Alle Artikel zu:

Gehirn

Erstes künstliches Gehirn entwickelt

Zehn Jahre lang bauten 81 Wissenschaftler an 30.000 Neuronen. Damit ist es nun ngelungen, erstmals einen Teil eines Rattenhirns künstlich nachzubauen. Zwischen Forschern und privaten Investoren ist schon seit längerem ein Wettlauf um die Entwicklung des ersten vollständigen Hirns entbrannt.

Krankenkasse zahlt für Tinnitus-App

Eine neue App kann Tinnitus mildern und sogar heilen. Die App filtert Musik nach den individuellen Bedürfnissen. Durch das Hören der gefilterten Musik werden die überaktiven Hörnervenzellen beruhigt und der Tinnitus gemildert.

Gehirn: Winziges Implantat soll Hirnkrankheiten behandeln

Forscher haben ein Implantat entwickelt, dass zur Heilung von Hirnkrankheiten eingesetzt werden könnte. Kaum dicker als ein Haar wird das Implantat ins Gehirn eingesetzt. Bestückt mit Medikamenten kann es diese auf Knopfdruck freigeben.

Passwort wird überflüssig: Abdruck von Gehirn soll Sicherheit verschaffen

Die Gehirnwellen eines Menschen sind sehr unterschiedlich. Je nachdem, was wir hören, sehen oder sagen, gibt es Reaktionen im Gehirn. Wissenschaftler wollen dies nutzen, um mittels eines Brainprints Passwörter zukünftig überflüssig zu machen.

Ein Nickerchen verbessert das Gedächtnis um das Fünffache

Wer nicht ausreichend schläft, kann sich in einer Lernphase schlechter an den gelernten Stoff erinnern. Ausgeschlafene erinnern Gelerntes bis zu fünf Mal besser. Wer zur Erholung eine DVD schaut oder auf sein Smartphone checkt, der strengt sein Gehirn zusätzlich an – das führt zu schlechteren Lernergebnissen.

Ein Nickerchen verbessert das Gedächtnis um das Fünffache

Wer nicht ausreichend schläft, kann sich in einer Lernphase schlechter an den gelernten Stoff erinnern. Ausgeschlafene erinnern Gelerntes bis zu fünf Mal besser. Wer zur Erholung eine DVD schaut oder auf sein Smartphone checkt, der strengt sein Gehirn zusätzlich an – das führt zu schlechteren Lernergebnissen.

Musiktherapie verändert Gehirn: „Summen“ hilft gegen Tinnitus

Nach nur fünf Tagen Musiktherapie können Forscher an Patienten mit Tinnitus erste Erfolge nachweisen. Das Gehirn verändert sich nachhaltig infolge der Musikreize. Die lästigen Ohrgeräusche werden einfach „weggesummt“.

Ultraschall versorgt Mikro-Chip im Gehirn mit Strom

Stanford-Forscher testen kabellose Mikro-Chips für das Gehirn. Um Platz für Batterien zu sparen, werden die Implantate via Ultraschall mit Strom versorgt. Die Chips sollen etwa gegen Schmerzen oder Depressionen helfen.

Ess-Sucht: Forscher entdecken Appetitzügler im Gehirn

US-Wissenschaftler haben bei Versuchen mit Mäusen jene Gehirnzellen entdeckt, die das Verlangen nach Essen einfach ausschalten können. Wurden die entsprechenden Neuronen aktiviert, wirkte sich das umgehend auf die Nahrunsaufnahme aus. Die Ergebnisse könnten in Zukunft neue Therapie-Methoden bei extrem über- oder auch untergewichtigen Patienten ermöglichen.

Absolutes Gehör braucht enge Kopplung von zwei Gehirnteilen

Für ein absolutes Gehör wirken zwei Hirnteile zusammen. Die Kopplung zwischen Hörkortex und dem dorsalen Frontalkortex verarbeitet Gedächtnisinformationen beim Gehör am besten. Forscher arbeiten an Trainingsmethoden, die die Hörleistung im Alter oder nach einer Beeinträchtigung verbessern.

Strom statt Koffein: Smartphone-App macht auf Knopfdruck wach oder entspannt

Ein tragbares Gerät kann per Knopfdruck die Stimmung der Nutzer verändern. In Verbindung mit dem Smartphone leitet es via App kleine Stromimpulse unter die Kopfhaut. Diese haben je nach Wunsch eine aufputschende oder beruhigende Wirkung.

Fit mit 70: Sport im Alter stimuliert geistige Fähigkeit

Hirnforscher untersuchten ältere Erwachsene beim Laufbandtraining. Resultat: Sport steigert die geistige Leistungsfähigkeit durch eine bessere Durchblutung des Gehirns – die Grundvoraussetzung zur Bildung neuer Nervenzellen. Der Effekt lässt jedoch mit zunehmendem Alter nach. Die Ergebnisse bieten die Grundlage zur Erforschung von Therapien gegen Alzheimer.

Forschung am Gehirn: Pentagon will Gedächtnis mit Implantat wiederherstellen

Die US-Regierung will ehemaligen Soldaten helfen, ihr Gedächtnis zu reaktivieren. 40 Millionen US-Dollar investiert das Pentagon in die Entwicklung eines Gehirnimplantats, das die Erinnerung wiederherstellen soll. Die technologische und wissenschaftliche Studie könnte unzähligen Patienten den Alltag erleichtern.

Alzheimer-Forschung: Zellen wachsen jetzt auf dem Computer-Chip

Eine neue Untersuchung von Nervenzellen im Anfangsstadium von Alzheimer bringt Hoffnung für die Entwicklung neuer Therapien: Speziell für Laborzwecke kultivierte Zellen werden direkt auf einen Computerchip gesetzt. Dort werden sie über Jahre untersucht. Die gesammelten Daten sollen neue Erkenntnisse über die Entstehung der Krankheit liefern.

Für mehr Sicherheit im OP: Lichtstrahlen lokalisieren Seh- und Gefühlszentren im Gehirn

Eine neue Untersuchungstechnik, die mit Lichtstrahlen Hirnaktivität misst und in Bilder umwandelt, könnte Tumoroperationen am Gehirn künftig sicherer machen. Das sogenannte „Intraoperative Optical Imaging“ (IOI) zeigt erstmals während der Operation, wo wichtige Funktionen wie Gefühl, Bewegung, Sehen oder Sprache sitzen, die geschont werden sollten.

Schwere Hirnverletzung: Fischöl verspricht Hilfe

Es mehren sich Fälle, in denen die Einnahme von Fischöl zu einer Heilung bei Verletzungen des Gehirns geführt hat. In den USA wurden mehrere junge Männer, die im Koma lagen, damit therapiert. Auch gegen Asthma, Diabetes und Osteoporose kommen die Omega-3-Fettsäuren der Fische immer öfter zum Einsatz.

Forschung im Pentagon: Entwicklung von Gehirn-Chips für US-Soldaten

Das Pentagon forscht an Gehirn-Chips, die Erinnerungsverlust bei Soldaten verhindern sollen. Dazu zeichnen die Chips die Aktivität des Hirns auf und stimulieren es im Notfall. So sollen im Falle von Kopfverletzungen lebenswichtige Erinnerungen wiederhergestellt werden.

Durchbruch der Stammzellenforscher: Wissenschaftler gewinnen wertvolles Material mit Säurebad

Die Medizin steht vor einer neuen Sensation. Japanischen Forschern ist es gelungen, normale Zellen in Stammzellen zu verwandeln. Lediglich Blutzellen mussten dafür in ein Säurebad getaucht werden. Dies wäre ein Durchbruch in Richtung individualisierter Medizin – ganz ohne Gentechnik.

Forschung: Verblüffende Verbindungen zwischen Gefäßkrankheiten und Alzheimer entdeckt

Patienten mit höheren Cholesterin-Levels weisen auch stärkere Ablagerungen des Proteins Beta-Amyloid auf, das als Auslöser der Alzheimer-Demenz gilt. Die Anpassung des Cholesterin-Spiegels könnte ein Mittel im Kampf gegen Alzheimer werden.

Nach Hirnschäden: Synapsen wachsen wieder nach

Das Gehirn erwachsener Menschen ist keineswegs fest verdrahtet. Die sogenannte neuronale Plastizität spielt nicht nur eine Schlüsselrolle für das Lernen. Sie ermöglicht dem Gehirn auch, sich von Schäden zu erholen.