Alle Artikel zu:

Gaza

Ohne Geld keine Hochzeit, ohne Trauschein kein Zusammenleben: Hakim Soghbor und seine Verlobte Falastin Tanani aus Gaza lieben sich. (Screenshot YouTube)

Glück via Internet: Crowdfunding für eine Hochzeit in Gaza

Der Gazastreifen hat die höchste Arbeitslosenrate der Welt. Ein Paar, das dort heiraten will, kann sich die Hochzeit nicht leisten. Nun hoffen die Verliebten auf Unterstützer aus dem Internet.

Türkei und Israel begraben Kriegsbeil, sind wieder Partner

Israel und die Türkei legen ihren Streit überraschend bei. Interessant sind die Details des Deals.

Türkei ist das weltweit drittgrößte Spenderland für humanitäre Hilfe

Deutschland hatte erst 2012 die Entwicklungshilfe für die Türkei gestoppt. Heute zeigt sich schon ein ganz anderes Bild: Nach den USA und Großbritannien hat das Land 2013 mit 1,6 Milliarden US-Dollar mehr humanitäre Hilfe geleistet als Japan oder Deutschland.

Teure Illusion: EU versenkt Milliarden in Gaza und im Westjordanland

Die EU will Milliarden in die Ukraine pumpen. Ein Blick in den Nahen Osten zeigt: Die Steuergelder in andere Regionen versickern weitgehend in dunklen Kanälen. Bei der notleidenden palästinensischen Bevölkerung kommt nichts an. Die EU kann die Verwendung der Gelder nicht funktionieren. Subventioniert werden Korruption und dubiose Netzwerke. Eine Fall-Analyse.

Hilfe für Palästinenser: Türkische Flottille soll nach Gaza aufbrechen

Die türkische Organisation IHH plant erneut einen Hilfskonvoi für die im Gazastreifen lebenden Palästinenser. Bereits in der Vergangenheit gab es Versuche, die Seeblockade des israelischen Militärs zu durchbrechen. Bei einem Zwischenfall im Jahr 2010 wurden dabei neun Menschen durch israelische Sicherheitskräfte erschossen.

Tödliche Schulden: Muslim-Brüder haben Ägypten wirtschaftlich ruiniert

Ägypten ist wirtschaftlich am Ende. Die Muslim-Brüder haben das Land heruntergewirtschaftet – weil sie keine Sozialpolitik betrieben haben, sondern das Land weiter massiv verschuldet haben. Die EU hat bei Spekulationen mit den Islamisten eine Milliarde Euro an Steuergeldern versenkt.

Israel-Umf​rage: Entschuldi​gung für Mavi Marmara Vo​rfall war ein Fehler

Die Israelis sind offenbar unglücklich mit der aktuellen Haltung ihrer Regierung in den Beziehungen mit der Türkei. Rund Zweidrittel sagen, dass Netanjahus Entschuldigung für den Mavi Marmara Vorfall im Jahr 2010 falsch gewesen sei. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor.

Erdoğan stellt klar: „Ich fahre nach Gaza“

Erdoğan ist wütend über die Forderung John Kerrys nach einer Verschiebung seiner anstehenden Gaza-Reise. Auch der stellvertretende türkische Premierminister Bülent Arınç hält Kerrys Anliegen für falsch. Doch Arınç geht weiter. Er wirft dem amerikanischen Außenminister Unerfahrenheit vor.

Erster Kontakt: Türkei und Israel starten zaghafte Annäherung

Nach der Entschuldigung Netanjahus verlieren Israel und die Türkei offenbar keine Zeit, um ihre lange Zeit auf Eis gelegenen Beziehungen wieder zu normalisieren. Bereits drei Tage später soll es nun einen ersten Kontakt gegeben haben, um die in Aussicht gestellten Entschädigungszahlungen an die Familien der Mavi Marmara Opfer auf den Weg zu bringen.

TV-Show „Kurtlar Vadisi“: Türkisches Format erobert Gaza im Sturm

Seit langem ist die türkische TV-Serie „Kurtlar Vadisi“ („Das Tal der Wölfe“) ein Renner unter hiesigen Männern. Wie bereits einige andere Formate zuvor, tritt nun auch dieses seinen Siegeszug in der Region an. Fans hat die maskuline Soap vor allem an einem Ort: In Gaza.

Zweiter Bericht zur Mavi Marmara: Israelische Kommission überraschend kritisch

Nun erscheint der zweite Teil des Berichts der Untersuchungskommission zum Fall Mavi Marmara. Der Ton des israelischen Berichts fällt ungewohnt kritisch aus. Hochrangige Militärs werden zur Verantwortung gezogen.

Delegation in Gaza: Türken dokumentieren Verbrechen Israels

Eine türkische Delegation, bestehend aus Juristen der International Lawyers Association, ist am vergangenen Montag nach Gaza gereist. Dort will man Nachweise für die israelische Offensive sammeln, die im vergangenen November zahlreiche Palästinenser das Leben gekostet hat.

Außenminister Davutoğlu: Patriot-Raketen bleiben nur, solange Gefahr besteht

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu ist derzeit sehr darum bemüht, internationale Bedenken hinsichtlich der NATO-Anfrage der Türkei auf Stationierung von Patriot-Raketen zu zerstreuen. Die kritischen Reaktionen bezeichnete er als „ungerecht“. Die angeforderten Patriot-Raketen würden zurückgeschickt, sobald das Sicherheitsrisiko für die Türkei nicht mehr bestehen würde.

Mitten im Krieg: Israels Verteidigungsminister Barak tritt überraschend zurück

„Ich habe mich entschieden, mich aus dem politischen Leben zurückzuziehen" – mit diesen Worten verabschiedet sich Ehud Barak im kommenden Jahr aus der Politik. Über Jahrzehnte hindurch war er einer der prägenden Politiker Israels.

Deutliche Mehrheit der Israelis lehnt Waffenstillstand mit der Hamas ab

Die Israelis trauen dem Frieden nicht: Eine TV-Blitzumfrage ergab, dass 70 Prozent den Waffenstillstand ablehnen. Nur sieben Prozent glauben, dass der Frieden lange währen wird. Die israelische Regierung befindet sich damit in einer schwierigen Lage für die kommenden Wochen.

Nach Terroranschlag auf Bus in Tel Aviv: Israelische Invasion in den Gaza-Streifen rückt näher

Mindestens 21 Menschen sind bei dem Anschlag auf einen Bus verletzt worden. In Gaza wurden Freudenschüsse in die Luft gefeuert. Indes bereitet sich Israel weiter auf einen Einsatz von Bodentruppen im Gaza-Streifen vor.

Nahost: Westerwelle vermittelt auf den Trümmern einer gescheiterten EU-Politik

Guido Westerwelle, einer der Vermittler eines Waffenstillstands im Nahen Osten, will mehr internationales Engagement im Gaza Streifen. Bisher sind etwa 10 Milliarden Dollar aus internationalen Hilfsgeldern in das arme Land geflossen. Politische Führungs-Eliten können ihr Volk nicht ernähren, sondern kaufen Waffen – während 80 Prozent in Gaza von Hilfsgeldern leben. Die Korruption blüht, die Führer leben in beträchtlichem Luxus. Wie lange will die EU einen sinnlosen, ideologischen Kampf noch unterstützen?

Palästinensischer Botschafter in Ankara: Türkei und Ägypten sollten Truppen nach Gaza entsenden

Ginge es nach dem palästinenischen Botschafter in Ankara, Nabil Maarouf, dann sollten die beiden Schwergewichte im Nahen Osten, die Türkei und Ägypten, umgehend Truppen nach Gaza entsenden, um einen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas zu überwachen. Geschehen solle das Ganze unter dem Dach der Vereinten Nationen. Ob ein solcher Schritt allerdings ratsam ist, bleibt fraglich.

Islamistische Hacker nehmen israelische Groupon-Website als Geisel

Im Krieg um den Gaza greifen die Parteien zu allen Mitteln der Propaganda. Die israelische Armee schaltet Werbung auf Facebook, pro-palästinensische Hacker legen reihenweise Websites lahm.

Kriegerische Auseinandersetzung im Nahen Osten: Zentralrat der Muslime appelliert an die Religionsgemeinschaften

Die Lage im Nahen Osten bleibt weiterhin dramatisch. Rufe nach einer Waffenruhe verhallen ungehört. Mindestens 80 Palästinenser und drei Israelis wurden seit Beginn der Auseinandersetzungen in der vergangenen Woche getötet. Auch der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) verfolgt den Konflikt zwischen Israel und Gaza mit größter Besorgnis. Der Dachverband appelliert an alle Religionsgemeinschaften und die internationale Gemeinschaft. Die Aussichten auf Erfolg scheinen jedoch gering.