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Haircut

Griechenland: Steuerzahler oder Sparer werden Banken retten müssen

Kapitalspritzen für die griechischen Banken sollen noch in diesem Sommer erfolgen. Da der ESM nach seinen Statuen die Banken nicht direkt rekapitalisieren darf, bevor die Bankenaufsicht den genauen Kapitalbedarf ermittelt, ist ein Umweg über den griechischen Stabilitätsfonds möglich. Bis zu 25 Milliarden Euro sind hierfür vorgesehen.

Zypern: Bank of Cyprus fällt in die Hände der Russen

Die Regierung in Nikosia möchte russische Anleger halten und weitere Investitionen anziehen. Deshalb wurden sie für den Hair-Cut ihrer Bankeinlagen entschädigt. Sie erhielten prompt Aktienanteile an zypriotischen Banken. Die größte Bank des Landes, Bank of Cyprus, wird mittlerweile von ihnen kontrolliert.

Nach den Bundestagswahlen erhöhen sich die Steuern

Noch bestreiten Angela Merkel und Wolfgang Schäuble, dass die Euro-Krise nach der Wahl zu ersten realen Verlusten für die deutschen Steuerzahler führen wird. Doch die Struktur des Haushalts für 2014 zeigt: Schäuble rechnet im Geheimen mit höheren Ausgaben und will sich Spielräume offenhalten, um Verluste kompensieren zu können. Diese werden schlagend, wenn Deutschland die Schulden Griechenlands schlucken muss. Die Lösung: Der deutsche Steuerzahler wird die Folgen des Euro-Abenteuers mit höheren Steuern finanzieren.

Pleiteland Zypern: Jetzt gibt es die ersten Milliarden vom ESM

Während die Finanzminister mit Slowenien das nächste Land vor einem Bailout in der Euro-Zone bewahren wollen, erhält Zypern zwei Milliarden aus dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM). Auch für die Banken in Griechenland und Portugal gibt es Milliarden.

EU-Gesetz: Müssen jetzt deutsche Sparer für europäische Banken einspringen?

Die EU will die Sparer per Gesetz an den Banken-Rettungen beteiligen. Die Verhandlungen über den Modus sind an einem kritischen Punkt angelangt: Brüssel will, dass die Sparer in Form einer europäischen Einlagensicherung geschützt werden. Die Banken der Süd-Staaten können offenbar nur mit einem Beitrag der deutschen Sparer gerettet werden.

Zypern nach dem Crash: 60 Prozent können nicht einmal ihre alltäglichen Ausgaben bewältigen

Einen Monat nach dem Haircut ist die wirtschaftliche Lage im Land verheerend. Und die Zyprioten erwarten auch keine baldige Besserung. Sie machen die eigenen Banker und Politiker für die Krise verantwortlich – interessanter Weise jedoch nicht die Troika.

Euro: Angela Merkel will austreten

Das Chaos in vielen europäischen Ländern zwingt Angela Merkel zu Überlegungen, wie Deutschland aus dem Euro austreten kann. Eine zentrale Rolle könnte in ihrem Plan die Anti-Euro Partei „Alternative für Deutschland“ spielen. Denn sie verfolgt vor allem ein Ziel: Vier weitere Jahre im Kanzleramt.

EU-Währungskommissar Olli Rehn: Europas Bank-Guthaben sind nicht mehr sicher

Die EU plant zur europäischen Banken-Rettung eine Direktive. Diese sieht vor, dass Bank-Kunden und Inhaber von Bank-Aktien im Rettungsfall rasiert werden. Dies bestätigte EU-Währungskommissar Olli Rehn.

Appell an Europas Bürger: „Bringen Sie Ihr Geld in Sicherheit“

Investoren-Legende Jim Rogers hat nach eigenen Angaben damit begonnen, seine Bank-Konten in Europa umzustrukturieren: Er will auf keiner Bank mehr als 100.000 Euro haben, weil es dafür keinen Schutz mehr gäbe. Sein Tipp: „Bringen Sie Ihr Geld in Sicherheit, ich tue es jedenfalls!“

Zypern: Rentner verlieren durch Enteignung ihre Ersparnisse

Vom Zypern-Bailout sind nicht russische Oligarchen betroffen, sondern ganz normale Leute. Die Geschäftskonten vieler mittelständischer Unternehmen wurden geplündert, was diese in den Ruin getrieben hat. Und auch ganz normale Menschen wie der 65-jährige John Demetriou haben fast ihre gesamten Ersparnisse...