Alle Artikel zu:

Gewalt

Istanbul: Frauen fahren jetzt nachts sicherer Bus

Frauen in Istanbul sind nun sicherer mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. In der Nacht dürfen die Busse für sie abseits der vorgesehen Routen und Haltestellen stoppen.

Türkei: „Deutsche Öffentlichkeit ignoriert Terror gegen türkische NGOs“

Der Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses des türkischen Parlaments, Mustafa Yeneroğlu, kritisiert, dass die jüngsten Angriffe gegen deutsch-türkische Vereine von Politik und Öffentlichkeit in Medien nicht verurteilt werden.

De Maizière: Silvester-Gewalt von Köln war „nicht vorhersehbar“

Bundesinnenminister de Maizière ist der Auffassung, dass die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht in Köln nicht vorhersehbar gewesen seien. Tatsächlich ist bis heute unklar, welches Ausmaß die Übergriffe wirklich gehabt haben.

Ein schwedischer Polizist im Einsatz. (Foto: Flickr/ Swedish police by Håkan Dahlström CC BY 2.0)

No-Go-Zonen: Schwedische Polizei verliert Kontrolle

Die schwedische Polizei sieht sich mit einem massiven Anstieg der Kriminalität durch Einwanderer konfrontiert. Mittlerweile gebe es im ganzen Land 55 „No-Go-Zonen“. Mit Steinen beworfen zu werden, gehört für die Beamten dort inzwischen zum Alltag. Am Sonntag gab es in Malmö eine Schießerei.

Union fürchtet Gewalt unter Türken in Deutschland

CDU und CSU warnen vor einem Übergreifen der innertürkischen Konflikte auf Deutschland. Die Regierungsparteien verlangen die Loyalität der Deutsch-Türken für Deutschland. In Österreich kritisiert die Türkische Gemeinde türkische Kampfparolen auf den Straßen von Wien.

Erdogan kritisiert Polizei-Gewalt gegen Demonstranten in Frankreich

Der türkische Staatschef Erdoğan hat die französische Polizei angesichts der Gewaltanwendung gegen Demonstranten in Paris scharf kritisiert. Westlichen Medien wirft er angesichts der Polizeigewalt vor, „blind, taub, und stumm“ zu sein.

Wegen Missbrauch: Türkischer Lehrer zu 508 Jahren Haft verurteilt

Ein türkisches Gericht hat einen Lehrer zu einer Haftstrafe von 508 Jahren verurteilt. Der Mann soll während seiner Anstellung in einer religiösen Schulanstalt der Ensar-Stiftung mindestens zehn Minderjährige sexuell missbraucht haben.

Kalifornien bezahlt Verbrecher, damit sie nicht mehr zur Waffe greifen

In Washington und weiteren US-Städten werden ungewöhnliche Wege gewählt, um die Kriminalität einzudämmen. Ehemalige Gewaltverbrecher erhalten bis zu 1.000 Dollar pro Monat. Einzige Bedingung: Keine Verbrechen mehr mit Waffengewalt zu begehen.

Touristen machen nach Anschlägen Bogen um die Türkei. (Foto: Flickr/ CIMG1361 by FastPhive CC BY 2.0)

Neuer Trend: Touristen meiden die Türkei, Spanien profitiert

Der Tourismuskonzern TUI beobachtet einen neuen Trend bei den Kunden. Reiseziele wie die Türkei oder Tunesien werden wegen des Terrors gemieden. Einer der Profiteure dieser Entwicklungen ist Spanien.

Prozess in Meiningen: Zerrissener Koran lässt Stimmung in Flüchtlingsheim eskalieren

Die Stimmung hatte etwas von Lynchjustiz: Weil ein Flüchtling Blätter aus dem Koran gerissen hatte, kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen in einer Unterkunft in Suhl. Wie explosiv die Lage war, zeigt der jetzt begonnene Prozess.

Verhängnisvolle Affäre: Putin und die Deutsche Rechte

Die Übergriffe von Kriminellen und Dieben auf Frauen während der Silvesternacht in Köln und anderen Städten hat eine neue Debatte über Kriminalität und Migration hervorgerufen. Als Reaktion haben sich rechtsradikale Bürgerwehren gebildet, die auf die Jagd nach “Fremden” gehen, Menschen krankenhausreif schlagen oder mit Stichwaffen schwer verletzen.

Wieso Kriminalität tendenziell ein schichtspezifisches Problem ist

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) warnt in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ nach den Übergriffen auf Frauen in Köln davor, die ethnische Herkunft von Straftätern nicht zu benennen. Wieso eigentlich sind wir alle so gierig danach, die ethnische Herkunft zu erfahren? Können wir nicht anders, als in biologisch-antropologischen „Rassekategorien“ zu denken? Die soziale, politische, wirtschaftliche Herkunft ist kaum der Rede wert. Warum?

Im Südosten der Türkei tobt ein „urbaner Krieg“. (Screenshot YouTube)

Türkei: Hunderttausende Kurden auf der Flucht

Nach dem erneuten Gewaltausbruch in der Südost-Türkei sind offenbar 200.000 Kurden auf der Flucht. Die Situation hat sich aufgrund der jüngsten Zusammenstöße zwischen PKK und türkischen Sicherheitskräften verschärft.

Die türkische Armee geht in Silvan gegen die Terrororganisation PKK vor. (Screenshot YouTube)

Im Südosten der Türkei tobt ein „urbaner Krieg“

Die Auseinandersetzungen der türkischen Armee mit der Terrororganisation PKK treffen die Bevölkerung im Südosten der Türkei schwer. Seit mehr als zehn Tagen herrscht in Teilen von Silvan eine Ausgangssperre. Die Menschen sind isoliert. Es gibt weder Elektrizität noch Wasser oder Internet.

In Großbritannien leben rund 2,7 Millionen Muslime. (Foto: Flickr/ Halo by Matthew G CC BY 2.0)

Faktisch jeder Muslim in London fühlt sich diskriminiert

Muslime in Großbritannien empfinden das gesellschaftliche Klima als zunehmend rauer. Negative Vorurteile über sie und ihre Religion beträfen mittlerweile fast alle Glaubensbrüder und -schwestern. Schuld daran tragen mitunter Politik und Medien, die bewusst Ängste schüren.

In Libyen kommt es immer wieder zu Kämpfen zwischen rivalisierenden Regierungen. (Screenshot YouTube)

Schwere Gefechte: Bürgerkrieg in Libyen flammt auf

In Libyen gab es schwere Gefechte zwischen Regierungsanhängern und IS. Auch vier Jahre nach dem Sturz von Machthaber Gaddafi herrscht im Land ein politisches Vakuum. Der Bürgerkrieg in Libyen könnte die Flüchtlingskrise in Europa weiter verschärfen.

Protest gegen Steinigung von junger Afghanin in Kabul

Dutzende afghanische Aktivisten haben am Freitag in Kabul gegen die Steinigung einer jungen Frau protestiert. "Wir schämen uns für die Ungerechtigkeit, die Korruption und die Ignoranz, die in unserem Land herrschen", sagte die Frauenrechtlerin Humaira Sakib. Die afghanische Bevölkerung müsse ihre Stimme gegen solche Verbrechen erheben, forderte die Journalistin Farahnas Frutan. Die Demonstranten riefen Parolen wie "Tod den Taliban! Tod den Verbrechern! Tod den Feinden Afghanistans!".

Auch für die Flüchtlinge und Migranten wird die Lage in der Türkei gefährlich. (Foto: Flickr/ The Way of the Exploding Fist by Feans CC BY 2.0)

PKK erklärt Gewaltverzicht für beendet

Die Terrororgaisation PKK hat ihren vor der Parlamentswahl ausgerufenen Gewaltverzicht für beendet erklärt. Diese Entscheidung wurde mit den jüngsten Einsätzen der türkischen Armee gegen die Kurdenrebellen begründet, wie es es in einer am Donnerstag von der prokurdischen Nachrichtenagentur Firat verbreiteten Erklärung hieß. Die Regierungspartei AKP von Präsident Recep Tayyip Erdogan habe nach der Wahl gezeigt, dass die neue Regierung eine "Kriegsregierung" sein werde.

Neuwahlen in der Türkei: Der Beginn von Erdoğans Ende?

Seit Juni dauert die politische Ungewissheit in der Türkei an, auch die Gewalt eskaliert. Bringt die Neuwahl zum Parlament ein Ende der Hängepartie - oder lässt Erdoğan ein drittes Mal wählen?

Die Türkei ist Schlüsselland in der Flüchtlingskrise und Kandidat für einen EU-Beitritt. (Foto: Flickr/Moyan Brenn)

Stichtag 1. November: Darum ist die Türkei-Wahl für Europa so wichtig

Die Türken sind erneut zur Wahl eines Parlaments aufgerufen. Die Abstimmung hat auch Bedeutung für die EU - und für Deutschland.