Alle Artikel zu:

Flüchtlingskrise

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan. (Screenshot YouTube)

Erdogan droht Merkel mit Aufkündigung des Flüchtlings-Deals

Der Deal von Bundeskanzlerin Merkel mit der Türkei steht auf der Kippe. Der türkische Präsident Erdogan sagte, die Türkei werde keine Flüchtlinge zurücknehmen, wenn die Visafreiheit nicht kommt. Erdogan beklagte außerdem, dass er bis heute keine Geld von der EU gesehen habe.

EU plant Sondertreffen mit der Türkei Anfang März

Die Europäer setzen weiter auf Ankara, um die Flüchtlingskrise in den Griff zu bekommen. Bereits Anfang März plant die EU ein erneutes Sondertreffen mit der Türkei. Das kündigte Gipfelchef Donald Tusk am Freitagmorgen auf dem EU-Gipfel in Brüssel an.

Griechischer Präsident: Türkei macht gemeinsame Sache mit Schleusern

Griechenland wirft der benachbarten Türkei vor, mit kriminellen Schleusern von Flüchtlingen gemeinsame Sache zu machen. Bisher habe die Türkei die Zahl der Flüchtlinge nicht reduziert. Erst wenn dies geschehen sei, werde Griechenland seinen Anteil an den finanziellen Hilfen leisten.

Likeminds 2016: „Sicherheit ist nicht im nationalen Alleingang zu haben“

Zum sechsten Mal sind deutsche und türkische Nachwuchsführungskräfte aufgerufen, sich für das binationale Begegnungsprogramms „likeminds: german-turkish junior expert initiative“ zu bewerben. Das in dieser Form einmalige Format stellt 2016 das Thema „Seeking security – in the age of human needs and global necessities“ in den Mittelpunkt.

Zeitung: Türkei nutzt ihre Position aus wie damals Gaddafi

Das Ergebnis des Sondergipfels mit der Türkei wird von der internationalen Presse mit größter Skepsis aufgenommen. Die Position Erdogans wird mit des früheren Machthabers von Libyen, Muammar al-Gaddafi, verglichen. Nicht nur für die Franzosen steht fest: Die Türkei von Präsident Recep Tayyip Erdogan ist ein schwieriger und unberechenbarer Partner.

Deal mit Erdoğan: Merkel verteidigt Annäherung an Türkei

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Annäherung an die Türkei zur Lösung der Flüchtlingskrise verteidigt. Probleme könnten nur im direkten Gespräch gelöst werden. Beide Seiten einigen sich darauf, "dass regelmäßig - zweimal im Jahr - Gipfeltreffen" stattfinden.

HRW: Türkei weist Syrien-Flüchtlinge an der Grenze ab

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch erhebt schwere Vorwürfe gegen die Türkei. Angeblich würden syrische Flüchtlinge an der Grenze zurück ins Bürgerkriegsland geschickt. Ankara zwinge die Menschen so in die Hand von Schmugglern.

Flüchtlinge: Treffen mit Türkei, Deutschland und Griechenland geplant

Die Türkei und Griechenland wollen in der Flüchtlingskrise enger kooperieren. Dazu soll es einen Dreiergipfel mit Deutschland geben. Athen will zudem EU-Registrierungszentren, die könnten Leben retten. In der Ägäis sank wieder ein Boot, zehn Menschen galten als vermisst.

Davutoglu und Tsipras nach dem Freundschaftsspiel am Dienstagabend. (Screenshot YouTube)

Flüchtlinge: Erzfeinde Türkei und Griechenland rücken zusammen

Täglich kommen Flüchtlinge von der Türkei über die Ägäis nach Griechenland und damit in die EU. Ministerpräsident Tsipras will das verhindern und reist in die Türkei. Kein leichtes Unterfangen - lange Zeit waren die beiden Länder Erzfeinde.

EU-Führung in Panik: Die einzige Alternative zur EU ist Krieg

Die EU-Spitze wird von Tag zu Tag nervöser und überbietet sich in apokalyptischen Visionen: EU-Vizepräsident Timmermans warnt in drastischen Worten vor dem Zerfall der EU – den er erstmals in seiner Karriere für möglich hält. EU-Präsident Tusk sprach gar von Panik, die es zu vermeiden gelte.

De Maizière: Muslime in Deutschland müssen Brückenbauer sein

Angesichts der Flüchtlingskrise hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) die muslimischen Verbände in Deutschland zur verstärkten Integrationsarbeit aufgefordert. Er wünsche sich, dass die "Muslime hier im Land Brückenbauer sind" und "Anlaufstelle für diejenigen, die zu uns kommen", sagte de Maizière am Dienstag nach der zweiten Sitzung des Lenkungsausschusses der Deutschen Islamkonferenz (DIK) in Berlin.

Claudia Roth: «Rabenschwarzer Tag für die Türkei»

Der Wahlsieg der islamisch-konservativen AKP in der Türkei hat nach Einschätzung der Grünen-Politikerin Claudia Roth negative Konsequenzen für die EU in der Flüchtlingskrise. Sie glaube, dass der durch die Wahl gestärkte Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan künftig der EU seine Bedingungen diktieren werde, sagte die Bundestags-Vizepräsidentin dem Sender WDR 5 am Montag.

Stichtag 1. November: Darum ist die Türkei-Wahl für Europa so wichtig

Die Türken sind erneut zur Wahl eines Parlaments aufgerufen. Die Abstimmung hat auch Bedeutung für die EU - und für Deutschland.

Konversion von Muslimen zum Christentum als Effekt der Flüchtlingskrise?

Während die Flüchtlingskrise den europäischen Kontinent und speziell die Bundesrepublik pausenlos beschäftigt, titelt die Wiener Tageszeitung „Die Presse“: „Deutschland: Zahlreiche islamische Flüchtlinge lassen sich taufen“. Schon seit längerer Zeit ist die Bekehrung von Menschen, insbesondere aus dem Iran und Afghanistan, zum Christentum ein Thema in der Presse und Öffentlichkeit. Bei den Konvertiten soll es sich mehrheitlich um Flüchtlinge handeln. In Deutschland sollen Missionare erfolgreich dabei sein, muslimische Vertriebene aus islamischen Staaten zur Taufe zu bewegen.

Nach Merkels Türkei-Besuch: Kooperation in der Flüchtlingsfrage bleibt heiß umstritten

Nach der Türkei-Reise der Kanzlerin bleibt die Zusammenarbeit mit Ankara in der Flüchtlingsfrage heiß umstritten. Wahlkampfhilfe für ein autoritäres Regime, schimpfen die Grünen. Notwendige Kompromiss-Suche, meint der Innenminister.

Merkel trifft bei Türkei-Besuch keine Oppositionspolitiker

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) plant bei ihrem Besuch in Istanbul zwei Wochen vor der türkischen Parlamentswahl kein Treffen mit Vertretern der Opposition. Das geht aus dem Programm für die Reise Merkels am Sonntag hervor, das die Bundesregierung am Samstagabend veröffentlichte. Merkel will mit Regierungschef Ahmet Davutoğlu und Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan vor allem über die Bewältigung der Flüchtlingskrise beraten.

Merkel beim «anatolischen Putin» – Aufwertung für Erdoğan vor Wahl

Die Flüchtlingskrise beschert dem umstrittenen Präsidenten Erdoğan hohen Besuch: Die Bundeskanzlerin reist in die Türkei, obwohl dort Wahlkampf herrscht. Auf Merkel dürfte eine lange Wunschliste warten.

Türkei fordert von Europa drei Milliarden Euro für Flüchtlinge

In der Flüchtlingskrise legt die Türkei eine lange Wunschliste auf den Tisch. Es geht um viel Geld und Visa-Erleichterungen. Der EU-Gipfel gibt ein klares Signal: In der Krise wird ein härterer Kurs eingeschlagen.

Europäer versprechen Türkei mehr Schwung bei Beitrittsverhandlungen

Lange monierten die Europäer Mängel bei der Rechtsstaatlichkeit in der Türkei. In der Flüchtlingskrise steigt das Kandidatenland jedoch in der Gunst der EU. Aber Ankara stellt weitreichende Forderungen.

Merkel: Müssen im Türkei-Dialog auch Europas Werte behaupten

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will am Sonntag bei ihrer Reise in die Türkei mit Präsident Recep Tayyip Erdogan auch strittige Punkte ansprechen. Sie verstehe, dass manche besorgt seien, ob es Europa gelinge, mit der Türkei nicht nur aktuelle Interessen in der Flüchtlingskrise zu thematisieren, sondern «immer auch unsere Werte zu behaupten», sagte Merkel am Donnerstag in einer Regierungserklärung zum EU-Gipfel im Bundestag.