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Gazprom

Russland will Nord Stream 2 trotz Veto aus Polen bauen

Die polnische Kartellbehörde hat einem Gremium mehrerer Firmen die Zustimmung verweigert, in Polen aktiv zu werden. Das Bündnis, zu dem auch die deutschen Firmen Wintershall und Uniper gehören, soll die Gaspipeline Nord Stream 2 für den russischen Gazprom-Konzern bauen. Gazprom und die Firmen kündigten inzwischen an, eine andere Lösung zu finden.

Rückschlag: USA können bei niedrigen Gas-Preisen nicht mit Russland mithalten

Die US-Strategie, Russland aus dem europäischen Energiemarkt zu verdrängen, ist bisher offenbar nicht von Erfolg gekrönt. Die niedrigen Preise machen den Weltmarkt für die Amerikaner unattraktiv. Sie produzieren zu teuer - und können daher mit den Preisen der Russen nicht mithalten.

Russland drosselt Gas-Lieferungen in die Türkei

Der russische Gazprom-Konzern hat seine Gas-Lieferungen in die Türkei gedrosselt. Der Grund: Ein Streit über die Preise. Die Entwicklung erinnert an die Ukraine.

Insider: Moskau könnte Pipeline-Projekt mit Türkei auf Eis legen

Wegen des Abschusses eines russischen Kampfflugzeugs könnte die Regierung in Moskau nach Informationen von Insidern ein Pipeline-Projekt mit der Türkei auf Eis legen. Die Pläne für Turkish Stream könnten gestoppt werden, verlautete am Dienstag aus Kreisen des staatlich kontrollierten Energiekonzerns Gazprom.

Russland und Türkei wollen Pipeline Turkish Stream bauen

Russland und die Türkei halten am Bau einer Gasleitung Turkish Stream durch das Schwarze Meer fest. Das bekräftigten die Präsidenten Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan in der Nacht auf Montag beim G20-Gipfel in Belek bei Antalya.

Gazprom reduziert Pläne für Pipeline Turkish Stream

Russland hat seine ehrgeizigen Energiepläne mit der Türkei deutlich reduziert. Die vorgesehene Gaspipeline Turkish Stream durch das Schwarze Meer soll statt aus vier nur aus zwei Röhren bestehen, sagte der Chef des Staatskonzerns Gazprom, Alexej Miller, am Dienstag russischen Agenturen zufolge in St. Petersburg.

OMV ist in vielen Teilen der Welt unterwegs, Russland soll nun auch in den Fokus rücken. (Foto: OMV)

Trotz Sanktionen: OMV setzt auf Russland

Der neue des Öl- und Gaskonzerns OMV-Chef Rainer Seele hat angekündigt, das Unternehmen in Russland zu positionieren. Angesichts der Sanktionen und der politischen Lage könnte dies ein Risiko sein. Doch der Druck angesichts sinkender Energiepreise und genauer des Ölpreisfalls ist größer.

Österreich und Russland planen gemeinsamen Pipeline-Bau

Österreichs Energie-Riese OMV befindet sich mit Gazprom in Gesprächen über den Bau einer Pipeline. Die EU wünscht, dass russisches Gas unter Umgehung der Türkei direkt nach Bulgarien transferiert wird. Von da aus soll das Gas über die Route der gescheiterten Nabucco-Pipeline nach Wien fließen.

Russischer Gas-Konzern Gazprom tritt Rückzug aus Deutschland an

Gazprom zieht sich weiter aus Deutschland zurück und will daher seinen 10,52-Prozent-Anteil an dem ostdeutschen Gasversorger VNG verkaufen. Gazprom erhofft sich so Einnahmen von rund 200 Millionen Euro. Die Entscheidung könnte auch mit der neuen Feindseligkeit zusammenhängenden, der sich Russland in der EU gegenübersieht.

Rubel oder Lira: Türkei und Russland wollen Geschäfte in nationaler Währung abwickeln

Die Türkei und Russland wollen bei großen Investitionsvorhaben zwischen den Ländern künftig offenbar entweder in Lira oder Rubel bezahlen. Nach Angaben des stellvertretenden türkischen Wirtschaftsministers Adnan Yıldırım sollen derzeit entsprechende Verhandlungen laufen. Die beiden Staaten wollen ihr Handelsvolumen bis 2020 auf 100 Milliarden Dollar erhöhen.

Amerikaner wollen Russland aus dem Energie-Markt in Europa drängen

Washington will die europäischen Staaten von der Energieabhängigkeit Moskaus lösen. Stattdessen sollen US-Konzerne die Energie-Sicherheit Europas garantieren. Doch die Russen kontern mit dem Bau der Pipeline Turkish Stream, die die EU-Staaten als Kunden an Russland binden soll.

Baubeginn bei TANAP: Türkei positioniert sich als europäische Energiedrehscheibe

Die Türkei will internationales Energiezentrum werden. Der Baubeginn der transanatolischen TANAP-Pipeline ist Teil dieser Strategie. Eine Strategie, mit deren Hilfe die türkische Regierung Energie auch in Zukunft bezahlbar machen will.

Das Pentagon staunt: Amerikaner wollen Putins Ukraine-Taktik kopieren

Mit einem komplexen juristischen System hat Russland so viele Fallstricke bei ukrainischen Staatsanleihen eingebaut, dass Moskau mehrfach Insolvenzen in der Ukraine auslösen kann. Diese Taktik ist so effektiv, dass sogar die FT anerkennend über Putins Völkerrechts-Juristen urteilt. Das Pentagon ist beeindruckt und will die russische Taktik künftig selbst im geopolitischen Wettstreit einsetzen, um Staaten unter Druck zu setzen.

EU trickst und leitet heimlich russisches Erdgas in die Ukraine

Moskau will verhindern, dass EU-Staaten russisches Gas in die Ukraine umleiten. Gazprom-Chef Miller nennt dies einen „halb-betrügerischern Mechanismus“. Daher droht Russland mit einer Reduzierung der Lieferungen. Für die europäischen Steuerzahler stellen die Machenschaften ein neues Milliarden-Risiko dar.

Ukraine-Krise: Der Türkei drohen wirtschaftliche Verluste

Je mehr sich die Krise in der Ukraine zuspitzt, desto größer werden auch die Sorgen in der benachbarten Türkei. Nicht wenige befürchten, dass der Konflikt mit Russland auch wirtschaftliche Folgen für die Türken haben könnte. Ankara könnte in dieser Situation aber durchaus auch Chancen sehen.

Europäische Gasversorgung: South Stream Pipeline könnte durch die Türkei laufen

Falls Moskau einen solchen Antrag stellt, soll Ankara durchaus gewillt sein, die South-Stream-Pipeline, die Erdgas von Russland nach Europa transportiert, durch türkisches Territorium laufen zu lassen. Das signalisierte der türkische Energieminister Taner Yıldız an diesem Mittwoch.

Tricksereien in Brüssel: EU will russisches Gas an Ukraine verkaufen

Der Chef von Gazprom bezeichnet die Pläne der EU als illegal. Brüssel plant, russisches Gas zu günstigeren Konditionen zurück in die Ukraine zu liefern. Zudem erinnerte Russland die Regierung in Kiew an ihre offenen Gasrechnungen in Milliardenhöhe.

Arctic Sunrise: Greenpeace verklagt Russland vor Europäischem Gerichtshof für Menschenrechte

Greenpeace will die Verhaftung ihrer 30 Arctic Sunrise-Aktivisten nicht auf sich beruhen lassen. Die internationale Umweltschutzorganisation klagt gegen Russland vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Die Reaktion der russischen Behörden habe in keinem Verhältnis zum friedlichen Protest gegen die Ölbohrungen gestanden.

Korruption in Russland: 300 Milliarden US-Dollar wandern in dunkle Kanäle

Korruption bei Staatsbeamteten in Russland bereitet dem Kreml Kopfzerbrechen. 300 Milliarden US-Dollar sollen jährlich im Korruptions-Sumpf versickern. Eine Kumpanei zwischen Behörden und Geschäftsleuten sei ausschlaggebend für die Misere.

Öl, Gas und der Dollar: Worum es im Syrien-Krieg wirklich geht

Syrien ist der Spielball in einem knallharten wirtschaftlichen Konflikt um den globalen Energie-Markt. Es geht vielmehr um den Zugriff auf Erdöl und Erdgas und um die Währung, in der diese Ressourcen bezahlt werden. Die Amerikaner haben viel zu verlieren, die Russen auch. Der Strippenzieher im Hintergrund kommt aus Saudi-Arabien.