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Handel

Großbritannien will umfassenden Handels-Deal mit der Türkei

Der britische Außenminister Johnson will ein umfassendes Freihandelsabkommen mit der Türkei schließen. Der Vorschlag zeigt: Obwohl noch offiziell EU-Mitglied, wird Großbritannien nicht zögern, seine eigene Politik zu verfolgen, wenn sie dem nationalen Interesse dient.

Deutsche Wirtschaft gegen Türkei-Sanktionen

Die deutsche Wirtschaft richtet sich gegen Türkei-Sanktionen. Die DIHK meldet, dass die Türkei mit einem bilateralen Handelsvolumen von 37 Milliarden Euro im vergangenen Jahr ein wichtiger Handelspartner Deutschlands sei. Zuvor hatte Grünen-Chef Cem Özdemir EU-Sanktionen gegen das Land gefordert.

Der russische Präsident Wladimir Putin. (Screenshot)

Moskau hebt Flugverbot für rusische Maschinen in die Türkei auf

Russland hat am Donnerstag das Flugverbot in die Türkei aufgehoben. Die Entscheidung fiel trotz des Anschlags auf den Atatürk-Flughafen in Istanbul und zeigt, dass Moskau und Ankara an einer raschen Normalisierung der Beziehungen interessiert sind.

Zuerst Russland, dann die Türkei: Deutsche Wirtschaft verliert wichtige Märkte

Die deutsche Außenpolitik wird zum substantiellen Problem für die deutsche Wirtschaft. Nach Russland droht nun das Wegbrechen des türkischen Marktes. Er ist einer der letzten Wachstumsmärkte in Europa. Das bisher florierende Geschäft könnte nun von anderen übernommen werden.

USA: Polizei nimmt Erdogans Goldhändler fest

Die US-Polizei hat einen iranisch-türkischen Goldhändler festgenommen, der zum engsten Kreis Erdogans gehört. Er soll gegen die mittlerweile aufgehobenen Iran-Sanktionen verstoßen haben. Unklar ist, ob die US-Staatsanwaltschaft ihre Anklagen auf Mitglieder der türkischen Regierung ausweitet.

Russische Sanktionen: Türkei will Verluste mit EU-Handel kompensieren

Nach Ansicht der Türkei werden Putins Sanktionen nicht allzu große Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft haben. Alternative Märkte gebe es schließlich genug. Im Visier hat Ankara dabei offenbar eine Intensivierung der Beziehungen zur EU.

TTIP-Dokumente: US-Botschaft hält Dokumente zurück

Entgegen aller Versprechungen haben Bundestagsabgeordnete weiterhin keine Einsicht in die TTIP-Dokumente. Die Papiere liegen in der US-Botschaft unter Verschluss. Derzeit haben nur etwas mehr als hundert Beamte das Recht, die Dokumente zu sichten. Doch der Leseraum ist nur selten geöffnet.

Übersicht zur Energieinfrastruktur Syriens. (Grafik: EIA)

Syrien: Krieg ist Teil eines Verhandlungs-Pokers zwischen Assad und IS

Das Assad-Regime und der IS bekämpfen sich gegenseitig und sind dennoch aufeinander angewiesen. Die Konfliktparteien betreiben gemeinsame Kraftwerke und Ölfelder. Es werden Verhandlungen nach dem Vorbild der Chicagoer Mafia der 1920er Jahre geführt, so ein Unternehmer. Dazu gehöre eben auch der Krieg.

Die vom IS kontrollierten Gebiete in Syrien und im Irak. (Grafik: Stratfor)

„Islamischer Staat“ wird trotz Bomben zur Erdöl-Nation

Russland bombardiert Öl-Raffinerien des IS in Syrien. Doch die Terror-Miliz weicht dem aus, indem sie Alternativ-Raffinerien baut. Denn die Menschen in der Region stehen in einer wirtschaftlichen Abhängigkeit zum IS-Öl.

Ökonom Stiglitz: USA wollen mit TTIP die Weltwirtschaft steuern

Der ehemalige Chefökonom der Weltbank, Joseph Stiglitz, warnt die Unterzeichner der Freihandelsabkommen TPP und TTIP. Bei den beiden Deals würde es nicht um Freihandel gehen. Stattdessen wollen die USA den weltweiten Handel dominieren und bestimmen. Die Parlamente - und damit die Bürger - sollen entmachtet werden.

Aus der Geschichte nichts gelernt: Der völlig falsche Kurs für Griechenland

Am Mittwoch stimmt der Deutsche Bundestag über das dritte sogenannte „Rettungspaket“ für Griechenland ab. Die im Juli der griechischen Regierung diktierten Sofortmaßnahmen und das vergangene Woche veröffentlichte Memorandum wiederholen die Fehler der früheren Memoranden: Sie treiben Griechenland weiter in die Depression. Die falsche Politik wiederholt die Fehler, die zum bitteren Ende der Regierung von Reichskanzler Brüning in den frühen 1930er Jahren geführt haben.

Gegen den Dollar: Türkei und China wollen Handel in Yuan und Lira umstellen

Die Türkei und China wollen den bilateralen Handel auf die nationalen Währungen umstellen. Der Dollar soll umgangen werden. Zudem soll die chinesische Entwicklungsbank AIIB Kredite für Infrastrukturprojekte in der Türkei bereitstellen.

Exporte nach Russland brechen um ein Drittel ein

Die deutschen Exporte nach Russland sind als Folge der Sanktionen im Zuge des Ukraine-Konflikts in den ersten fünf Monaten um gut ein Drittel eingebrochen. Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft verlangt den Abbau der Sanktionen.

US-Ökonomen: Deutschland muss aus dem Euro austreten

Prominente US-Ökonomen sehen im Austritt Deutschlands die einzige Chance für die nachhaltige Lösung der Euro-Krise. Sie glauben, dass die Rückkehr zu D-Mark Deutschland und der Rest-Eurozone nützen würde. Mit Ben Bernanke hat sich auch der frühere Chef der US-Notenbank in diese Richtung geäußert. Die letzten Tabus in der Euro-Debatte fallen.

Der Traum von der großen Türkei wird zum Albtraum

Premier Ahmet Davutoğlu spricht gerne von der Türkei als das „Brasilien des Mittleren Ostens“. Die Auswirkungen einer dominanten Türkei-Politik sind heute sichtbar: Die Türkei ist zum ersten Mal in ihrer Geschichte in den Bürgerkrieg eines Nachbarstaates verwickelt. Die Unterstützung der Kurden im Irak hat zu einem Totalausfall der Handelsbeziehungen mit dem Rest des Landes geführt. Mit den abgeschlossenen Grenzen zu Syrien und dem Irak hat die Türkei außerdem den Zugang zum Mittleren Osten verloren.

Türkei: Frauen überholen Männer im E-Commerce

Der Bereich des E-Commerce gilt in der Türkei als Wachstumsbranche. Bei den Wachtsumsmotoren handelt es sich oftmals um türkische Frauen, die sich selbstständig machen. Dabei lassen sich im Netz zahlreiche Angebote finden, von denen auch Kunden im Ausland profitieren können.

Kauf-Button: Facebook wird zur Handels-Plattform

Mit der Einführung eines Buttons zum Kaufen und Verkaufen will Facebook sich als Handelsplattform etablieren. Künftig können Nutzer zunächst Kleinanzeigen erstellen. Als Online-Händler könnte das soziale Netzwerk zum direkten Konkurrenten von Ebay und Amazon werden.

Index für Welthandel: Größter Einbruch seit fast 30 Jahren

Einer der wichtigsten Indikatoren für den weltweiten Handel, der Baltic Dry Index, ist auf 564 Punkte gefallen. Das ist der niedrigste Wert seit 29 Jahren. Im Juli 1986 erreichte der Index einen Negativ-Rekord von 554 Punkten.

Irakische Kurden wollen Erdöl direkt in die Türkei liefern

Die Kurden des Nordirak wollen ihre Erdöl-Exporte in die Türkei aufstocken. Die Einnahmen hinterlegen die sie auf einem Treuhand-Konto der türkischen Halkbank. Doch JP Morgan möchte, dass die Kurden Treuhand-Konten in New York eröffnen, damit die Einnahmen aus dem Öl-Export dorthin fließen.

Washington bedrängt Ankara: Die Türkei braucht mehr Transparenz für Investoren

US-Handelsministerin Penny Pritzker hat Ankara dazu aufgefordert, Regeln einzuführen, die für mehr Transparenz bei der staatlichen Auftragsvergabe sorgen. Ihr Appell in Richtung der türkischen Regierung ist Teil der Bemühungen, Hürden abzubauen, mit denen US-Unternehmen in der Türkei offenbar konfrontiert werden. Das Land schneide sich damit ins eigene Fleisch, so die Politikerin.