Alle Artikel zu:

Guido Westerwelle

Ex-Außenminister Guido Westerwelle gestorben

Der frühere Außenminister Guido Westerwelle ist tot. Der langjährige FDP-Vorsitzende erlag am Freitag im Alter von 54 Jahren seiner schweren Krebserkrankung, wie die Westerwelle Foundation auf ihrer Facebook-Seite mitteilte.

Diplomatischer Rückschlag: Erdoğan-Stellvertreter Bozdağ wettert gegen Merkel

Der stellvertretende türkische Premier Bekir Bozdağ hat Bundeskanzlerin Angela Merkel für ihre „Einmischung“ in die inneren Angelegenheiten der Türkei kritisiert. Auch er hängt der Theorie Erdoğans von einem Komplott gegen das Land an. Unterdessen haben sich am Sonntag Tausende Anhänger des Premiers in Wien zusammengefunden.

Berlin und Ankara bemühen sich am Schadensbegrenzung

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu und sein deutscher Amtskollege Guido Westerwelle haben sich an diesem Samstag in Doha getroffen. Am Rande eines Treffens der Syrien-Kontaktgruppe ringen die beiden Politiker um Entspannung. Unterdessen protestierten in Köln zwischen 30.000 und 40.000 Menschen gegen den türkischen Premier Erdoğan.

Human Rights Watch: Mit Tränengas löst man keine Probleme

Der jüngste Fall von Polizeigewalt auf dem Istanbuler Taksim Platz hat nach Ansicht von Human Rights Watch alle Bemühungen, einen friedlichen Dialog zwischen der Regierung und Demonstranten zu fördern, zerstört. Tränengas, so die Menschenrechtsorganisation könne keine Lösung sein. Mit großer Sorge werden die Ereignisse auch von deutscher Seite kommentiert. Erdoğan, so die Befürchtung, führe das Land in einen islamistischen Unterdrückungsstaat.

Schulterschluss: Davutoğlu und Westerwelle vereinbaren strategischen Dialog

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu und sein deutscher Amtskollege Guido Westerwelle haben an diesem Sonntag den Startschuss für einen strategischen Dialog zwischen Deutschland und der Türkei gegeben. Bei einem Treffen in der Villa Borsig unterzeichneten sie eine entsprechende Erklärung. Gestärkt werden soll so die bilaterale Zusammenarbeit. Zuletzt warb der FDP-Politiker deutlich wie nie für einen EU-Beitritt der Türkei.

NSU-Prozess: Davutoğlu fordert Sühne für Mordopfer

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu hat während seiner Deutschlandvisite noch einmal betont, dass die Morde an türkischen Mitbürgern zwischen 2000 und 2007 „rassistische Angriffe“ gewesen wären, die „nicht straffrei bleiben dürfen“. Der Politiker traf sich mit Angehörigen der Opfer in der türkischen Botschaft in Berlin.

Syrien: Zentralrat der Muslime unterstützt deutsches Engagement

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD), Aiman Mazyek, sagt, dass er die Aufnahme von Flüchtlingen aus Syrien begrüße. Deutschland sei an diesem Punkt etwas spät aufgewacht. Doch er könne es nicht verstehen, warum hauptsächlich nur syrische Christen aufgenommen werden sollen. Verfolgte haben keine Religion.

Sorge um Syrien: Die Türkei ist für einen Krieg bereit

Die Türkei ist offenbar auf alle möglichen Szenarien in der Region vorbereitet. Nach Angaben des türkischen Premiers Recep Tayyip Erdoğan habe das Land alle Ressourcen mobilisiert, um den Frieden in der Region zu wahren. Gleichzeitig sei man jedoch auch für einen möglichen Krieg bereit.

Reisefreudiger Premier: Erdoğan fliegt 2012 4x um die Welt

Es scheint, als habe der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan im zu Ende gehenden Jahr 2012 mehr Zeit in einem Flugzeug als in seinem Bürosessel verbracht. Ganze 22 Länder hat der AKP-Politiker in den letzten zwölf Monaten in offizieller Mission bereist. Die dabei zurückgelegte Strecke ist beachtlich. Sie entspricht einer vierfachen Erdumrundung.

Sevim Dagdelen: Verlegung der Patriot-Raketen sind Kriegsvorbereitungen

Am vergangenen Dienstagabend ist die Entscheidung gefallen: Die USA, die Niederlande und Deutschland werden Patriot-Raketen an die türkisch-syrische Grenze verlegen. Es ist gut möglich, dass noch vor Weihnachten auch Soldaten der Bundeswehr in die Türkei müssen. Doch um Bündnisverteidigung, so Sevim Dagdelen, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE für internationale Beziehungen, gehe es hier nicht.

Präsident des Europäischen Parlaments: Hungerstreik muss sofort gestoppt werden

Über 60 Tage dauert der Hungerstreik in türkischen Gefängnissen nun schon an. Jetzt hat sich der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, eingeschaltet. Schriftlich wandte er sich an den türkischen Justizminister Sadullah Ergin. In seinem Schreiben appellierte er an die Insassen, diesen „lebensbedrohlichen Akt“ zu beenden.

Abdullah Gül in größter Sorge: Syrien könnte chemische Waffen gegen Türkei einsetzen

Die Lage ist derart angespannt, dass die Türkei ihrem einstigen syrischen Freund mittlerweile wohl alles zutraut. Nun hat der türkische Präsident Abdullah Gül die Sorgen seiner Regierung über die Möglichkeit zum Ausdruck gebracht, dass Damaskus tatsächlich chemische Waffen gegen die Türkei einsetzen könnte. Patriot-Raketen zur Abschreckung hält er dabei durchaus für eine praktikable Lösung.

Schmerzgrenze erreicht: Türkei will dennoch weiter syrische Flüchtlinge aufnehmen

Seit Beginn dieser Woche ist es amtlich: Die Zahl der syrischen Flüchtlinge in der Türkei hat die zuvor ausgerufene Schmerzgrenze von 100.000 Menschen überschritten. Stoppen will die Türkei die nicht abreißen wollenden Ströme nun trotzdem nicht. Die EU sieht sich indessen nicht in der Pflicht.

Syrische Flüchtlingswelle: Türkei sieht jetzt die EU in der Pflicht

Nicht nur militärisch, auch in Sachen humanitärer Hilfe setzt die Türkei nun offenbar auf Unterstützung aus dem Ausland. Die nicht enden wollenden Flüchtlingsströme aus Syrien treiben die Türkei an ihre Kapazitätsgrenzen. Kurz vor dem EU-Außenministertreffen in Luxemburg an diesem Montag , fordert der türkische EU-Minister Egemen Bağış jetzt weitere Hilfe aus der Europäischen Union.

Türkischer Außenminister: Türkei erwartet auch deutsche Unterstützung

Ankara werde tun, was nötig ist, wenn es durch Syrien erneut zu Grenzverletzungen kommen sollte. Das machte der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu in Anbetracht der anhaltenden Spannungen zwischen Syrien und Türkei nun erneut deutlich.

Syrisches Außenministerium: Syrien will angeblich direkten Dialog mit der Türkei starten

Syrien ist offenbar bereit, einen direkten Dialog mit der Türkei aufzunehmen, um die Spannungen zwischen den beiden einstigen Verbündeten zu entschärfen. Das soll das syrische Außenministerium an diesem Samstag in einer Erklärung bekannt gegeben haben.

Türkisch-russische Spannungen: USA stellen sich hinter die Türkei

Die Zwangslandung eines syrischen Passagierflugzeugs am Mittwochabend in Ankara hat nun auch die USA zu einer erneuten Positionierung veranlasst. Nach dem Aufkommen von Spannungen mit Syriens Top-Verbündetem Russland haben sich die Vereinigten Staaten klar hinter die Türkei gestellt. Außenminister Guido Westerwelle mahnt derweil zur Besonnenheit.

Syrien: Bundesregierung hilft bei wirtschaftlichem Wiederaufbau

Am Dienstag treffen sich in Berlin Vertreter der syrischen Opposition und der internationalen Gemeinschaft. Ziel sei es, „einen politischen und wirtschaftlichen Neuanfang in Syrien“ für die Zeit nach Bashar al-Assad vorzubereiten, heißt es aus Berlin. Die Syrer bräuchten eine „echte wirtschaftliche und soziale Perspektive“.

Kriegsgefahr steigt: USA und Türkei wollen Flugverbotszone über Syrien

Die USA zieht die Einrichtung einer Flugverbotszone in Syrien in Betracht. Dabei benötigt US-Außenministerin Hillary Clinton die Unterstützung der Türkei. Ahmet Davutoğlu sicherte ihr diese bereits zu, kündigte zudem jedoch auch an, das syrische Grenzgebiet womöglich besetzen zu wollen, um mehr Menschen die Flucht aus Syrien zu ermöglichen.

Feridun Zaimoğlu: „Ich kann Grass nur beglückwünschen“

Der Schriftsteller Feridung Zaimoğlu findet die Grass-Kritiker unverschämt. In Deutschland und in Israel versuche man sich im Vorwurf des Antisemitismus zu überbieten. Dabei vergesse man allerdings die Wahrheit.