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Haushalt

Roboter werden nicht mehr nur für die Industrie entwickelt, aber Haushaltsaufgaben wie Wäsche zu sortieren und zu falten sind für Maschinen hochkomplexe Tätigkeiten. (Screenshot)

Europäische Forscher entwickeln Roboter für Arbeit im Haushalt

Die Entwicklung von Haushaltsrobotern schreitet schnell voran. Ein europäisches Projekt hat einen Androiden entwickelt, der Wäsche erkennt und zusammenlegt. Diese Tätigkeit ist für eine Maschine hochkomplex und heute noch relativ langsam. Doch Wissenschaftler erwarten Durchbrüche in den nächsten Jahren.

Die durchschnittlichen Zinsen für deutsche Bundesanleihen unterschiedlicher Laufzeit sind seit der Griechenland-Krise deutlich gesunken. (Grafik: IWH Halle)

Schwarze Null: Deutschland saniert Haushalt dank Griechenland-Krise

Deutschland hat von der griechischen Tragödie der vergangenen Jahre „finanziell stark profitiert“. Zu diesem Schluss kommt das Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Etwa 100 Milliarden Euro konnten eingespart werden.

Schwedens Minderheits-Regierung kämpft gegen Neuwahlen

Einen Monat nach Beginn ihrer Regierungszeit reißt die Kritik um die neue schwedische Regierung nicht ab. Premier Löfven will die Arbeitslosigkeit senken und die sozialen Leistungen wieder erhöhen. Die schwedischen Unternehmen hingegen werfen dem Premier vielmehr eine wirtschaftsfeindliche Politik vor. Löfven kämpft an mehreren Fronten, doch ohne Billigung des neuen Haushalts könnte das Land schon bald vor Neuwahlen stehen.

Annexion der Krim: Wirft Russland nun seine Haushaltsdisziplin über Bord?

Die Vereinnahmung der Krim kommt Moskau teuer zu stehen. Um den Beitritt zu finanzieren, will das Land offenbar an seine Reservenfonds. Und das, obwohl Russland bereits am Rande einer Stagnation steht.

Krisengefahr: Niederlande schlittern in die Rezession

Die Zahl der arbeitslosen Niederländer wird im kommenden Jahr weiter wachsen, das Defizit wird auf 3,3 Prozent ansteigen, prognostiziert das staatliche Wirtschaftsinstitut CPB. Premier Rutte hat Mühe, seinen Sparhaushalt durch den Senat zu bringen, wo er keine eigene Mehrheit besitzt.

Sicht auf die EU: Deutsche ticken völlig anders als die Parteien

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass die Deutschen gerne hätten, wenn schwache Staaten aus dem Euro ausscheiden, die gemeinsame Schulden-Haftung abgesagt und die EZB dem hemmungslosen Geld-Drucken ein Ende setzte. Damit denkt die Mehrheit der Deutschen fundamental anders als alle im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien. Das ist ein Novum im wiedervereinigten Deutschland.

Syrien-Blamage für Obama: US-Militärs stellen sich quer

US-Präsident Barack Obama musste den geplanten Militärschlag gegen Syrien offenbar wegen einer gewaltigen Meuterei in der US-Militärführung abblasen. Die Soldaten konnten keine Strategie des Präsidenten erkennen – und äußerten massive Bedenken gegen die Aktion. Noch nie haben die Soldaten in Amerika einem Präsidenten derart offen die Gefolgschaft verweigert.

217 Milliarden offene Rechnungen: Über der EU kreist der Pleitegeier

Seit Jahren häufen sich in der EU offene Rechnungen. Die Mitgliedsstaaten weigern sich seit Jahren, Kapital nachzuschießen. Der „Schuldenberg“ in Höhe von 217,3 Milliarden Euro stellt den Tatbestand der Überschuldung dar.

“Fiscal Cliff” abgewandt: USA 2013 dennoch von Staatspleite bedroht

Präsident Obama und die Republikaner haben am späten Montagabend einen Deal zur Vermeidung des "Fiscal Cliffs" erreicht. Trotz der Einigung sind die Probleme mit dem hastig geschlossenen Übereinkommen alles andere als gelöst. Für 2013 ist klar: Die Politik in Washington bekommt das Defizit nicht in den Griff. Vermutlich kann nur die Fed durch vermehrtes Gelddrucken eine Staatspleite verhindern.

Schuldenfalle: Jede zweite Kommune rutscht in die roten Zahlen

Mehr als die Hälfte der Kommunen und Städte in Deutschland gehen davon aus, dass ihre Verschuldung in den kommenden Jahren noch weiter ansteigen wird. Jede fünfte Kommune hat sogar einen Gesamtschuldenstand, der das jährliche Haushaltsbudget übersteigt.

Türkei verfehlt Defizitziel für 2012

Die Türkei sprengt ihr Budget für das laufende Jahr, erklärt Finanzminister Şimşek. Grund dafür seien unter anderem das geringer als erwartet ausgefallene Wirtschaftswachstum und weniger Steuereinnahmen. Der finanzpolitischen Lage des Landes sind sich allerdings nicht alle Ministerien bewusst. Trotz der Anweisung, die Ausgaben zu verringern, werden weitere Projekte angekündigt, kritisiert Şimşek.