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Grenzzaun

Flüchtlinge: Mogherini warnt vor „Zerfall“ Europas

Erstmals warnt eine Top-Führungsfigur der EU vor dem Zerfall Europas. Die Außenbeauftragte Federica Mogherini fürchtet darüber hinaus, dass der Streit über die Flüchtlinge auch die einzelnen Nationalstaaten intern spalten könnte.

Abschottung mit Grenzzaun: In Spanien gibt es keine Flüchtlings-Krise

Spanien hat sich gegen eine unkontrollierte Einwanderung mit massiven Grenzbefestigungen, der rigorosen Überwachung im Atlantik und Abkommen mit afrikanischen Staaten abgeschottet. Spanien hat sich auf keine Diskussionen eingelassen – und mit mitunter drastischen Maßnahmen dafür gesorgt, dass das Land für Einwanderer uninteressant wurde.

Unmenschlich und unmoralisch: Türkischstämmige Unternehmer wollen keinen Stacheldraht nach Ungarn liefern

Die Bestellung sollte einen Wert von einer halben Million Euro haben. Zwei türkischstämmige Unternehmer aus Berlin haben aber offenbar kein Interesse daran, Ungarn mit 10.000 Drahtsystemen zu beliefern, die 40 Kilometer Grenze abriegeln könnten. Der Grund: Der Zaun ist zur Grenzsicherung gedacht und soll Flüchtlinge an einer Weiterreise gen Westen hindern.

Wäre am Sonntag Bundestagswahl, käme die Union jetzt nur noch auf 34 Prozent und damit 1,5 Punkte weniger als in der Vorwoche. (Foto: Consilium)

Eine Schande: Wie die EU-Politiker die Flüchtlinge in die Falle laufen ließen

Die Flüchtlings-Katastrophe kommt, anders als von den Politikern in Europa behauptet, nicht überraschend. Vor allem Frankreich und Deutschland haben versucht, mit den Balkan-Staaten und der Türkei Deals abzuschließen, damit diese Staaten die Flüchtlinge geräuschlos aufnehmen. Doch alle geheimen Pläne scheiterten – weil sich der Skandal der unmenschlichen Behandlung der Flüchtlinge nicht länger verbergen ließ.

Grenzzaun soll «Völkerwanderung» nach Westeuropa stoppen

Ungarn will den dramatischen Strom von Flüchtlingen nach Westeuropa mit einem Stacheldrahtzaun stoppen. Die Erfolgsaussichten sind gering.

Amnesty International: Flüchtlingsrouten an türkisch-griechischer Grenze haben sich verändert

Die griechischen Behörden sind offenbar nicht selten völlig überfordert, wenn es um das Thema Flüchtlinge geht. Wie ein aktueller Bericht von Amnesty International verdeutlicht, würden Beamte die Menschen nicht selten wieder gen Türkei zurückschicken oder aber nicht gerade zimperlich mit ihnen umspringen. Hier, so İrem Arf Rayfield, Amnesty-Referentin für Flüchtlingsrechte und Asylpolitik in Europa, sei nun auch die EU gefragt.

Illegale EU-Einwanderung aus Türkei: Jährlich 55.000 Evros-Durchquerungen

Die Türkei als Tor zur EU: Die meisten illegalen Einwanderer von Asien in die EU durchqueren den Evros, einen Fluß entlang der türkisch-griechischen Grenze. Die Türkei stelle sich zwar nicht mehr „blind“, akzeptiere aber nicht, ein Auffangbecken für illegale EU-Einwanderer zu sein.

Egemen Bağış über griechischen Grenzzaun: Europa braucht keine Mauern mehr!

Die EU, die Türkei und Menschenrechtsorganisationen sind sich einig: Der Zaun an der türkisch-griechischen Grenze ändert nichts am Flüchtlingansturm. Griechenland zieht das Vorhaben nun allein durch. Praktisch erfüllt der Zaun keine Funktion. Symbolisch sagt er allerdings umso mehr aus.

Grenzzaun zur Türkei: Griechenland schützt sich vor illegalen Einwanderern

Eine zehn Kilometer lange Zaunanlage soll illegale Einwanderer an der griechisch-türkischen Grenze abschrecken. Das Millionen-Projekt wird von der EU allerdings nicht unterstützt. Auch Menschenrechtsorganisationen gauben, der Schutzwall sei ineffizient. Im Gegenteil: Er verstärke "das Leid der Flüchtlinge".

Griechenland will Grenzzaun zur Türkei

Die Regierung in Athen will die Grenze zur Türkei abriegeln, um „illegale Migration abzuwehren“. Vorbild ist der umstrittene Grenzzaun zwischen den USA und Mexiko. Nach Ansicht der EU-Kommission ist die Lage alarmierend: Mehr als 80 Prozent der illegalen Einwanderer in...