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Friedensverhandlungen

Neuer Aufruf von PKK-Chef Öcalan: Anhänger sollen ihre Waffen ablegen

Die Friedensverhandlungen zwischen der türkischen Regierung und der PKK gerieten zuletzt ins Stocken. Nun ruft Kurdenführer Öcalan seine Anhänger dazu auf, die Waffen niederzulegen.

PKK sabotiert Friedensprozess zwischen Kurden und Türken

Die PKK hat eine Großbaustelle in Südost-Anatolien angegriffen. Offenbar möchten sie den Friedensprozess stören. Denn es ging bei dem Angriff um die Verhinderung des Baus einer Straße. Die kurdischen Bauarbeiter sind entsetzt.

Eint nun doch das Gas? Türkei und Griechenland wollen Zypern-Verhandlungen wiederaufnehmen

Die Offshore-Erdgasfelder vor Zypern haben in der Vergangenheit schon für ordentlich Zündstoff zwischen der Türkei und Griechisch-Zypern gesorgt. Jetzt könnten ausgerechnet sie für einen neuen Annäherungsversuch der Streithähne sorgen. Denn schon in Kürze sollen neue Friedensverhandlungen aufgenommen werden. Immerhin: Ein geeintes Zypern stünde im Einklang mit türkischen Interessen. Dann kann das Land auch die Einnahmen aus der Gasförderung vor der Südküste zu einem Teil für sich beanspruchen.

Chance auf Frieden: PKK-Rückzug hat begonnen

BDP-Chef Selahattin Demirtaş hat gekündigt, dass sich die bewaffneten Kräfte der Terrororganisation PKK vom türkischen Territorium zurückziehen. Sie werden innerhalb der kommenden Monate vollständig abgezogen sein. Doch zu einer Entwaffnung ist es nicht gekommen.

Kurz vor dem Rückzug: PKK stellt neue Forderungen

Der bewaffnete Arm der PKK hat kurz seinem Rückzug in den Nordirak, neue Bedingungen an die türkische Regierung gestellt. Es seien Truppenbewegungen, im Südosten der Türkei zu beobachten. Zudem müsse der Einsatz von Aufklärungsdrohnen und der Bau von Militärlagern eingestellt werden.

Verfassungsschutz: Frieden zwischen Türkei und PKK könnte auch gut für Deutschland sein

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) erklärt, dass der Frieden zwischen der PKK und der Türkei sich unter Umständen positiv auf die innere Sicherheit in Deutschland auswirken könnte. Doch noch sei nichts sicher. Die Öffentlichkeit müsse die Entwciklung in der Türkei abwarten.

Die neue Türkei: Öcalan beruft sich auf Nationalpakt von 1920

Öcalan ruft den Nationalpakt von 1920 in Erinnerung. Den hätten Kurden und Türken gemeinsam geschlossen und seien gleichberechtigte Partner im Befreiungs-Krieg gewesen. Er müsse wiederbelebt werden. Doch der Nationalpakt sah keine föderale Lösung vor, sondern war darauf ausgerichtet, eine einheitliche Nation zu schaffen. Öcalan hingegen spricht von Selbstverwaltung und dem Konföderalismus.

Waffenstillstand: USA und EU begrüßen Aufruf von PKK-Führer Öcalan

Die EU und die USA zeigen sich begeistert von dem geplanten Waffenstillstand zwischen der Türkei und der PKK. In der Vergangenheit sei zu viel Blut geflossen. Die Türkei habe die historische Chance, den Konflikt zu beenden. Doch Öcalan hatte in seinem Aufruf zur Waffenruhe betont, dass die Waffen „vorerst“ nieder gelegt werden.

Öcalan: Vorsitzender der BDP sieht in ihm einen Verwandten

Der kurdische Politiker Demirtaş kann nur Gutes über seinen Besuch bei Abdullah Öcalan berichten. Der „Führer des kurdischen Volkes“ habe auf ihn einen vertrauten Eindruck gemacht. Öcalans Botschaft an die Öffentlichkeit sei die Umgestaltung der Türkei in einen „demokratischen Föderal-Staat“. Die Ära des National-Staats sei endgültig begraben.

CHP: Die PKK hat noch weitere Geiseln in ihrer Gewalt

Melda Onur von der oppositionellen CHP ist der Ansicht, dass es noch weitere PKK-Geiseln gebe. Sie seien vor über 20 Jahren entführt worden. Nach offiziellen Angaben befinden sie sich noch am Leben. Doch die PKK will von weiteren Geiseln nichts wissen.

Türkei: 2000 PKK Kämpfer legen Waffen nieder

Nach Öcalans Friedens-Aufruf an die PKK, soll nun ein geordneter Rückzug von 2000 PKK-Kämpfern in den Irak stattfinden. Hierzu wird eine Beobachtergruppe aus türkischen Geheimdienstlern und Parlamentariern gegründet. Sie soll den Vorgang moderieren. Doch noch ist unklar, ob der europäische Flügel der PKK den Friedensprozess unterstützt.

PKK: Türkische Geiseln kommen bald frei

Die PKK im Kandil-Gebirge möchte in den kommenden Tagen alle türkischen Soldaten, die sich derzeit als Geiseln in ihrer Gewalt befinden, freilassen. Damit folgt die Terrororganisation den Befehlen Öcalans, die Friedensverhandlungen zu unterstützen. Doch vom europäischen Flügel der PKK hat weder Öcalan, noch die AKP-Regierung eine Antwort erhalten.

Pressefreiheit: Erdoğan wirft Medien Sabotage des PKK-Dialogs vor

Erdoğan bezichtigt einen Teil der türkischen Medien der Sabotage des Friedensprozesses zwischen der PKK und seiner Regierung. Es gebe Journalisten, die der AKP Steine in den Weg legen. Zuvor wurden Gesprächsdokumente Öcalans veröffentlicht, in denen er sich abfällig über die türkische Regierung und Premierminister Erdoğan äußerte.

Keine Waffenniederlegung bei der PKK: KCK dementiert Medienberichte

Die Union der Gemeinschaften Kurdistans (KCK) hat Medienberichte dementiert, wonach eine Gruppe von gut 100-PKK-Anhängern die Waffen niederlegen und die Türkei verlassen wollen. Darüber, so die Untergrundorganisation, gebe es keinerlei Vereinbarungen.

„Unerfüllbare und einseitige Forderungen von Erdogan“

Reinhold Robbe, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), über die für ihn unverständliche Aussage des türkischen Premiers Erdogan, die Hamas sei keine Terrororganisation, die seiner Ansicht nach "auf Sand gebaute" Einigung zwischen der Hamas und der Fatah sowie seine Enttäuschung über die Rede des israelischen Ministerpräsidenten vor dem US-Kongress.