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Genozid-Gesetz

Französisch-türkische Beziehungen: Präsident Hollande will 2013 ein neues Kapitel aufschlagen

Frankreichs Präsident François Hollande plant für Anfang des Jahres 2013 offenbar einen Besuch in der Türkei. Ziel der Visite, so heißt es derzeit aus dem Élysée-Palast, sei es, ein neues Kapitel in den türkisch-französischen Beziehungen aufzuschlagen.

Hollande widerspricht Außenminister Fabius: Es wird ein neues Genozid-Gesetz geben!

Die französische Regierung ist sich offenbar ganz und gar nicht einig darüber, wie nun die Zukunft des unter Sarkozy vor dem Verfassungsgericht gescheiterten Genozid-Gesetzes aussieht. Die Türkei hat zwar alle Sanktionen aufgehoben, Hollande widerspricht jedoch seinem Außenminister und will einen neuen Entwurf einreichen.

Bessere Beziehungen zur Türkei: Hollande will Genozid-Gesetz überdenken

Nach den Spannungen der vergangenen Monate will Frankreich die Beziehungen zur Türkei verbessern. Zu wichtig sei das Land in wirtschaftlichen und politischen Fragen. Der Einfluss auf Syrien und den Iran würde auch für Frankreich Vorteile haben. Das geplante Gesetz, das die Leugnung des Völkermords an Armeniern unter Strafe stellen sollte, muss deshalb warten.

Genozid-Gesetz: Sarkozy gibt nicht auf

Jubel in der Türkei, nachdem der französische Verfassungsrat den Gesetzesenwurf abgelehnt hat. Doch die Türken freuen sich vermutlich zu früh, denn Sarkozy will die Kritik des Verfassungsrats bei einem neuen Entwurf zum Genozid-Gesetz berücksichtigen und auch sein Herausforderer François Hollande hat versichert, er werde im Falle seiner Wahl zum Präsidenten ebenfalls ein solches Gesetz unterstützen.

Bergkarabach-Massaker: Tausende Aserbaidschaner und Türken protestieren in Istanbul

Die Straßen vom Istanbuler Stadtteil Taksim füllten sich am Sonntag mit tausenden von Menschen, die am 20. Jahrestag des Massakers an Aserbaidschanern in Xocalı gedachten.

Erdoğan: Frankreich soll sich aus Aserbaidschan-Armenien-Konflikt raushalten

Der türkische Premier Erdoğan erklärte bei seinem Auftritt im aserbaidschanischen Fernsehen, Frankreich solle das geplante Genozid-Gesetz zum Anlass nehmen, aus der Minsk-Gruppe auszutreten. Die Mitgliedsländer versuchen im Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien zu vermitteln.

Genozid-Streit: Türkei schaltet auf stur und entzieht Frankreichs Armee die Überflugsrechte

Das französische Militär nutzt nicht mehr länger türkischen Luftraum oder Gewässer. Der Grund: Offenbar wurden Anfragen Frankreichs seit kurzem wiederholt wegen dem Genozid-Gesetz abgelehnt. In Zukunft werde man deshalb türkische Gebiete meiden.

„Etappensieg“ für die Türkei: Genozid-Gesetz vorläufig gestoppt und vor Verfassungsgericht

70 Senatoren haben die letzte Chance ergriffen, das umstrittene Genozid-Gesetz womöglich zu kippen. Sie werden am Dienstag einen Antrag auf Verfassungswidrigkeit stellen. Die Türkei feiert die Politiker bereits.

Paris: Tausende Türken protestieren gegen Genozid-Gesetz

Knapp 35.000 französische Türken und viele andere protestierten gegen das geplante Genozid-Gesetz. Am Montag wird der Senat über den Gesetzesentwurf entscheiden.

Genozid-Gesetz: Türken wollen französische Webseiten hacken

Die Aufregung rund um das französische Genozid-Gesetz geht in eine neue Runde. Nun drohen türkische Hacker mit einer Flut von Cyberattacken gegen französische Webseiten, sollte der Senat das Gesetz, das die Leugnung des Völkermords an den Armeniern verbietet, billigen.

Frankreich: Algerier zahlt eine Million für Genozid-Leugner

Sollte das Genozid-Gesetz in Frankreich in Kraft treten, wird die Leugnung des Völkermords an den Armeniern mit einer Geldstrafe von 45.000 Euro bestraft. Ein reicher Geschäftsmann will für die Kosten aufkommen.

Trotz Genozid-Beschluss: Türkischer Botschafter zurück in Paris

Nachdem das französische Parlament entschieden hatte, die Leugnung des Völkermords an den Armeniern unter Strafe zu stellen, wurde der türkische Botschafter abgezogen. Nun soll er wieder zurück.

Muslimische Gräber in Frankreich geschändet: Türkei verlangt Untersuchung

Das türkische Außenministerium hat sich an diesem Freitag an die französischen Behörden gewandt. Diese sollten dringend und vor allem äußerst gründlich den Vorgängen in der südfranzösischen Stadt Carcassonne nachgehen. Dort wurden muslimische Gräber geschändet.

Davutoğlu: Frankreich hat Status auf Kosten anderer erreicht!

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu hat die französische Staatsspitze beschuldigt, "das, was sie heute sind", im Laufe der Historie nur durch Schmerz und das Leid anderer erreicht zu haben. Gleichzeitig sandte er eine Botschaft in Richtung Armenien: Jeder Schmerz verdiene Respekt, solange dieser auf Gegenseitigkeit beruhe.

Genozid-Gesetz: Türkei droht Frankreich mit weiteren Sanktionen

Eine Woche nachdem das französische Parlament das Genozid-Gesetz verabschiedet hat, warnt die Türkei Frankreich vor weiteren Sanktionen, falls nun auch der Senat dem umstrittenen Gesetz zustimme.

Nach Genozid-Urteil: Ehemaliger Spieler von Beşiktaş will französischen Namen ablegen

Pascal Nouma, frührer Spieler bei türkischen Süper Lig Team von Beşiktaş Istanbul, hat aus dem französischen Genozid-Gesetz nun seine ganz persönlichen Konsequenzen gezogen.

Valérie Boyer: Türkische Hacker legten Webseite lahm

Die Stimmung zwischen der Türkei und Frankreich ist nach der Verabschiedung des Genozid-Gesetzes am 22. Dezember zum Zerreißen gespannt. Mittendrin ist Valérie Boyer. Die französische Politikerin hat nicht nur Morddrohungen erhalten, auch ihr Internetauftritt wurde sabotiert.

Parteifreund von Geert Wilders: NATO-Mitgliedschaft der Türkei überdenken!

Die drittgrößte politische Partei der Niederlande forderte die Außen-und Verteidigungsministerien des Landes in der vergangenen Woche dazu auf, die NATO-Mitgliedschaft der Türkei zu überdenken.

Gül über Sarkozy: „So verhält man sich nicht mal im Krieg“

Dass Erdoğan mit einigen Präsidenten nicht gerade gut auskommt, ist kein Geheimnis. Staatspräsident Gül schien jedoch in jeder Lage immer die Fassung zu bewahren. Doch nun kriselt es zwischen ihm und Sarkozy, denn seine wiederholte Bitte um ein Gespräch wurde nicht beantwortet.

Frankreich verbietet Leugnung des Völkermords an Armeniern

Mit einer Mehrheit von 41 Abgeordneten stimmte Frankreich für das Genozid-Gesetz. Wer den Völkermord an Armeniern leugnet, muss mit einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und 45.000 Euro Bußgeld rechnen.