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Flüchtlinge

Hamdi Ulukaya will nicht länger zusehen. Er hofft, durch seine Aktion Nachahmer zum Spenden zu motivieren. (Screenshot YouTube)

Hilfe für Flüchtlinge: Türkischer Joghurt-Milliardär spendet zwei Millionen Dollar

Der türkische Unternehmer Hamdi Ulukaya greift den Flüchtlingen an der Grenze zum Irak und zu Syrien finanziell unter die Arme. Der Joghurt-Milliardär hat zugesagt, zwei Millionen US-Dollar zu spenden. Das Geld will er verantwortungsvollen Stellen übergeben.

Das türkische Polizeifahrzeug steuert direkt auf die Journalisten zu. (Screenshot YouTube)

Chaos an der syrischen Grenze: Türkische Polizei greift BBC-Team an

Ein britisches Filmteam ist am vergangenen Wochenende mitten in den syrisch-türkischen Grenzkonflikt geraten. Die BBC-Mitarbeiter waren auf dem Weg Richtung Kobane. Stattdessen griff die türkische Polizei ein und attackierte die Journalisten mit Tränengas.

Nicht überall herrscht Freude über den Deal zwischen der EU und der Türkei. Einige empfinden die Vereinbarung als Abwälzen der Flüchtlingsproblematik. (Foto: Flickr/Syrian refugees look by Freedom House CC BY 2.0)

Abkommen in Kraft: Türkei muss jetzt EU-Flüchtlinge zurücknehmen

Auf die Türkei wird mit Stichtag 1. Oktober 2014 eine zusätzliche Belastung durch Flüchtlinge zukommen. Seit diesem Mittwoch ist das im Zuge des Visa-Deals mit der EU geschlossene Rückholabkommen in Kraft. Kritiker warnten bereits im Dezember, dass die Türkei damit zur europäischen Grenzpolizei degradiert werde.

Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu sprach am Freitag sogar von mehr als 160 000 Flüchtlingen. (Foto: Flickr/ Syrian boys by Freedom House CC BY 2.0)

Vorwurf: Die Türkei lügt bei den syrischen Flüchtlings-Zahlen

Statt 144.000 seien nur 15.000 bis 20.000 Flüchtlinge aus Syrien in die Türkei gekommen sein. Die Türkei wolle mit dem Aufblasen der Flüchtlingszahl ihrem Plan Vorschub leisten, die ihr unliebsamen autonomen Kurdengebiete in Syrien zu menschenleeren "Pufferzonen" zu erklären, heißt es in Medienberichten.

«Ich frage Sie, was ist mit den reichen und starken europäischen Ländern? Sie haben bislang nur 130 000 syrische Flüchtlinge aufgenommen», sagte Erdoğan. (Foto: Flickr/A Syrian refugee boy by Freedom House CC BY 2.0)

Flüchtlinge in Not: Erdoğan wirft UN Versagen vor

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat das Vorgehen der UN scharf kritisiert. Durch ihr Verhalten habe die Staatengemeinschaft einen Vertrauensverlust bei der Bevölkerung bewirkt und so den Terrorismus im Nahen Osten befeuert. In Anbetracht der neuen Flüchtlingsströme aus Syrien fordert er Unterstützung aus dem reichen Europa.

Navid Kermani beschreibt die Situation vieler Flüchtlinge als desolat. Obendrein steht der Winter vor der Tür. (Foto: Flickr/ Navid Kermani im Gespräch mit Christhard Läpple by Blaues Sofa CC BY 2.0)

Kermani: Pazifismus im Fall IS wäre verbrecherisch

Der deutsche Schriftsteller Navid Kermani hat die militärische Unterstützung der Kurden im Kampf gegen die islamistischen IS-Truppen verteidigt. Eine pazifistische Position sei in diesem Fall «verheerend, verantwortungslos und in der Konsequenz sogar verbrecherisch», sagt Kermani. «Man opfert Menschen für die Reinheit des eigenen Gewissens.»

Seit Freitag hätten fast 100 000 vor allem kurdische Flüchtlinge Zuflucht im Nachbarland gesucht, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR in Ankara mit. (Screenshot YouTube)

Auf der Flucht vor IS: Syrer retten sich in die Türkei, willkommen sind sie nicht

Die Bedrohung durch die Terrormiliz Islamischer Staat hat zu einer neuen Flüchtlingswelle in die Türkei geführt. Hunderttausende sind auf der Flucht und strömen in das zum Bersten mit Flüchtlingen gefüllte Nachbarland. Dabei überfordert der Zustrom der Fremden schon jetzt viele Türken.

Tausende Menschen hatten nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Dogan seit Donnerstag an der Grenze ausgeharrt. (Screenshot YouTube)

Türkei hilft und öffnet die Grenze für syrische Flüchtlinge

Die Türkei behält trotz der immensen Flüchtlingsströme in den vergangenen dreieinhalb Jahren ihre Politik der offenen Tür bei. Aktuell hat sie angesichts des Vormarsches der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien erneut zahlreichen Menschen die Einreise erlaubt. Schon jetzt befinden sich rund 1,2 Millionen syrische Bürgerkriegsflüchtlinge auf türkischem Boden.

Bereits seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien verfolgt die Türkei eine Politik der offenen Tür. (Foto: Flickr/ Syrian boys by Freedom House CC BY 2.0)

Türkei erwartet neuen Flüchtlingsansturm durch Krieg gegen Islamischen Staat

Mit einem internationalen Einsatz gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) droht der Türkei eine neue Flüchtlingswelle. Seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien ist das Land extrem engagiert. Die in einigen Regionen schon jetzt zum Bersten gespannten Kapazitäten könnten nicht mehr ausreichen.

Jesiden auf der Flucht: Türkei baut Camp auf irakischem Boden

Nachdem sich die Situation für die im Irak lebenden Jesiden deutlich zugespitzt hat, kommt nun internationale Hilfe. Während eine Erkundungsmission des US-amerikanischen Militärs die Situation besser als befürchtet einschätzt, baut die Türkei hingegen ein Flüchtlingscamp für die religiöse Minderheit im Nordirak. Zuvor hatte die US-Luftwaffe begonnen, mit Luftschlägen gegen die radikal-islamische Miliz IS vorzugehen.

Neues Gesicht der UNICEF: Tuba Büyüküstün wird Sonderbotschafterin

Die bekannte türkische Schauspielerin Tuba Büyüküstün ist zur neuen Goodwill-Botschafterin des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) ernannt worden. Eine ihrer Hauptaufgaben soll nun darin bestehen, syrische Flüchtlingskinder zu unterstützen.

Mehr Engagement: Gauweiler und Roth erwirken öffentliche Anhörung zur Lage syrischer Flüchtlinge

Die Mahnung von Bundespräsident Joachim Gauck in der Türkei trägt Früchte. Union und SPD haben sich mittlerweile nicht nur auf eine Erhöhung des syrischen Flüchtlingskontingents verständigt. In einer öffentlichen Anhörung soll nun auch über weitere Hilfsmaßnahmen in der Region selbst nachgedacht werden.

Mit Mauern hat manch türkische Region bereits schlechte Erfahrungen gemacht. (Foto: Flickr/ A Prism of Shadows by DerrickT CC BY 2.0)

Wegen Al-Qaida und Schmuggler: Türkei baut neue Mauer an Grenze zu Syrien

Al-Qaida-Mitglieder , Flüchtlinge und Schmuggler konnten die türkisch-syrische Grenze bisher problemlos überqueren. Doch damit macht Ankara Schluss. Die Erdoğan-Regierung möchte den Mauer-Bau an der Grenze zu Syrien massiv vorantreiben.

Gauck-Besuch in der Türkei: Ministerin will mehr syrische Flüchtlinge nach Deutschland holen

Anlässlich der Türkei-Visite von Bundespräsident Joachim Gauck hat sich die SPD-Politikerin und Staatsministerin für Integration, Aydan Özoğuz, für eine weitere Aufnahme von syrischen Flüchtlingen in Deutschland ausgesprochen. Ein Handeln ist dringend erforderlich. Die Türkei platzt aus allen Nähten.

Eine Ausbreitung der Kinderlähmung muss unbedingt verhindert werden. (Foto: Flickr/ POLIO IMMUNIZATION by Ribi Image Library CC BY 2.0)

Kampf gegen Polio: Türkei startet Impfaktion in Syrien

Die türkische Stiftung für Humanitäre Hilfe (IHH) hat gemeinsam mit der International Federation of Physicians (AID) und dem türkischen Waqf Jugend eine Polio- Impfkampagne in Syrien gestartet. Bereits seit November 2013 ist man in der türkisch-syrischen Grenzregion aktiv.

Die Milliardäre vom Golf sind weltweit gern gesehene Gäste. Ihre Beziehungen zu Konzernen und Regierungen sind eng. (Foto: Flickr/Mohamed Yousuf Naghi Motors sponsored the Best of Britain Saudi Arabia 2013/landrovermena/CC BY 2.0)

Pädophilie: Araber-Scheichs kaufen syrische Flüchtlings-Kinder

Die Folgen des Syrien-Kriegs sind katastrophal. Steinreiche Araber-Scheichs aus den Golf-Staaten kaufen Minderjährige, um sich an ihnen sexuell zu vergreifen. Doch der Westen schweigt. Offenbar sind die Wirtschaftsbeziehungen zu den Golf-Staaten wichtiger.

Mysteriöser Fund: 200 „türkische Flüchtlinge“ in Thailand entdeckt

Die Polizei in Thailand hat 200 mutmaßliche türkische Flüchtlinge in einem geheimen Lager im Süden des Landes aufgespürt. Den Behörden zufolge ist der Fall „beispiellos“. Wie die Leute nach Thailand gekommen sind und wer sie wirklich sind, ist bisher allerdings unklar.

Der Bürgerkrieg in Syrien tobt weiter. Deutschland kommt seinen humanitären Verpflichtungen nicht nach. (Foto: Flickr/ Feb. 23, 2012. A Free Syrian Army member prepares to fight with a tank whose crew defected from government forces in al-Qsair by FreedomHouse CC BY 2.0)

Syrische Flüchtlinge in Not: Deutschland tut noch viel zu wenig

Die Europäische Union und Deutschland haben bisher keinen adäquaten Beitrag geleistet, um das Leid der syrischen Flüchtlinge zu bekämpfen. Während Staaten wie die Türkei ohne zu murren Hunderttausende aufnehmen, konnte hierzulande bisher nur ein winziger Bruchteil Unterschlupf finden. Und das ungeachtet der bestehenden europäischen Gesetze, die großzügigere Hilfsmaßnahmen vorschreiben.

Die Polizei muss sowohl personell als auch strukturell reformiert werden. (Foto: Flickr/police is coming/Fabian Bromann/CC BY 2.0)

Polizeigewerkschaft warnt vor Rumänen und Bulgaren

Die Polizeigewerkschaft in Hessen warnt vor der massiven Einwanderung aus Rumänien und Bulgarien. Es gebe einen dramatischen Anstieg an Kriminalität und die Armut in Deutschland wachse an. Zudem sei die „Homogenität der Gesellschaft“ in Gefahr.

Noch immer wird in Deutschland nicht schnell genug über Asylanträge entschieden. (Foto: Flickr/A girl waits outside by DFID CC BY 2.0)

Deutschland: Anzahl der Asylanträge so hoch wie seit 14 Jahren nicht mehr

2013 baten 127.023 Flüchtlinge um Asyl in Deutschland. Dies stellt einen Anstieg um fast zwei Drittel dar. Dieser ist hauptsächlich auf die Steigerung von Antragsstellern klassischer Herkunftsländer rückführbar. Innenminister Thomas de Maizière mahnt angesichts dieser Zahlen zu einer humanitären Asylpolitik mit defensiven Akzenten.