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Friedensgespräche

Rating-Agentur: Moody’s stuft die Türkei auf Investment-Grade

Positive Nachrichten für die türkische Regierung. Die Rating-Agentur Moody’s hat die Bonitätsnote der Türkei angehoben. Als Gründe werden die Reformen des Landes und der Friedensprozess genannt. Doch internationale Rating-Agenturen stehen in der Kritik.

Rating: Standard and Poor’s und Moody’s stufen Koc Holding hoch

Positive Nachrichten für das türkische Familienunternehmen Koç Holding. Sowohl Standard and Poor’s, als auch Moody’s stufen die Kreditwürdigkeit des Unternehmens hoch. Doch unerwartete negative Entwicklungen in der Türkei sind nach wie vor ein Risiko bei der Bewertung des Unternehmens.

Lob von Moody’s: Friedensgespräche bringen Türkei auch wirtschaftlich nach vorne

Die Ratingagentur Moody's hat sich wohlwollend zu den aktuellen Friedensgesprächen zwischen der türkischen Regierung und der Terrororganisation PKK geäußert. Der Prozess sei auch der Bonität des Landes zuträglich.

Machtwort des Justizministers: Akte Abdullah Öcalan wird nicht wieder geöffnet

Der türkische Justizminister Sadullah Ergin teilte am vergangenen Donnerstag mit, dass die Prozess-Akten des inhaftierten PKK-Chefs Abdullah Öcalan sowohl nach türkischem als auch nach europäischem Recht geschlossen wurden. Ein Wiederaufnahmeverfahren sei nicht möglich.

Türkisch-Zypern in Sorge: Gefährdet Finanzkrise weitere Annäherungen?

Dervis Eroğlu, Präsident des De-facto-Regimes der Türkischen Republik Nordzypern, ist überzeugt, dass die massiven finanziellen Schwierigkeiten von Griechisch-Zypern die Aussichten für eine Lösung der seit fast 40 Jahren bestehenden Teilung der Insel weiter verzögern könnten. Alle Energie werde nun in die Lösung der wirtschaftlichen Probleme gesteckt.

Die Richtung stimmt: EU-Parlament billigt Türkei-Beschluss

Der Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten des Europäischen Parlaments hat am vergangenen Donnerstag einen Beschluss zum EU-Beitrittskandidaten Türkei gebilligt. Die Gespräche mit dem inhaftierten PKK-Chef Abdullah Öcalan, um die seit Jahrzehnten bestehende Kurdenfrage zu lösen, werden begrüßt.

Unternehmerverband TÜSİAD unterstützt den Dialog mit der PKK

Der führende türkische Wirtschaftsverband TÜSIAD hat den aktuellen Friedensgesprächen zwischen der Terrororganisation PKK und der Regierung seine Unterstützung zugesagt. Selbst mit einem Wechsel des Landes hin zum Präsidialsystem wäre man einverstanden, solange darüber ein Konsens herrsche. Das gab der neue Vorsitzende Muharrem Yılmaz im Zuge der Vorstellung des neuen Zwei-Jahres-Programms bekannt.

Friedensgespräche: Öcalan will spätestens in drei Wochen eine Lösung

Der inhaftierte Führer der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, hat sich für einen zügigen Abschluss der jüngsten Friedensverhandlungen mit der türkischen Regierung ausgesprochen. So schnell wie möglich solle das Ganze zu einem erfolgreichen Ende gebracht werden. Das gab BDP-Vize Selahattin Demirtaş bekannt.

Friedensgespräche mit der PKK: Jetzt will Innenminister Friedrich helfen

Der deutsche Innenminister Hans-Peter Friedrich hat die Wiederaufnahme der Friedensgespräche zwischen der türkischen Regierung und der Terrororganisation PKK begrüßt. Gleichzeitig signalisierte er der Türkei seine Unterstützung: Wenn er etwas tun könne, sei er bereit, seinen Teil beizutragen. Bereits am kommenden Dienstag reist er in die Türkei.

Morde von Paris: Türkei bietet Frankreich Unterstützung an

Die Türkei hat den französischen Behörden jegliche juristische Unterstützung zugesagt, um Licht in die Ermordung dreier kurdischer Frauen in der vergangenen Woche in Paris zu bringen. Das gab der stellvertretende Ministerpräsident Bülent Arınç am Montag bekannt.

Nach den PKK-Morden: Kurdische Proteste in Paris eskalieren

Zwei Tage nach dem Mord an drei kurdischen Aktivistinnen kam es am vergangenen Samstag auf den Straßen der französischen Hauptstadt zu heftigen Protesten. Auch aus der Türkei wird Kritik laut. Premier Recep Tayyip Erdogan fordert von Präsident François Hollande umgehende Aufklärung über mögliche Kontakte zur Terrororganisation PKK.

Friedensgespräche auf İmralı: Europa gibt sich stoisch und wartet ab

Beunruhigt blicken die Medien derzeit auf die Morde von Paris und deren Auswirkungen auf die gerade begonnenen Friedensgespräche der türkischen Regierung mit der PKK. Auch die europäischen Staaten haben ein genaues Augenmerk auf den neu gestarteten Dialog. Um allerdings zu einer echten Beurteilung der Situation zu kommen, sind für sie noch viele weitere Fragen zu klären.

PKK-Mord in Paris: Terrorismusexperten mahnen Friedensgespräch-Teilnehmer zur Zurückhaltung

Das Timing, mit dem in der Nacht zum vergangenen Donnerstag drei kurdische Aktivistinnen in Paris ermordet wurden, ist für nicht wenige Beobachter signifikant. Nach Ansicht von Terrorismusexperten stünde es definitiv im Zusammenhang mit den gerade begonnenen Friedensgesprächen zwischen der türkischen Regierung und der PKK. Nun gelte es, von Seiten beider Parteien, Zurückhaltung zu üben, um den Friedensprozess nicht zu gefährden.

Abbas ruft „palästinensischen Frühling“ aus

Zwei Tage nach seinem historischen UN-Antrag wurde Palästinenserpräsident Mahmud Abbas an diesem Sonntag von Tausenden Menschen jubelnd und Fahnen schwenkend in der Westbank empfangen.

Friedensgespräche: Netanjahu will „ohne Vorbedingungen“ verhandeln

Der israelische Präsident Benjamin Netanjahu bewegt sich: So sei er grundsätzlich bereit den Friedensfahrplan des Nahost-Quartetts für Gespräche mit den Palästinensern zu akzeptieren. Allerdings, so erklärte er gegenüber dem israelischen Sender 10, müssten diese "ohne Vorbedigungen" beginnen.

American Jewish Committee (AJC) kritisiert Palästinenser-Konferenz in Wuppertal

In einem Brief an den Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, Peter Jung, fordert das American Jewish Committee (AJC) die Stadt auf, sich von der am kommenden Samstag, den 7. Mai, stattfindenden „9. Konferenz der Palästinenser in Europa“ zu distanzieren. Die Konferenz wird in Kooperation mit dem umstrittenen Palestinian Return Center (PRC), welches enge Verbindungen zur Hamas pflegen soll, abgehalten.