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Gazprom Russland

Turkish Stream und Co.: Gut für Europa, schlecht für die Ukraine?

West-Gas für die Ukraine - das galt im Lieferstreit mit Russland als strategische Chance für Kiew. Nun kommt ein Pipeline-Ausbau, der das zerrissene Land links liegen lässt. Deutschland dürfte profitieren

Internationale Energieagentur unterstützt Bau von Turkish Stream

Fatih Birol, Chef der Internationalen Energieagentur in Paris, glaubt, dass der Bau der Pipeline Turkish Stream durchaus umsetzbar sei. Auch die Finanzierung sei möglich, da es mittelfristig wieder einen Ölpreis-Anstieg geben werde. Während der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan das russische Projekt unterstützt, bildet sich unter anderen türkische Staatsbeamten Widerstand gegen Turkish Stream.

Erdoğan sauer: Putin lässt ihn in Baku warten

Die harmonischen Baku-Bilder von Präsident Erdoğan und seinem russischen Amtskollegen Putin täuschen offenbar. Wie jetzt bekannt wurde, hat der Kreml-Chef seinen türkischen Gesprächspartner warten lassen.Dieser soll so verärgert gewesen sein, dass er schon fast gegangen wäre.

Turkish Stream: Putin und Erdoğan setzen Planung fort

Kremlchef Wladimir Putin und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan haben die Planung des großen Pipeline-Projekts Turkish Stream fortgesetzt. Mit Turkish Stream will Russland ab Ende 2016 jährlich bis zu 63 Milliarden Kubikmeter Gas durch das Schwarze Meer in die Türkei leiten. Nach den Parlamentswahlen am 7. Juni gab es Unsicherheiten über den Fortgang des Projekts.

Nach der Türkei-Wahl: Ist jetzt das Pipelineprojekt Turkish Stream in Gefahr?

Der Ausgang der türkischen Parlamentswahlen 2015 hat offenbar auch zu Verunsicherungen in Russland geführt. Dort sieht man aufgrund der neuen politischen Lage nun das Pipelineprojekt Turkish Stream in der Schwebe. Es gelte abzuwarten, welche Regierung sich nun bilde.

Gazprom: Lieferungen durch Turkish Stream beginnen 2016

Der russische Staatskonzern Gazprom will im Dezember nächsten Jahres mit Gaslieferungen in die Türkei durch die neue Leitung Turkish Stream beginnen. Das teilte Gazprom-Chef Alexej Miller am Donnerstag nach einem Treffen mit dem türkischen Energieminister Taner Yildiz in Ankara mit. Die Pipeline Turkish Stream wird durch das Schwarze Meer über die Türkei an die Grenze zu Griechenland verlegt.

Griechenland und Ungarn kooperieren mit Russland bei Turkish Stream

Griechenland und Ungarn haben gemeinsam mit Mazedonien, der Türkei und Serbien eine Absichtserklärung für die Unterstützung des russischen Pipeline-Projekts Turkish Stream unterzeichnet. Russland will seine Position als Energieversorger der EU ausbauen. Die EU will dagegen enger mit den USA kooperieren.