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Flüchtlinge

In diesem Winter sind knapp 1,4 Millionen Kinder mehr auf Hilfe angewiesen als im Vorjahr (Foto: © UNICEF/NYHQ2014-1127/Khabieh)

Unicef: Winter bedroht das Leben von Millionen Flüchtlingskindern im Nahen Osten

Sieben Millionen Kinder müssen aufgrund des Konflikts im Nahen Osten derzeit um ihr Leben bangen. Verschärft wird ihre Situation nun vom heraufziehenden Winter. Die Unicef warnt: Weil finanzielle Mittel fehlen, kann nur ein Teil der Kleinen versorgt werden.

Davutoğlu hätte sich in Australien mehr Austausch über die drängende Flüchtlingsfrage gewünscht. (Foto: Flickr/ Turkish Minister of Foreign Affairs by Foreign and Commonwealth Office CC BY 2.0)

Türkei kritisiert G20 Gipfel: Flüchtlingsfrage nicht ausreichend diskutiert

Der türkische Premier Ahmet Davutoğlu ist mit der Ausgestaltung des G20-Gipfels im australischen Brisbane nicht zufrieden. Seiner Ansicht nach sei das Thema Flüchtlinge „nicht im Detail besprochen“ worden. Gerade die Türkei stemmt seit dem Ausbruch des Bürgerkriegs in Syrien eine erhebliche Last.

Allein im vergangenen September und Oktober flüchteten rund 190.000 Personen aus dem umkämpften Kobane in die Türkei. (Foto: Flickr/ Hassan Saad, 13 by Freedom House CC BY 2.0)

Zu lockere Visa-Bestimmungen: Flüchtlinge nutzen Türkei verstärkt als Sprungbrett in die EU

Die liberale Visapolitik der Türkei macht das Land zu einem beliebten Transitgebiet für Flüchtlinge aus aller Welt. Diese versuchen über teils gefährliche Wege bis nach Europa zu gelangen. Andere, wie etwa jene aus Syrien, bleiben zu Hunderttausenden in der Türkei.

Die türkische Rettungskräfte arbeiten auf Hochtouren. (Screenshot YouTube)

Drama vor Istanbul: Flüchtlingsboot sinkt, mindestens 24 Menschen sterben

Am Montag ist vor der Küste Istanbuls ein Flüchtlingsschiff gesunken. Mindestens 24 Menschen verloren bei den Umglück ihr Leben, sieben konnten bislang gerettet werden. Das Drama ereignete sich bereits in den frühen Morgenstunden am nördlichen Ende des Bosporus in der Nähe der Mündung zum Schwarzen Meer.

Der Anteil der ausländischen Jugendlichen, die die Schule ohne Hauptschulabschluss verließen, ist mit 11,6 Prozent nach wie vor zu hoch. (Foto: Flickr/ Back to School by Phil Roeder CC BY 2.0)

Konsequenz des 10. Migrationsberichts: Regierung muss mehr in den Bildungsbereich investieren

Der 10. „Bericht zur Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland“ hat offenbart: Bis in Deutschland Chancengleichheit besteht, bleibt noch viel zu tun. Für den Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) sowie die migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Sevim Dagdelen, steht dabei der Bildungsbereich im Fokus. Denn: Noch immer bestimmt offenbar die soziale Herkunft in Deutschland über Bildungserfolg bzw. -misserfolg und damit den weiteren Lebensweg.

„Der vorgelegte Bericht macht an jeder Stelle deutlich: Deutschland ist ein Einwanderungsland“, so Aydan Özoğuz. (Foto: Flickr/BIG-Iftar: Aydan Özoguz (SPD) by Akif Sahin CC BY 2.0)

Migrationsbeauftragte: Menschen werden in Deutschland allein wegen des Namens diskriminiert

Anlässlich der Vorstellung des 10. „Bericht zur Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland“ weist die Migartionsbeauftragte Aydan Özoğuz auf nach wie vor bestehende Missstände in Deutschland hin. Die Tatsache, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist, haben viele lange nicht wahrhaben wollen. Die Folge: Auch deshalb müssen Menschen mit ausländischen Wurzeln hierzulande mit vielen Problemen kämpfen.

Können syrische Flüchtlinge in der Türkei legal arbeiten, verschwinden auch viele Probleme innerhalb der Bevölkerung. (Foto: Flickr/ Syrian refugee in Ankara | Turkey by Volkan_83 CC BY 2.0)

Türkischer Arbeitsmarkt: Ankara will Ausbeutung von Flüchtlingen einen Riegel vorschieben

Die Türkei denkt derzeit offenbar über neue Gesetze nach, um Tausende syrische Flüchtlingen aus der Schwarzarbeit zu holen. Analysten begrüßen diesen Schritt. Sie hoffen, dass die Maßnahmen helfen, die Ausbeutung und gleichzeitig Ängste innerhalb der türkischen Gesellschaft einzudämmen.

Hamdi Ulukaya will nicht länger zusehen. Er hofft, durch seine Aktion Nachahmer zum Spenden zu motivieren. (Screenshot YouTube)

Hilfe für Flüchtlinge: Türkischer Joghurt-Milliardär spendet zwei Millionen Dollar

Der türkische Unternehmer Hamdi Ulukaya greift den Flüchtlingen an der Grenze zum Irak und zu Syrien finanziell unter die Arme. Der Joghurt-Milliardär hat zugesagt, zwei Millionen US-Dollar zu spenden. Das Geld will er verantwortungsvollen Stellen übergeben.

Chaos an der syrischen Grenze: Türkische Polizei greift BBC-Team an

Ein britisches Filmteam ist am vergangenen Wochenende mitten in den syrisch-türkischen Grenzkonflikt geraten. Die BBC-Mitarbeiter waren auf dem Weg Richtung Kobane. Stattdessen griff die türkische Polizei ein und attackierte die Journalisten mit Tränengas.

Abkommen in Kraft: Türkei muss jetzt EU-Flüchtlinge zurücknehmen

Auf die Türkei wird mit Stichtag 1. Oktober 2014 eine zusätzliche Belastung durch Flüchtlinge zukommen. Seit diesem Mittwoch ist das im Zuge des Visa-Deals mit der EU geschlossene Rückholabkommen in Kraft. Kritiker warnten bereits im Dezember, dass die Türkei damit zur europäischen Grenzpolizei degradiert werde.

Vorwurf: Die Türkei lügt bei den syrischen Flüchtlings-Zahlen

Statt 144.000 seien nur 15.000 bis 20.000 Flüchtlinge aus Syrien in die Türkei gekommen sein. Die Türkei wolle mit dem Aufblasen der Flüchtlingszahl ihrem Plan Vorschub leisten, die ihr unliebsamen autonomen Kurdengebiete in Syrien zu menschenleeren "Pufferzonen" zu erklären, heißt es in Medienberichten.

Flüchtlinge in Not: Erdoğan wirft UN Versagen vor

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat das Vorgehen der UN scharf kritisiert. Durch ihr Verhalten habe die Staatengemeinschaft einen Vertrauensverlust bei der Bevölkerung bewirkt und so den Terrorismus im Nahen Osten befeuert. In Anbetracht der neuen Flüchtlingsströme aus Syrien fordert er Unterstützung aus dem reichen Europa.

Kermani: Pazifismus im Fall IS wäre verbrecherisch

Der deutsche Schriftsteller Navid Kermani hat die militärische Unterstützung der Kurden im Kampf gegen die islamistischen IS-Truppen verteidigt. Eine pazifistische Position sei in diesem Fall «verheerend, verantwortungslos und in der Konsequenz sogar verbrecherisch», sagt Kermani. «Man opfert Menschen für die Reinheit des eigenen Gewissens.»

Auf der Flucht vor IS: Syrer retten sich in die Türkei, willkommen sind sie nicht

Die Bedrohung durch die Terrormiliz Islamischer Staat hat zu einer neuen Flüchtlingswelle in die Türkei geführt. Hunderttausende sind auf der Flucht und strömen in das zum Bersten mit Flüchtlingen gefüllte Nachbarland. Dabei überfordert der Zustrom der Fremden schon jetzt viele Türken.

Türkei hilft und öffnet die Grenze für syrische Flüchtlinge

Die Türkei behält trotz der immensen Flüchtlingsströme in den vergangenen dreieinhalb Jahren ihre Politik der offenen Tür bei. Aktuell hat sie angesichts des Vormarsches der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien erneut zahlreichen Menschen die Einreise erlaubt. Schon jetzt befinden sich rund 1,2 Millionen syrische Bürgerkriegsflüchtlinge auf türkischem Boden.

Türkei erwartet neuen Flüchtlingsansturm durch Krieg gegen Islamischen Staat

Mit einem internationalen Einsatz gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) droht der Türkei eine neue Flüchtlingswelle. Seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien ist das Land extrem engagiert. Die in einigen Regionen schon jetzt zum Bersten gespannten Kapazitäten könnten nicht mehr ausreichen.

Jesiden auf der Flucht: Türkei baut Camp auf irakischem Boden

Nachdem sich die Situation für die im Irak lebenden Jesiden deutlich zugespitzt hat, kommt nun internationale Hilfe. Während eine Erkundungsmission des US-amerikanischen Militärs die Situation besser als befürchtet einschätzt, baut die Türkei hingegen ein Flüchtlingscamp für die religiöse Minderheit im Nordirak. Zuvor hatte die US-Luftwaffe begonnen, mit Luftschlägen gegen die radikal-islamische Miliz IS vorzugehen.

Neues Gesicht der UNICEF: Tuba Büyüküstün wird Sonderbotschafterin

Die bekannte türkische Schauspielerin Tuba Büyüküstün ist zur neuen Goodwill-Botschafterin des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) ernannt worden. Eine ihrer Hauptaufgaben soll nun darin bestehen, syrische Flüchtlingskinder zu unterstützen.

Mehr Engagement: Gauweiler und Roth erwirken öffentliche Anhörung zur Lage syrischer Flüchtlinge

Die Mahnung von Bundespräsident Joachim Gauck in der Türkei trägt Früchte. Union und SPD haben sich mittlerweile nicht nur auf eine Erhöhung des syrischen Flüchtlingskontingents verständigt. In einer öffentlichen Anhörung soll nun auch über weitere Hilfsmaßnahmen in der Region selbst nachgedacht werden.

Wegen Al-Qaida und Schmuggler: Türkei baut neue Mauer an Grenze zu Syrien

Al-Qaida-Mitglieder , Flüchtlinge und Schmuggler konnten die türkisch-syrische Grenze bisher problemlos überqueren. Doch damit macht Ankara Schluss. Die Erdoğan-Regierung möchte den Mauer-Bau an der Grenze zu Syrien massiv vorantreiben.