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Geld

Parteien im Bundestag genehmigen sich neue Millionen

Die im Bundestag vertretenen Parteien erhalten im kommenden Jahr insgesamt 12 Millionen Euro mehr Geld. Damit sollen Mitarbeiter bezahlt und Büroräume ausgestattet werden. Gerechtfertigt wird der Anstieg lapidar mit den steigenden Preisen. Tatsächlich gibt es aber offiziell faktisch keine Inflation.

Hacker stehlen eine Milliarde Dollar vom Konto einer Zentralbank

Kriminelle haben etwa eine Milliarde Dollar vom Konto der Zentralbank von Bangladesch bei der amerikanischen Zentralbank Fed abgehoben. Während ein Großteil des Geldes zurückgeholt werden konnte, ist der Verbleib von über 80 Millionen Dollar weiterhin unklar. Die Spuren verlieren sich auf den Philippinen.

Private Geldvermögen: Deutsche setzten auf Bargeld

Die deutschen Privathaushalte haben ihr Geldvermögen im zweiten Quartal um gut fünf Milliarden Euro auf 5,224 Billionen Euro ausgeweitet. Dies ist der niedrigste Anstieg seit Anfang der 1990er Jahre. Zuwächse gab es bei bei Bargeld, Bankeinlagen sowie Versicherungsansprüchen und Wertpapieren, Verluste gab es hingegen in der Bewertung von Aktien.

Zornige US-Ökonomin über Politik und Banken: Geld und Macht ohne Verantwortung

Die Finanzwissenschaftlerin Anat Admati hat in einem Vortrag schonungslos aufgezeigt, dass es jederzeit wieder zu einem Crash kommen könnte. Denn die Finanzindustrie und die Politik haben keine wirksame Regulierung des Finanzsektors vorgenommen. Das Problem liegt für Admati in einer bemerkenswerten Blindheit für die Gefahren. Es werde viel Unsinn verbreitet – und am Ende glauben alle daran.

Bundesregierung will Pflege im Krankenhaus besser finanzieren

Der Pflege-Gesetzentwurf der Bundesregierung sei unzureichend, warnen Sozialverbände. Wer heute Angehörige selbst pflegt, habe ein erhöhtes Armutsrisiko. Die Bundesregierung will im Rahmen der Krankenhausreform sicherstellen, dass finanzielle Mittel für die Pflege nicht zweckentfremdet werden.

Konsequente Amerikaner: Rassistischer Basketball-Manager erhält lebenslange Sperre

Der milliardenschwere Basketball-Manager Donald Sterling wurde von der NBA ausgeschlossen. Zudem muss der Mann eine Geldstrafe an den Verband zahlen. Die NBA-Offiziellen wollen ihn zudem zum Verkauf seines Vereins L.A. Clippers bewegen. Sterling hatte sich rassistisch über Afro-Amerikaner und Hispanics geäußert.

Verwirrung in der Türkei: Stiftung von Erdoğan-Sohn erhielt Millionen-Spenden

Die türkische Regierung hat den Zufluss einer Millionenspende an eine regierungsnahe Stiftung bestätigt. Doch die Spendernamen sind bisher unbekannt. Die Opposition verlangt eine umfassende Aufklärung.

Neue Weltwährung aus China? 40 Zentralbanken investieren in Yuan

Der Dollar verliert seine dominante Rolle. Sowohl die Schwellenländer als auch die Industrie-Staaten haben ihre Yuan-Bestände massiv ausgeweitet. Die chinesische Währung ist de facto bereits eine globale Reserve-Währung.

Türkei-Krise: Analysten sind uneinig über Lösungs-Methoden

Einige Wirtschaftswissenschaftler sehen die Türkei als ein kriselndes Schwellenland unter vielen. Andere stufen ihre Situation als besonders gefährlich ein. Ähnliche Krisensymptome zeichnen die Schwellenländer, aber in deren Ausprägung unterscheidet sich die Türkei deutlich.

Lira-Absturz: Türkei erwägt Kapitalmarkt-Kontrollen

Nach Meinung von Finanz-Analysten wird die türkische Zentralbank heute eine massive Zinserhöhung verkünden. Der künftige Leitzins wird an der Schwelle zur Zweistelligkeit kratzen. Doch die Türkei könnte auch Kapitalmarkt-Kontrollen einführen. Eine Regulierung des Kapitalmarkts bietet sich als Alternative an.

Die Lira fällt: Türkischer Energiesektor macht Milliarden-Verluste

Die Türkei wird im aktuellen Jahr Milliarden-Verluste im Energie-Sektor machen. Der Währungsverfall der Türkischen Lira führt zu einer Verteuerung von Importen. Das Land ist hochgradig abhängig von Energie-Importen.

Korruptionsaffäre und FED: Die Türkische Lira stürzt von einem Tief zum nächsten

Die türkische Zentralbank sieht sich immer stärkerem Druck von immer mehr Stressfaktoren ausgesetzt. Seit Monaten versucht die Bank, die Auswirkung des angekündigten fiskalischen Rückzuges der Federal Reserve Bank einzudämmen. Auch die Korruptionsaffäre hat verheerende Auswirkungen auf die türkischen Märkte.

Korruptionsskandal: Türkische Märkte erholen sich etwas

Auf den türkischen Märkten herrschen derzeit gemischte Gefühle: Einerseits erholen sich die Börsenwerte langsam. Andererseits lassen jüngste Zahlen aus den Vereinigten Staaten neue Dämpfer für die türkische Wirtschaft befürchten. Währenddessen gibt die Lira wie erwartet nach.

Pipeline Kurdistan-Türkei: Iraks Premier droht mit Kürzungen

Iraks Premierminister al-Maliki droht Kurdistan mit der Kürzung finanzieller Hilfen. Anlass für die Drohung sind die Öl-Exporte der autonomen Region an die Türkei via Pipeline. Dieser Export habe nicht die Erlaubnis der Zentralregierung.

Korruption wirkt: Türkische Lira wird bis zur Wahl um 6 Prozent fallen

Ein polnischer Wirtschaftsanalyst prognostiziert einen Verfall der türkischen Währung von sechs Prozent im Laufe der kommenden drei Monate. Damit setzt die Lira ihren Kurs als schlechteste Währung der wichtigsten Märkte der Welt fort. Schuld an dem Verfall der Währung seien die politischen Turbulenzen in der Türkei.

Korruptionsskandal in der Türkei: Polizei findet haufenweise Geld

Bei den festgenommenen Angehörigen türkischer Minister hat die Polizei große Geldmengen konfisziert. Die Spur führt ins Regierungskabinett. Premier Recep Tayyip Erdoğan wittert eine Verschwörung „krimineller Banden“. Diese würden auch hinter den Protesten im Gezi-Park stecken. Es gibt kaum einen Akteur der türkischen Politik, dem von politischen Gegnern oder auswärtigen Experten keine Rolle in diesem düsteren Puzzle zugeschrieben wird.

Beruf rechnet sich nicht: Deutschland gehen die Hebammen aus

Deutschlands Hebammen werden schlecht bezahlt: 280 Euro für eine normale Geburt – ein Hungerlohn. Finanziell interessant wird es nur bei komplizierten Geburten wie Kaiserschnitten. Der Grund: Die alternde Gesellschaft in Deutschland blickt auf Krankheit und Tod, und nicht auf das Leben. Die schlechte Behandlung der Hebammen ist Vorbote einer aussterbenden Nation.

Erdoğans Familien-M​itglieder gründen eigene Universitä​t

Premier Erdoğans Sohn, Tochter, Schwager und weitere Familienmitglieder wollen in der Türkei eine private Universität gründen. Sie alle gehören einer Stiftung an, die aktuell zwölf verschiedene Mädchen-Wohnheime betreibt. Offenbar steht Erdoğans Forderung nach geschlechtlich getrennten Wohnheimen im Zusammenhang mit dieser Stiftung. Denn insbesondere private Stiftungen würden von der Geschlechter-Trennung finanziell profitieren.

Zwangsschließung: Bank von Putin-Cousin unter Geldwäsche-Verdacht

Eine Polizei-Razzia im Moskauer Hauptsitz der Master-Bank lässt die Finanz-Welt aufschrecken. Ihr wird Geldwäsche vorgeworfen. Im aktuellen Jahr wurden bisher 23 Banken zwangsweise geschlossen. Der Kreml versucht auf diese Weise, den Kapitalabfluss aus Russland zu unterbinden.

Türkei: Preis-Explosion bei Textilien in Istanbul

Im vergangenen Monat sind die Textilpreise in Istanbul prozentual deutlich angestiegen. Doch auch die Lebensmittel-Preise wiesen Preiserhöhungen aus. Auslöser dieser Inflations-Entwicklung ist offenbar die expansive Geldpolitik der türkischen Notenbank.