Alle Artikel zu:

Grexit

Der Innenausschuss des britischen Unterhauses hat der Flüchtlingspolitik der EU ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt. (Foto: DTN)

Top-Ökonom: „Brexit“ könnte das Ende der EU einläuten

Der Ökonom Nouriel Roubini geht im Falle eines Austritts Großbritanniens aus der EU von schwerwiegenden Folgewirkungen für den Staatenbund aus. Die Austrittsbestrebungen anderer Länder und Regionen würden daraufhin neuen Auftrieb erhalten und könnten langfristig zum Zusammenbruch der EU führen.

Bei den Verhandlungen zum dritten Kreditpaket drohte Deutschland dem griechischen Premier Alexis Tsipras noch den Rauswurf aus der Eurozone an. Doch US-Ökonomen sehen die einzige Lösung der Krise im Austritt Deutschlands. (Foto: Consilium)

US-Ökonom: „Es ist Zeit, Deutschland aus der Euro-Zone zu werfen“

Der US-Ökonom Patrick Chovanec sieht in Deutschlands wachsendem Handelsüberschuss die Hauptursache für die Ungleichgewichte der Eurozone. Die Deutschen lebten der Illusion von Wohlstand, da sie echte Arbeit gegen Schuldscheine eingetauscht haben, die vermutlich nie zurückgezahlt werden. Die beste Lösung sei der geordnete Austritt Deutschlands aus der Eurozone.

Deutschland wird offenbar einem weiteren Kreditpaket für Griechenland zustimmen. (Foto: Consilium)

Der Preis für den Grexit: Zwei Jahre Rezession in Griechenland

Deutschland signalisiert Zustimmung für ein drittes Kreditpaket für Athen. Doch der Preis für Griechenland ist hoch: Zwei Jahre Rezession werden Arbeitslosigkeit und Armut weiter verschärfen.

Angela Merkel vertraut in der Euro-Krise weiter auf den Rat von IWF-Chefin Christine Lagarde. (Foto: Consilium)

Troika stimmt Deutschland auf Schulden-Schnitt in Griechenland ein

Die Troika bereitet Deutschland auf einen Schuldenschnitt für Griechenland vor. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist vorläufig nur unter bestimmten Bedingungen zu einem solchen bereit, nachdem sie Verluste für die deutschen Steuerzahler zuvor für inakzeptabel erklärt hatte. Beobachter rechnen jedoch mit der Möglichkeit der weiteren Aufweichung der deutschen Position.

Italiens Matteo Renzi. (Foto: Flickr/ Renzi a Marzabotto by Francesco Pierantoni CC BY 2.0)

Die Zeichen auf Sturm: Italien attackiert die EU und Deutschland

Der italienische Premier Renzi verlangt von Europa Taten bei der Unterstützung der Schulden-Staaten. Die italienische Wirtschaft meldet dramatische Export-Einbrüche wegen der Russland-Sanktionen. Beppe Grillo fordert, dass Italien seine hohen Schulden als „Drohung“ gegen die EU einsetzen solle und spricht von „Adolf Schäuble“. Der nächste Euro-Konflikt zeichnet sich ab. Er wird härter als jener mit Griechenland.

Angela Merkel (hier mit Francois Hollande): Anarchie durch komplettes Politik-Versagen. (Foto: Consilium)

Frankreich kündigt radikale Vorschläge zur Neuordnung des Euro an

Frankreich kündigt an, in den kommenden Wochen konkrete Vorschläge über eine radikale Neuordnung der Euro-Zone präsentieren: Als Gründungs-Mitglieder sollen sechs Staaten ihre Haushalte zusammenlegen sowie ein eigenes Parlament und eine eigene Regierung etablieren. Die Pläne dürften in Berlin für einige Irritation sorgen.

Auch um die Lebensmittel könnte im Fall eines Grexit ein regelrechter Kampf entbrennen. (Foto: Flickr/ lamb souvlakia by Geoff Peters CC BY 2.0)

EU-Geheimpapier zum Grexit: „Panzer auf den Straßen von Athen“

Die EU-Kommission hat ein Geheimpapier für den Grexit erarbeitet. Offenbar erwartet die Kommission bei der Wiedereinführung der Drachme solch massive soziale Unruhen, dass ein an dem Papier Beteiligter schon die Panzer auf den Straßen Athens sieht.

Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Foto: Consilium)

Merkel will Debatte über Grexit ausdrücklich führen

Angela Merkel stärkt Wolfgang Schäuble den Rücken: Es sei ausdrücklich richtig, diese Debatte als Alternative zu führen. Der Chef der Euro-Gruppe, Dijsselbloem, fordert dagegen ein Ende der Debatte. In der Union wollen 48 Abgeordnete gegen neue Kredite für Griechenland stimmen.

Deutsche sollen zahlen: Schäuble-Berater fordert Sondersteuer für Griechenland

Wolfgang Schäuble forciert weiter den Rauswurf Griechenlands aus dem Euro. Nun schlägt einer seiner Vertrauten vor, die Deutschen sollten eine Sondersteuer zahlen, um „die Griechen“ zu retten. Viel effizienter kann man die Zustimmung zu einem Grexit in Deutschland nicht in die Höhe treiben. Der Umbau der Euro-Zone wird konkret.

Sie müssen die Reißleine ziehen: Der griechische Finanzminister Euclid Tsakalatos und Premier Alexis Tsipras. (Foto: DTN)

Empfehlung an Griechenland: Keine Troika-Gesetze, Verhandlungen über sofortigen Grexit

Die griechische Regierung sollte am Mittwoch keinesfalls Gesetze auf der Basis der Troika-Forderungen beschließen: Die Maßnahmen werden die griechische Wirtschaft zerstören. Mit dem Grexit hätte Premier Tsipras mehr Spielraum. Er sollte unverzüglich in Verhandlungen mit Angela Merkel eintreten, um die sozialen Verwüstungen in Griechenland und die Verluste der europäischen Steuerzahlern zu minimieren.

Blick über Athen (Foto: DTN)

IWF: Griechischer Schuldenberg größer als Euro-Partner vermuten

Der IWF warnt vor einen noch größeren Schuldenbergs Griechenlands als bisher angenommen. Bis Ende 2018 sei mit einem Schuldenstand von fast 200 Prozent des BIP zu rechnen. Griechenland benötige Schulden-Erleichterungen weit jenseits der bisherigen Vorstellungen.

Die Finnen sind in der EU am deutlichsten gegen einen Schuldenschnitt für Griechenland. (Foto: Flickr/ Placid by Miguel Virkkunen Carvalho CC BY 2.0)

Überraschung im Norden: Finnland diskutiert Austritt aus dem Euro

Finnland ist gegen neue Kredite für Griechenland, wird sich aber nicht durchsetzen können. Zahlreiche Politiker in Helsinki beklagen, dass Finnland im „falschen Club“ sei. Angesehene Ökonomen und Parlamentarier wollen Konsequenzen und fordern einen Euro-Austritt Finnlands.

Griechenland: Deutsche Medien sind populistischer als das Volk

Trotz einer massiven öffentlichen Kampagne gegen "die Griechen" haben sich die Deutschen ihre Meinung gebildet: Je mehr viele Medien für den Grexit trommelten, desto stärker waren die Deutschen dagegen.

US-Professor: Griechenland muss Türkische Lira als Währung einführen

Ein US-Rechtswissenschaftler aus Chicago fordert die Griechen dazu auf, die Euro-Zone zu verlassen und die Türkische Lira als Zahlungsmittel einzuführen. Griechenland und die Türkei müssten zudem eine Föderation gründen. Das sei der einzige Weg für Athen, um sich zu retten und nebenbei auch das Zypern-Problem zu lösen.

Wie dieser dramatische Akt auch zu Ende geht, die Griechenland-Krise könnte Theatermachern eines Tages spannenden Stoff bieten. (Foto: Flickr/ A Greek Tragedy.- the Laocone by Soham Banerjee CC BY 2.0)

Klagelied und Kuckucksheim? Die Griechenland-Krise als Tragödie

Die Griechenland-Krise nimmt in diesen Tagen dramatische Ausmaße an. Der Politik-Poker hat nicht wenig mit einer antiken Tragödie gemein. Für ein Happy End ist diese leider nicht bekannt.

Überwindung der Krise einfach gemacht? Jeder Türke kauft ein Grundstück in Griechenland. (Foto: Flickr/Loutro Village by Miguel Virkkunen Carvalho CC BY 2.0)

Win-Win-Strategie: So könnten Türken die Griechen retten

Der türkische Wirtschaftsexperte Dr. Ahmet Refii Dener schlägt derzeit eine unorthodoxe Maßnahme vor, wie die Türken dem griechischen Nachbarstaat aus der Krise helfen könnten. Seiner Ansicht nach solle sich jeder Türke in Griechenland ein Grundstück kaufen. Das wäre eine echte Win-Win-Situation. Neu ist der Ansatz allerdings nicht. Ähnliche Ideen sorgten bereits 2012 für Verstimmung bei griechischen Diplomaten.

«Grexit»-Gefahr: Südeuropa bewahrt einen kühlen Kopf

Die Sorge vor Turbulenzen an den Finanzmärkten ist angesichts des Griechenland-Dramas groß. Doch bisher reagieren Investoren gelassen. Das hat mit der Europäischen Zentralbank zu tun - aber nicht nur.

Gebeutelte Griechen: Krisenland bekommt volle Rückendeckung aus der Türkei

Die zugespitzte Lage im Nachbarstaat Griechenland lässt auch die türkische Politik nicht kalt. In seiner ersten Ansprache seit den Parlamentswahlen am 7. Juni sendete Premier Ahmet Davutoğlu nun ein Signal gen Athen. Ankara werde alles tun, um das Land in der akuten Finanzkrise zu unterstützen.

Top-Banker: USA werden Euro-Austritt Griechenlands nicht zulassen

Der Chefvolkswirt der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer, hält einen Austritt Griechenlands aus dem Euro für konsequent. Es werde jedoch trotz all des Getöses nicht dazu kommen. Griechenland sei für die Amerikaner geopolitisch zu wichtig. Die politisch schwachen EU-Retter werden einlenken, glaubt Hellmeyer.

Die Stunde der Opportunisten: Macht die Griechen fertig!

Man könnte den Glauben an die Demokratie verlieren: Die Sprüche, mit denen europäische Politiker die Griechen diffamieren, entlarven die Volksvertreter als blanke Opportunisten. Die Schamlosigkeit kennt keine Grenzen. Das Ressentiment dominiert das Denken. Zynismus pur ist der neue Geist der politischen Eliten. Erst kommt das Fressen. Dann das Rülpsen. Und dann lange nichts mehr.