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Flüchtlinge

Die Milliardäre vom Golf sind weltweit gern gesehene Gäste. Ihre Beziehungen zu Konzernen und Regierungen sind eng. (Foto: Flickr/Mohamed Yousuf Naghi Motors sponsored the Best of Britain Saudi Arabia 2013/landrovermena/CC BY 2.0)

Pädophilie: Araber-Scheichs kaufen syrische Flüchtlings-Kinder

Die Folgen des Syrien-Kriegs sind katastrophal. Steinreiche Araber-Scheichs aus den Golf-Staaten kaufen Minderjährige, um sich an ihnen sexuell zu vergreifen. Doch der Westen schweigt. Offenbar sind die Wirtschaftsbeziehungen zu den Golf-Staaten wichtiger.

Mysteriöser Fund: 200 „türkische Flüchtlinge“ in Thailand entdeckt

Die Polizei in Thailand hat 200 mutmaßliche türkische Flüchtlinge in einem geheimen Lager im Süden des Landes aufgespürt. Den Behörden zufolge ist der Fall „beispiellos“. Wie die Leute nach Thailand gekommen sind und wer sie wirklich sind, ist bisher allerdings unklar.

Der Bürgerkrieg in Syrien tobt weiter. Deutschland kommt seinen humanitären Verpflichtungen nicht nach. (Foto: Flickr/ Feb. 23, 2012. A Free Syrian Army member prepares to fight with a tank whose crew defected from government forces in al-Qsair by FreedomHouse CC BY 2.0)

Syrische Flüchtlinge in Not: Deutschland tut noch viel zu wenig

Die Europäische Union und Deutschland haben bisher keinen adäquaten Beitrag geleistet, um das Leid der syrischen Flüchtlinge zu bekämpfen. Während Staaten wie die Türkei ohne zu murren Hunderttausende aufnehmen, konnte hierzulande bisher nur ein winziger Bruchteil Unterschlupf finden. Und das ungeachtet der bestehenden europäischen Gesetze, die großzügigere Hilfsmaßnahmen vorschreiben.

Die Polizeigewerkschaft in Hessen erwartet eine Verschärfung der Sicherheitslage. Maßgeblich sei die Einwanderung von Osteuropäern dafür verantwortlich. (Foto: Flickr/police is coming/Fabian Bromann/CC BY 2.0)

Polizeigewerkschaft warnt vor Rumänen und Bulgaren

Die Polizeigewerkschaft in Hessen warnt vor der massiven Einwanderung aus Rumänien und Bulgarien. Es gebe einen dramatischen Anstieg an Kriminalität und die Armut in Deutschland wachse an. Zudem sei die „Homogenität der Gesellschaft“ in Gefahr.

Noch immer wird in Deutschland nicht schnell genug über Asylanträge entschieden. (Foto: Flickr/A girl waits outside by DFID CC BY 2.0)

Deutschland: Anzahl der Asylanträge so hoch wie seit 14 Jahren nicht mehr

2013 baten 127.023 Flüchtlinge um Asyl in Deutschland. Dies stellt einen Anstieg um fast zwei Drittel dar. Dieser ist hauptsächlich auf die Steigerung von Antragsstellern klassischer Herkunftsländer rückführbar. Innenminister Thomas de Maizière mahnt angesichts dieser Zahlen zu einer humanitären Asylpolitik mit defensiven Akzenten.

Nicht überall herrscht Freude über den jüngsten Deal zwischen der EU und der Türkei. Einige empfinden die Vereinbarung als Abwälzen der Flüchtlingsproblematik. (Foto: Flickr/Syrian refugees look by Freedom House CC BY 2.0)

Visa-Deal mit der EU: Türkei wird mit Rücknahmeabkommen erpresst

Die türkische Medienlandschaft zeigt sich entsetzt über das am Montag vereinbarte Rücknahmeabkommen mit der EU. Allerdings aus ganz unterschiedlichen Gründen. Ganz im Gegensatz dazu reagiert die Regierung Bulgariens erfreut auf den Fortschritt in den Verhandlungen.

Im Zuge der jüngsten Vereinbarung mit der EU will die Türkei ihre Grenzen stärker sichern. (Foto: Flickr/Refugee Freedom House CC BY 2.0)

Nach Unterzeichnung des Visa-Abkommens: Türkei verstärkt ihre Grenzen

Als Gegenleistung für das Visa-Abkommen mit der EU verpflichtet sich die Türkei zur Rücknahme illegaler Flüchtlinge. Dies veranlasst die türkische Regierung nun, ihre Außengrenzen strenger zu überwachen. Insbesondere der Flüchtlingsstrom aus Syrien soll eingedämmt werden.

Seit die Verteilung warmer Mahlzeiten eingestellt wurde, müssen sich die syrischen Flüchtlinge selbst versorgen. (Foto: Flickr/Men bake bread by FreedomHouse CC BY 2.0)

Leben am Minimum: Syrische Flüchtlinge in der Türkei haben nur 29 Euro pro Monat

Die syrischen Flüchtlinge in den türkischen Flüchtlingscamps leben unter extremer finanzieller Anspannung. Derzeit müssen sie mit nur 29 Euro pro Monat auskommen. Um die Familien zu ernähren reicht das meist nicht.

Mit einer Protestplakat-Aktion machen sich Prominente wie Jan Delay für die Flüchtlinge stark. (Screenshot Facebook)

Hamburger Flüchtlinge: „Wir sind eine Bereicherung“

„Die europäische Flüchtlingspolitik steckt in der Krise“ - sowohl Flüchtlinge als auch Unterstützer sagen diesen Satz immer wieder. Hunderte Flüchtlinge der Lampedusa-Gruppe leben seit Monaten auf der Straße. Für sie will niemand zuständig sein.

Das Dikmen-Tal in Ankara. Die Türkei ist abhängig von kurzfristigen Kapitalzuflüssen. (Foto: Flickr/Dikmen Vadisi, Ankara/Jorge Franganillo/CC BY 2.0)

Kein Ausweg: Handelsbilanz-Defizit der Türkei ist außer Kontrolle

Die Türkei kämpft weiterhin mit einer unausgeglichenen Handelsbilanz. Die ist zu einer chronischen „Krankheit“ der türkischen Wirtschaft geworden. Erschwerend hinzu kommt, dass die Einnahmen aus dem Tourismus-Sektor weitgehend weggefallen sind. Syrische Investoren und Konsumenten werden nicht mehr als Touristen eingestuft, sondern als Flüchtlinge.

Schutz vor Kinderlähmung: Türkei startet Massenimpfungen an syrischer Grenze

Die Türkei hat an diesem Montag eine Massenimpfaktion gegen den in Syrien wieder ausgebrochenen Polio-Virus angekündigt. Angegangen werden nun grenznahe türkische Gebiete. In der Provinz Gaziantep sind die Maßnahmen bereits angelaufen. Dass solche Aktionen allein allerdings ausreichen, glauben zwei deutsche Mediziner allerdings nicht.

Pro Asyl-Studie: Athen drängt Tausende Flüchtlinge an türkisch-griechischer Grenze zurück

Die deutsche Menschenrechts-Organisation hat einen Lagebericht zum Flüchtlings-Problem in Griechenland veröffentlicht. Die Situation der Menschen soll dramatisch sein. Sie sind den Übergriffen von griechischen Sicherheitskräften ausgesetzt und werden in der Ägäis ausgesetzt. Doch die EU trage die Hauptverantwortung für das Drama.

Illegale Einwanderer: Bulgarien macht „grüne Grenze“ zur Türkei dicht

In der Nacht von Sonntag auf Montag hat Bulgarien seine Grenze zur Türkei personell abgeriegelt. Das Land versucht so die illegalen Einwanderungsströme unter Kontrolle zu bekommen. Um die Maßnahme durchzusetzen wurden 1.166 zusätzlichePolizisten abgestellt.

Die USA sind nach wie vor ein Hoffnungsanker für Unterdrückte in der gesamten Welt. Die Inschrift auf der Freiheitsstatue lautet: „Gebt mir eure Müden, eure Armen/Eure geknechteten Massen, die sich danach sehnen, frei zu atmen“. (Foto: Flickr/NY Statue of Liberty/Celso Flores/CC BY 2.0)

Verfolgte Minderheit in Russland: Obama will 80.000 Türken in die USA holen

In Russland leben etwa 80.000 Türken aus dem Kaukasus. Sie nennen sich Ahiska-Türken und wurden in der Ära Stalins vom Kaukasus nach Zentralasien deportiert. Viele von ihnen wurden zu Staatenlosen erklärt und wanderten in die Türkei ab. Doch nun plant die US-Regierung sie in den USA anzusiedeln.

Deutschland: Zehntausende „Geduldete“ leben schlechter als Asylbewerber

In Deutschland leben tausende Menschen, die jederzeit abgeschoben werden können. Sie gelten nicht als Asylbewerber, sondern als „Geduldete“. Bei ihnen wird die Abschiebung lediglich vorübergehend ausgesetzt. In der vergangenen Legislatur-Periode beschloss der Bundesrat eine Liberalisierung des Bleiberechts. Doch die Bundesregierung setzte den Beschluss nicht um.

Der Optimismus der Lehrer überträgt sich auch auf die Kinder. (Foto: Flickr/Syrian activists and Haytham al-Maleh by Freedom House CC BY 2.0)

Flüchtlinge in der Türkei: Qualifizierte Syrer wollen Situation aktiv verbessern

Die rund 500.000 syrischen Flüchtlinge in der Türkei leben großteils unter miserablen Bedinungen. In der südtürkischen Stadt Kilis wurde aus der Not eine Tugend gemacht. Hunderte qualifizierte Syrer helfen hier mit, um selbst für eine Verbesserung der Situation zu sorgen. Als Lehrer, Krankenschwestern und Ärzte sind sie aktiv eingebunden.

Am 11. Oktober sollen mindestens 50 Migranten ertrunken sein, darunter 10 Kinder. Diese Tragödien können nur verhindert werden, wenn die Entwicklungshilfe-Industrie nicht mehr den korrupten Regimes in Afrika die Milliarden zuschiebt, sondern für eine Partnerschaft sorgt, die auf Recht und Gesetz in den afrikanischen Staaten beruht. (Foto: Flickr/lampedusa/ noborder Network/CC BY 2.0)

Nach Lampedusa: Afrika braucht Recht und Gesetz, nicht Mitleid

Die europäische Entwicklungshilfe-Industrie in Afrika hat versagt. Sie hat keine Arbeitsplätze geschaffen, sondern den Reichtum einiger korrupter Cliquen vermehrt. Eine echte Partnerschaft mit Afrika braucht einen messbaren Erfolg. Will man verhindern, dass die Tragödie von Lampedusa zum Normalfall gehört, muss die unkontrollierte Überweisung von Steuer-Milliarden nach Afrika gestoppt werden. Die europäischen Samariter müssen einsehen: Afrika braucht nicht Mitleid, sondern Recht und Gesetz.

Wegen Lampedusa-Flüchtlingen: Straßenschlachten in Hamburg

Am Dienstagabend ist es in Hamburg zu einer Straßenschlacht zwischen der Polizei und Demonstranten gekommen. Der Streit entzündete sich an der Behandlung einer aus Lampedusa nach Hamburg gelangten afrikanischen Flüchtlingsgruppe.

Schon seit Monaten hält sich eine Gruppe von Lampedusa-Flüchtlingen in Hamburg auf. Ihr rechtlicher Status ist ungeklärt. (Foto: Flickr/lampedusa by noborder network CC BY 2.0)

Hamburger Aktivisten der Roten Flora kündigen Gewalt an, stellen Senat Ultimatum

Aktivisten der Roten Flora setzen sich derzeit verstärkt für die Hamburger Lampedusa-Flüchtlinge ein. Dem Senat wurde bis 20 Uhr an diesem Dienstag Zeit gegeben, die Überprüfung der Leute einzustellen. Kommt er der Forderung nicht nach, drohen gewaltsame Proteste.

UNICEF versucht syrische Eltern mit Geld dazu zu bewegen, ihre Kinder weiter zur Schule zu schicken. (Foto: Flickr Refugee children from Syria by DFID - UK Department for International Development 2.252 CC BY 2.0)

Kinderarbeit, Gewalt, zu frühe Heirat: UNICEF sorgt sich um syrische Flüchtlingskinder

Auch nach der Flucht aus ihrem vom Bürgerkrieg gebeutelten Heimatland sind syrische Kinder alles andere als sicher, warnt das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF). Die Kleinen sind in der Fremde vielerlei Formen von Ausbeutung ausgeliefert. Viel zu früh werden sie verheiratet, müssen häusliche Gewalt und Kinderarbeit erdulden.