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Mehr als 10 Millionen Dollar Schaden: Proteste in der Türkei haben die Straßen verwüstet

Das türkische Innenministerium zieht Bilanz aus den andauernden Protesten. Es seien zahlreiche Fahrzeuge, Arbeitsplätze und öffentliche Verkehrsmittel zerstört worden. Der Gesamtschaden belaufe sich auf zehn Millionen Dollar.

Deutsch-Türken unterstützen Erdoğan-Gegner

Die Demonstrationen in der Türkei wurden auch in Deutschland von einer Welle der Solidarität begleitet. Gleich in mehreren deutschen Städten gingen die Menschen am Samstag auf die Straße, weitere Kundgebungen sollen an diesem Sonntag folgen. In Berlin, Köln und zahlreichen anderen Orten schwangen die Teilnehmer türkische und deutsche Flaggen. Auch sie bekundeten ihren Unmut über die Willkür der Regierung Erdoğan.

Taksim Platz in Istanbul: Die Proteste gehen weiter

Auch am Tag nach dem Rückzug der türkischen Polizei vom Istanbuler Taksim Platz lassen die Demonstranten nicht ab. Während einige aufräumen, machen die anderen weiter ihrem Unmut über die Regierung Erdoğan Luft.

Türkei am Rande eines Bürgerkriegs: Erdoğan hat Sinn für die Realität verloren

Der Polizeieinsatz gegen Demonstranten am Taksim-Platz bringt Premier Erdoğan an den Rand des Rücktritts. Erdoğan zeigt deutliche Anzeichen von Realitätsverlust. Die Türkei taumelt am Rand des Bürgerkriegs.

Ruhe vor dem Sturm: Merkel besucht deutsche Soldaten in der Türkei

Bundeskanzlerin Merkel ist in der Türkei und hat ihren zweitägigen Besuch mit der Begutachtung der Patriotraketen an der syrischen Grenze begonnen. Dabei warten alle nur auf die Gespräche zu den umstrittenen Themen EU-Beitritt, NSU-Morde und die PKK mit Premier Erdoğan.

Machtwort von Präsident Gül: Shanghai ist keine Alternative zur EU

Der türkische Präsident Gül unterstützt Erdoğans Vorschlag zu einem türkischen SOZ statt einem EU-Beitritt nicht. Die einzige Beitrittsperspektive kann der Türkei die EU bieten. Allerdings ist auch er wenig erfreut über die unfaire Behandlung durch die Europäer.

Multimedia​: Präsident Gül will Tablet-PCs für alle Schulkinde​r

Nun sollen alle türkischen Schulklassen mit Tablets augestattet werden. Der Ausschreibungsprozess läuft noch. Doch eine Delegation von Apple hat Abdullah Gül in Ankara besucht. Apple möchte Gewinner der Ausschreibung werden.

Türkischer Minister: „Die EU ist die scheinheiligste Organisation der Welt“

Statt des Friedensnobelpreises hätte die EU einen Preis für „Falschheit und Scheinheiligkeit“ verdient, meint der türkische Wirtschaftsminister Zafer Çağlayan. Die Türkei wendet sich weiter von der EU ab. Ein Ergebnis der jahrelangen Blockadehaltung trotz weitreichender Reformen. Diese drohen nun zu stocken.

Gül und Erdoğan: Uneinigkeit in der EU-Frage

An diesem Montag nahm das türkische Parlament wieder seine Arbeit auf. Während Staatspräsident Abdullah Gül die Wichtigkeit der EU-Reformen betont und an das Parlament appelliert, diese so umzusetzen, dass der Lebensstandard der türkischen Bürger davon profitieren solle, spart Erdoğan die EU beim AKP-Parteikongress komplett aus. Doch mit dieser emotionalen Haltung riskiert Erdoğan nicht nur gute Beziehungen zum Handelspartner Nr. 1, sondern auch die führende Rolle der Türkei in der arabischen Welt.

Flugzeugabschuss: EU-Minister mahnen Türkei zur Zurückhaltung

Die EU-Außenminister der Europäischen Union haben an diesem Montag von der Türkei eine besonnene Reaktion auf den Abschuss eines Jets durch syrische Militärs gefordert. Sie kündigten an, den Druck auf den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad zu erhöhen. Unterdessen sollen die Stiefel der abgestürzten türkischen Piloten gefunden worden sein.

Nach dem Jet Abschuss: Syrien attackiert türkisches Rettungsflugzeug

Nach dem Abschuss eines türkischen Aufklärers durch syrische Streitkräfte stehen nun neue, schwere Vorwürfe gegen die Truppen von Bashar al Assad im Raum. So soll neben der Aufklärungsmaschine vom Typ F4 ein zweites Flugzeug attackiert worden sein, das herbeigeeilt war, um den abgestürzten Jet und die beiden Piloten zu suchen.

Türkei nennt Jet-Abschuss durch Syrien einen „feindseligen Akt“

Zwei Tage nach dem Abschuss eines türkischen Kampfflugzeuges vom Typ F4 durch das syrische Militär hat die Türkei nach ersten vorsichtigen Worten nun eine deutliche Sprache gefunden. Sie bezeichnet den Vorfall als "feinseligen Akt" und beruft unter Bezugnahme auf Artikel 4 Nato-Charta ein Krisentreffen in Brüssel ein.

Türkei: Nach Jet-Abschuss bestellt Erdogan Generäle zu Beratung ein

Wie wird die Türkei auf den Abschuss einer ihrer Aufklärer reagieren? Wird die ohnehin bis zum Bersten angespannte Lage zwischen den beiden Nachbarländern eskalieren? Wie fallen die angekündigten "notwendigen" Schritte aus? Fragen über Fragen, die derzeit nicht nur die Bevölkerung der beiden Länder beschäftigten. Auch an der Führungsspitze verdichten sich die Diskussionen: Premier Erdogan hat seine Generäle nun bereits zur zweiten Beratung einbestellt.

Jet-Abschuss: Türkei will „notwendige Schritte“ einleiten

Die ersten Meldungen, dass Syrien für den Abschuss des türkischen Jets verantwortlich sei, stellten sich nun als wahr heraus. Die türkische Regierung bestätigte dies und will nun über eine angemessene Antwort nachdenken. Doch eine Eskalation in Form einer militärischen Intervention ist derzeit nicht zu erwarten. Die Türkei ist sich bewusst, dass Assads Sturz nur noch eine Frage der Zeit ist.

Opposition scheitert vor Verfassungsgericht: Staatspräsident Gül bleibt bis 2014 im Amt

Das türkische Verfassungsgericht hat die Beschwerde der Opposition abgelehnt und entschieden, dass die Amtszeit des derzeitigen Staatspräsidenten Abdullah Gül sieben Jahre betrage und er auch ein zweites Mal zur Wahl antreten werden könne.

Abdullah Gül fährt in fahrerlosem Google-Auto durch Kalifornien

Der türkische Staatspräsident und die First Lady probierten in den USA Google-Innovationen aus. Über Twittert postete er Schnappschüsse von den Ausflügen in Kalifornien und zeigte sich begeistert über türkische Elite-Absolventen, die in Unternehmen wie Facebook oder Microsoft arbeiten.

Russland und Türkei: Bilaterale Beziehungen werden unter Putin stärker

Die Wiederwahl Putins freut die Türkei. Die Beziehungen zwischen Moskau und Ankara sind gut, doch beide Parteien sehen noch viel Potenzial, daran ändert auch der Arabische Frühling und das umstrittene NATO-Raketenabwehrsystem in der Türkei nichts.

Gül: Auch Russland und Iran werden sich von Assad abwenden

Es ist nur eine Frage der Zeit, dass auch Russland und der Iran in der Syrien-Frage umdenken, glaubt der türkische Staatspräsident Abdullah Gül. Bald werden sich auch diese Länder der internationalen Gemeinschaft in der Bemühung, Assad zu stürzen, anschließen. Das syrische Volk hat diese Zeit allerdings nicht.

US-Professorin: Türkei muss in Syrien-Frage mehr liefern als nur Worte

Die Türkei hat sich unter der AKP-Erdoğan-Regierung als regionaler Machtfaktor im Mittleren Osten positioniert. Der Syrien-Konflikt stellt die Türkei nun auf die Probe. Die Zeit des Handelns scheint gekommen.

Türkei: Neue Verfassung frühestens in eineinhalb Jahren

Bis die neue Verfassung ausgearbeitet ist, dauert es wohl noch etwas. Nur eine Sache scheint schon jetzt klar zu sein: Die Türkei wird kein präsidentielles Regierungssystem einführen nach dem Vorbild der USA.