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Flüchtlinge

Viele Flüchtlinge sitzen auf den griechischen Inseln fest. (Foto: Flickr/ Loafing Around by Nana B Agyei CC BY 2.0)

Griechenland und Italien drängen auf Umsiedlung von Flüchtlingen

Griechenland und Italien fordern von den EU-Staaten, die zugesagten Quoten von Flüchtlingen zu übernehmen. Doch kein Land zeigt Ambitionen - nur Deutschland hat sich bereit erklärt, einige hundert Flüchtlinge aus Italien zu übernehmen.

Hohe Nachfrage: DM nimmt Pfefferspray ins Sortiment

Der Einzelhandel erhält vor allem von Frauen zunehmend Anfragen nach Pfefferspray. Die Drogeriekette dm hat dieses nun in sein Sortiment aufgenommen. Der Trend zum Selbstschutz habe sich in den vergangenen Monaten deutlich verstärkt, sagen Beobachter.

Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: Consilium)

Flüchtlinge: Merkel bereitet sich auf Scheitern des Deals mit der Türkei vor

Bundeskanzlerin Merkel hat offenbar veranlasst, Deutschland auf ein Scheitern des Flüchtlingsdeals mit der Türkei vorzubereiten. Schon jetzt funktionieren die Rückführungen aus Griechenland nicht mehr. Die EU soll für die Schließung der Außengrenzen sorgen. Flüchtlinge sollen in Lagern registriert und dann in der EU verteilt werden. Bisher hat genau dieser Plan allerdings nicht einmal ansatzweise funktioniert.

Jean-Claude Juncker, Präsident der EU-Kommission. (Foto: Flickr/ Jean-Claude Juncker, President of the European Commission by Friends of Europe CC BY 2.0)

Flüchtlings-Deal: EU hat bereits 105 Millionen Euro an Türkei gezahlt

Die EU hat der Türkei im Zusammenhang mit dem Flüchtlings-Deal bisher 105 Millionen Euro überwiesen. Das ist mehr, als von Präsident Erdogan bisher behauptet wurde. Allerdings ist es auch noch weit von den zugesagten 3 Milliarden Euro entfernt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: Flickr/Angela Merkel by European People's Party CC BY 2.0)

Experten erwarten durch Flüchtlinge höhere Arbeitslosenzahl

Die Bundesregierung erwartet, dass die Arbeitslosigkeit in den kommenden Jahren wieder steigen wird. Grund dafür sei die starke Migration. Der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft zufolge sind in den kommenden Jahren zudem 3,5 Milliarden Euro an Bildungsausgaben für Flüchtlinge nötig.

Viele Flüchtlinge sitzen auf den griechischen Inseln fest. (Foto: Flickr/ Loafing Around by Nana B Agyei CC BY 2.0)

Griechenland: EU durchsucht Flüchtlingslager nach Terroristen

Die europäische Polizeibehörde Europol schickt offenbar Anti-Terror-Experten in Flüchtlingslager auf dem griechischem Festland. Das 30-köpfige Team soll potenzielle Attentäter ausfindig machen. Dort leben allerdings fast 50.000 Flüchtlinge.

Noch immer wird die Flüchtlingsroute über das Mittelmeer genutzt.(Foto: Flickr/adamansel52/CC BY 2.0)

EU-Grenzschutz meldet Anstieg der Flüchtlinge in Italien

Der EU-Grenzschutz Frontex meldet, dass im Juli die Zahl der ankommenden Flüchtlinge in Italien gestiegen sei. Es kamen 25.000 Migranten über das Mittelmeer, zwölf Prozent mehr als in Vorjahresmonat.

Neben dem verdächtigen Syrer wurden noch drei weitere Männer festgenommen. (Foto: Flickr/ Schriftzug Polizei by Marco CC BY 2.0)

Verdacht: Syrer soll Anschlag auf Bundesliga-Spiel geplant haben

Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat vier Männer festnehmen lassen. Sie stehen im Verdacht, einen Anschlag auf ein Fußballspiel geplant zu haben.

Polizei fordert Überprüfung aller Flüchtlinge wegen Terrorgefahr

Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, fordert eine systematische Überprüfung der in Deutschland lebenden Flüchtlinge. Die Tatsache, dass die Behörden kaum etwas über Herkunft und Absichten der Migranten wissen, sei ein enormes Sicherheitsrisiko.

Olympia: IOC schickt Flüchtlingsteam an den Start

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat erstmals ein Olympisches Flüchtlingsteam aufgestellt. Insgesamt zehn Athleten aus unterschiedlichen Ländern treten bei den Spielen in Rio de Janeiro an. Unterstützt werden kann die Mannschaft über die Sozialen Medien.

Die Bundesregierung strebt eine Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt an. (Foto: Flickr/ refugees welcome - gegen rassismus by Thomas Rossi Rassloff CC BY 2.0)

Erste Forderung: Flüchtlinge sollen gemeinnützige Arbeit leisten

Der ehemalige Vize-Vorsitzende der CSU, Peter Gauweiler, fordert ein staatliches Beschäftigungsprogramm für Flüchtlinge. Ihm schwebt eine Form des Zivildienstes vor. Die Versorgung mit Geldern ohne Gegenleistungen fördere den Müßiggang.

Hungerstreik der Flüchtlinge am Brandenburger Tor in Berlin 2013. (Foto: Flickr/ Gespräch mit Bernd Riexinger und den MdB Petra Pau by Fraktion DIE LINKE. im Bundestag CC BY 2.0)

Immer mehr Flüchtlinge klagen für schnelleres Asylverfahren

Die Zahl der Flüchtlinge, die für eine Beschleunigung ihrer Asylverfahren gegen das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge klagen, steigt. Fast 6000 Klagen sind derzeit anhängig – mehr als doppelt so viele wie vor einem Jahr.

Bundesamt braucht immer länger für Bearbeitung von Asylanträgen

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge braucht immer länger, um über Asylanträge zu entscheiden. Die durchschnittliche Bearbeitung dauerte im Mai demnach mehr als sechs Monate – Ende 2015 waren es noch etwa fünf Monate.

Die Bundesregierung strebt eine Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt an. (Foto: Flickr/ refugees welcome - gegen rassismus by Thomas Rossi Rassloff CC BY 2.0)

Flüchtlinge erhalten leichter Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt

Die Bundesregierung erleichtert Flüchtlingen den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt. Die sogenannte Vorrangprüfung wird für drei Jahre ausgesetzt. Diese besagt, dass vor der Vergabe an Flüchtlinge erst geprüft wird, ob geeignete deutsche Bewerber für eine Arbeitsstelle in Frage kommen.

Der Innenausschuss des britischen Unterhauses hat der Flüchtlingspolitik der EU ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt. (Foto: DTN)

Großbritannien wirft EU Versagen in Flüchtlings-Krise vor

Eine Untersuchung des britischen Unterhauses stellt der EU ein vernichtendes Zeugnis bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise aus. Die EU sei offenbar weder auf das Ausmaß der Migration vorbereitet gewesen, noch habe sie die massiven Sicherheitsrisiken in den Griff bekommen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: Consilium)

Regierung entnimmt für Flüchtlinge eine Milliarde aus Gesundheits-Fonds

Die Bundesregierung entnimmt im kommenden Jahr rund tausend Millionen Euro zur Versorgung von Flüchtlingen aus dem Gesundheitsfonds. Durch die Maßnahme sollen die Krankenkassen vor zu großen finanziellen Belastungen bewahrt werden.

Viele Flüchtlinge sitzen auf den griechischen Inseln fest. (Foto: Flickr/ Loafing Around by Nana B Agyei CC BY 2.0)

EU lässt Griechenland in Flüchtlings-Krise allein

Die EU-Staaten halten ihre gegenüber Griechenland gemachten Zusagen offenbar nicht ein. Von den versprochenen Einsatzkräften zur Abwicklung der Asylanträge und zum Schutz der Seegrenzen ist demnach bislang nur ein Bruchteil im Land eingetroffen.

Österreichs Bundeskanzler Christian Kern, Mai 2016. (Flickr/SPÖ Presse und Kommunikation/CC BY-SA 2.0)

Österreich: Ohne EU steuert Türkei auf Staats-Bankrott zu

Der österreichische Bundeskanzler fordert ein hartes Auftreten gegenüber der türkischen Regierung. Zwar sei Europa in der Flüchtlingsfrage auf das Land angewiesen, die Türkei sei aber wirtschaftlich vom Wohlwollen der EU abhängig.

Jean-Claude Juncker, Präsident der EU-Kommission, hatte bereits im März eine EU-Armee vorgeschlagen. (Foto: Flickr / Lisbon Council CC BY 2.0)

Juncker sieht Flüchtlings-Deal mit der Türkei in Gefahr

EU-Kommissions-Präsident Juncker zweifelt, ob der Flüchtlingsdeal mit der Türkei in der aktuellen Lage noch funktionieren kann. Sollte der Deal platzen, rechnet Juncker damit, „dass wieder Flüchtlinge vor Europa stehen“.

Die Türkei ist das wichtigste Drehkreuz für Flüchtlinge aus Ländern wie Syrien, Afghanistan und dem Irak. (Foto:flickr/FreedomHouse2)

Flüchtlings-Deal: EU weist Erdogan-Vorwürfe als „nicht wahr“ zurück

Der türkische Präsident Erdogan wirft der EU die Nicht-Einhaltung des Flüchtlings-Deals vor. Die EU dementiert dies. Die Gelder seien für Hilfsorganisationen bestimmt – nicht für die Regierung.