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Gezi-Park. Proteste

Die Place des Nations vor der Genfer UNO. (Screenshot Twitter)

Erdogan-Kritik: Türkei will Foto aus Genfer Ausstellung entfernen lassen

Ein Foto mit einem Erdogan-kritischen Bildtext in einer Ausstellung in Genf hat den Unmut der türkischen Behörden entfacht. Die Türkei habe um die Entfernung des Fotos ersucht, das Präsident Recep Tayyip Erdogan für den Tod eines 15-jährigen Jungen während der Proteste um den Gezi-Park in Istanbul im Jahr 2015 verantwortlich macht.

Davide Martello spielt auch in Paris gegen das Trauma. (Screenshot YouTube)

Erst Istanbul, dann Paris: Deutscher Pianist rührt zu Tränen

Der deutsche Pianist Davide Martello sorgt erneut für Aufsehen. Mit einem Spontan-Konzert vor der Konzerthalle Bataclan rührt er die Umstehenden zu Tränen. Der Konstanzer trat schon während der Gezi Park Proteste und der Unruhen in der Ukraine in Erscheinung.

Die Nachrichtenagentur Anadolu hat eine Übersicht über das Wahlverhalten im Ausland zusammengestellt. (Screenshot http://secim.aa.com.tr)

Fast 60 Prozent der Türken in Deutschland wählten AKP

Bei der Neuwahl zum Parlament in der Türkei hat die islamisch-konservative Regierungspartei AKP bei den türkischen Wählern in Deutschland überproportional gut abgeschnitten. Auf die AKP von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan seien 59,7 Prozent der in der Bundesrepublik abgegebenen Stimmen entfallen. Insgesamt kam die AKP bei der Wahl vom Sonntag auf 49,5 Prozent der Stimmen.

Neuwahlen am 1. November: Wähler im Ausland zeigen Rekordinteresse

Im Vergleich zu den Parlamentswahlen am 7. Juni hat das Interesse an den Neuwahlen am 1. November deutlich zugenommen. 233.000 im Ausland lebende Wähler mehr sollen bislang abgestimmt haben. Damit hat die Beteiligungsquote 43,7 Prozent erreicht.

Türkei: Haftstrafen gegen 244 Angeklagte nach Gezi-Protesten

Die Gezi-Proteste im Sommer 2013 erschütterten die Türkei. Die Regierung ließ die Demonstrationen niederknüppeln. Nun hat das Hauptverfahren gegen Teilnehmer geendet - mit Haftstrafen.

Späte Genugtuung: Französisches Gezi Park-Opfer erhält 10.000 Türkische Lira

Während der Gezi Park Proteste gerät eine junge Französin zufällig ein ein Gebäude, in dem die Polizei Terroristen vermutet. Ihr Zufluchtsort vor den Tränengas-Attacken der Beamten wird für sie zur bösen Falle. Sie wird verhört, tagelang festgehalten und schließlich sogar abgeschoben. Jetzt erhält sie endlich Kompensation.

Chronik einer Revolte: Zwei Filmemacherinnen gehen den Gezi Park Protesten auf den Grund

Ab kommenden Donnerstag können TV-Zuschauer einen direkten Einblick in die Gezi Park Proteste des Jahres 2013 und die Zeit danach erhaschen. Gedreht wurde der Dokumentarfilm von den beiden deutsch-türkischen Filmemacherinnen und Freundinnen Biene Pilavci und Ayla Gottschlich. Entstanden ist ein intimes Portrait über eine junge Generation, die sich gegen Erdoğans autoritäre Regierungspolitik auflehnt und sich für eine neue Türkei einsetzt.

Parlamentswahlen 2015: Türken in Deutschland haben deutlich mehr Interesse

Die Werbetrommel des türkischen Präsidenten Erdoğan für die Parlamentswahlen hat offenbar auch im Ausland gezogen. In Deutschland fiel die Wahlbeteiligung mit gut 34 Prozent diesmal deutlich höher aus, als noch im vergangenen Sommer. Geschuldet dürfte der neuerliche Zulauf aber auch einem erheblich vereinfachten Verfahren sein.

Türkei vor Schicksalswahl – Demokratie in Gefahr?

Bei der Parlamentswahl in der Türkei steht vor allem eine Frage im Zentrum: Wird Präsident Erdoğan allmächtiger Herrscher werden - oder wird er am Ende sogar an Einfluss verlieren?

Erinnerung an Gezi Park Proteste: Tausenden blieb der Zugang zum Taksim Platz verwehrt

Rund tausend Demonstranten gedachten in Istanbul der Gezi-Proteste vor zwei Jahren. Auf den Taksim-Platz durften sie jedoch nicht. Gläubige Muslime stellen eine radikale Forderung.

Tod eines Gezi-Demonstranten: Türkische Polizisten müssen zehn Jahre ins Gefängnis

Zwei türkische Polizisten sind wegen des Todes eines Gezi-Demonstranten zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Ein Gericht in der zentraltürkischen Stadt Kayseri hat einen Beamten am Mittwoch zu zehn Jahren Haft, einen weiteren zu zehn Jahren und zehn Monaten Gefängnis verurteilt.

Umwelthauptstadt Europas: Istanbul bewirbt sich um EU-Auszeichnung 2017

Den Zugschlag für die Olympischen Spiele 2020 hat Istanbul knapp verpasst. Jetzt will sich die Bosporus-Metropole einen anderen Titel holen und Umwelthauptstadt Europas 2017 werden. Der Plan ist kühn. Nicht zuletzt die Gezi Park-Proteste 2013 hatten gezeigt, dass hier mit der Natur nicht gerade zimperlich umgegangen wird.

Frieden für die Ukraine: Nach Gezi-Auftritt spielt deutscher Pianist jetzt in Donetsk

Vor gut einem Jahr sorgte der deutsche Pianist Davide Martello auf dem Istanbuler Taksim Platz für Aufsehen. Jetzt hat der junge Mann mit den sizilianischen Wurzeln sein Klavier in der ostukrainischen Stadt Donetsk aufgestellt. Vor der von pro-russischen Einheiten besetzten Regionalverwaltung spielte er nun auch hier für den Frieden.

Kommunalwahlergebnisse in der Türkei: Das türkische Volk steht weiter hinter Erdoğan

Es waren zwar nur Kommunalwahlen. Diese hatten es aber in sich. Die regierende Gerechtigkeits- und Entwicklungspartei (AKP) des Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoğan hat wieder einmal eine Schicksalswahl für sich entscheiden können. Dies war übrigens seit 2002 der achte Wahlsieg der AKP hintereinander. Das vorläufige Wahlergebnis sieht die AKP mit knapp 46 Prozent (2009: 38 Prozent) an erster Stelle.

Todesfall Berkin Elvan: Türkische Behörden rollen Untersuchungen neu auf

Neue Zeugenaussagen im Fall des kürzlich verstorbenen Gezi Park Opfers Berkin Elvan bringen offenbar Bewegung in die türkische Justiz. Wie der türkische Innenminister Efkan Ala mitteilte, werde es nun neue Untersuchungen geben. Es besteht der Verdacht, dass ein Polizist während der Proteste direkt auf den 15-Jährigen gezielt hat.

Vater von Berkin Elvan: Sein Mörder könnte binnen einer Stunde gefunden werden

Der Vater des am Dienstag verstorbenen Gezi Park Opfers, Berkin Elvan, ist überzeugt: Der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan könnte den Verantwortlichen für diese Tragödie schnell präsentieren. Der Politiker solle nun beweisen, dass er „ein Gewissen“ habe.

Türkische Jugend: Mehr als ein Fünftel hat kein Interesse an Politik

Die gerade heranwachsende türkische Jugend ist offenbar eine eher „unpolitische“ Generation. In einer aktuellen Umfrage der Gewerkschaft Memur-Sen und des Instituts für Strategisches Denken (SED) gaben 21,5 Prozent an, dass sie glauben, ihre Altersgenossen hätten kein Interesse an politischen Vorgängen. Und das trotz der immensen Proteste im Sommer 2013. Insgesamt steht das Thema Familie weit vor beruflichen Ambitionen.

Gezi Park Proteste: So starb das erste Opfer

Gut ein dreiviertel Jahr nach dem Tod von Mehmet Ayvalıtaş ist neue Aufnahmen aufgetaucht, die den Tod des ersten Opfers der Gezi Park Proteste in der Türkei dokumentieren. Ayvalıtaş starb am 2. Juni 2013, nachdem er im Istanbuler Stadtteil Ümraniye von einem Auto ergriffen wurde. Er war auf der Flucht vor der Polizei.

Marsch gegen Internet-Zensur: Hunderte türkische Journalisten gehen auf die Straße

Hunderte von Journalisten haben am Sonntag gegen die Einführung einer verschärften Internet-Gesetzgebung protestiert. Trete das vom Parlament verabschiedete Gesetz in Kraft, habe das eklatante Auswirkungen auf das Recht der Menschen auf Information. Gleichzeitig erhöhe die Regierung damit auch den Druck auf Medienbosse und Redakteure.

Erdoğan-Anruf bei Habertürk: Fast eine Million Internetuser sehen YouTube-Video

Die öffentlich gewordene Beschwerde des türkischen Premiers Recep Tayyip Erdoğan bei einem privaten Fernsehsender hat sich zum echten Internet-Hit entwickelt. Ein am 4. Februar online gestelltes YouTube-Video wurde schon mehr als 800.000 Mal aufgerufen. Mittlerweile hat Erdoğan eingeräumt, sich während der Gezi Park Proteste in die Programmgestaltung eingemischt zu haben.