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Häusliche Gewalt

Experiment gescheitert: Türkischer „Panic Button“ kann Frauen nicht beschützen

Das 2012 mit viel Enthusiasmus gestartete türkische Projekt „Panic Button“ ist offenbar gescheitert. 2012 wurde von Familien- und Sozialministerin Fatma Şahin die erste Testphase in den Regionen Bursa und Adana gestartet. Wie nun aber aus einem Bericht der Generaldirektion für Sicherheit hervorgeht, konnte es bedrohte Frauen kaum schützen.

Häusliche Gewalt: Mehr als 5000 Frauen in der Türkei konnten nicht wählen

Viele türkische Opfer von häuslicher Gewalt konnten am vergangenen Sonntag nicht wählen gehen. Grund dafür waren Sicherheitsbedenken der Behörden, die einen Urnengang und damit das Verlassen der schützenden Anonymität als zu riskant erachteten. Erst vor Kurzem trat die Istanbul-Konvention in Kraft. Sie soll Frauen vor allen Formen häuslicher Gewalt schützen.

Stress der Eltern verändert das Erbgut der Kinder

Ein Studie der Tulane Universität in New Orleans zeigt, dass Stress unser Erbgut verändern kann. Bei Kinder, die harte Schicksale erleiden mussten, sind bestimmte Chromosomen nicht vollständig ausgebildet. Die Kinder haben demnach eine kürzere Lebenserwartung.

Saudi-Arabien: Häuslicher Gewalt wird Kampf angesagt

Das Königreich Saudi-Arabien geht einen weiteren kleinen, längst überfälligen Schritt in Richtung Gleichberechtigung. Mit einem neuen Gesetz, das Frauen erlaubt, anonym gegen häusliche Gewalt zu klagen, wird am Machtmonopol der männlichen geistlichen Eliten gerüttelt. Saudische Menschenrechtsorganisationen fordern schon seit Jahren ein solches Gesetz.

Horror in der Türkei: Junge Frau wird von Freund angezündet und stirbt

In der Türkei hat sich in der vergangenen Woche eine Tragödie ereignet. Vermutlich im Zuge eines Streits hat ein junger Mann seine Freundin angezündet. Die Frau überlebte die Benzin-Attacke nicht.

Erschreckendes Ergebnis: 34 Prozent der türkischen Männer heißen häusliche Gewalt gut

34 Prozent der türkischen Männer glauben, dass Gewalt gegen Frauen „gelegentlich notwendig“ ist. 30 Prozent sind der Ansicht, dass Gewalt, wenn es einen Grund gibt, akzeptabel sei. Zu diesem erschütternden Ergebnis kommt eine Umfrage, an der sich 3500 türkische Männer in sieben Städten beteiligten.

Schutz für Frauen: Türkische Polizei konfisziert Waffen von 15.000 gewaltbereiter Männer

Nach Angaben der türkischen Familien- und Sozialministerin Fatma Şahin hat die hiesige Polizei bisher Waffen von knapp 15.000 Männern beschlagnahmt, die entweder an Gewalt gegen Frauen beteiligt waren oder aber als potentielle Täter in Betracht kommen. Möglich wurde das im Zuge eines neuen Gesetzes zur Prävention von Gewalt gegen Frauen, das seit gut 13 Monaten in Kraft ist.

Häusliche Gewalt: Türkische Behörden schützen auch 45 Männer

Häusliche Gewalt ist auch in der Türkei kein rein weibliches Thema. Wie Familienministerin Fatma Şahin jetzt bekannt gab, würden derzeit nicht nur Frauen, sondern darüber hinaus 45 Männer Schutz erhalten. Einer von ihnen sei sogar mit dem neuen, so genannten „Panic Button“ ausgestattet.

Popstar Tarkan: Weltfrauentag in der Türkei kein Grund zum Feiern

Der türkische Popstar Tarkan ist der Ansicht, dass der am 8. März international begangene Weltfrauentag in seiner Heimat nicht gefeiert werden könne. Frauen seien hierzulande nach wie vor Gewalt und Mord durch Männer ausgesetzt. Immer wiederkehrende Berichte in den türkischen Medien bestätigen sein Bild.

Horror in türkischen Gefängnissen: Mehr als 400 Frauen in 16 Jahren vergewaltigt und missbraucht

Das Thema häusliche Gewalt ist in der Türkei bereits seit geraumer Zeit ins öffentliche Blickfeld gerückt. Jetzt kommen neue, erschütternde Zahlen ans Licht. Betroffen sind diesmal jedoch Frauen in türkischen Gefängnissen. In den vergangenen 16 Jahren wurden 83 von ihnen Opfer einer Vergewaltigung, 366 wurden während der Haft sexuell missbraucht. Das geht aus einem Bericht des Rechtshilfebüros gegen Missbrauch und Vergewaltigung in Haft hervor.

Protest zum Valentinstag: Türkische Frauen tanzen gegen Gewalt

Mit der globalen Bewegung „One Billion Rising - eine Milliarde stehen auf“ soll an diesem Valentinstag weltweit gegen Gewalt gegen Frauen angetanzt werden. Auch in 20 türkischen Städten setzen die Damen ein Zeichen für Stärke und Solidarität. Gemeinsam mit unzähligen anderen fordern sie die Gleichstellung und Gleichberechtigung der Geschlechter ein.

Vorstoß: Geschundene Frauen und Kinder bekommen künftig Häuser von der Regierung gestellt

Panic Buttons, Zeugenschutzprogramm, Frühwarnsystem für Kinder. Die Türkei rüstet derzeit auf, wenn es um Hilfe für Opfer von geschlechtsbezogener Gewalt geht. Jüngster Vorstoß: Gemäß einer neuen Verordnung über Frauenhäuser, können Frauen mit Kindern, die unter häuslicher Gewalt leiden, künftig auch in von der Regierung gemietete Häuser einziehen.

Häusliche Gewalt in der Türkei: Rund 11.000 Frauen in staatlicher Obhut

Insgesamt 10,958 türkische Frauen haben im Jahr 2012 zusammen mit 2,338 Kindern Zuflucht vor Gewalt oder gewalttätigen Ehemännern in Frauenhäusern gefunden, die durch den Staat betrieben werden. Dies geht aus aktuellen Zahlen des Ministeriums für Familie und Sozialpolitik hervor. Mit der Bereitstellung einer Unterbringung ist es jedoch nicht getan.

Sexuelle Gewalt gegen Frauen: Fälle in der Türkei sind dramatisch angestiegen

Aufnahmen von geschundenen Frauen ins Zeugenschutzprogramm, spezielle Panic Buttons für Opfer häuslicher Gewalt: Langsam aber sicher scheinen die türkischen Behörden aufzuwachen. Doch kommen sie damit reichlich spät. Denn die Entwicklungen der letzten Jahre sind dramatisch. Um satte 400 Prozent ist die Zahl der Sexualdelikte in der Türkei in den vergangenen neun Jahren gestiegen. Darauf wies der türkische Staatsanwalt Veli San im Rahmen einer Konferenz an der Bülent Ecevit Universität in der Schwarzmeer-Provinz Zonguldak hin.

Familienminsterin Șahin: „Häusliche Gewalt ist schlimmer als Rassismus“

Fälle von Gewalttaten gegen Frauen häufen sich, so die türkische Familienministerin Fatma Șahin. Trotz einer härteren Gesetzeslage und Reformen kann die Regierung häusliche Gewalt offenbar nicht in den Griff bekommen. Deshalb appelliert Șahin an die Gesellschaft und erklärt, häusliche Gewalt sei schlimmer als Rassismus. Kritiker werfen der Regierung vor, selbst frauenfeindliche Politik zu betreiben.

Testphase gestartet: Türkische Frauen werden mit „Panic Buttons“ ausgestattet

Mit etwas Verzögerung wurde jetzt in Bursa das Projekt „Panic Button“ vorgestellt. Die Idee, die sich an weibliche Opfer häuslicher Gewalt richtet, ist durch eine Zusammenarbeit des Familien-und Sozialpolitik Ministeriums mit dem Innenministerium, der Generaldirektion für Sicherheit und dem Mobilfunkunternehmen Avea umgesetzt worden.

„Panic Button“: Training für türkische Frauen startet in Kürze

Das türkische Ministerium für Familie und Sozialpolitik wird in Kürze mit dem Training für die so genannten „Panic Buttons“ beginnen. Das neue System soll türkischen Frauen, die einem erhöhtem Risiko von häuslicher Gewalt ausgesetzt sind, künftig ermöglichen, unmittelbar polizeiliche Unterstützung rufen.

Schutz vor Missbrauch: Türkei verteilt „Panic buttons“

Im Zuge ihrer jüngsten Bestrebungen Gewalt gegen Frauen in der Türkei weiter einzudämmen, haben zwei türkische Ministerien beschlossen ein ungewöhnliches Pilotprojekt zu starten. Um Frauen künftig besser zu schützen, sollen zunächst in zwei Provinzen so genannte „Panic buttons“ verteilt werden, die an ein Call-Center-System angeschlossen sind.

Geschlechtsbezogene Gewalt: Haupttodesursache für Frauen zwischen 15 und 44

Die Zahl der Frauen, die auf Grund von geschlechtsspezifischer Gewalt sterben, übersteigt mittlerweile die Anzahl der Frauen, die durch Krebs, Verkehrsunfälle, Kriege oder etwa Malaria ihr Leben verlieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, auf die jetzt das türkische Ministerium für Familie und Soziales hinweist.

Geschundene Türkin: Kein Anwalt wollte ihr helfen

Erneut erschüttert das Schicksal einer jungen Türkin die Öffentlichkeit. Die Frau, die von ihrem Mann gezwungen wurde vom Balkon zu springen, gibt an, dass sie keinen Anwalt finden konnte, der ihr aus ihrer misslichen Lage helfen würde.