in Griechenland: EU-Mitarbeiter sollen beim Lebenslauf schummeln

Die EU-Kommission fürchtet offenbar Attacken gegen ihre Mitarbeiter in Griechenland: In einer Email rät die Kommission Mitarbeitern, die nach Griechenland geschickt werden, ihre Tätigkeit zu verheimlichen und am besten einen Fake-Lebenslauf zum Besten zu geben. Die Email ist mit dem Buchstaben „J“ unterschrieben. Nun wird gerätselt, wer in der Kommission den Vornamen „J“ trägt.

Euro-Krise: Schäuble fordert eine stabile Regierung in Italien

Bundesfinanzminister Schäuble sieht die Rückkehr der Euro-Krise. In Italien könne dieselbe Situation eintreten wie in Griechenland: Unklare politische Verhältnisse irritieren die Märkte, und das ist ansteckend. Daher müsse schleunigst eine stabile Regierung in Rom gebildet werden.

Kein Diktat mehr aus Brüssel: Italiens Bürger stimmen gegen Europa

In Italien hat mehr als die Hälfte der Wähler für euro-kritische Parteien gestimmt. Die Konsequenzen für die EU werden weitreichend sein: Die Völker Europas wollen sich nicht mehr dem demokratisch in keiner Weise legitimierten Diktat aus Brüssel unterwerfen. Das Problem für die EU in ihrer gegenwärtigen Form: Im Grunde kann sie nur so weiterbestehen, wenn sie die Demokratie in den Nationalstaaten abschafft.

Italien: Geringe Wahlbeteiligung bei Parlamentswahl

Nur jeder zweite Italiener ist am Sonntag zur Wahl gegangen. Damit sank die Wahlbeteiligung im Vergleich zu vorigen Wahl um 7 Prozent. Auffallend: In den Hochburgen der Lega Nord hat die Beteiligung zugenommen. Für den Euro-Skeptiker Beppe Grillo könnte eine niedrige Wahlbeteiligung ein Vorteil sein.

Euro-Einführung: Polen wollen Zloty behalten

Die Euro-Krise hat ein Umdenken in Polen bewirkt: Erstmals schließt der Premier Donald Tusk einen baldigen Beitritt zur Einheitswährung aus. Die Polen haben erkannt, dass sie auch mit dem Zloty von der EU profitieren.

EU-Mitgliedschaft der Türkei: Ohne den Euro geht es nicht

Wenn die Türkei der Europäischen Union beitritt, muss sie nach Ansicht von EU-Kommissar Stefan Füle auch den Euro als nationale Währung akzeptieren. Mit dieser Ansage nimmt Füle dem türkischen Premier Recep Tayyip Erdoğan den Wind aus den Segeln. Der hatte im Oktober vergangenen Jahres angekündigt, dass die Türkei eine Lira-Zone etablieren könnte.

„Keine heiligen Kirchen“: Islands Präsident will Banken pleitegehen lassen

In Davos hat der isländische Präsident Olafur Ragnar Grimson die Europäer aufgefordert, sich nicht vor einem Ende mit Schrecken in der Schuldenkrise zu fürchten. Island habe mit radikalen Maßnahmen gute Erfahrungen gemacht. Interessant: Die Beschneidung der Macht der Banken hat den Technologie-Sektor in Island zum Blühen gebracht.

„Where to be born“: Deutschland im Staatenvergleich abgeschmiert

Der Vergleich der besten Staaten der Welt von Economist Intelligence zeigt: 1988 wurde Deutschland (West) nur von den USA und Frankreich übertroffen. Ein Vierteljahrhundert später sind die Spitzenreiter von damals abgestürzt. Die Absteiger sind die großen Euro-Staaten, die Gewinner die kleinen Europäer, die ihre nationalen Währungen behalten haben.

Röslers unbedachte Äußerung: Schrumpft die deutsche Wirtschaft?

Eine unbedachte Aussage von Wirtschaftsminister Rösler lässt die internationale Finanzwelt aufhorchen: Die deutsche Wirtschaft ist demnach im vierten Quartal 2012 um 1 Prozent geschrumpft.

Optimismus steigt wieder: Mehrheit glaubt an Verbleib Deutschlands in der Eurozone

In einer aktuellen Umfrage rechnen nur noch 2,1 Prozent der privaten und institutionellen Investoren für das Jahr 2013 mit einem Ausscheiden Deutschlands aus der Eurozone. Selbst für Griechenland erwartet die große Mehrheit der Großanleger, dass es den Euro beibehalten wird.

EU: Mit dem Aufruf zum „positiven Denken“ beginnt die Diktatur

Herman Van Rompuy hatte das Jahr 2012 als Jahr des positiven Denkens ausgerufen. Mit seiner diesjährigen Weihnachtsansprache belegt der EU-Ratspräsident, dass er es ernst meint: Das Schönreden der Krise ist der erste Schritt zum totalitären System. Die EU erwartet, dass sich nicht lästige Kritiker, sondern beglückte Untertanen einem zentralistischen Konzept unterwerfen, das im Kern längst gescheitert ist.

Juncker: Nur Krisen können Integration in Europa erzwingen

Dass ausgerechnet Europa nun das „Epizentrum“ der Krise geworden ist, dafür gibt es dem Eurogruppen-Chef zufolge keine „schlüssige Erklärung“. Aber Krisen seien die einzige Möglichkeit, damit Europa zu mehr Integration gelange.

Zensur bei CDU-Parteitag: Website verschweigt EU-kritische Wortmeldungen

Die CDU ist sich ihrer Rolle offenbar nicht ganz so sicher, wie sie vorgibt: Sicherheitshalber bringt die Partei-Website zum XXV. Parteitag nur Zitate des Jubels, zwei kritische Wortmeldungen werden verschwiegen.

Griechen-Rettung: Merkel braucht Kritiker in den eigenen Reihen nicht zu fürchten

Bei der Probeabstimmung zum neuen Griechenland-Paket hat sich die Zahl der Abweichler in der Unionsfraktion nur geringfügig erhöht. Ein Drittel der Abgeordneten hielt das Thema für nicht besonders wichtig - sie blieben der Sondersitzung gleich ganz fern. Die FDP verzichtete auf einen Abstimmungs-Test.

EU: Griechenland-Schulden sollen mit neuen Schulden aus dem EFSF finanziert werden

Bei der EU herrschte am Mittwochabend eine gewisse Erleichterung: Offenbar hat man einen neuen Weg gefunden, den Griechen genügend Mittel zur Verfügung zu stellen, damit sie ihre laufenden Schulden bei der EZB und den europäischen Banken bedienen können. Die neuen Kredite sollen nun vom EFSF kommen.

Euro-Austritt Griechenlands könnte weltweite Wirtschaftskrise auslösen

Sollte Griechenland gezwungen sein, den Euro zu verlassen, könnte dies einen internationalen Flächenbrand auslösen, so die Bertelsmann-Stiftung. Die angestellten Berechnungen für diesen Fall seien „besorgniserregend", warnt die Stiftung. Nur der isolierte Austritt Griechenlands würde für „Deutschland zunächst Einbußen in der Wirtschaftsleistung von insgesamt 73 Milliarden Euro bis zum Jahre 2020 bedeuten".

Schäuble: „Es wird keinen griechischen Staatsbankrott geben!“

Die Meinungsverschiedenheiten in Europa nehmen weiter zu: Finanzminister Wolfgang Schäuble hält einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone für unmöglich. Sein schwedischer Amtskollege hingegen ist sich sicher, dass Griechenland bereits im nächsten Halbjahr den Euro aufgeben wird.

Griechenland: Kein neues Geld vom IWF, EU muss alles bezahlen

Der IWF sagt: Wir haben kein zusätzliches Geld für Griechenland, die EU müsse zahlen. Und der IWF sagt auch: Griechenland wird mehr Geld brauchen.