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Flüchtlinge

EUROSUR ist das Überwachungssystem der Europäischen Union. Es soll die illegale Einwanderung in den EU-Raum überwachen. Zum Einsatz kommen unter anderem Drohnen und Satelliten-Suchsysteme. (Foto: Flickr/ Pro-Refugee Rally, XXI by Newtown grafitti CC BY 2.0)

Mit Steuergelden: EU setzt Drohnen zum Abdrängen von Flüchtlingen ein

Die EU verwendet 31 Millionen Euro für die Drohnen-Forschung. Die Drohnen sollen zur Überwachung von Migranten, die über das Meer anreisen, eingesetzt werden. Die Flüchtlinge sollen so aufgespürt und in Staaten zurückgedrängt werden, in denen die Menschenrechte nicht geachtet werden.

Einen organisatorischen Einfluss von NPD und Rechtsextremisten auf die Pegida-Demonstrationen gebe es derzeit nicht. (Foto: Flickr/ KLDE2900_S by Konrad Lembcke CC BY 2.0)

Verfassungsschutz: Pegida ist kein Beobachtungs-Ziel

Das Landesamt für Verfassungsschutz Sachsen meldet, dass die NPD und weitere Rechtsextremisten die Pegida-Demonstrationen als Werbeplattform nutzen. Doch ihr Einfluss habe keine Auswirkungen auf Verlauf und Inhalt der Proteste. Pegida sei kein nachrichtendienstliches Beobachtungs-Objekt.

«Pegida» ist die Abkürzung der Bezeichnung «Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes». (Screenshot YouTube)

Städtetag macht klare Ansagen: Wir schaffen Integration

Deutschland gilt für Flüchtlinge nach wie vor als gelobtes Land. Viele suchen hier Sicherheit und eine neue Zukunft. Angesichts von Ängsten und Pegida-Demos sind nun aber klare Ansagen vonnöten - der Städtetag macht eine.

Die Türkei wird zunehmend als wichtiger Vermittler der europäischen Wirtschaftsinteressen im Nahen Osten und Asien gesehen. (Foto: Flickr/ Istanbul Ticaret Odasi by superUbO CC BY 2.0)

Vorsitz der G20-Staaten: Türkei ist wirtschaftliches Tor des Westens nach Nahost und Asien

Seit Anfang Dezember hat die Türkei den Vorsitz der G20-Staaten. Das Land steht nun für ein Jahr symbolisch für die 20 wirtschaftsstärksten Nationen der Welt, deren Staatschefs sich im kommenden Jahr in der Türkei treffen. Trotz der andauernden Konflikte in der Region, konnte sich die Volkswirtschaft Ankaras gegen alle negativen Einflüsse wehren: Selbst eine ständige Vertretung der G20-Staaten in der Türkei scheint denkbar. Unter türkischer Führung sollen besonders Entwicklungs- und Schwellenländer in die Arbeit der G20 mit einbezogen werden.

Deutsche Spitzenpolitiker beweisen derzeit, dass sie nicht begriffen haben, um was es geht, so Adam. (Screenshot YouTube)

Geiselnahme in Sydney: AfD-Chef betrachtet Tat als Rechtfertigung für „Pegida“

Die Alternative für Deutschland (AfD) fühlt sich durch die Geiselnahme von Sydney in ihrer Forderung nach weiteren Einwanderungsbeschränkungen bestätigt. Gleichzeitig führt sie die Tat des aus dem Iran stammenden Einzeltäters als Rechtfertigung für die umstrittenen Demonstrationen der Pegida (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) in Dresden an.

Teilnehmer der Demonstration der Pegida marschieren am 15.12.2014 durch Dresden (Sachsen). Die «Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes» (Pegida) hatten zu ihrer neunten Demonstration in Folge in Sachsens Landeshauptstadt aufgerufen. (Screenshot YouTube)

Merkel kritisiert Hetze: 15.000 Anhänger bei «Pegida» in Dresden

Offene Fremdenfeindlichkeit oder demokratischer Protest? Die Anti-Islam-Bewegung «Pegida» löst weiter heftige Reaktionen aus. Am Montagabend mobilisierte das rechtskonservative Bündnis in Dresden mehr Sympathisanten denn je. Auch die Gegner gingen erneut auf die Straße.

Petra Pau mahnt: «Wir erleben zunehmend eine Pogromstimmung». (Foto: Flickr/ Dresden Nazifrei 2010 by DIE LINKE CC BY 2.0)

Proteste gegen Asyl und Islam: Rechtspopulisten wollen „Kampf der Kulturen“ schüren

Die aktuellen Nachrichten sind besorgniserregend: Demos gegen Flüchtlingsheime, Proteste gegen eine angebliche Islamisierung des Landes, Randale von Hooligans und Rechten. Experten warnen vor gefährlichen Entwicklungen hierzulande. Es scheint weitaus mehr, als ein harmloser Bürgerprotest.

Gerade wegen der schlimmen Situation in der Welt sei es wichtig, «einen konstruktiven Dialog mit dem Islam, der auf gegenseitiger Achtung und Freundschaft gründet», zu fördern. (Screenshot YouTube)

Papst-Besuch in der Türkei: Muslime und Christen müssen gemeinsam für den Frieden aufstehen

Während seiner Visite sucht Papst Franziskus in Istanbul den Schulterschluss mit anderen Kirchenführern. Angesichts der blutigen Konflikte in Syrien und im Irak sollten Christen und Muslime aufstehen. Auch für das Leid der Flüchtlinge hatte der Pontifex ein Ohr.

In diesem Winter sind knapp 1,4 Millionen Kinder mehr auf Hilfe angewiesen als im Vorjahr (Foto: © UNICEF/NYHQ2014-1127/Khabieh)

Unicef: Winter bedroht das Leben von Millionen Flüchtlingskindern im Nahen Osten

Sieben Millionen Kinder müssen aufgrund des Konflikts im Nahen Osten derzeit um ihr Leben bangen. Verschärft wird ihre Situation nun vom heraufziehenden Winter. Die Unicef warnt: Weil finanzielle Mittel fehlen, kann nur ein Teil der Kleinen versorgt werden.

Davutoğlu hätte sich in Australien mehr Austausch über die drängende Flüchtlingsfrage gewünscht. (Foto: Flickr/ Turkish Minister of Foreign Affairs by Foreign and Commonwealth Office CC BY 2.0)

Türkei kritisiert G20 Gipfel: Flüchtlingsfrage nicht ausreichend diskutiert

Der türkische Premier Ahmet Davutoğlu ist mit der Ausgestaltung des G20-Gipfels im australischen Brisbane nicht zufrieden. Seiner Ansicht nach sei das Thema Flüchtlinge „nicht im Detail besprochen“ worden. Gerade die Türkei stemmt seit dem Ausbruch des Bürgerkriegs in Syrien eine erhebliche Last.

Allein im vergangenen September und Oktober flüchteten rund 190.000 Personen aus dem umkämpften Kobane in die Türkei. (Foto: Flickr/ Hassan Saad, 13 by Freedom House CC BY 2.0)

Zu lockere Visa-Bestimmungen: Flüchtlinge nutzen Türkei verstärkt als Sprungbrett in die EU

Die liberale Visapolitik der Türkei macht das Land zu einem beliebten Transitgebiet für Flüchtlinge aus aller Welt. Diese versuchen über teils gefährliche Wege bis nach Europa zu gelangen. Andere, wie etwa jene aus Syrien, bleiben zu Hunderttausenden in der Türkei.

Die türkische Rettungskräfte arbeiten auf Hochtouren. (Screenshot YouTube)

Drama vor Istanbul: Flüchtlingsboot sinkt, mindestens 24 Menschen sterben

Am Montag ist vor der Küste Istanbuls ein Flüchtlingsschiff gesunken. Mindestens 24 Menschen verloren bei den Umglück ihr Leben, sieben konnten bislang gerettet werden. Das Drama ereignete sich bereits in den frühen Morgenstunden am nördlichen Ende des Bosporus in der Nähe der Mündung zum Schwarzen Meer.

Der Anteil der ausländischen Jugendlichen, die die Schule ohne Hauptschulabschluss verließen, ist mit 11,6 Prozent nach wie vor zu hoch. (Foto: Flickr/ Back to School by Phil Roeder CC BY 2.0)

Konsequenz des 10. Migrationsberichts: Regierung muss mehr in den Bildungsbereich investieren

Der 10. „Bericht zur Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland“ hat offenbart: Bis in Deutschland Chancengleichheit besteht, bleibt noch viel zu tun. Für den Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) sowie die migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Sevim Dagdelen, steht dabei der Bildungsbereich im Fokus. Denn: Noch immer bestimmt offenbar die soziale Herkunft in Deutschland über Bildungserfolg bzw. -misserfolg und damit den weiteren Lebensweg.

„Der vorgelegte Bericht macht an jeder Stelle deutlich: Deutschland ist ein Einwanderungsland“, so Aydan Özoğuz. (Foto: Flickr/BIG-Iftar: Aydan Özoguz (SPD) by Akif Sahin CC BY 2.0)

Migrationsbeauftragte: Menschen werden in Deutschland allein wegen des Namens diskriminiert

Anlässlich der Vorstellung des 10. „Bericht zur Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland“ weist die Migartionsbeauftragte Aydan Özoğuz auf nach wie vor bestehende Missstände in Deutschland hin. Die Tatsache, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist, haben viele lange nicht wahrhaben wollen. Die Folge: Auch deshalb müssen Menschen mit ausländischen Wurzeln hierzulande mit vielen Problemen kämpfen.

Können syrische Flüchtlinge in der Türkei legal arbeiten, verschwinden auch viele Probleme innerhalb der Bevölkerung. (Foto: Flickr/ Syrian refugee in Ankara | Turkey by Volkan_83 CC BY 2.0)

Türkischer Arbeitsmarkt: Ankara will Ausbeutung von Flüchtlingen einen Riegel vorschieben

Die Türkei denkt derzeit offenbar über neue Gesetze nach, um Tausende syrische Flüchtlingen aus der Schwarzarbeit zu holen. Analysten begrüßen diesen Schritt. Sie hoffen, dass die Maßnahmen helfen, die Ausbeutung und gleichzeitig Ängste innerhalb der türkischen Gesellschaft einzudämmen.

Hamdi Ulukaya will nicht länger zusehen. Er hofft, durch seine Aktion Nachahmer zum Spenden zu motivieren. (Screenshot YouTube)

Hilfe für Flüchtlinge: Türkischer Joghurt-Milliardär spendet zwei Millionen Dollar

Der türkische Unternehmer Hamdi Ulukaya greift den Flüchtlingen an der Grenze zum Irak und zu Syrien finanziell unter die Arme. Der Joghurt-Milliardär hat zugesagt, zwei Millionen US-Dollar zu spenden. Das Geld will er verantwortungsvollen Stellen übergeben.

Chaos an der syrischen Grenze: Türkische Polizei greift BBC-Team an

Ein britisches Filmteam ist am vergangenen Wochenende mitten in den syrisch-türkischen Grenzkonflikt geraten. Die BBC-Mitarbeiter waren auf dem Weg Richtung Kobane. Stattdessen griff die türkische Polizei ein und attackierte die Journalisten mit Tränengas.

Abkommen in Kraft: Türkei muss jetzt EU-Flüchtlinge zurücknehmen

Auf die Türkei wird mit Stichtag 1. Oktober 2014 eine zusätzliche Belastung durch Flüchtlinge zukommen. Seit diesem Mittwoch ist das im Zuge des Visa-Deals mit der EU geschlossene Rückholabkommen in Kraft. Kritiker warnten bereits im Dezember, dass die Türkei damit zur europäischen Grenzpolizei degradiert werde.

Vorwurf: Die Türkei lügt bei den syrischen Flüchtlings-Zahlen

Statt 144.000 seien nur 15.000 bis 20.000 Flüchtlinge aus Syrien in die Türkei gekommen sein. Die Türkei wolle mit dem Aufblasen der Flüchtlingszahl ihrem Plan Vorschub leisten, die ihr unliebsamen autonomen Kurdengebiete in Syrien zu menschenleeren "Pufferzonen" zu erklären, heißt es in Medienberichten.

Flüchtlinge in Not: Erdoğan wirft UN Versagen vor

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat das Vorgehen der UN scharf kritisiert. Durch ihr Verhalten habe die Staatengemeinschaft einen Vertrauensverlust bei der Bevölkerung bewirkt und so den Terrorismus im Nahen Osten befeuert. In Anbetracht der neuen Flüchtlingsströme aus Syrien fordert er Unterstützung aus dem reichen Europa.