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Griechenland

Juristen verzweifelt: EU hat vergessen, den Euro-Crash zu regulieren

Die EU-Juristen haben eine unerfreuliche Entdeckung gemacht. Sie haben vom Staubsauger bis zum Obst-Anbau alles reguliert. Doch ausgerechnet für den Euro-Crash finden sie in ihren Schränken keine Verordnung, nach der sie vorgehen könnten: Griechenland fällt nämlich in zwei Tagen in das Schwarze Loch zwischen EU und Euro. In diesem Loch wird es sehr unangenehm.

Silicon Valley: Unternehmer sammeln für griechische Start-ups

Griechen können durch die Kapitalverkehrskontrollen mit ihren Konten bei Apple und Paypal nicht einmal mehr Cent-Beträge bezahlen. Zahlreichen Start-ups, die auf Cloud-Dienste angewiesen sind, droht deswegen auch der Verlust ihrer Daten. In Silicon Valley haben Unternehmer nun eine Solidaritäts-Aktion gestartet und wollen die Rechnungen für die Online-Gründer übernehmen.

Künstliche Befruchtung: In Griechenland billiger als in anderen Ländern

Die Krise in Griechenland hat der Fruchtbarkeitsindustrie zu einem Boom verholfen. Ein Gesetz erlaubt es, dass Spenderinnen rund 1.000 Euro für ihre Eizellen erhalten. Das erhöhte Spendenaufkommen soll wiederum zahlreiche Paare mit unerfülltem Kinderwunsch aus dem Ausland anziehen. Mit dem so geschaffenen Fruchtbarkeits-Tourismus will die griechische Regierung gleich zwei Branchen auf einmal ankurbeln.

Rette sich, wer kann: Europa taumelt dem Abgrund entgegen

Angela Merkel und die Euro-Retter stehen wie paralysiert vor dem Scherbenhaufen ihrer Politik. Doch statt Fehler zu korrigieren und sich dem Crash entschlossen entgegenzustellen, werden neue Märchen aufgetischt, die Tatsachen verdreht, die Geschichte umgeschrieben. Die Politik in Europa ist im Panik-Modus. Völlig irrational sehnt sie sich nach dem „Ende mit Schrecken“. Sie verkennt, dass der wirkliche Schrecken noch gar nicht begonnen hat.

Augenzeugen-Bericht aus Griechenland: Wirtschaft vor dem Kollaps

Die Lage in Griechenland ist dramatisch: Betriebe müssen schließen, weil sie nicht mehr an ausreichend Benzin kommen. Gehälter oder Renten werden zwar überwiesen, die Bürger kommen aber nicht an das Geld. Kredit- und Bankkarten funktionieren nicht mehr. Trotzdem stehen die Griechen zu ihrem Votum gegen die „Fremdherrschaft“.

Bis Sonntag kamen via Crowdfunding bereits über 1,8 Millionen Euro für Griechenland zusammen. (Screenshot)

Crowdfunding für Griechenland-Rettung gestartet

Ein Brite sammelt auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo Geld für Griechenland. Mehr als 1,8 Millionen Euro wurden bereits eingesammelt. Aber die Aktion endet in etwas mehr als 20 Stunden: Ziel sind 1,6 Milliarden Euro.

Die Lawine rollt: Die Euro-Zone steht vor dem Zerfall

Das Referendum in Griechenland ist der erste Akt in der ungeordneten Abwicklung der Euro-Zone. Die gewählten Regierungen kämpfen ab sofort nur noch um ihr eigenes Überleben. Sie sehen nicht, dass die Spaltung quer durch die Nationen verläuft – und werden dafür einen hohen Preis bezahlen.

Ernste Warnung: Die Jugendlichen Europas wollen eine andere EU

Erstmals haben die Jugendlichen eine politische Entscheidung gegen die EU-Politik getroffen: Sie beteiligten sich in Scharen am Referendum in Griechenland und haben gegen die Troika gestimmt. Der Grund ist die hohe Jugendarbeitslosigkeit. Das ist eine extrem ernste Warnung an die EU.

Damals wurde er verhöhnt: Gysi sagte Euro-Crash präzise voraus

Gregor Gysi hat als Sprecher der PDS 1998 in einer geradezu unheimlichen Präzision voraus, wie der Euro crashen wird: Europa könne nicht auf dem Primat des Geldes aufgebaut werden. Das reiche nicht als politische Idee. Gysi hat recht behalten.

Euro-Dämmerung: Ein System zerbricht an seinem schwächsten Glied

Egal wie das Referendum endet: Die Euro-Zone wird nicht gerettet. Ein sich abzeichnender Banken-Crash in Griechenland treibt den Preis für das Scheitern in die Höhe. Eine politische Agenda kann den wirtschaftlichen Sachverstand nicht ersetzen. Das System zerbricht an seinem schwächsten Glied.

Griechenland: Referendum wird knapp ausgehen

Eine aktuelle Umfrage unter den Griechen zeigt, dass es bisher noch keine klare Mehrheit für ein „Ja“ oder ein „Nein“ zu den Troika-Sparauflagen gibt. Mit dem Ergebnis des Referendums steht und fällt auch die Zukunft der Regierung. Varoufakis hat bereits seinen Rücktritt in Aussicht gestellt. Indes erhöht die EU den Druck auf die Bürger, mit „Ja“ zu stimmen.

Weltweit kam es in den vergangenen zwei Wochen bei den Top 100 der wertvollsten Unternehmen zu massiven Verlusten. (Foto: DTN)

Eskalation in Griechenland kostet Unternehmen Milliarden

Die aktuellen Entwicklungen in Griechenland haben nicht nur bei griechischen Unternehmen Spuren hinterlassen. Allein die fünf teuersten Unternehmen Deutschlands haben infolge der Marktturbulenzen 22 Milliarden Euro verloren. Bayer ist momentan das wertvollste Unternehmen Deutschlands. Doch die mit Abstand wertvollsten Unternehmen nach Börsenwert kommen aus den USA, allen voran Apple.

Ungleichheit der Einkommen ist der soziale Skandal in Griechenland

Die Krise hat in Griechenland lange vor den ersten Rettungs-Krediten der Euro-Zone begonnen. Das Hauptproblem: Durch die Kreditorgie wurde die Ungleichheit noch vergrößert. Dies wird sich nach der Krise ändern müssen.

Griechenland: USA rufen den Zahltag für Europa aus

Die US-Regierung hat offenbar entschieden, dass in der Schuldenorgie in der Eurozone nun Tabula rasa gemacht werden muss. Der Crash in Griechenland wird zum Zahltag für die europäischen Steuerzahler und Sparer in Griechenland.

Umfrage: Tsipras könnte Volksabstimmung knapp verlieren

Einer aktuellen Umfrage zufolge könnten die Ja-Stimmen beim Griechenland-Referendum die Mehrheit erhalten. In diesem Fall ist der Rücktritt von Alexis Tsipras zu erwarten. Die Troika hofft, dann mit einer Technokraten-Regierung den bisherigen Kurs fortzusetzen.

IWF-Bericht zeigt: Griechisches Desaster hat historische Ausmaße

Nun ist klar, warum der IWF in den Panik-Modus verfallen ist: Selbst ohne Referendum hätte Griechenland weitere 50 Milliarden Euro gebraucht - nur um auf einen tragfähigen Schuldenstand zu kommen. Tatsächlich geht der Bedarf eher in Richtung 100 Milliarden Euro. Diese Zahlen sind ein Fiasko für die Reputation der Troika. Sämtliche griechischen Regierungsmitglieder der vergangenen Jahre müssten sich nun eigentlich vor Gericht verantworten.

Klagelied und Kuckucksheim? Die Griechenland-Krise als Tragödie

Die Griechenland-Krise nimmt in diesen Tagen dramatische Ausmaße an. Der Politik-Poker hat nicht wenig mit einer antiken Tragödie gemein. Für ein Happy End ist diese leider nicht bekannt.

Alle Macht der Clique: Merkels eiskalte Vision für Europa

Angela Merkel hat eine eiskalte Vision von Europa: Die herrschende Clique muss an der Macht bleiben. Daher will sie die Syriza-Regierung in Griechenland stürzen – koste es, was es wolle. Das Referendum wird zum Fanal für die Griechen: Sie sollen zu ihrer eigenen Knechtschaft „Ja!“ sagen. Solch ein zynisches System ist dem Untergang geweiht.

Win-Win-Strategie: So könnten Türken die Griechen retten

Der türkische Wirtschaftsexperte Dr. Ahmet Refii Dener schlägt derzeit eine unorthodoxe Maßnahme vor, wie die Türken dem griechischen Nachbarstaat aus der Krise helfen könnten. Seiner Ansicht nach solle sich jeder Türke in Griechenland ein Grundstück kaufen. Das wäre eine echte Win-Win-Situation. Neu ist der Ansatz allerdings nicht. Ähnliche Ideen sorgten bereits 2012 für Verstimmung bei griechischen Diplomaten.

EU könnte Griechenland mit „Panik-Paragraph“ zu Gehorsam zwingen

Alexis Tsipras hat den letzten Troika-Vorschlag abgelehnt. Die jüngste Wortmeldung von Angela Merkel lässt nichts Gutes erahnen: Die EU könnte nun den sogenannten „Panik-Paragraphen“ aus den EU-Verträgen aktivieren. Dieser erlaubt auch Zwangsmaßnahmen außerhalb der Rechtsordnung der EU.