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Griechenland: Troika besteht auf Entlassungen bei aufgelösten Behörden

Die griechische Regierung will Beamte deren Dienststellen aufgelöst wurden weiter beschäftigen. Die Troika besteht nach ihrer Prüfung darauf, dass diese Mitarbeiter entlassen werden. Sie gibt nur für gut sechs der 11,5 Milliarden Euro Einsparungen grünes Licht.

Fehlkonstruktion: Warum der Euro Europa in den Abgrund reißen wird

Mit der Leitzinssenkung vor 13 Jahren zwang die Regierung Schröder die EZB, Deutschland zu retten. Diese Entscheidung trieb die Südländer in die Katastrophe. Nun wiederholt die EU den Fehler, mit umgekehrten Voraussetzungen. Die Geschichte zeigt: Wegen der unterschiedlichen Volkswirtschaften wird der Euro niemals funktionieren. Wenn der Kurs von EZB und Euro-Gruppe beibehalten wird, ist die europäische Katastrophe unausweichlich.

Van Rompuy: Griechenland kann niemals aus dem Euro austreten

Der Präsident des Europäischen Rats, Herman Van Rompuy, geht davon aus, dass der Euro für immer bestehen wird - dazu gehört auch, dass ein Euro-Austritt Griechenlands nicht möglich sei.

Ehemaliger Premier: Verlässt Griechenland den Euro, ist Italien der nächste Kandidat

Sollte Griechenland den Euro verlassen, könnte die gemeinsame Währung wahrscheinlich überleben, sagte der frühere, italienische Premierminister Giuliano Amato. Bei Griechenland sei er sich jedoch nicht sicher. Im jeden Fall hätte dies aber auch Konsequenzen für Italien.

Ifo-Institut: Pleite Griechenlands würde Deutschland bis zu 89 Milliarden Euro kosten

An Griechenland scheiden sich die Geister – Rufe nach einem Austritt des Landes werden immer lauter. Dem Ifo-Institut zufolge wäre eine Pleite mit anschließendem Ausscheiden aus der gemeinsamen Währung für Deutschland günstiger als eine Zahlungsunfähigkeit mit Verbleib im Euro.

Studie: Deutschland wäre der größte Verlierer bei Zerfall der Euro-Zone

Ein Verlassen der gemeinsamen Währung hätte für Deutschland etliche negative Folgen, wie die Bank of America in einer Kosten-Nutzen-Analyse veranschaulicht. Ein Austritt wäre hier folgenreicher als beispielsweise bei Griechenland. Italien könnte sogar davon profitieren, die gemeinsame Währung zu verlassen. Das engt den Verhandlungsspielraum für Deutschland ein.

Türkische Lira: Dramatische Kursverluste gegenüber Dollar und Euro

Die Türkische Lira hat 2011 im Vergleich zum Euro 19% an Wert verloren, gegenüber dem US-Dollar sogar um 22%. Die Interventionen der türkischen Zentralbank verpuffen derzeit ergebnislos.

Eurokrise: Über ein Drittel deutscher Staatsanleihen unverkäuflich

Trotz niedriger Zinssätze im Vergleich zu spanischen, italienischen oder auch französischen Zinssätzen bleibt Deutschland bei einer Auktion auf über einem Drittel seiner Staatsanleihen sitzen.

Italien: Berlusconi zum Rücktritt bereit

Italiens Premier Silvio Berlusconi hat im italienischen Fernsehen seinen Rückzug aus der Politik angekündigt.

Russland will europäischen Rettungsschirm nicht unterstützen

Russland teilte mit, dass es nicht in den erweiterten Rettungsschirm EFSF investieren werde. Christine Lagarde, IWF-Chefin, kehrte aus Moskau mit leeren Händen zurück. Nun bleiben ihr noch China und Japan.

Zehntausende demonstrieren in Rom gegen Berlusconi

In Rom sind zehntausende Menschen auf die Straßen gegangen, um gegen Ministerpräsident Silvio Berlusconi zu demonstrieren. Sie forderten den Rücktritt des umstrittenen "cavaliere".

Italien unter Beobachtung: Droht eine Staatspleite?

Neben Griechenland gilt Italien als einer der größten Riskikofaktoren der Eurozone. Nun sollen der Internationale Währungsfonds (IWF) und die EU-Kommission die Staatsfinanzen von Rom überwachen.

Hebelung des Euro-Rettungsschirms: Bundestag stimmt zu

Der Bundestag hat sich mit 503 von 596 Stimmen für die Stärkung des Euro-Rettungsschirmes ausgesprochen.

Erneute Abstimmung über Euro-Rettungsfonds im Bundestag

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in einer Pressemitteilung nach dem EU-Gipfel überraschend erklärt, dass die Beteiligung des gesamten Bundestages an der Euro-Rettung unverzichtbar sei.

Eurokrise: Griechenland braucht noch mehr Geld!

Griechenland benötigt nach Ansicht der Euro-Finanzminister weitere Hilfsmittel in Milliardenhöhe, um wieder auf den grünen Zweig zu kommen. Das zweite Hilfspaket von 109 Milliarden Euro reicht demnach nicht aus, um die Schuldenkrise zu beheben.

Pippa Malmgren: Die Deutschen müssen zurück zur D-Mark

Laut Pippa Malmgren, Wirtschaftsberaterin von US-Präsident George W. Bush, kann der Euro in seiner gegenwärtigen Form nicht überleben. Sie rechnet mit weiteren Staatspleiten und glaubt sogar, dass Deutschland bereits mit dem Drucken von neuen D-Mark-Scheinen begonnen habe.

Wegen Griechenland: Kurse in Asien stürzen ab

Griechenland verkündete am Sonntagabend, die vorgegebenen Defizit-Ziele verfehlt zu haben. Die Auswirkungen der griechischen Krise zeigen sich nicht nur in Europa. Die asiatischen Märkte sind stark betroffen.

Obama: „Krise in Europa ängstigt die Welt“

US-Präsident Barack Obama ist am Montag hart mit europäischen Staatenlenkern ins Gericht gegangen. Diese hätten nach Ausbruch der Euro-Krise nicht schnell genug gehandelt. Am Dienstag besucht der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou Berlin.

Gold- und Devisen-Tausch: Türken investieren in Autos

Viele Türken, die zuvor in Gold und Devisen investiert hatten, entscheiden sich, die erzielten Renditen in bare Münze zu verwandeln: Der Autoabsatz in der Türkei stieg im August dadurch signifikant.

Eurokrise: Griechenland erhält neues Hilfspaket

Der Euro-Krisengipfel hat am Donnerstagabend ein zweites Hilfspaket für Griechenland geschnürt. Die 17 europäischen Staaten sowie der Internationale Währungsfonds (IWF) springen mit 109 Milliarden Euro ein. Erstmals sind auch Banken und Versicherungen beteiligt. Sie ziehen mit zusätzlichen 37 Milliarden mit.