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Fukushima

Sorge um Fukushima: Radioaktivität erreicht höchsten Wert seit zwei Jahren

Die Pannen hören nicht auf. Erneut ist in Fukushima kontaminiertes Wasser ausgetreten. Ein UN-Ausschuss kritisiert die japanische Regierung für ihren Umgang mit den Aufräum-Arbeitern.

Trotz Warnungen: Olympia-Veranstalter halten an Tokio fest

Bürgerrechtler haben an den Austragungsorten für die Olympischen Spiele in Tokio deutlich erhöhte Werte von Radioaktivität gemessen. Sie schickten die Berichte an das IOC und alle nationalen olympischen Komitees. Sie erhielten kein Antwort. Auch heute sieht der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) keinen Grund, sich Sorgen zu machen: „Die Spiele wurden vergeben, that's it.“

China warnt Japan: Fukushima verseucht Pazifik, Menschheit ist gefährdet

China will dem „unverantwortlichen Treiben“ der japanische Regierung nicht länger nur zusehen: Die Weltgemeinschaft müsse verhindern, dass Japan durch das Ablassen hoch radioaktiver Stoffe den Pazifik zerstöre. Dies könne Folgen für die Menschliche Fortpflanzung haben.

Keine Therapie gegen Radioaktivität: Kinderarzt warnt vor Fukushima

Der Kinderarzt Dr. Alex Rosen glaubt, dass die Katastrophe von Fukushima erst begonnen hat. Rosen erwartet 10.000 bis 20.000 neue Krebserkrankungen in Japan durch Fukushima-Fallout – und diese Zahl könnte noch deutlich steigen. Da Krebs oft nur schlecht behandelbar ist, setzen Ärzte auf Prävention. Das Menschenrecht auf Gesundheit kann nur gewährleistet werden, wenn alle Atomkraftwerke weltweit abgeschaltet werden.

Japan: Reaktor-Rettung in Fukushima ist nahezu unmöglich

Der deutsche Physiker Sebastian Pfugbeil ist äußerst pessimistisch, dass eine elementare Katastrophe in Fukushima abgewendet werden kann. Die Folgen würden die gesamte Nordhalbkugel der Erde zu spüren bekommen. Pflugbeil: „Die Menschheit könnte bei Scheitern der Versuche, die gebrauchten Brennelemente des KKW Fukushima zu bergen, in einer bisher nicht gekannten Weise durch Strahlen geschädigt werden.“

Japan: Taifun „Danas“ steuert auf Atom-Ruine Fukushima zu

Japanische Meteorologen haben die Ankunft des tropischen Wirbelsturms Danas für das Gelände des Atomkraftwerks von Fukushima für den 10. Oktober vorhergesagt. Die Sicherungsmaßnahmen auf dem Gelände sind dilettantisch. Als Arbeiter sind in Fukushima Billig-Löhner eingesetzt. Die Betreiber-Firma Tepco ist nicht in der Lage, den Reaktor unter Kontrolle zu bringen. Im beschädigten Gebäude lagern 1.300 hochgefährliche Brennstäbe.

Sturm-Warnung für Fukushima: Weltweite Katastrophe droht

Im Katastrophen-Kraftwerk von Fukushima wurde ein weiteres Leck entdeckt. Nun ziehen Tropenstürme auf die Insel zu. Wenn das Gebäude, in dem die Brennstäbe noch lagern, einstürzt, kann es zu einer weltweiten Katastrophe kommen. Die freigelegten Brennelement können 15.000-mal mehr radioaktive Strahlung freisetzen als die Atombombe auf Hiroshima. Es bleiben noch wenige Wochen, um die Gefahr abzuwenden.

Fukushima: Verstrahltes Wasser fließt ins Meer

Nach einem Taifun drohte in Fukushima die Überflutung der Ruine des strahlenden Atomkraftwerks. Der Betreiber Tepco sagte, dass die Aktion völlig unbedenklich sei, da das Wasser nur leicht verstrahlt sei - und ließ große Teile davon einfach ins Meer ab.

Katastrophe von Fukushima: Tonnenweise verstrahltes Wasser fließt in den Pazifik

Seit zwei Jahren fließt aus dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima tonnenweise verseuchtes Wasser in den Ozean. Die Betreiberfirma Tepco leugnete dies monatelang. Nun will die japanische Regierung selbst eingreifen, weil sie eine Katastrophe fürchtet.

Ost-Russland: Erdbeben und Tsunamiwarnung versetzt Land in Schrecken

Ein Erdbeben der Stärke 8,2 hat Russland erschüttert. Bisher wurden keine Todesopfer gemeldet. Zuvor hatte eine kurzzeitige Tsunami-Warnung die Menschen verunsichert. Denn die Folgen der vergangenen japanischen Erdbeben-Katastrophe sind noch immer im Gedächtnis.

Unbeeindruckt von Fukushima: Japaner bauen zweites türkisches AKW

Schon am vergangenen Dienstag hatte es der türkische Premier Erdoğan durchblicken lassen. Jetzt ist es gewiss: Eine japanisch-französische Allianz, bestehend aus Mitsubishi Heavy Industries Ltd und der französischen Firma Areva, wird den Bau des zweiten türkischen Kernkraftwerks stemmen.

Das Erbe von Fukushima: Gesundheitliche Folgen schon jetzt wissenschaftlich nachweisbar

Der Reaktorunfall vor zwei Jahren hat zu einer höheren Kindersterblichkeit und mehr Schilddrüsenerkrankungen geführt. Einige Wissenschaftler rechnen in den folgenden Jahren mit bis zu etwa 41.000 Krebserkrankungen.

Weg von der Atomkraft: Steuerzahler könnte das gut 15 Milliarden Euro kosten

RWE will Schadensersatz von etwa 190 Millionen Euro wegen der vorübergehenden Schließung des Atomkraftwerk Biblis. Auch andere Stromkonzerne fordern Schadenersatz. Das gesamte Risiko für den deutschen Steuerzahler dürfte sich auf 15 Milliarden Euro belaufen.

Der Schrecken ist wieder da: Japan wird von Tsunami getroffen

Nicht einmal zwei Jahre nach der verheerenden Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe ist Japan an diesem Freitag erneut von den Naturgewalten heimgesucht worden. Nach einem Beben der Stärke 7,3 traf ein ein Meter hoher Tsunami auf die japanische Küste. Die Schäden sollen sich diesmal in Grenzen halten.

Zweites AKW in der Türkei: Entscheidung über Partner fällt noch dieses Jahr

Die Türkei will bereits in diesem Jahr entscheiden, wer das zweite Kernkraftwerk, das an der Schwarzmeerküste entstehen soll, bauen wird. Das gab der türkischen Energieminister Taner Yildiz an diesem Montag im hiesigen TV bekannt.

Beunruhigende Entdeckung: Schmetterlinge mutieren nach Fukushima Katastrophe

Wissenschaftler erklärten an diesem Dienstag mutiertes Erbmaterial in drei Generationen von Schmetterlingen in der Nähe des beschädigten Reaktors in Fukushima gefunden zu haben. Nun macht sich Angst breit, dass auch andere Spezies betroffen sein könnten.

Deutschland setzt im Ausland weiter auf Kernenergie

„Atomkraft – Nein Danke“ in Deutschland ist für die Bundesregierung in Ordnung. Mit Bürgschaften und Förderung von AKW-Neubauten im Ausland will das Wirtschaftsministerium dennoch die Atomenergie weiter unterstützen. Deutschen Firmen soll so geholfen werden, weiter Komponenten für Kernkraftwerke zu liefern.

Japan und Türkei planen Atomkraft-Deal

In Sachen Atomkraft setzt die Türkei auf Japan. Schon in den kommenden Monaten soll ein Vertrag zur weiteren Zusammenarbeit unterzeichnet werden. Befürchtungen, es könne eine Atomkatastrophe wie in Fukushima geben, hat die Türkei offenbar nicht.

Trotz schwerer Erdbeben: Yıldız hält an AKW-Plänen fest

In Anbetracht der schweren Erdbebenkatastrophe, die sich am vergangenen Sonntag im Osten der Türkei ereignete, bemüht sich der türkische Energieminister Taner Yıldız nun noch einmal, alle Befürchtungen auszuräumen, die mit dem Bau von zwei Kernkraftwerken im Land einhergehen.

Japaner spenden heimlich für Türkei!

Die türkische Botschaft in Japan ist tief berührt. In Tokio solidarisieren sich Anwohner mit den Erdbebenopfern in der Türkei. In den Briefkasten der Botschaft werfen sie anonyme Spenden mit kleinen Notizen.