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Der türkische Staatspräsident Erdogan fordert eine Leitzinssenkung. (Foto: dpa)

Türkische Lira mit neuem Rekord-Tief zum Dollar

Die Türkische Lira erreichte am Donnerstag zum Dollar ein erneutes Rekordtief. Ein Dollar kostete am Donnerstag in der Spitze 3,61 Türkische Lira.

Schäuble: Deutsche Sparer verlieren das Vertrauen in die EU

Bundesfinanzminister Schäuble kämpft gegen die EZB und will beim G 20 einen Kurswechsel in der globalen Zins-Politik. Doch die Chancen für die deutschen Sparer, in deren Namen Schäuble plötzlich aktiv wird, stehen schlecht: Die globale Finanzindustrie will den Crash in den USA verhindern. Dazu braucht es genau die Geldpolitik, die den deutschen Sparern und Rentnern schadet.

Deutsche Sparer werden für den Export-Rausch zahlen müssen

Der Export-Boom der vergangenen Jahre könnte für die deutschen Sparer in einer weltweiten Rezession zum Bumerang werden. Der Vermögensverwalter Pimco sieht großen Handlungsbedarf für Deutschland: Die Regierung müsse schnell in die Zukunft des Wirtschaftsstandortes investieren, um im globalen Wettbewerb nicht abgehängt zu werden.

Hacker stehlen eine Milliarde Dollar vom Konto einer Zentralbank

Kriminelle haben etwa eine Milliarde Dollar vom Konto der Zentralbank von Bangladesch bei der amerikanischen Zentralbank Fed abgehoben. Während ein Großteil des Geldes zurückgeholt werden konnte, ist der Verbleib von über 80 Millionen Dollar weiterhin unklar. Die Spuren verlieren sich auf den Philippinen.

Die Kapitalflüsse in die Schwellenländer sind seit der zweiten Jahreshälfte 2014 drastisch eingebrochen. (Grafik: Institute of International Finance)

US-Ökonom: Zinserhöhung trifft Russland und die Türkei

Der US-Ökonom Srinivas Thiruvadanthai ist der Ansicht, dass eine Zinserhöhung durch die US-Notenbank – unabhängig vom Zeitpunkt – eine große Wirtschaftskrise in den Schwellenländern auslösen wird. Besonders Länder mit hohen Handelsbilanz-Defiziten wie die Türkei und Öl-Exporteure wie Russland werde es hart treffen. Die Schwellenländer werden mit drastischen Kapitalabflüssen zu kämpfen haben und die EU-Exporte werden einbrechen.

IWF-Chefin Christine Lagarde warnt vor einer neuen Krise in den Schwellenländern. (Foto: Flickr/ Christine Lagarde by Chatham House CC BY 2.0)

Gefährliche Ruhe vor dem Sturm: Export-Krise bedroht Deutschland

Der Rohstoff-Schock dürfte schon bald neue Probleme für die deutsche Export-Wirtschaft bringen. Der IWF sieht eine Krise in den Schwellenländern am Horizont, hat aber keine Rezepte. Deutschland müsste sich dringend auf diese Situation vorbereiten.

US-Präsident Barack Obama hat Janet Yellen ernannt: Ihm und seiner Demokratischen Partei weiß sich die Fed-Chefin verpflichtet. (Foto: Flickr/ The Fed’s New Year’s resolution by Day Donaldson CC BY 2.0)

Zins-Wende: Entscheidung der Fed kann für US-Wahlen entscheidend sein

Für die US-Notenbank hat die Auswirkung ihrer Zins-Entscheidung auf die Entwicklung der US-Wirtschaft Vorrang. Die guten offiziellen Arbeitsmarkt-Daten dürften für die Fed ausreichend sein, um die Zins-Wende sanft einzuleiten. Eine stabile Wirtschaft ist die Voraussetzung für einen Erfolg der Demokraten. Janet Yellen wurde von Obama verpflichtet. Sie weiß, was er von ihr erwartet.

Der Verfall der Rohstoff-Preise wird zu gravierenden Problemen für Export-Nationen wie Deutschland führen. (Foto: Flickr/ Jigsaw puzzle by Horia Varlan CC BY 2.0)

Rohstoff-Schock: Die nächste Krise der Weltwirtschaft am Horizont

Der Verfall der Rohstoff-Preise trifft die Produzenten hart und wird mit voller Wucht auf ihre Wirtschaft durchschlagen. Anders als in früheren Krisen können die Zentralbanken nicht mit niedrigen Zinsen gegensteuern. Export-Nationen wie Deutschland müssen sich auf massive Einbrüche vorbereiten.

Erdöl-Preiskrieg: Gefährlich nicht nur für Russland, sondern für Weltwirtschaft

Alle Indizien deuten darauf hin, dass die Erdöl-Preise auf absehbare Zeit nicht steigen, sondern sogar weiter sinken dürften. Der von den Saudis entfesselte Preiskrieg wird von den USA geduldet, um Russland in die Knie zu zwingen. Doch diese Strategie ist höchst gefährlich: Sie könnte zu einem Einbruch der gesamten Weltwirtschaft führen.

Vor allem in den Schwellenländern, die auf Rohstoffexporte gesetzt haben, ist das Wachstum deutlich zurückgegangen. (Foto: Flickr/ Grand port de Rouen by Frédéric BISSON CC BY 2.0)

Bundesbank: Abkühlung in Schwellenländern verschärft sich

Die Wachstumsraten der Schwellenländer haben sich in den vergangenen fünf Jahren fast halbiert. Neben einem natürlichen Anpassungsprozess spielen der Bundesbank zufolge auch zurückgehende Investitionen und ein Überangebot am Ölmarkt eine Rolle. Dieser Trend werde sich in den kommenden Jahren fortsetzen. Industrieländer wie Deutschland müssen mit Exportrückgängen rechnen.

Zentralbanken diskutieren Bargeld-Verbot, um globale Bank-Flucht zu stoppen

Die Zentralbanken wollen bei einer Tagung über die effektivste Strafe für das Halten von Bargeld beraten. Die Neue Zürcher Zeitung untersucht die Möglichkeiten, wie „im Notfall“ das Bargeld eingeschränkt werden kann. Man kann das hektische Treiben durchaus als Crash-Vorbereitungen sehen. Offenbar wissen die Zentralbanken mehr über den tatsächlichen Zustand des Finanzsystems als sie öffentlich einräumen.

US-Chefökonom sieht die Türkei näher an der EZB als an der Fed

Der ehemalige Assistent der Fed, Paul Bennett, empfiehlt der Türkei, sich an der Europäischen Zentralbank zu orientieren. Europäische Entscheidungen spielten für die Türkei eine wichtigere Rolle, als jene in den Vereinigten Staaten. Die türkische Wirtschaft werde von Problemen aus Europa beeinflusst, nicht aus den USA.

OECD: Wachstumsprognose für die Türkei deutlich gestutzt

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat ihre Wachstumsprognose für die Türkei von 3,8 auf 2,8 Prozent nach unten korrigiert. Als Grund für diese Entscheidung nannte sie anhaltende politische Spannungen sowie die Wende der US-Notenbank-Politik, die zu höheren Zinsen und Kapitalabfluss führte.

Karriere als Kunstmaler: George W. Bush stellt seine Bilder aus

George W. Bush stellt Bilder aus, die er in der Rente gemalt hat. Der Kriegs- Und Schuldenpolitiker will im Licht der texanischen Abendsonne als Schöngeist erscheinen. Seine politische Bilanz: Er hat die USA innerhalb von wenigen Jahren ruiniert.

Ratingagentur Moody’s: Zehn türkischen Banken droht die Abwertung

Die internationale Ratingagentur Moodys hat angekündigt, dass sie zehn türkische Banken unter Beobachtung gestellt hat. Den Instituten droht eine Herabstufung ihrer Bewertungen. Als Grund wurden die derzeit schwierigen Bedingungen für Banken sowie das angespannte politische Umfeld genannt.

Schwindender Appetit: Türkische Goldimporte fallen um 93 Prozent

Aufgrund des Wegbrechens der Nachfrage für Goldexporte in den Iran und eines Anstiegs des Goldpreises sind die Goldimporte der Türkei im Februar um 93 Prozent im Vergleich zum Februar 2013 zurückgegangen. Noch im Dezember hatte das Land die Europäische Zentralbank bei den Goldreserven überholt.

Stellvertretender Premier: Ausländer können das Geschehen in der Türkei nicht verstehen

Während des G-20-Treffens im australischen Sydney hat der stellvertretende türkische Premier Ali Babacan zugesichert, mehr Transparenz in die wirtschaftlichen Ereignisse in der Türkei zu bringen und bei Ausländern für Aufklärung zu sorgen. Doch nicht nur die Türkei habe Arbeit vor sich. Insgesamt sollten sich die Industrienationen darum bemühen, ihre Abhängigkeit von der Geldpolitik der Notenbanken zu reduzieren.

In Bedrängnis: Türkei hat sechstgrößtes Handelsdefizit der Welt

Die türkischen Importe steigen schneller als die Exporte. Mittlerweile verzeichnet die Türkei das sechstgrößte Defizit weltweit. Die US-Zentralbank Fed und der IWF beurteilen das Land deshalb als sehr anfällig für Krisen.

FED: Türkei hat größte Verwundbarkeit unter den Schwellenländern

Analysten der US-Notenbank (FED) haben die wirtschaftliche Verwundbarkeit in 15 großen Schwellenländern untersucht. Ihr Ergebnis: Die türkische Wirtschaft ist am anfälligsten, gefolgt von Brasilien und Indien.

Türkei in der Krise: Türkische Lira erreicht neues Tief gegenüber dem Euro

Die Türkische Lira ist am Mittwoch auf ein weiteres Rekordtief gegenüber dem Euro gesunken. Erst tags zuvor hatte sich die türkische Zentralbank dazu entschlossen, den Leitzins nicht zu erhöhen, um die Währung zu stützen. Nun hat die Zentralbank direkt eingegriffen, um den freien Fall der Währung zu bremsen.