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Flüchtlinge

Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: Flickr/ Angela Merkel by European People's Party CC BY 2.0)

Nato-Schiffe in der Ägäis: Merkel kämpft um die Gunst von Erdogan

Deutschland hat eine Nato-Mission für das Mittelmeer beantragt. Damit soll die Türkei im Kampf gegen Schlepper unterstützt werden. Tatsächlich ist die Aktion eine etwas hilflose Geste von Angela Merkel, um es sich mit dem türkischen Präsidenten Erdogan nicht zu verscherzen. Der steht wegen der militärischen Erfolge der Russen, Syrer und Kurden mit dem Rücken zur Wand.

Rettung in allerletzter Sekunde. (Screenshot YouTube)

Türkische Küstenwache rettet syrischen Flüchtling in letzter Sekunde

Die türkische Küstenwache hat am Mittwoch Bilder von der spektakulären Rettung eines syrischen Flüchtlings verbreitet. Zu sehen ist, wie der 20-jährige Pelen Huseyin kurz vor dem vollständigen Kentern seines Bootes geborgen wird. Ein Hubschrauber zog ihn aus dem Wasser.

Die Türkei hat bisher rund zwei Millionen Flüchtlinge aufgenommen. (Foto:flickr/ FreedomHouse2)

EU: Im Januar fast 2200 Migranten aus Türkei pro Tag angekommen

Über die Türkei sind nach Angaben der EU-Kommission im Januar weniger Flüchtlinge nach Europa gekommen als noch Ende 2015. Im Schnitt seien es 2186 Menschen pro Tag gewesen, teilte die Brüsseler Behörde am Mittwoch mit. Im Oktober waren es noch fast 7000 pro Tag, im Dezember rund 3500.

Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: Consilium)

Seehofer wirft Merkel „Herrschaft des Unrechts“ vor

Der bayrische Ministerpräsident Seehofer will in der Frage von Recht und Gesetz bei der Einwanderung nicht „opportunistisch“ sein: Bundeskanzlerin Merkel habe mit der Grenzöffnung die „Herrschaft des Unrechts“ in Kraft gesetzt. Diese gelte es zu beenden.

Der Kampf in Syrien wird immer brutaler.(Foto: flickr/FreedomHouse).

Eskalation: Saudi-Arabien bereit zur Invasion in Syrien

Saudi-Arabien hat sich bereit erklärt, mit Elite-Soldaten in Syrien einzumarschieren. Washington zeigt sich hoch erfreut. Denn die US-Regierung will verhindern, dass Russland eine dominante Rolle bei der Aufteilung Syriens spielt. Das Nato-Land Türkei fürchtet, dass die von den USA unterstützten und von den Russen besiegten Terroristen nun in die Türkei ausweichen könnten. Die Situation könnte zu einer gefährlichen Konfrontation ausarten.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. (Foto: Flickr/ señor Recep Tayyip Erdogan by Presidencia de la República Mexicana CC BY 2.0)

Flüchtlinge: Erdogan knallhart, Angela Merkels CDU peinlich-hilflos

Der türkische Präsident Erdogan hat der EU bei der Verhandlung über die Flüchtlinge gnadenlos das Messer angesetzt, wie aus einem soeben veröffentlichten Gesprächsprotokoll hervorgeht. Hilflos sind die Reaktionen von EU-Präsident Juncker; peinlich die Weltfremdheit von CDU-Generalsekretär Peter Tauber.

Helfer bergen die Ertrunkenen. (Screenshot YouTube)

24 Flüchtlinge vor türkischer Küste ertrunken

Auf ihrer Flucht nach Europa sind erneut 24 Menschen gestorben. In der Ägäis sank am Montag ein Flüchtlingsboot nach dem Start von der türkischen Küste.

Seit mehreren Jahren versorgt die Türkei nun schon syrische Flüchtlinge. (Foto: Flickr/ FreedomHouse)

Türken in Grenzstadt Kilis wollen keine Syrer mehr aufnehmen

Die Stimmung an der türkisch-syrischen Grenze kippt zu Ungunsten der syrischen Flüchtlinge. Die türkische Bevölkerung fürchtet einen Massenexodus, der das Leben aus den Fugen bringen könnte. Sie fordern: Der Staat muss sich zuerst um seine eigenen Bürger kümmern.

Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: Flickr Angela Merkel by European People's Party CC BY 2.0)

Merkel in der Türkei: Erdogan muss Flüchtlingszahlen endlich reduzieren

Kanzlerin Merkel steht vor einem weiteren schwierigen Türkei-Besuch. Ohne Ankaras Hilfe kann sie die Flüchtlingskrise nicht in den Griff bekommen. Visaerleichterungen oder mehr Geld für die Türkei aber sind politisch heikel. Und beim Krieg in Syrien ist kein Ende in Sicht.

Neue Lager und Lebensmittel: Die Türkei will die syrischen Flüchtlinge lieber auf der syrischen Seite der Grenze versorgen. (Foto: Screenshot)

Türkische Helfer versorgen Aleppo-Flüchtlinge an der Grenze

Türkische Hilfsorganisationen haben hinter der syrischen Grenze neue Unterkünfte für Flüchtlinge aufgebaut. Helfer brachten Lebensmittel und Medikamente. Die Versorgung in Syrien soll vermeiden, dass weitere zehntausende Flüchtlinge aus Aleppo ins Land kommen. Man sei "am Ende derAufnahmekapazität", wolle die Flüchtlinge aber "nicht dem Tod überlassen", so Vize-Regierungschef Numan Kurtulmus.

Die Türkei ist das wichtigste Drehkreuz für Flüchtlinge aus Ländern wie Syrien, Afghanistan und dem Irak. (Foto:flickr/FreedomHouse2)

EU drängt Türkei zu Aufnahme von Aleppo-Flüchtlingen

Die EU-Außenbeauftragte Mogherini macht Druck auf die Türkei, weitere 35.000 Flüchtlinge aus Lagern auf der syrischen Seite ins Land zu lassen. Gleichzeitig fordert Österreich, auch die in der EU ankommenden Flüchtlinge direkt in die Türkei zurück zu schicken. Der Gouverneur der türkischen Grenzprovinz Kilis erklärte, momentan bestehe keine Notwendigkeit, die Syrer aus den Lagern innerhalb türkischer Grenzen zu versorgen.

Ministerpräsident Ahmet Davutoglu. (Foto: Flickr/ Ahmet Davutoğlu answering questions by Foreign and Commonwealth Office CC BY 2.0)

Davutoglu: Neue Syrien-Bombardements bringen 70.000 neue Flüchtlinge

Zehntausende neue Flüchtlinge aus Syrien warten an der türkischen Grenze, so der türkische Ministerpräsident Davutoglu. Die neuen Bombardements gegen Aleppo treiben demnach bis zu 70.000 Menschen ins Land. Davutoglu machte Moskau mitverantwortlich für die Situation.

Mit dem Geld soll die Türkei die syrischen Flüchtlinge in der Türkei von der Weiterreise abbringen. (Foto: Flickr/ Syrian children by Freedom House CC BY 2.0)

EU-Staaten einigen sich auf Milliarden-Paket für Türkei

Die EU-Staaten haben Milliardenhilfen für die Türkei beschlossen. Die Mitgliedsländer stellen zwei Milliarden Euro bereit, eine weitere Milliarde soll aus dem EU-Haushalt kommen. Das Geld soll in die Versorgung syrischer Flüchtlinge in der Türkei fließen und diese so von der Weiterreise in die EU abhalten.

H&M habe festgestellt, dass in einigen ihrer Zulieferbetriebe minderjährige Syrer arbeiteten, so eine britische Menschenrechtsorganisation. (Foto: flickr/ Mike Mozart/ cc by 2.0)

Türkei: Syrische Flüchtlings-Kinder nähten offenbar für H&M

Laut einer britischen NGO nähen Flüchtlingskinder für großen türkische Textilfabriken, die etwa für H&M zuliefern. Bis zu 400.000 Flüchtlinge sollen insgesamt illegal und für Dumpinglöhne arbeiten. Die EU hatte der Türkei zuvor drei Milliarden Euro versprochen, um die Flüchtlinge zu versorgen.

Wer Flüchtlinge nach Europa schmuggelt, gilt rechtlich fortan als Terrorist. (Foto: flickr/ fotomovimiento/ cc by 2.0)

Türkei will Schlepper künftig als Terroristen verfolgen

Die türkische Regierung hat härtere Strafen gegen Schlepperbanden angekündigt. Menschenhandel werde künftig als Terrordelikt behandelt und zur Bekämpfung eine eigene Polizeiabteilung aufgebaut. Ziel sei es, den Flüchtlingszuzug nach Europa einzudämmen.

Flüchtlinge am Strand von Ayvacik. (Screenshot YouTube)

Deutschland will kriminelle Kriegs-Flüchtlinge in die Türkei abschieben

Die Bundesregierung will kriminelle Flüchtlinge aus Kriegsgebieten künftig in das Land zurückschicken, über das sie in die EU gekommen sind. Demnach würden zahlreiche straffällige Flüchtlinge, die nicht in ihr Herkunftsland zurückkönnen, in der Türkei landen.

Yasin Baş (Foto: privat)

Verhängnisvolle Affäre: Putin und die Deutsche Rechte

Die Übergriffe von Kriminellen und Dieben auf Frauen während der Silvesternacht in Köln und anderen Städten hat eine neue Debatte über Kriminalität und Migration hervorgerufen. Als Reaktion haben sich rechtsradikale Bürgerwehren gebildet, die auf die Jagd nach “Fremden” gehen, Menschen krankenhausreif schlagen oder mit Stichwaffen schwer verletzen.

Die Türkei ist das wichtigste Drehkreuz für Flüchtlinge aus Ländern wie Syrien, Afghanistan und dem Irak. (Foto:flickr/FreedomHouse2)

Flüchtlingskrise: Bundesregierung will Jobs in der Türkei schaffen

Die Bundesregierung will die Situation für Flüchtlinge in Jordanien, im Libanon und in der Türkei verbessern. Insgesamt sollen rund 500.000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Angeschoben werden solle das Vorhaben mit 200 Millionen Euro aus dem deutschen Entwicklungsetat.

Ministerpräsident Ahmet Davutoglu. (Foto: Flickr/ Ahmet Davutoğlu answering questions by Foreign and Commonwealth Office CC BY 2.0)

Türkei: EU muss in Flüchtlingskrise höhere Finanzhilfe einkalkulieren

Die EU hat der Türkei in der Flüchtlingskrise drei Milliarden Euro zugesagt. Während die Mitgliedstaaten noch um die Finanzierung streiten, macht die türkische Regierung klar, dass das versprochene Geld vermutlich nicht reichen wird.

Die Türkei ist das wichtigste Drehkreuz für Flüchtlinge aus Ländern wie Syrien, Afghanistan und dem Irak. (Foto:flickr/FreedomHouse2)

Türkei will syrischen Flüchtlingen Arbeitserlaubnis erteilen

Die Türkei will für syrische Flüchtlinge im Land neue Perspektiven schaffen. Ankara plant deshalb, ihnen künftig Arbeitsgenehmigungen zu erteilen. Ziel sei es, die Abwanderungen in Richtung Europa zu reduzieren.