Alle Artikel zu:

Hakan Fidan

Rückzieher: Türkischer Geheimdienst-Chef will doch nicht ins Parlament

Der ehemalige türkische Geheimdienstchef Hakan Fidan hat seine Kandidatur für die Parlamentswahl im Juni zurückgezogen. Fidan sei von Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu wieder zum Chef des Geheimdienstes MIT ernannt worden, teilte der Vizeregierungschef Bülent Arınç am Montagabend mit.

Kurdenfrage: Verhandlungen zwischen türkischer Regierung und PKK stehen kurz bevor

Eine politische Lösung der Kurdenfrage ist offenbar in Sicht. Verhandlungen zwischen der türkischen Regierung und der PKK sollen bald beginnen. Eine Schlüsselperson in dem Aussöhungsprozess ist die pro-kurdische unabhängige Parlamentarierin Leyla Zana.

Parlamentswahlen 2015: Türkischer Geheimdienstchef will in die Politik

Hakan Fidan, der Chef des türkischen Geheimdienstes (MİT), will bei den Parlamentswahlen im Juni antreten. Der enge Vertraute von Staatschef Recep Tayyip Erdoğan legte deshalb am Wochenende sein Amt nieder. Begeistert scheint der Präsident von diesem Schritt allerdings ganz und gar nicht.

Türkische Polizei hört Erdoğan, Geheimdienst-Chef und Bürger ab

Die türkische Polizei soll Tausende Bürger, darunter auch den türkischen Premier Recep Tayyip Erdoğan, Geheimdienstchef Hakan Fidan und eine Vielzahl von Journalisten, Akademiker, Unternehmer und Vertreter von Nichtregierungsorganisationen über Jahre hinweg abgehört haben. Doch der betroffene Staatsanwaltschaft weist alle Vorwürfe zurück.

Arbeit mit Gefahrenzu​lage: Türkischer Geheimdien​st sucht Sprachwiss​enschaftler

Der türkische Nachrichtendienst (MIT) sucht aktuell nach Sprachwissenschaftlern. Insbesondere Anglisten und Literaturwissenschaftler sind gefragt. Der Personalaufbau geht einher mit einer aktuellen Strukturreform. MIT-Chef Hakan Fidan hatte zuvor gesagt, dass der Geheimdienst in einen Inlands- und in einen Auslandsdienst aufgeteilt werde.

Pressefreiheit: Erdoğan wirft Medien Sabotage des PKK-Dialogs vor

Erdoğan bezichtigt einen Teil der türkischen Medien der Sabotage des Friedensprozesses zwischen der PKK und seiner Regierung. Es gebe Journalisten, die der AKP Steine in den Weg legen. Zuvor wurden Gesprächsdokumente Öcalans veröffentlicht, in denen er sich abfällig über die türkische Regierung und Premierminister Erdoğan äußerte.

Geheimdienst-Affäre: MIT soll fast 8000 Leute gegen Lauschangriffe ausgebildet haben

Der türkische Geheimdienst, MIT, ist der Ansicht, dass Aufklärung und Selbstschutz die besten Mittel seien, um Lauschangriffe gegen öffentliche Einrichtungen zu unterbinden. Deshalb habe man Personen aus dem öffentlichen und privaten Leben fachspezifisch ausbeildet. Doch man sei unglücklich über ehemalige Mitarbeiter des MIT, die von der freien Wirtschaft angeworben werden.

Lösung der Kurdenfrage: Bringt diese Woche den Wendepunkt?

Die türkische Justizreform ist in vollem Gange und könnte inhaftierten PKK-Mitgliedern die Freiheit bescheren. Das erfreut Öcalan, die BDP und die AKP. Doch inhaftierte Offiziere und Generäle des türkischen Militärs sollen nicht von den Reformen profitieren.

Türkei: Kurdischer Frühling könnte Erdoğan Präsidents​chaft bescheren

Von einem Frieden zwischen der Türkei und der PKK könnte Erdoğan als größter Profiteur hervorgehen. Denn mehr Autonomie für die Kurden ist in der Türkei nur im Rahmen eines Präsidialsystems möglich, dass der Premier zur eigenen Machtsicherung durchsetzen möchte.

Gespräche mit der PKK: Erhält die Führungsriege Exil in Europa?

Nach den gescheiterten Friedensverhandlungen der türkischen Regierung mit der PKK im Jahre 2011, initiiert die AKP nun einen erneuten Vorstoß für eine zweite Verhandlungsrunde. Das türkische Außenministerium ist besonders ambitioniert und bei Gelingen der Gespräche könnten 50 PKK-Führer sogar ins europäische Exil gehen. Ein Scheitern der Verhandlungen scheint derzeit nur möglich, wenn es zu weiteren Anschlägen der PKK gegen türkische Einrichtungen und Zivilisten kommt.

Türkei ruft seinen Generalkonsul aus Aleppo zurück

Der türkische Generalkonsul ist an diesem Montag aus dem syrischen Aleppo zurück in die Heimat gekehrt. Das türkische Außenministerium hatte ihn auf Grund der immer heftiger werdenden Zusammenstöße zwischen der syrischen Armee und Kämpfern der Opposition im Nachbarland, insbsondere auch in Aleppo, zurückgerufen.

Türkei: Geheimdienst-Skandal zeigt Versagen der Gewaltenteilung

Die versuchte Verhaftung von Erdoğan-treuen Geheimdienstagenten soll durch das „Anti-Terror-Gesetz“ legitimiert gewesen sein. Das Gesetz gibt der Staatsanwaltschaft die Möglichkeit, ihre Befugnisse zu überschreiten. Erdoğans Reaktion schützt aber wieder nur einen ausgewählten Personenkreis. Um eine tatsächliche Gewaltenteilung zu ermöglichen, sei eine Reform der Anti-Terror-Gesetze notwendig, schreibt Bloomberg.

Türkei: Haftbefehl gegen vier Geheimdienstler aufgehoben

Lange wurde in der Türkei diskutiert, ob die Staatsanwaltschaft ohne Bevollmächtigung durch den Ministerpräsidenten Geheimdienstler zum Verhör bestellen darf. Nun ist das entsprechende Gesetz offiziell - und der umstrittene Haftbefehl gegen die Geheimdienstler wurde aufgehoben.

BDP-Chef: KCK-Ermittlungen auf Anweisung der türkischen Regierung

Der BDP-Vorsitzende Demirtaş kritisierte erneut die Verhaftungen im Rahmen der KCK-Ermittlungen. Damit versuche die Regierung oppositionelle Kräfte zu unterdrücken.

Istanbuler Polizei: „Das Ende des KCK ist gekommen“

Wenige Tage nach dem Verhör von MİT-Chef Fidan und dem Verdacht einer Zusammenarbeit mit der KCK, wurden am Montag mehr als 100 angebliche KCK-Sympathisanten festgenommen. Angeblich habe es Befehle gegeben, Bomben in Städte zu werfen, so der Polizeipräsident von Istanbul, Hüseyin Çapkın. Von diesem Rundumschlag soll sich die Organisation nicht mehr erholen können.

Staatsanwalt: MİT hat Geheimdienst-Kompetenzen überschritten

Die Istanbuler Staatsanwaltschaft nimmt erstmals Stellung zu der geplanten Vernehmung türkischer Geheimdienstler. Diese hätten über ihre Befugnisse hinaus gehandelt.

Türkischer Geheimdienst-Skandal: Leitender Staatsanwalt vom Fall abgezogen

Die geplante Vernehmung des Geheimdienst-Chefs Hakan Fidan hat in der Türkei für eine politische Krise gesorgt. Wie weit dürfen die Justizbeamten gehen? Ein Gesetzesentwurf soll nun dafür sorgen, dass der Geheimdienst nur mit der Zustimmung des Ministerpräsidenten vernommen werden darf.

Spionageskandal: Türkischer Geheimdienst schweigt zu KCK-Verstrickung

Erdoğans Mann im Geheimdienst, Hakan Fidan, wurde zur Vernehmung vorgeladen. Der Verdacht: Die Zusammenarbeit mit der KCK. Staatsanwaltschaft und Opposition vermuten einen Machtkampf innerhalb der AKP.

Notwendiges Mittel: Gül rechtfertigt Kontakte zur PKK

Der türkische Präsident Abdullah Gül hat die in der vergangenen Woche aufgedeckten Treffen mit der Terrororganisation PKK als Teil der Lösung der Kurdenfrage bezeichnet.

Tonband deckt Geheimgespräche zwischen Türkei und PKK auf

Am Dienstag sind im Internet Tonbandaufnahmen von Gesprächen zwischen dem türkischen Nachrichtendienst und Anführern der PKK aufgetaucht. Es soll nicht das erste Treffen dieser Art gewesen sein.