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Flüchtlinge

Die Türkei hat bisher fast zwei Millionen Flüchtlinge aufgenommen. Die EU hingegen führt im Mittelmeer Militäreinsätze gegen Flüchtlings-Boote durch. (Foto:flickr/ FreedomHouse2)

Türkei nimmt Flüchtlinge auf, EU zerstört Schlepper-Boote

Die EU-Grenzschutzbehörde Frontex meldet, dass sich die Flüchtlingsströme vom zentralen Mittelmeer in Libyen in das östliche Mittelmeer in Griechenland und der Türkei verlagern. Doch die Regierung in Ankara hat sich offenbar darauf eingestellt, dass die meisten Syrer die Türkei nicht mehr verlassen werden. Deshalb erhalten die Flüchtlinge Sprachkurse, Aufenthalts- und Niederlassungsgenehmigungen und dürfen von allen öffentlichen Gütern profitieren.

Die Nato tanzt: Türkische Gast-Freundschaft überwältigt Generäle und Politiker

Die türkische Gastfreundschaft hat wieder einmal zugeschlagen: Die höchste Nato-Militärs und die Außenminister der Nato-Staaten haben im türkischen Badeort Belek eine ausgelassene Party gefeiert. Kritiker sagen, die Politiker hätten wegen der Flüchtlinge im Mittelmeer etwas mehr Zurückhaltung an den Tag legen können.

Nach Ansicht von Erdoğan darf die EU bei der Flüchtlingskrise nicht einfach wegschauen. (Screenshot YouTube)

Erdoğan: Europa muss mehr Flüchtlinge aufnehmen

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat am Mittwoch seine Forderung gegenüber Europa erneuert, künftig mehr Flüchtlinge aufzunehmen. Dem Sterben der Menschen im Mittelmeer dürfe nicht länger zugesehen werden. Die Industrieländer sollten endlich ihre Pflicht tun.

Italien ächzt unter dem Ansturm verzweifelter Menschen, die sich auf die lebensgefährliche Überfahrt von Afrika über das Mittelmeer gen Norden machen. (Foto: Flickr/ ASYLUM SEEKERS by RubyGoes CC BY 2.0)

EU bereitet Militär-Aktion gegen Libyen vor, um Flüchtlinge zu stoppen

Die EU plant, Libyens Küste militärisch zu attackieren, um den Flüchtlingsstrom über das Mittelmeer zu stoppen. Die Nato hat die Lage erkundet und will festgestellt haben, dass eine Allianz von Islamisten bereits schwere Artillerie und Flak-Batterien in Küstennähe installiert haben sollen. Sollten diese zum Einsatz kommen, wäre auch ein Militäreinsatz der Nato legitimiert.

Streit unter Kindern: Brandanschlag auf syrische Flüchtlinge in Istanbul

Im europäischen Teil Istanbuls haben Einheimische ein Haus und mehrere Läden von syrischen Flüchtlingen angezündet. Dem Brandanschlag im Viertel Güvercintepe sei ein Streit zwischen türkischen und syrischen Kindern vorausgegangen, bei dem ein türkisches Kind verletzt worden sei. Die Situation im Viertel ist angespannt.

Italien ächzt unter dem Ansturm verzweifelter Menschen, die sich auf die lebensgefährliche Überfahrt von Afrika über das Mittelmeer gen Norden machen. (Foto: Flickr/ ASYLUM SEEKERS by RubyGoes CC BY 2.0)

Nato gegen Flüchtlinge: Das Mittelmeer wird zum Kriegs-Gebiet

Die Nato will die EU beim Kampf gegen Flüchtlingsboote unterstützen. Die EU hat sich auf ein militärisches Vorgehen gegen Schleuser als bevorzugten Umgang mit den Flüchtlingen festgelegt. Ein geheimes Strategie-Papier sieht sogar militärische Operationen in Libyen vor. Die Erklärung des Mittelmeers zum Kriegsgebiet ist eine moralische und politische Bankrotterklärung.

Der verstorbene saudi-arabische König Abdullah war zu Lebzeiten ein gern gesehener Gast in den USA. Saudi-Arabien ist einer der wichtigsten Handelspartner der Europäer und der USA. (Screenshot)

Pädophilie: Araber-Scheichs kaufen syrische Flüchtlings-Kinder

Die Folgen des Syrien-Kriegs sind katastrophal. Steinreiche Araber-Scheichs aus den Golf-Staaten kaufen Minderjährige, um sich an ihnen sexuell zu vergreifen. Doch der Westen schweigt. Offenbar sind die Wirtschaftsbeziehungen zu den Golf-Staaten wichtiger.

Für den RfM steht fest: Sowohl auf europäischer als auch auf Bundesebene muss sich einiges ändern. (Foto: Flickr/ Hungerstreik der Flüchtlinge am Brandenburger Tor in Berlin by Fraktion DIE LINKE. im Bundestag CC BY 2.0)

Nach den Schiffsunglücken: Rat für Migration fordert konsequentes Bekenntnis zur Einwanderung

Der Rat für Migration (RfM) empfiehlt in Anbetracht der jüngsten Katastrophen im Mittelmeer dringende Reformen: Europa müsse Dublin abschaffen und einen fairen Lastenausgleich schaffen. Deutschlands Aufgabe sei es, sich endlich konsequent zu Einwanderung zu bekennen und einen überparteilichen Konsens finden.

Das Selbstverständnis Deutschlands als Einwanderungsland muss gefestigt werden. (Foto: Flickr/ Dusseldorf, Germany by Rick Ligthelm CC BY 2.0)

Einwanderung im internationalen Vergleich: Deutschland schneidet besser ab als erwartet

Ein unabhängiges Gutachten kommt zu dem Schluss: Deutschland ist besser als sein ruf. Im internationalen Vergleich reiht sich die Bundesrepublik mittlerweile in die Riege fortschrittlicher Einwanderungsländer ein. Es fehlt allerdings an einem „migrationspolitisches Gesamtkonzept“.

Auch viele Kinder suchen Schutz in der Türkei. (Foto: Flickr/Gaziantep, Turkey by Minamie's Photo (CC BY 2.0))

Türkei  kümmert sich um Flüchtlinge: UN legt Fokus auf Istanbul

Die Türkei ist für die Vereinten Nationen unverzichtbar. Sowohl in der internationalen Politik als auch in der Flüchtlingsfrage ist die Türkei durch ihre geostrategische Lage zu einem wichtigen Partner geworden. Im Jahr 2015 könnte die Zahl der syrischen Flüchtlinge die 2,5 Millionen-Marke übersteigen.

Im vergangenen Jahr führte die EU NAVFOR Militär-Aktionen gegen Piraten vor der Küste Somalias durch. Nun soll die EU-Marine gegen Flüchtlings-Schlepper eingesetzt werden. (Foto: Flickr/ counter-piracy operations by Official U.S. Navy Page CC BY 2.0)

EU plant militärische Aktionen gegen Flüchtlings-Schlepper

Die EU will Militär-Aktionen gegen Flüchtlings-Schlepper im Mittelmeer durchführen. Nach Angaben der Kommission sollen die EU-Staaten nach dem Vorbild der Piraten-Bekämpfung vor der Küste Somalias verfahren. Schiffe von Schleppern sollen gezielt versenkt werden.

Viele junge Syrer richten sich auf einen längeren Aufenthalt in der Türkei ein. (Foto: Flickr/ Providing access to support for Syrian girls and women by DFID - UK Department for International Development CC BY 2.0)

10 Millionen Dollar aus eigener Tasche: Türke will Universitäten für syrische Flüchtlinge einrichten

Der türkische Pädagoge Enver Yücel will gegen die Bildungsmisere syrischer Flüchtlinge vorgehen. Tausende junge Syrer können ihre Studien in der Türkei nicht fortsetzen. Yücel stellt nun eine erhebliche Summe aus seinem Privatvermögen bereit und hofft auf weitere Spenden, um deren akademische Laufbahn auch in der Fremde sicherstellen zu können.

Italien ächzt unter dem Ansturm verzweifelter Menschen, die sich auf die lebensgefährliche Überfahrt von Afrika über das Mittelmeer gen Norden machen. (Foto: Flickr/ ASYLUM SEEKERS by RubyGoes CC BY 2.0)

Drama auf hoher See: Warfen Muslime Christen über Bord?

Dicht gedrängt auf kleinen Booten begeben sich viele Flüchtlinge auf den gefahrvollen Weg von Afrika über das Mittelmeer gen Norden. Doch statt in Solidarität übten sich die Menschen auf einem Schiff nun in Hass. Auslöser soll ein unterschiedlicher Glaube gewesen sein.

Die Frauen und Mädchen werden auf Einrichtungen in ganz Baden-Württemberg verteilt. (Foto: Flickr/ victim by Reinhard Kuchenbäcker CC BY 2.0)

Sonderprogramm für IS-Opfer: Baden-Württemberg nimmt Frauen auf

Als bislang einziges Bundesland hat Baden-Württemberg in einem Sonderprogramm traumatisierte Frauen und Mädchen aus dem Nordirak aufgenommen. Bis Jahresende sollen insgesamt rund 650 Frauen Zuflucht finden. Die Unterbrinungsorte werden aus Sicherheitsgründen nicht bekanntgegeben.

Die modellhafte Einrichtung lebt vom großen Engagement vieler Fachleute und -stellen. (Foto: Flickr/ Classroom by Victor Björkund CC BY 2.0)

Modellschule für junge Zuwanderer: Hessische Integrationseinrichtung hat fast 90 % Erfolgsquote

Sie lernen und leben zusammen, um in Deutschland Fuß zu fassen. Ein einzigartiges Schulmodell in Hessen unterstützt junge Zuwanderer. Es geht aber um mehr als einen Abschluss.

Sie dürften nicht in ein Land ausgewiesen werden, das sie oft nicht einmal aus den Ferien kennen würden. (Foto: Flickr/ Plakat by Julia Seeliger CC BY 2.0)

Türkische Gemeinde: Straffällige Migranten nicht ausweisen

Ein mögliches künftiges Einwanderungsgesetz sollte nach Ansicht der Türkischen Gemeinde auch die Rechte der in Deutschland lebenden Migranten stärken. Die hier geborenen oder aufgewachsenen Straftäter hätten das Recht, in Deutschland resozialisiert zu werden.

Bereits 2014 habe Unicef wegen fehlender Finanzmittel nicht alle Hilfsprojekte umsetzen können. (Foto: Flickr/ These are Homs children. by Freedom House CC B 2.0)

Bürgerkrieg in Syrien: Im türkischen Nachbarstaat sind Millionen Kinder in einer verzweifelten Lage

Der Bürgerkrieg in Syrien hat nach Angaben von Unicef Millionen Kinder ins Elend gestürzt. Für die kleinsten Kinder sei Krieg das einzige, was sie kennen. Syrien laufe Gefahr, eine ganze Generation zu verlieren.

Pläne, die syrischen Flüchtlinge aus der Schwarzarbeit zu holen, sind bereits seit Herbst vergangenen Jahres bekannt. (Foto: Flickr/ DSC_1009 by Trocaire CC BY 2.0)

Ankommen in der Fremde: Türkische Regierung regelt Arbeitsbedingungen für syrische Flüchtlinge

Die türkische Regierung will den 1,6 Millionen syrischen Flüchtlingen im Land zu mehr Arbeitssicherheit verhelfen. Das Problem: Sie werden immer noch als Gäste und nicht als Flüchtlinge betrachtet. Diesen Menschen soll nun zumindest ein garantierter Mindestlohn zugesichert werden.

Zuflucht im Christentum: Wie viele frühere Muslime wegen Abwendung vom Islam in Deutschland Asyl beantragt haben, lässt sich nicht sagen. (Foto: Flickr/ Inside St Peters at Christ Church by Bill Damon CC BBY 2.0)

Abwendung vom Islam: Berliner Kirchen füllen sich Dank Migranten

Islamisierung des Abendlandes? Nicht in Berlin-Steglitz. Mehrere hundert Iraner und Afghanen haben sich dort in der vergangenen Jahren taufen lassen. Sie sind Flüchtlinge. In ihren Heimatländern droht ihnen Verfolgung und Tod.

Die Schleuser nutzten vor allem das spanische Territorium, um die Rückkehrer nach Zentral- und Nordeuropa - und auch nach Deutschland - zu bringen. (Foto: Flickr/ Mordor by Luis Hernandez CC BY 2.0)

Spanische Polizei alarmiert: Bis zu 100 000 «Dschihad-Touristen» aus der EU

Die Zahl der «Dschihad-Touristen» aus der EU wurde bisher auf ein paar Tausend geschätzt. Doch aus Spanien kommen beunruhigende Nachrichten: Dem IS könnten sich bereits bis zu 100 000 Radikale aus Europa angeschlossen haben. Einige kehren als «Flüchtlinge» zurück.