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Feridun Sinirlioglu

Erdoğan: „Ein Angriff auf die Türkei ist ein Angriff auf die Nato“

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat seinen Tonfall gegenüber Russland deutlich verschärft. Nachdem am Sonntag offenbar ein zweiter russischer Kampfjet in den türkischen Luftraum eingedrungen ist, warnt er nun vor dem Ende der guten Beziehungen zwischen beiden Staaten. Ankara werte einen Angriff der Türkei wie einen Angriff auf die Nato.

Russische Luftschläge: Türkei befürchtet eine Million weitere Flüchtlinge aus Syrien

Angesichts des russischen Eingreifens in Syrien befürchtet der stellvertretende türkische Premier Numan Kurtulmuş einen weiteren massiven Zustrom an Flüchtlingen. Das militärische Eingreifen Moskaus were das Kräftegleichgewicht in der Region verschieben. Darauf hin könnten rund eine Million Syrer in die Türkei strömen.

Russland: Verletzung des türkischen Luftraums war „Navigationsfehler“

Russland hat die Türkei offenbar darüber informiert, dass die Verletzung der türkischen Luftraums nahe der syrischen Grenze am 3. Oktober auf einem „Navigationsfehler“ beruhe. Der russische SU-30 war am Samstagmittag für rund zwei Minuten im türkischen Luftraum und zog sich nach einer Warnung gen Syrien zurück. Die Nato bezeichnete den Vorfall als inakzeptabel.

Nato zeigt Solidarität mit der Türkei: Verletzung des türkischen Luftraums inakzeptabel

Die Nato hat sich am Montag angesichts der Verletzung des türkischen Luftraums durch Russland auf die Seite der Türkei gestellt. Ein solches Handeln sei inakzeptabel und trage nicht zur Sicherheit und Stabilität der Region bei. Nun soll eine Sitzung des Nordatlantikrats einberufen werden.

Krise in der Ukraine: Türkischer Außenminister will Beziehungen zu Russland nicht gefährden

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu will unbedingt verhindern, dass die aktuelle Lage auf der Krim Folgen für das türkisch-russische Verhältnis nach sich zieht. Die Situation auf der Halbinsel sei das Problem der Ukraine und der internationalen Gemeinschaft. Davutoğlu selbst setzt unterdessen seine diplomatischen Bemühungen um eine Deeskalation fort.

Berlin und Ankara bemühen sich am Schadensbegrenzung

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu und sein deutscher Amtskollege Guido Westerwelle haben sich an diesem Samstag in Doha getroffen. Am Rande eines Treffens der Syrien-Kontaktgruppe ringen die beiden Politiker um Entspannung. Unterdessen protestierten in Köln zwischen 30.000 und 40.000 Menschen gegen den türkischen Premier Erdoğan.

Erster Kontakt: Türkei und Israel starten zaghafte Annäherung

Nach der Entschuldigung Netanjahus verlieren Israel und die Türkei offenbar keine Zeit, um ihre lange Zeit auf Eis gelegenen Beziehungen wieder zu normalisieren. Bereits drei Tage später soll es nun einen ersten Kontakt gegeben haben, um die in Aussicht gestellten Entschädigungszahlungen an die Familien der Mavi Marmara Opfer auf den Weg zu bringen.

Intervention durch Davutoğlu: Türkische Wissenschaftler aus iranischer Haft entlassen

Die Nachricht von drei türkischen Akademikern, die vor einigen Monaten im Iran verhaftet wurden, hat Zweifel über das Verhältnis zwischen der Türkei und seinem Nachbarland geweckt. Ist die Stimmung wirklich so freundlich, wie Offizielle beider Seiten immer wieder betonen?

NATO-Raketenabwehrschild kommt nach Malatya

Die NATO stationiert ein Frühwarnsystem im Südosten der Türkei. Von Malatya aus sollen zukünftig feindliche Aktivitäten des Irans überwacht werden. Der Iran droht mit Konsequenzen.

Türkei und Israel: Geheimgespräche!

Unbemerkt von der Öffentlichkeit haben sich türkische und israelische Vertreter getroffen, um die angeschlagenen Beziehungen ihrer beiden Länder zu diskutieren. Vor diesem Hintergrund erscheint die Absage einer Teilnahme an der Gaza Flotilla durch die Türkei in einem anderen Licht.