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Fahrenschon

Sparkassen schließen Straf-Zinsen für Sparguthaben nicht mehr aus

Der Chef des Sparkassenverbandes schließt Strafzinsen für private Sparguthaben nicht mehr aus: Georg Fahrenschon sagt, man wolle jedoch „Menschen mit kleineren und mittleren Einkommen und Vermögen“ davor schützen. Kostenlose Girokonten werde es demnach schon bald nirgendwo mehr geben.

Georg Fahrenschon zeichnete ein optimistisches Bild. (Foto: DMN)

Fahrenschon: VW kann Strahlkraft von Made in Germany nicht verringern

Der Sparkassenverband sieht in der Abgas-Affäre und im wirtschaftlichen Abschwung Chinas zwar Risiken für die deutsche Wirtschaft. Aber wirklich negative Auswirkungen seien derzeit nicht zu erwarten, sagt Georg Fahrenschon. Schließlich seien die Unternehmen hervorragend kapitalisiert und viel produktiver.

Sparkassen-Präsident: Kein Grund zur Sorge um Absicherung deutscher Spareinlagen

Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), sieht für die deutschen Spareinlagen keine Gefahr: Die Mittel zur Absicherung werden im Falle einer Bankenpleite in einem anderen Land „weiterhin unvermindert für die deutschen Ersparnisse zur Verfügung stehen“. Fahrenschon mahnt, dass die EU „sehr behutsam mit diesem sensiblen Thema“ umgehen müsse.

Sparkassen verärgern Kunden mit saftigen Gebühren-Erhöhungen

Die im DSGV zusammengefassten Sparkassen geben sich gerne als die Bank der kleinen Leute. Doch tatsächlich werden aktuell wegen der Niedrigzinsen die Gebühren in vielen Sparkassen erhöht. In Wuppertal wollte die Sparkasse besonders raffiniert vorgehen und löste einen Proteststurm aus. Auch in vielen anderen Städten denken langjährige Kunden erstmals darüber nach, ihrer Sparkasse den Rücken zuzukehren.

Die Hälfte aller jungen Deutschen spart nicht für die Zukunft

Obwohl die Gruppe der unter 30-Jährigen weiß, dass die gesetzliche Rente nicht zum Überleben reichen wird, sorgt kaum einer fürs Alter vor. Einerseits sind sie finanziell nicht in der Lage Rücklagen zu bilden. Andererseits gibt es aufgrund der niedrigen Zinsen kaum Anreize zu sparen. Daher bevorzugen die jungen Leuten den Konsum.

EU-Gesetz: Müssen jetzt deutsche Sparer für europäische Banken einspringen?

Die EU will die Sparer per Gesetz an den Banken-Rettungen beteiligen. Die Verhandlungen über den Modus sind an einem kritischen Punkt angelangt: Brüssel will, dass die Sparer in Form einer europäischen Einlagensicherung geschützt werden. Die Banken der Süd-Staaten können offenbar nur mit einem Beitrag der deutschen Sparer gerettet werden.