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Gauck

Gauck tritt ab: Schäuble und Steinmeier als Favoriten für Nachfolge

Bundespräsident Gauck hat am Mittag das Ende seiner Karriere als Bundespräsident bekannt gegeben. Als Nachfolger favorisiert die CDU Wolfgang Schäuble, die SPD hätte den Posten gerne für Frank-Walter Steinmeier. Die Mitwirkung der deutschen Wähler ist bei dem Vorgang nicht vorgesehen.

Gauck hat entschieden: Keine zweite Amtszeit als Bundespräsident

Bundespräsident Joachim Gauck will offenbar nicht mehr für eine zweite Amtszeit zur Verfügung stehen. Obwohl Bundeskanzlerin Merkel gegen ihn zunächst erhebliche Vorbehalte hatte, wäre sie in der aktuellen Situation froh gewesen, keinen neuen Kandidaten suchen zu müssen. Doch Gauck fühlt sich offenbar einfach zu alt für eine weitere Periode.

Gauck: Deals auch mit Staaten, die Menschenrechte anders sehen

Bundespräsident Gauck hält nichts davon, die Türkei zu stark auf die Menschenrechte hinzuweisen. Man müsse auch mit Ländern paktieren, die dem Thema keine so große Bedeutung beimessen, wie das in Europa üblich ist.

Bundespräsident Joachim Gauck nennt Anschläge „Krieg“

Bundespräsident Joachim Gauck sieht einen neuen Krieg nach den Anschlägen von Paris. Diese Aussage lässt aufhorchen: Die US-Neocons fordern als Folge der Anschläge Bodentruppen in Syrien. An ihnen muss sich auch Deutschland beteiligen, wenn die Nato den Bündnisfall ausruft. Gaucks Aussage dient offenbar der mentalen Mobilmachung.

Merkel imitiert Erdoğan: Der „Herrgott“ hat uns die Flüchtlinge geschickt

Bundeskanzlerin Angela Merkel will weiter viele Flüchtlinge in Deutschland aufnehmen. Merkel begründet die Pflicht Deutschlands mit der Aussage, der „Herrgott“ habe uns „diese Aufgabe auf den Tisch gelegt“. Offenbar will sie den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan imitieren. Denn der hatte zuvor gesagt, dass es eine religiöse Pflicht sei, für die Flüchtlinge zu sorgen. Er ließ seinen Worten auch Taten folgen.

Gauck: Flüchtlingskrise vergleichbare Aufgabe wie deutsche Einheit

Willy Brandt hat 1989 den Satz zur Wiedervereinigung geprägt: Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört. Aus Sicht des Bundespräsidenten muss Deutschland jetzt wieder eine solche Aufgabe bewältigen - und dies unter schwierigeren Voraussetzungen.

Gauck attackiert Fremdenfeinde – Gegen Ausgrenzung und Gewalt

Wer sind wir? Bundespräsident Gauck fragt nach der Identität Deutschlands. Fremdenfeindliche Aktionen nennt er «widerwärtig» und beklagt Schweigen und Sprachlosigkeit. Aber er weiß auch: Jeder Mentalitätswandel braucht Zeit.

Elizabeth II. auf Staatsbesuch: Deutsche wollen keine eigene Queen

An diesem Mittwoch hat die Queen offiziell ihren fünften Staatsbesuch in Deutschland gestartet. In ihrer Heimat sind die 89-Jährige und ihr Mann Prinz Philip eine feste Institution. Hierzulande schaut man ihr zwar gern zu, eine eigene Königin möchten aber die wenigsten.

Tuğçe-Prozess: Gericht schickt Sanel M. drei Jahre ins Gefängnis

Sanel M. muss für drei Jahre in Haft. Das Landgericht Darmstadt verurteilte den 18-Jährigen wegen des gewaltsamen Todes der Studentin Tuğçe zu einer Gefängnisstrafe.

Vor Tuğçe-Urteil: «Es sind die Grautöne, die das Bild ergeben»

Nach dem Tod der Studentin Tugce im vergangenen November waren die Rollen in dem Fall schnell verteilt. Doch der Prozess hat gezeigt, dass das zu kurz greift. Am Dienstag soll das Urteil fallen.

Angriff auf Deutschland: Merkel ist keine „Verräterin“

Bundeskanzlerin Angela Merkel wollte zu Beginn ihrer ersten Amtszeit ein starkes und liebenswertes Deutschland aufbauen. Doch diese Zeiten sind vorbei. Merkel wird öffentlich als „Verräterin“ gebrandmarkt. Das Gegenteil ist der Fall. Aber die Urteilslosigkeit der Deutschen lässt keine andere Logik zu.

Berlin: Brandanschlag auf Amtssitz des Bundespräsidenten

Unbekannte haben in der Nacht zum Sonntag einen Molotow-Cocktail gegen einen Zaun des Berliner Schlosses Bellevue geworfen. Der Staatsschutz ermittelt.

Russland hilft Athen, Weltkriegs-Forderungen gegen Deutschland durchzusetzen

Die positive Reaktion von Bundespräsident Gauck auf die griechischen Reparationen wegen der Nazi-Verbrechen könnte für Deutschland teuer werden: Athen erhält in der Frage überraschend Rückendeckung von Moskau. Russland hat den Griechen angeboten, bisher ungenutzte Archive für die Erforschung der griechischen Ansprüche zu öffnen, um seine Forderungen zu belegen. Hat das Projekt Erfolg, könnten noch zahlreiche andere Staaten von Deutschland ebenfalls Entschädigungen verlangen.

Gaucks Völkermord-Aussage: Berlin ignoriert Rüge aus Ankara

Zwischen der Türkei und Deutschland knirscht es, weil der Bundespräsident die Massaker an Armeniern vor 100 Jahren als Völkermord bezeichnet. Ankara will Gaucks Worte «nicht verzeihen». Berlin übergeht den Rüffel des Nato-Partners.

Nach Völkermord-Aussage: Grünen-Chef Özdemir für zweite Amtszeit Gaucks

Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und Grünen-Chef Cem Özdemir sprechen sich für eine zweite Amtszeit von Bundespräsident Joachim Gauck aus. Özdemir lobte zudem die klaren Worte, die er in der Armenier-Frage gefunden hat. Diese könnten nun durchaus eine diplomatische Krise auslösen.

Wegen Armeniern: Türkei weist Gauck in scharfen Worten in die Schranken

Bundespräsident Joachim Gauck wird wegen seiner Rede zum «Völkermord» an den Armeniern scharf kritisiert: Das Außenministerium in Ankara teilt mit, man werde Gauck seine Einlassungen nicht verzeihen. Die Deutsche Presse-Agentur spricht sogar schon von einer diplomatischen Krise.

Bundestagsparteien einig: Massaker an Armeniern war Völkermord

Lange wurde gestritten, ob der Bundestag die Massaker an den Armeniern als Völkermord bezeichnen soll. Jetzt sprechen Redner aller Parteien von Genozid. Mit Spannung wird auf die Reaktion aus Ankara gewartet.

Tuğçe-Prozess beginnt: Tatverdächtigem drohen bis zu zehn Jahre Haft

Der Angeklagte Sanel M. soll die Studentin Tuğçe mit einem Schlag mit der flachen Hand niedergestreckt haben. Die 22-Jährige stürzte und fiel ins Koma, aus dem sie nicht mehr erwachte. Am Freitag beginnt der Prozess.

Nach Völkermord-Erklärung: Türkei ruft Botschafter in Österreich zu Beratungen zurück

Deutschland brauchte länger als andere Staaten, die Massaker an Armeniern im Osmanischen Reich als Genozid einzustufen. Nun soll es klare Worte geben. Den Anfang macht der Bundespräsident. Zwischen der Türkei und Österreich gibt es diplomatischen Ärger.

Gerechtigkeit für Tuğçe: Tatverdächtiger will Verantwortung übernehmen

Tuğçes Tod bewegte Millionen. Ein 18-Jähriger soll der Studentin in Offenbach einen solchen Schlag versetzt haben, dass sie stürzte und knapp zwei Wochen später starb. Jetzt beginnt der Prozess.