Alle Artikel zu:

Flüchtlinge

Im vergangenen Jahr führte die EU NAVFOR Militär-Aktionen gegen Piraten vor der Küste Somalias durch. Nun soll die EU-Marine gegen Flüchtlings-Schlepper eingesetzt werden. (Foto: Flickr/ counter-piracy operations by Official U.S. Navy Page CC BY 2.0)

EU plant militärische Aktionen gegen Flüchtlings-Schlepper

Die EU will Militär-Aktionen gegen Flüchtlings-Schlepper im Mittelmeer durchführen. Nach Angaben der Kommission sollen die EU-Staaten nach dem Vorbild der Piraten-Bekämpfung vor der Küste Somalias verfahren. Schiffe von Schleppern sollen gezielt versenkt werden.

Viele junge Syrer richten sich auf einen längeren Aufenthalt in der Türkei ein. (Foto: Flickr/ Providing access to support for Syrian girls and women by DFID - UK Department for International Development CC BY 2.0)

10 Millionen Dollar aus eigener Tasche: Türke will Universitäten für syrische Flüchtlinge einrichten

Der türkische Pädagoge Enver Yücel will gegen die Bildungsmisere syrischer Flüchtlinge vorgehen. Tausende junge Syrer können ihre Studien in der Türkei nicht fortsetzen. Yücel stellt nun eine erhebliche Summe aus seinem Privatvermögen bereit und hofft auf weitere Spenden, um deren akademische Laufbahn auch in der Fremde sicherstellen zu können.

Italien ächzt unter dem Ansturm verzweifelter Menschen, die sich auf die lebensgefährliche Überfahrt von Afrika über das Mittelmeer gen Norden machen. (Foto: Flickr/ ASYLUM SEEKERS by RubyGoes CC BY 2.0)

Drama auf hoher See: Warfen Muslime Christen über Bord?

Dicht gedrängt auf kleinen Booten begeben sich viele Flüchtlinge auf den gefahrvollen Weg von Afrika über das Mittelmeer gen Norden. Doch statt in Solidarität übten sich die Menschen auf einem Schiff nun in Hass. Auslöser soll ein unterschiedlicher Glaube gewesen sein.

Die Frauen und Mädchen werden auf Einrichtungen in ganz Baden-Württemberg verteilt. (Foto: Flickr/ victim by Reinhard Kuchenbäcker CC BY 2.0)

Sonderprogramm für IS-Opfer: Baden-Württemberg nimmt Frauen auf

Als bislang einziges Bundesland hat Baden-Württemberg in einem Sonderprogramm traumatisierte Frauen und Mädchen aus dem Nordirak aufgenommen. Bis Jahresende sollen insgesamt rund 650 Frauen Zuflucht finden. Die Unterbrinungsorte werden aus Sicherheitsgründen nicht bekanntgegeben.

Die modellhafte Einrichtung lebt vom großen Engagement vieler Fachleute und -stellen. (Foto: Flickr/ Classroom by Victor Björkund CC BY 2.0)

Modellschule für junge Zuwanderer: Hessische Integrationseinrichtung hat fast 90 % Erfolgsquote

Sie lernen und leben zusammen, um in Deutschland Fuß zu fassen. Ein einzigartiges Schulmodell in Hessen unterstützt junge Zuwanderer. Es geht aber um mehr als einen Abschluss.

Sie dürften nicht in ein Land ausgewiesen werden, das sie oft nicht einmal aus den Ferien kennen würden. (Foto: Flickr/ Plakat by Julia Seeliger CC BY 2.0)

Türkische Gemeinde: Straffällige Migranten nicht ausweisen

Ein mögliches künftiges Einwanderungsgesetz sollte nach Ansicht der Türkischen Gemeinde auch die Rechte der in Deutschland lebenden Migranten stärken. Die hier geborenen oder aufgewachsenen Straftäter hätten das Recht, in Deutschland resozialisiert zu werden.

Bereits 2014 habe Unicef wegen fehlender Finanzmittel nicht alle Hilfsprojekte umsetzen können. (Foto: Flickr/ These are Homs children. by Freedom House CC B 2.0)

Bürgerkrieg in Syrien: Im türkischen Nachbarstaat sind Millionen Kinder in einer verzweifelten Lage

Der Bürgerkrieg in Syrien hat nach Angaben von Unicef Millionen Kinder ins Elend gestürzt. Für die kleinsten Kinder sei Krieg das einzige, was sie kennen. Syrien laufe Gefahr, eine ganze Generation zu verlieren.

Pläne, die syrischen Flüchtlinge aus der Schwarzarbeit zu holen, sind bereits seit Herbst vergangenen Jahres bekannt. (Foto: Flickr/ DSC_1009 by Trocaire CC BY 2.0)

Ankommen in der Fremde: Türkische Regierung regelt Arbeitsbedingungen für syrische Flüchtlinge

Die türkische Regierung will den 1,6 Millionen syrischen Flüchtlingen im Land zu mehr Arbeitssicherheit verhelfen. Das Problem: Sie werden immer noch als Gäste und nicht als Flüchtlinge betrachtet. Diesen Menschen soll nun zumindest ein garantierter Mindestlohn zugesichert werden.

Zuflucht im Christentum: Wie viele frühere Muslime wegen Abwendung vom Islam in Deutschland Asyl beantragt haben, lässt sich nicht sagen. (Foto: Flickr/ Inside St Peters at Christ Church by Bill Damon CC BBY 2.0)

Abwendung vom Islam: Berliner Kirchen füllen sich Dank Migranten

Islamisierung des Abendlandes? Nicht in Berlin-Steglitz. Mehrere hundert Iraner und Afghanen haben sich dort in der vergangenen Jahren taufen lassen. Sie sind Flüchtlinge. In ihren Heimatländern droht ihnen Verfolgung und Tod.

Die Schleuser nutzten vor allem das spanische Territorium, um die Rückkehrer nach Zentral- und Nordeuropa - und auch nach Deutschland - zu bringen. (Foto: Flickr/ Mordor by Luis Hernandez CC BY 2.0)

Spanische Polizei alarmiert: Bis zu 100 000 «Dschihad-Touristen» aus der EU

Die Zahl der «Dschihad-Touristen» aus der EU wurde bisher auf ein paar Tausend geschätzt. Doch aus Spanien kommen beunruhigende Nachrichten: Dem IS könnten sich bereits bis zu 100 000 Radikale aus Europa angeschlossen haben. Einige kehren als «Flüchtlinge» zurück.

Beim Fest der Vielfalt vor dem Brandenburger Tor war die Stimmung hervorragend (Foto: DTN).

Berliner feiern Vielfalt

Am Brandenburger Tor feierten am Sonntag mehrere Hundert Berliner für mehr Toleranz und Vielfalt. Die Veranstalter wollten sich mit dem „Fest der Vielfalt“ von Pegida absetzen. Und ausnahmsweise einmal nicht gegen, sondern für etwas demonstrieren.

In Zeiten von Pegida gibt es mehr Gewalt gegen Flüchtlinge (Screenshot YouTube).

Pegida schafft Klima der Gewalt: In Deutschland steigt die Zahl der Angriffe auf Flüchtlinge

Im Zeiten von Pegida nimmt Gewalt gegen Flüchtlinge zu. Die Anschläge werden immer brutaler stellen Flüchtlingsorganisationen fest. Hetze und Gewalt gegen Flüchtlinge gibt es in ganz Deutschland.

EUROSUR ist das Überwachungssystem der Europäischen Union. Es soll die illegale Einwanderung in den EU-Raum überwachen. Zum Einsatz kommen unter anderem Drohnen und Satelliten-Suchsysteme. (Foto: Flickr/ Pro-Refugee Rally, XXI by Newtown grafitti CC BY 2.0)

Mit Steuergelden: EU setzt Drohnen zum Abdrängen von Flüchtlingen ein

Die EU verwendet 31 Millionen Euro für die Drohnen-Forschung. Die Drohnen sollen zur Überwachung von Migranten, die über das Meer anreisen, eingesetzt werden. Die Flüchtlinge sollen so aufgespürt und in Staaten zurückgedrängt werden, in denen die Menschenrechte nicht geachtet werden.

Einen organisatorischen Einfluss von NPD und Rechtsextremisten auf die Pegida-Demonstrationen gebe es derzeit nicht. (Foto: Flickr/ KLDE2900_S by Konrad Lembcke CC BY 2.0)

Verfassungsschutz: Pegida ist kein Beobachtungs-Ziel

Das Landesamt für Verfassungsschutz Sachsen meldet, dass die NPD und weitere Rechtsextremisten die Pegida-Demonstrationen als Werbeplattform nutzen. Doch ihr Einfluss habe keine Auswirkungen auf Verlauf und Inhalt der Proteste. Pegida sei kein nachrichtendienstliches Beobachtungs-Objekt.

In Zeiten von Pegida gibt es mehr Gewalt gegen Flüchtlinge (Screenshot YouTube).

Städtetag macht klare Ansagen: Wir schaffen Integration

Deutschland gilt für Flüchtlinge nach wie vor als gelobtes Land. Viele suchen hier Sicherheit und eine neue Zukunft. Angesichts von Ängsten und Pegida-Demos sind nun aber klare Ansagen vonnöten - der Städtetag macht eine.

Die Türkei wird zunehmend als wichtiger Vermittler der europäischen Wirtschaftsinteressen im Nahen Osten und Asien gesehen. (Foto: Flickr/ Istanbul Ticaret Odasi by superUbO CC BY 2.0)

Vorsitz der G20-Staaten: Türkei ist wirtschaftliches Tor des Westens nach Nahost und Asien

Seit Anfang Dezember hat die Türkei den Vorsitz der G20-Staaten. Das Land steht nun für ein Jahr symbolisch für die 20 wirtschaftsstärksten Nationen der Welt, deren Staatschefs sich im kommenden Jahr in der Türkei treffen. Trotz der andauernden Konflikte in der Region, konnte sich die Volkswirtschaft Ankaras gegen alle negativen Einflüsse wehren: Selbst eine ständige Vertretung der G20-Staaten in der Türkei scheint denkbar. Unter türkischer Führung sollen besonders Entwicklungs- und Schwellenländer in die Arbeit der G20 mit einbezogen werden.

Deutsche Spitzenpolitiker beweisen derzeit, dass sie nicht begriffen haben, um was es geht, so Adam. (Screenshot YouTube)

Geiselnahme in Sydney: AfD-Chef betrachtet Tat als Rechtfertigung für „Pegida“

Die Alternative für Deutschland (AfD) fühlt sich durch die Geiselnahme von Sydney in ihrer Forderung nach weiteren Einwanderungsbeschränkungen bestätigt. Gleichzeitig führt sie die Tat des aus dem Iran stammenden Einzeltäters als Rechtfertigung für die umstrittenen Demonstrationen der Pegida (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) in Dresden an.

Teilnehmer der Demonstration der Pegida marschieren am 15.12.2014 durch Dresden (Sachsen). Die «Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes» (Pegida) hatten zu ihrer neunten Demonstration in Folge in Sachsens Landeshauptstadt aufgerufen. (Screenshot YouTube)

Merkel kritisiert Hetze: 15.000 Anhänger bei «Pegida» in Dresden

Offene Fremdenfeindlichkeit oder demokratischer Protest? Die Anti-Islam-Bewegung «Pegida» löst weiter heftige Reaktionen aus. Am Montagabend mobilisierte das rechtskonservative Bündnis in Dresden mehr Sympathisanten denn je. Auch die Gegner gingen erneut auf die Straße.

Petra Pau mahnt: «Wir erleben zunehmend eine Pogromstimmung». (Foto: Flickr/ Dresden Nazifrei 2010 by DIE LINKE CC BY 2.0)

Proteste gegen Asyl und Islam: Rechtspopulisten wollen „Kampf der Kulturen“ schüren

Die aktuellen Nachrichten sind besorgniserregend: Demos gegen Flüchtlingsheime, Proteste gegen eine angebliche Islamisierung des Landes, Randale von Hooligans und Rechten. Experten warnen vor gefährlichen Entwicklungen hierzulande. Es scheint weitaus mehr, als ein harmloser Bürgerprotest.

Gerade wegen der schlimmen Situation in der Welt sei es wichtig, «einen konstruktiven Dialog mit dem Islam, der auf gegenseitiger Achtung und Freundschaft gründet», zu fördern. (Screenshot YouTube)

Papst-Besuch in der Türkei: Muslime und Christen müssen gemeinsam für den Frieden aufstehen

Während seiner Visite sucht Papst Franziskus in Istanbul den Schulterschluss mit anderen Kirchenführern. Angesichts der blutigen Konflikte in Syrien und im Irak sollten Christen und Muslime aufstehen. Auch für das Leid der Flüchtlinge hatte der Pontifex ein Ohr.