Alle Artikel zu:

Flüchtlinge

Jean-Claude Juncker, Präsident der EU-Kommission, hatte bereits im März eine EU-Armee vorgeschlagen. (Foto: Flickr / Lisbon Council CC BY 2.0)

EU-Mitgliedsstaaten wollen Militär gegen Flüchtlinge einsetzen

Nach Ungarn und Bulgarien will jetzt auch Tschechien mithilfe seines Militärs gegen Flüchtlinge vorgehen. Tschechiens Präsident fordert außerdem eine EU-Armee, die die Schengen-Grenzen gemeinsam mit der Nato schließen soll.

Francois Hollande macht nach Merkels Treffen mit Poroschenko Druck, sich so bald wie möglich auch mit Putin zu treffen. (Foto: Consilium)

Ukraine-Krise: Hollande fordert rasches Treffen mit Putin

Frankreichs Präsident Francois Hollande sieht keine Alternative für die Ukraine ohne die Einbeziehung von Russland. Offenbar haben Deutschland und Frankreich den Druck auf die Regierung in Kiew verstärkt: Präsident Poroschenko schließt ein Treffen mit Putin nicht mehr aus.

Das Kriegsrelief in Kiew soll an den Deutsch-Sowjetischen Krieg erinnern. Um ein weiteres Kriegsdesaster inmitten Europas zu verhindern, muss die Ukraine-Krise gemeinsam mit Russland angegangen werden. (Foto: Flickr / Bert Kaufmann CC BY 2.0)

Flüchtlings-Welle aus der Ukraine: Europa braucht Russland

Deutschland und die EU kämpfen mit dem anhaltenden Flüchtlingsstrom über das Mittelmeer. Doch auch in der Ukraine droht ein militärischer Konflikt, der schon bald Europa neue Flüchtlinge bringen kann.

Das geplante Flüchtlingsheim in Nauen ist abgebrannt. (Screenshot via Youtube)

Brandstiftung: Flüchtlings-Unterkunft in Brandenburg abgebrannt

Eine geplante Notunterkunft für Flüchtlinge ist im brandenburgischen Nauen (Havelland) niedergebrannt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. In Nauen hatte es in diesem Jahr mehrfach Demonstrationen gegen die geplante Aufnahme von Asylbewerbern gegeben.

Östlich der Oder sind selten vielfältige Sprachklänge zu hören - und falls doch, handelt es sich meist um Touristengruppen. (Foto: Flickr/ Warszawskie Spacery Fotograficzne by Kuba Bożanowski CC BY 2.0)

Angst vor dem Kopftuch – östliche EU-Staaten fremdeln mit Muslimen

Kopftuch und Burka als Angstsymbol? Die östlichen EU-Staaten tun sich schwer mit der Idee, muslimischen Flüchtlingen eine neue Heimat zu bieten. Im Baltikum ist eine Kopftuchdebatte entbrannt – dabei gibt es kaum verschleierte Muslima.

Kriege sind kein Schicksal: Sie können und müssen verhindert werden, wenn der Welt wirklich am Schicksal der Flüchtlinge gelegen ist. (Foto: Flickr/ Syrian Refugee by MaximilianV CC BY 2.0)

Flüchtlinge: Stoppt endlich den Wahnsinn der globalen Wirtschafts-Kriege!

Die Flüchtlings-Welle ist nicht mit moralischen Appellen an die Rechtsextremen zu stoppen. Europa muss endlich außenpolitisch erwachen und die verbündeten USA zwingen, ihre willkürlich angezettelten globalen Wirtschafts-Kriege zu beenden. Sonst fällt die Welt in ein finsteres Mittelalter zurück. Krieg ist kein Schicksal. Er wird von Menschen gemacht. Er muss von Menschen verhindert werden.

Es gibt keine gute Grundlage zur Integration muslimischer Flüchtlinge in der Slowakei. (Foto: Flickr/ Bratislava by realloc CC BY 2.0)

Muslime können nicht ingetriert werden: Slowakei will nur christliche Flüchtlinge

Die Slowakei will nur christliche Flüchtlinge aufnehmen und hat damit für Wirbel gesorgt. Das Innenministerium in Bratislava begründet das mit fehlenden Integrationsmöglichkeiten. Die Ablehnung muslimischer Einwanderer wird in östlichen EU-Staaten geteilt.

Aiman Mazyeksieht Europa in der Flüchtlingsfrage ganz klar in der Pflicht. (Foto: Flickr/ Portrait: Aiman Mazyek by Jakub Szypulka CC BY 2.0)

Zentralrat der Muslime: Flüchtlingskrise ist die Quittung für eine falsche EU-Politik

Der Zentralrat der Muslime macht für die derzeitige Flüchtlingskrise auch eine geopolitische Kurzsichtigkeit Europas verantwortlich. Die Politik der EU im Zuge des Arabischen Frühlings in Nordafrika und Nahost sei fehlerhaft und zögerlich gewesen. Es hätte eines Marshall-Plans bedurft. Stattdessen gab es Ignoranz.

Die gesundheitliche Versorgung der Flüchtlingskinder in Deutschland ist alles andere als beispielhaft. (Foto: Flickr/Refugee Camp by Tracy Hunter CC BY 2.0)

Mediziner warnen vor Unterversorgung von Flüchtlingskindern

Die Bundesregierung bekennt sich für den Umgang mit minderjährigen Flüchtlingen zur UN-Kinderrechtskonvention. Doch der Zugang zu gesundheitlicher Versorgung dieser ist vielen Medizinern und Gesellschaften zufolge ganz und gar unzureichend. Vor allem mit Blick auf Vorsorge und eine entsprechende Versorgung bei Traumata gebe es erhebliche Lücken.

Österreich: Regierung bittet Bevölkerung um Hilfe bei Flüchtlings-Aufnahme

Die Flüchtlings-Unterbringung in Österreich ist außer Kontrolle. Amnesty International kritisierte die Zustände als „unmenschliche Behandlung“, die Politik scheint resigniert zu haben. Nun bittet das Innenministerium offiziell um Hilfe und fordert die Österreicher auf, sich an der Quartiersuche zu beteiligen und den „politischen Entscheidungsträgern den notwendigen Mut“ zu geben.

Allein in der Türkei sind fast zwei Millionen syrische Flüchtlinge registriert. (Foto: Flickr/ Syrian children by Freedom House CC BY 2.0)

Neue Hilfen für die Türkei? Entwicklungsminister fordert EU-Milliarden-Notprogramm für Syriens Nachbarländer

Braucht die Europäische Union ein neues Milliarden-Programm für Flüchtlinge aus Syrien? Der deutsche Entwicklungsminister Müller sagt Ja. Doch bei der EU-Kommission gibt man sich zurückhaltend. Und selbst die Grünen sind alles andere als begeistert.

Die Regierung setze sich als Beschützer der kleinen Leute in Szene. (Foto: Flickr/ Early Evening Seaford Beach by Les Haines CC BY 2.0)

Pakt mit dem Teufel? Australien stoppt Boote «koste es, was es wolle»

«Stop the boats!» - die Schiffe stoppen: mit dem Wahlkampfversprechen trat Tony Abbott 2013 in Australien an. Er gewann. Mit dem radikalen Kurs gegen Flüchtlinge, Asylsuchende und Migranten hat er ernst gemacht.

Die Flüchtlingen kommen von der nahe gelegenen türkischen Küste auf die Ferieninsel Kos. (Screenshot)

Griechenland: Polizei geht mit Schlagstöcken gegen Flüchtlinge vor

Auf Kos ging die Polizei unter Einsatz von Schlagstöcken und Feuerlöschern gegen Flüchtlinge vor. Täglich kommen hunderte Migranten auf die griechische Ferieninsel. Die Situation droht zu eskalieren. Der Bürgermeister von Kos warnt Athen vor einem Blutvergießen.

Italien ächzt unter dem Ansturm verzweifelter Menschen, die sich auf die lebensgefährliche Überfahrt von Afrika über das Mittelmeer gen Norden machen. (Foto: Flickr/ ASYLUM SEEKERS by RubyGoes CC BY 2.0)

Drama auf dem Meer: Türkische Küstenwache rettet 330 syrische Flüchtlinge

Die türkische Küstenwache hat an diesem Dienstag 330 syrische Flüchtlinge gerettet. Die Menschen trieben hilflos auf der Ägäis. Sie hatten versucht, über Griechenland nach Europa zu gelangen.

Viele Grenzschützer zweifeln an einem Erfolg. Es gebe viel zu wenig Personal, um den Zaun zu bewachen. (Foto: Flickr/ Barb wire by DryHundredFear CC BY 2.0)

Grenzzaun soll «Völkerwanderung» nach Westeuropa stoppen

Ungarn will den dramatischen Strom von Flüchtlingen nach Westeuropa mit einem Stacheldrahtzaun stoppen. Die Erfolgsaussichten sind gering.

In Deutschland gelandet: Die Kontrollen laufen schnell, konzentriert und ruhig ab. (Foto: Flickr/A Syrian refugee girl by Freedom House CC BY 2.0)

Viel Bürokratie und «good cops»: Flüchtlingsankunft in Deutschland

Allein im Juli kamen bundesweit 79 000 Asylbewerber nach Deutschland - so viele wie nie in einem Monat. Wer als Flüchtling von der Polizei aus einem Zug oder Auto geholt wird, muss erst einmal durch die «Bearbeitungsstraße» - und macht Bekanntschaft mit der Bürokratie.

Die Türkei und die internationale Gemeinschaft müssen zusammenarbeiten, um die Situation für Flüchtlinge zu verbessern. (Foto: Flickr/ Syrian children by Freedom House CC BY 2.0)

Amnesty International: Die meisten syrischen Flüchtlinge bleiben für immer in der Türkei

Für die meisten syrischen Flüchtlinge wird die Türkei wohl nicht nur ein Zufluchtsort auf Zeit bleiben. Wie die Menschenrechtsorganisation Amnesty International prognostiziert, werde das Gros nicht mehr nach Syrien zurückkehren können. Gleichzeitig lobte sie die bisherigen Bemühungen der Türkei, forderte diese aber nun auf, den Flüchtlingen das Leben langfristig zu erleichtern.

Die Suche geht weiter. Sollten sich die Befürchtungen bestätigen, wäre es eins der schlimmsten Unglücke der vergangenen Monate. (Screenshot YouTube)

Nach Kentern von Flüchtlingsboot: Hunderte Tote befürchtet

Es könnte eines der schlimmsten Flüchtlingsunglücke im Mittelmeer sein: Ein Boot mit Hunderten Migranten ist vor der Küste Libyens gekentert. Etwa 400 Menschen bringen die Einsatzkräfte in Sicherheit.

Türkei: Brautpaar feiert seine Hochzeit mit 4.000 Flüchtlingen

Eine Hochzeit im südostanatolischen Kilis fiel kürzlich ganz anders aus, als es für eine türkische Feier üblich ist. Statt eine rauschende Party mit Familie und Freunden zu feiern, gab es ein Festessen für Tausende syrische Flüchtlinge. Das Bild der Frischvermählten beim Verteilen geht gerade um die Welt.

Sie will AKP-Präsident Erdogan loswerden: Die kurdische Oppositionspartei HDP. (Foto: Flickr/Turkish-Kurdish reconciliation by Julia Buzaud CC BY 2.0)

Schmutziger Deal: Westen toleriert Abschaffung der Demokratie in der Türkei

Der Kriegseintritt der Türkei gegen den IS bietet der Regierung von Präsident Erdogan einen perfekten Anlass, um die kurdische Oppositionspartei HDP in die Nähe der Terrorismus zu rücken und schließlich zu verbieten. Erdogan hätte dann bei den anstehenden Neuwahlen die Chance, wieder eine regierungsfähige Mehrheit zu stellen. Es ist ein zynischer Wahl-Kampf, für den die Kurden den Preis bezahlen werden. Der Westen schweigt, weil er auch zu profitieren glaubt.