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Fukushima

Türkei hält an AKW-Plänen fest

Der türkische Energieminister Taner Yildiz hat die Entscheidung der Regierung, trotz des Atomunfalls in Japan ein erstes AKW in der Türkei zu bauen, bekräftigt.

Fukushima: Zwei tote Arbeiter gefunden

Zwei seit dem Erdbeben am 11. März vermisste Arbeiter des Kernkraftwerks wurden, nach Angaben von Tepco, nun tot in der Anlage aufgefunden. Es handelt sich um zwei Männer im Alter von 21 und 24 Jahren. Sie sind die ersten bestätigten Toten aus dem Unglücksreaktor.

Fukushima – Riss in Betonboden entdeckt

Aus einem 30 Zentimeter langen Riss im Betonboden von Reaktor 2 des AKW Fukushima rinnt hochradioaktives Wasser in den Pazifik, teilt die Betreiberfirma Tepco mit.

Fukushima: Die Evakuierten werden nie mehr zurückkehren

Die Evakuierung der Bewohner aus der Nähe des havarierten Kernkraftwerks Fukushima sind als langfristig zu betrachten. Das gab Regierungssprecher Yukio Edano bekannt. Gleichzeitig wehrt sich Japan die Sicherheitszone auf 40 Kilometer zu erweitern.

Japan muss Sicherheitszone um Reaktoren erweitern

Die Strahlenbelastung in einem Dorf, 40 Kilometer vom havarierten Atomkraftwerk Fukushima, hat nun Werte erreicht, die die "operationellen Kriterien für die Evakuierung" erfüllen, warnt IAEO. Auch die Verstrahlung im Meer nimmt weiter zu. Unterdessen zeigt sich der japanische Kaiser erneut in der Öffentlichkeit.

Fukushima: Die Radioaktivität im Meerwasser steigt weiter

Die Strahlenbelastung im Meer rund um das Kernkraftwerk Fukushima I ist um einiges höher als bisher berichtet. In einem Teilgebiet wurde der normale Jod-131-Wert um das 3335-Fache überschritten.

Japanische Regierung ist in "höchster Alarmbereitschaft"

Auf Grund der jüngsten Entwicklungen im havarierten Kernkraftwerk Fukushima I ist die japanische Regierung, wie Premierminister Naoto Kan bekannt gab, mittlerweile in "höchster Alarmbereitschaft". Spuren von Radioaktivität nun auch in den USA entdeckt.

Meerwasser vor Fukushima immer stärker radioaktiv verseucht

Die radiaktive Strahlung im Meerwasser nimmt nahe des AKW Fukushima zu.

Fukushima: Regierung bestätigt "teilweise Kernschmelze"

Was den Experten bereits seit einigen Tagen als höchstwahrscheinlich galt, hat jetzt auch Japans Regierungssprecher Yukio Edano bestätigt. Nach Einschätzung der japanischen Regierung hat in Reaktor 2 eine vorübergehende Kernschmelze eingesetzt.

Fukushima: Millionenfach erhöhte Strahlenwerte

Rund um das außer Kontrolle geratene Atomkraftwerk Fukushima I haben die japanischen Behörden nun eine millionenfach erhöhte Strahlung gemessen. Im Umfeld von Reaktor 2 soll die Belastung tödliche Dimensionen erreicht haben. Sämtliche Arbeiten wurden unterbrochen. +++UPDATE+++ Die Betreiberfirma Tepco hat die millionenfach erhöhten Messwerte als "nicht glaubwürdig" widerrufen.

Katastrophe in Japan: Zahl der Toten auf 10.000 angestiegen

Zwei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben und Tsunami in Japan hat die Zahl der Todesopfer die 10.000er-Marke erreicht. Das teilt die hiesige Polizei mit. Mehr als 17.440 gelten seit dem 11. März als vermisst. 2.775 Menschen wurden verletzt.

Drei Fukushima-Arbeiter gefährlich verstrahlt

Drei Arbeiter am AKW Fukushima I wurden einer außerordentlich hohen Strahlendosis ausgesetzt. Zwei von ihnen mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Die japanische Regierung versorgt unterdessen Familien mit Trinkwasser.

Radioaktivität im Tokioter Trinkwasser schürt Ängste

Beamte in Tokio haben davor gewarnt, dass Kinder unter einem Jahr auf Grund der Strahlenbelastung kein Leitungswasser trinken sollten. Der Jodgehalt war in einigen Gegenden auf das Doppelte des empfohlenen Niveaus angestiegen.

Rauch über Fukushima I

Die Sorge um eine radioaktive Verseuchung wächst erneut. Am Dienstag wurde aufsteigender Rauch aus Reaktor 3 sowie Dampf aus Reaktor 2 gesichtet. Kurzfristig wurden die Arbeiter abgezogen.

Fukushima I teilevakuiert

Nachdem aufsteigender Rauch am Reaktor 3, dem am meisten beschädigten Teil von Fukushima I, gesichtet wurde, haben die Verantwortlichen einen Teil der Arbeiter evakuieren müssen.

Atomfirma zögerte bei Löschung, um ihr Investment zu retten

Unglaublich, aber wahr: Die Katastrophe im AKW Fukushima geriet auch deshalb so extrem außer Kontrolle, weil die Betreiberfirma den Einsatz von Meerwasser um einen Tag verzögerte – um den Sachschaden am AKW gering zu halten.

Erste Stromleitung verlegt

Offenbar ist es gelungen, ein Stromkabel mit dem AKW Fukushima zu verbinden, wie die japanische Atomaufsicht meldet. Nun soll versucht werden, das Kühlsystem in vier der sechs Reaktoren wieder zu starten. Davor müssen aber noch etliche Untersuchungen über den Schaden vorgenommen werden.

Türkei plant noch ein drittes AKW

Am letzten Tag seiner Russland-Reise hat der türkische Energieminister Taner Yildiz mitgeteilt, dass neben den bereits geplanten beiden AKW-Bauten noch ein drittes AKW in der Türkei entstehen soll.

Feuerwehr kühlt Fukushima-Reaktoren

Noch keine Entwarnung für das beschädigte AKW Fukushima in Sicht: Nun versuchen Feuerwehrleute, die Reaktoren mit Wasser zu kühlen.

Unheimliche Einblicke in Fukushima I

Am Donnerstag hat die japanische Zeitung "Asahi Shinbun" ein Video im Internet veröffentlicht, das erstmals die verheerenden Ausmaße der Zerstörung im Atomkraftwerk von Fukushima zeigt. Die Aufnahmen wurden von Bord eines Hubschraubers gemacht.