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GKV

Hebammenverband: Neue Entscheidung entmündigt Mütter

Im Streit um die Haftpflicht-Prämie für Hebammen und die Hausgeburten hatte eine Schiedsstelle eine Entscheidung getroffen. Der Deutsche Hebammenverband aber sieht die Entscheidung skeptisch, sie sei nicht hinnehmbar. Es gehe dabei nicht nur um die Hebammen, auch Rechte von Frauen würden mit dem Schiedsspruch unterlaufen.

Auf Türkisch und Russisch: Patienten bekommen ab 2016 bessere Beratung

Die Unabhängige Patientenberatung geht künftig an das Unternehmen Sanvartis. Das will dafür eine gemeinnützige Gesellschaft gründen, um die Unabhängigkeit der Beratung sicherstellen zu können.

Krankenkasse fordert Budget für Forschung und Entwicklung

Ein Gutachten der gesetzlichen Krankenkasse DAK-Gesundheit kommt zu dem Schluss, dass die Krankenkassen mehr Geld brauchen. Ein neuer Fonds für Forschung und Entwicklung soll die Leistungen der Kassen stärker am Bedarf der Alten und chronisch Kranken ausrichten. Dafür bedarf es einem Betrag von knapp einer Milliarde Euro.

Barmer GEK und AOK Nord sammeln Fitness-Daten der Mitglieder

Die Barmer GEK und die AOK Nord sind mit mobilen Apps auf der Jagd nach den Fitness-Daten ihrer Mitglieder. Die Analyse der Fitness-Tracker spart langfristig Geld: Je mehr Versicherte ihre Daten preisgeben, desto präziser wird die Risikoanalyse der Krankenkassen.

Streit um Finanzierung der medizinischen Versorgung bricht aus

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung kritisiert, dass die Krankenkassen die Reform der medizinischen Versorgung in Deutschland nicht genügend mittragen. Die Kosten des geplanten Versorgungsstärkungsgesetztes würden auf die Versicherten umgewälzt. Streit gibt es auch um die Bemessung des Versorgungsbedarfes in bestimmten Regionen Deutschlands.

Gutverdiener sparen am stärksten bei neuen Kassenbeiträgen

Wer viel verdient, spart am meisten, wenn die Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherungen sinken. Bei einem Einkommen von 4.000 Euro Brutto ist die Ersparnis doppelt so hoch, wie bei einem Einkommen von 2.000 Euro Brutto. Die meisten Krankenkassen geben jedoch noch nicht bekannt, ob sie die Beiträge senken oder anheben.

Ärzte sollen regional auf Wirtschaftlichkeit geprüft werden

Das deutsche Gesundheitssystem muss wirtschaftlicher werden. Das gilt für Ärzte und ihre Praxen ebenso wie für die Zulassung und der Vertrieb von neuen Medikamenten. Ein neues regionales Prüfsystem soll bei den Ärzten Fortschritte bringen. Ab 2016 wird schließlich das Arzneimittelneuordnungsgesetz erneut auf die Probe gestellt.

Ausgleich für Haftpflichtprämien: Hebammen erhalten 2,6 Millionen Euro Kompensation

Als Kompensation für die gestiegenen Berufshaftpflichtprämien erhalten Hebammen finanziellen Ausgleich in Form von Zuschüssen. Die Krankenkassen zahlen insgesamt 3,2 Millionen Euro. Für eine Hausgeburt erhält eine Hebamme neben den rund 707 Euro einen Zuschlag von 132 Euro. So sollen Hebammen unterstützt werden, die nur wenige Geburten betreuen.

Nicht ohne Aderlass: Schließung unrentabler Kliniken ist zu teuer

Viele kleine Krankenhäuser bleiben am Markt, weil die Kosten für eine Schließung zu hoch sind. Das führt dazu, dass die Betreiber dauerhaft Verluste einfahren. Das erhöht wiederum die Insolvenzgefahr. Die häufigsten Ursachen der Schließung von Krankenhäusern sind dauerhafte Belegungsprobleme.

Binnen vier Wochen: Mediziner verweigern Termingarantie

Die von Gesundheitsminister Gröhe geplante Termingarantie soll jedem Patienten innerhalb von vier Wochen einen Termin beim Facharzt sichern. Die Ärzte stellen sich quer und verweisen auf ihre unbezahlten Überstunden. Bei begrenzter Vergütung könne es nur begrenzte Leistungen geben

Neuausrichtung der Kliniken: Starke sollen für Schließung schwacher Häuser aufkommen

Die Umgestaltung der Kliniklandschaft sollen die Krankenhäuser zahlen, die von einem Marktaustritt anderer profitieren.

Gravierende Leistungsunterschiede: Private Krankenversicherer müssen Servicemängel beheben

Eine Studie zur Qualität privater Krankenversicherer deckt erschreckende Qualitäts- und Leistungsunterschiede auf. Im Schnitt brauchen die Versicherer 37 Stunden, um auf eine E-Mail zu antworten. Jeder zehnte Anrufer erhält nur unvollständige oder falsche Auskünfte.

Krankenversicherungs-Beiträge sollen deutlich steigen

Die Koalitionspartner verhandeln über die Finanzierung der Sozialkassen. Mehrere Faktoren deuten auf einen Anstieg der Beiträge für Krankenversicherte hin. Auch für die Arbeitgeber kann es teurer werden.

Gegen gedeckelte Arzneimittelpreise: Pharmaindustrie läuft Sturm

Das Preismoratorium für Medikamente läuft nach über drei Jahren aus. Die Pharmaindustrie will die Preise wieder erhöhen, um die gestiegenen Produktionskosten zu decken. Für die Krankenkassen kommt das nicht in Frage: Die neue Regierung soll die Versicherten weiter entlasten.

Wegen Überkapazitäten: GKV-Spitzenverband plant Schließung von Krankenhäusern

Kliniken, die nicht mehr bedarfsnotwendig sind, sollen nach dem Willen der Gesetzlichen Krankenversicherungen geschlossen werden. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft kritisiert den Entwurf des KGV-Spitzenverbandes.

Keine massiven Nachzahlungen mehr: Krankenkassen gehen auf Nichtversicherte zu

Deutsche ohne Krankenversicherung können sich nun erstmals versichern lassen, ohne Beiträge nachzahlen zu müssen. Dazu haben sie bis zum 31. Dezember Zeit.

Keine Vergütungsreform: Gesetzliche Krankenkassen sperren sich gegen Apotheker

Die gesetzlichen Krankenkassen lehnen die Forderung der Apotheker nach einer Neuausrichtung der Leistungsvergütung ab. Sie sprechen sich gegen Extrazahlungen für neue Beratungsangebote aus. Die Apotheker verlangen dagegen mehr Geld und eine neue Organisation ihres Berufes.

Billionenloch der Krankenkassen: Deutschland kann sich das Altern nicht mehr leisten

Den Gesetzlichen Krankenkassen fehlen Rückstellungen in Höhe von mindestens einer Billion Euro, um das System der Gesundheitsversorgung zu finanzieren. Auch die privaten Gesundheitsversicherungen stehen vor enormen finanziellen Problemen. Der Grund: Die Gesellschaft kann sich die Überalterung nicht mehr leisten.

TK macht kurzen Prozess: PKV sind gar nicht nötig

Die Techniker Krankenkasse sagt, die privaten Versicherer seien zur Finanzierung des Gesundheitssystems nicht nötig. Sie empfiehlt die Schaffung eines Einheitssystems, deren Kosten sie errechnet hat.