Alle Artikel zu:

Eurokrise

Umfrage: Die Deutschen sind mehrheitlich Euro-Skeptiker

Die Deutschen sind in ihrer Mehrheit Euro-Skeptiker. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass nur 47 Prozent glauben, der Euro habe Deutschland mehr Vor- als Nachteile gebracht. Erstaunlich: Auch die jungen Deutschen, die die D-Mark gar nicht mehr als ihre Währung erlebt haben, rechnen heute noch zu einem bemerkenswert hohen Anteil von Euro in D-Mark um.

Merkel-Berater: Für Südeuropa sind weitere Milliardenhilfen nötig

Angela Merkel bereitet die Öffentlichkeit diskret darauf vor, dass in den kommenden Monaten weitere Rettungs-Milliarden nach Südeuropa fließen werden. Einer ihrer Chef-Berater hält weitere Zahlungen „zum Abfedern unvermeidlicher Ausgabenkürzungen“ in den betreffenden Staaten für nötig. Damit wird neben möglichen Steuererhöhungen eine zweite Kontur der künftigen Regierungsarbeit erkennbar.

Nach der Bundestagswahl: Griechenland braucht weitere Hilfsgelder

Der Chef der belgischen Zentralbank sagte, die Eurozone müsse sich auf weitere Hilfspakete für Griechenland einstellen. Denn die Wirtschaft des Landes erhole sich nur sehr langsam. Dern deutsche Steuerzahler muss sich nach der Bundestags-Wahl auf weitere Zahlungen einstellen.

Verwaltung der Immobilien: EU will Griechenland die Kontrolle entziehen

Die Privatisierungen in Griechenland kommen nicht voran. Daher plant der ESM die Errichtung einer Holding in Brüssel, die die zum Verkauf bestimmten Immobilien verwalten soll. Der griechischen Regierung entgleitet Schritt für Schritt die Kontrolle über das griechische Staatsvermögen.

Angst vor dem Zusammenbruch: Griechen holen ihr Geld von der Bank

Die Einlagen bei den griechischen Banken sind im Juli den zweiten Monat in Folge zurückgegangen. Dies wird auf die Sparmaßnahmen im Land zurückgeführt. Die Griechen sind gezwungen, an die Substanz zu gehen. Viele fürchten einen Crash des Bankensystems.

Euro-Austritt: Auch Schäuble-Berater ist dafür

Der Chefberater von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble rechnet mit dem Zerfall der Eurozone. Deutschlands müsse die Währungsunion verlassen, falls die Krise sich verschärfe. Die Südländer könnten dann den Euro abwerten und hätten die Chance auf eine wirtschaftliche Erholung.

Für Südeuropäer zu dominant: Deutschland führt die EU ins Verderben

Die Bürger im Süden Europas nehmen Deutschland innerhalb der EU als zu dominant wahr. Der von Berlin geforderte strenge Sparkurs wird abgelehnt, denn er schade der Wirtschaft ihrer Länder.

Umschuldung in EU: Deutschen Sparern geht es an die Tasche

Die Euro-Zone kann ihre Schulden nicht mehr durch Wachstum abbauen. Daher wird es nach der Bundestags-Wahl zu einer Umschuldung kommen, die in einer Transfer-Union mündet. Eine umfassende Neuordnung der Euro-Zone hat begonnen. Wichtigstes Element der verschiedenen Maßnahmen: Der Zugriff auf den deutschen Sparer muss sichergestellt werden.

Wiederwahl in Gefahr: Angela Merkels Ansehen in der Bevölkerung sinkt

Der Ärger um die Vetternwirtschaft bei der CSU hat auch Rückwirkungen auf Merkels Beliebtheit in der Bevölkerung. FDP und CSU könnten der Kanzlerin bei der Wahl mehr schaden als ihr lieb ist. Die von der EU geplante Zwangsabgabe für Sparer wirft auch kein gutes Licht auf Merkel.

Störsender TV: Dieter Hildebrandt sträubt sich gegen den Finanz-Kapitalismus

Der Kabarettist Dieter Hildebrandt ärgert sich so sehr über den Euro-Wahn, dass er einen eigenen TV-Störsender gegen den Finanz-Kapitalismus eröffnet hat. Ob er als nächstes auch den Schritt in die Politik wagt, ist noch ungewiss. Die neue Anti-Euro-Partei sucht allerdings noch Promis. Mit Hildebrandt und Pelzig an der Spitze wäre die AfD mit einem Schlag mehrheitsfähig.

Zypern: Türkei ist gegen Ausbeutung von Ressourcen um Schulden zu bezahlen

Die Ambitionen Nikosias, Ressourcen in den Gewässern von Zypern zu suchen, stößt beim türkischen Außenminister auf Ablehnung. Nord-Zypern habe ein gleichberechtigtes Anrecht auf alle Ressourcen der Insel. Ein Alleingang würde die Spaltung beider Teile nur vertiefen. Dann käme nur eine Zweit-Staaten-Lösung in Betracht. Eine föderale Lösung wie es nach wie vor von der UN vorgesehen werde, wäre damit nicht mehr umzusetzen, warnt er.

Zypern-Deal: Bank-Guthaben von über 100.000 Euro sind vogelfrei

Der Deal Zyperns mit der EU bedeutet die Übernahme der Kontrolle aller europäischen Bank-Guthaben durch die EU. Wer sein Geld auf die Bank getragen hat, hat ab sofort keine Sicherheit mehr, dass er es jemals wiedersieht. Ab sofort sind alle Banken in der Euro-Zone offizielle Hausbanken der Bürokraten in Brüssel.

Euro-Krise: Schäuble fordert eine stabile Regierung in Italien

Bundesfinanzminister Schäuble sieht die Rückkehr der Euro-Krise. In Italien könne dieselbe Situation eintreten wie in Griechenland: Unklare politische Verhältnisse irritieren die Märkte, und das ist ansteckend. Daher müsse schleunigst eine stabile Regierung in Rom gebildet werden.

„Keine heiligen Kirchen“: Islands Präsident will Banken pleitegehen lassen

In Davos hat der isländische Präsident Olafur Ragnar Grimson die Europäer aufgefordert, sich nicht vor einem Ende mit Schrecken in der Schuldenkrise zu fürchten. Island habe mit radikalen Maßnahmen gute Erfahrungen gemacht. Interessant: Die Beschneidung der Macht der Banken hat den Technologie-Sektor in Island zum Blühen gebracht.

EU-Minister Bağış: „Mit der Türkei wäre die EU kein Christenklub mehr“

Der türkische Europaminister Egemen Bağış ist der Ansicht, dass die Türkei in den vergangenen Jahren wichtige EU-Reformen in die Wege geleitet habe und ihren Weg in die EU vehement verfolgen werde. Doch Menschenrechtsorganisationen zeichnen ein anderes Bild.

Optimismus steigt wieder: Mehrheit glaubt an Verbleib Deutschlands in der Eurozone

In einer aktuellen Umfrage rechnen nur noch 2,1 Prozent der privaten und institutionellen Investoren für das Jahr 2013 mit einem Ausscheiden Deutschlands aus der Eurozone. Selbst für Griechenland erwartet die große Mehrheit der Großanleger, dass es den Euro beibehalten wird.

Brot und Spiele: Fußball-Boom mit Milliarden Steuergeldern finanziert

Der deutsche Fußball lebt zu einem Großteil von staatlichen Geldern. Mit der neuen TV-Steuer (früher GEZ) könnten die Vereine nun die Möglichkeit bekommen, sich auf Kosten der Steuerzahler zu entschulden. Damit kündigt sich ein weiterer Bailout für eine systemrelevante Branche an - nämlich die Fußballer.

Schäuble: „Es wird keinen griechischen Staatsbankrott geben!“

Die Meinungsverschiedenheiten in Europa nehmen weiter zu: Finanzminister Wolfgang Schäuble hält einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone für unmöglich. Sein schwedischer Amtskollege hingegen ist sich sicher, dass Griechenland bereits im nächsten Halbjahr den Euro aufgeben wird.

Samaras: Scheitere ich, stürzt Griechenland ins Chaos

Der griechische Premierminister Antonis Samaras warnt vor der steigenden Arbeitslosigkeit und dem Aufstieg der rechtsradikalen Partei in seinem Land. Die griechische Demokratie stehe vor ihrer vielleicht größten Herausforderung. Er selbst führe den Kampf seines Lebens.

Griechenland: Jeder vierte Kredit wird nicht mehr bedient

Das Volumen der Kredite, die in Griechenland bereits geplatzt sind oder nur verzögert zurückgezahlt werden, hat einen Rekordwert erreicht. Die Regierung versucht mit neuen Gesetzen gegen die faulen Kredite vorzugehen, verschärft damit jedoch die Lage der Banken, die damit wieder mehr Geld vom Staat benötigen.